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Flügelfreundin
22.11.2020
21:43 Uhr
     
Totensonntag, letzter Sonntag im Kirchenjahr. Man geht hin, denkt ein wenig nach, hat ein Gesteck dabei, der Tag ist schön, eigentlich ist man im Reinen. Dann guckt man hier mal rein, vielleicht findet man etwas Nettes, Kleines. Dann findet man diesen ellenlangen Erguss ausgerechnet über die Bibel und ganz vorn die Entität, die man am Totensonntag gar nicht braucht. Und dann kriegt man einen Wutausbruch, der sich gewaschen hat. Man merkt, wie wichtig einem die Bibel geworden ist im Laufe der Jahre, wie sie ein Teil von dem Gewebe ist, das am Totensonntag und nicht nur dann wichtig ist. Als ich TG kennenlernte, hatte ich keine. Er meinte, ich solle mir doch eine kaufen. Sie ist inzwischen ganz zerfleddert, aber ich kaufe keine neue. Ich liebe sie so zerfleddert wie sie ist. Flügelfreundin bezieht sich auf Goethe. Ich hätte auch Wurzel nehmen können, aber das klingt nicht so gut. Mit Drachen habe ich nichts am Hut, außer mit Fuchur, von dem ich öfter vorgelesen habe.
@ Monika Glässl: Das ist gut.
 
Monika Glässel
22.11.2020
21:16 Uhr
     
Hallo Ihr Lieben, wir haben vor Jahren eine - Kapelle der Weltreligionen - gebaut, da hat´s sogar eine Atheistenecke, damit jeder beten kann was er will, oder eben auch nicht. Seid behütet und bleibt Alle gesund.  
der freie Drache
22.11.2020
18:07 Uhr
     
Liebes Lala,

ich weiß nicht was ich dir angetan hab. Aber wenn es dich wirklich stört, dann liest die Kommentare nicht. Lass mich bitte in Ruhe.
Ich hab dir nichts getan und du hast kein Recht mir verbieten. Du hast kein Recht mir was zu sagen. Ich lasse mir gar nichts sagen. Ich hab Recht ein Glaube zu haben und meine Meinung zu äußern. Wir leben im Deutschland. Wir haben das Recht unsere Meinung zu sagen. Das ist Meinungsfreiheit. Das ist mein eigene Glaube. Das ist meins Leben. Ich glaube was ich immer will. Ich lebe meins eigene Leben was ich immer will. Ich mache was ich immer will.
Leben und Leben lassen.

Ich bin nicht krank. Jeder glaubt was er möchte. Jeder hat ein Recht woran glauben was er will.
Freiheit steht über alles. Also bitte dich ganz höflich mich damit in Ruhe lassen.

Ich weiß nicht ob du ein Christ oder Atheist bist. Aber lasse es einfach sein.
Du lebst dein Leben und ich lebe mein Leben.

Warum greifen irgendwelche religiöse und Atheisten in letzter Zeit mich immer an? Ich hab doch gar nichts schlechtes getan. Ich hab nur meine Meinung geäußert. Ich hab nur über meins "Hoffnung" geredet. Also warum werde ich immer wieder angegriffen und beleidigt? Warum werde ich immer ausgelacht wegen meine Handycap und Glaube? Warum muss ich immer rechtfertigen? Wieso nur?
Jeder kann glauben woran er möchte. Manche glauben sogar an fliegende Spaghetti Monster oder rosane Einhorn. Es gibt sogar Leute die immer noch an Weihnachtsmann oder Osterhase glauben, obwohl sie über 30 oder 80 Jahre sind. Manche glauben an die Wissenschaft, Spiritualität und Esoterik. Manche gehören Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus an. Wenn ich krank wäre, dann wäre auch alle religiöse und spirituelle Menschen krank. Aber sie sind nicht krank. Der Glaube spendet die Menschen Trost und Hoffnung.
Ich bin weder religiös noch Atheist. Ich richte mich zwar nach Wissenschaft und Spirituell. Aber trotzdem bin ich noch lange kein spirituelle Anhänger der Wissenschaft.
Man muss die Menschen akzeptieren, egal welche Nationalität, Hautfarbe, Religion usw. Mensch ist Mensch!

Ich möchte dass du mich in Ruhe lässt. Ich bin ich. Du bist du. Lass mich einfach. Lass meine Glaube.
Auch ich ein Recht auf meine Glaube und Meinungsfreiheit. Ich hab das Recht auf Freiheit.
Ich danke dir dass du mich jetzt in Ruhe lässt. Ich wünsche dir ein schöne Leben.

Lieben Grüßen

der freie Drache
 
tg
22.11.2020
15:21 Uhr
     
Soll sich doch keiner beirren lassen von den vielen verschiedenen Aussagen der Bibel- Wir glauben doch nicht an die Bibel sondern mit ihr- dem größten Weisheitsbuch der Menschheit(Jean Gebser). Sie ist eine Sammlung von Texten aus 1500 Jahren- So viele Generationen haben ihre Erfahrung mit Gott in die überlieferten Erzählungen, Gebete, Gesetzestexte eingetragen. Jeder Vers hat siebzig Bedeutungen- so das Prinzip der jüdischen Schriftauslegung. Wichtig ist nur, dass wir heute uns noch mit im Erzählstrom wissen, der von damals herkommt. Das nimmt unser Lebensschiffchen aus dem Teich mit auf große Fahrt.  
Lala
22.11.2020
13:11 Uhr
     
@ Drache bist du krank ? Was schreibst du für einen Blödsinn? hör auf zu kommentieren du hast schon genervt. Geh weg !!!  
Flügelfreundin
22.11.2020
12:31 Uhr
     
Dennoch gehe ich darauf ein: Es ist das einzige Buch, das ich gern bei mir hätte, wenn ich wie Robinson Crusoe auf einer einsamen Insel landete und nur ein Buch retten könnte. Warum? Die übrigen Bücher könnte ich, mit diesem einen Buch als Grundlage, neu schreiben, nicht genauso und mutmaßlich nicht so gut, aber ich wäre beschäftigt, sie in großen Lettern jeden Tag in den Sand zu pinnen. Irgendwann würde ein Flugzeug überfliegen und der Pilot lesen: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort." Er würde umkehren, dann würde er lesen: "Nun aber haben wir Glauben, Hoffnung und Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen." Da würde er landen und mich retten. Alles, das noch dort geschrieben stände, würde er photografieren.

Sie verstehen das Buch nicht. Erstens verstehen Sie seine Entstehung nicht, langsam über die Zeiten, über mündliche Überlieferung, vielleicht einige Pergamente. Zweitens verstehen Sie nicht, dass, selbst in der Wissenschaft, Angaben über die Jahre und Jahrzehnte variieren und sich ändern. Drittens verstehen Sie nicht, dass es auf Zahlenangaben bei diesem Buch nicht ankommt, sondern auf den Inhalt, auf die Botschaft und das, was man daraus extrahiert. Nächstes Mal fassen Sie sich bitte kürzer.

Und bedenken Sie, dass das hier ein kleiner Rest für viele ältere Menschen ist von einer reichen schönen Zeit mit Pastor Traugott Giesen in St.Severin. das war's. Nächstes Mal sage ich nichts oder "Halt die Fresse." Und hören Sie auf, Traugott und Ingrid zu ärgern, beide achtzig Jahre.
 
Flügelfreundin
22.11.2020
12:01 Uhr
     
Es wäre wohl nicht möglich, den Satansbraten (und das zum Sonntag, maligne) zu löschen und zu sperren? Was das Buch betrifft - ich habe alle verschenkt bis auf eins: Als neue Menschen leben. Gut wäre, wenn jemand sich aufrafft, an den Beck-Verlag zu schreiben, der die Reste von Langewiesche gekauft hat. Eine Sonderausgabe der besten Kolumnen und Gedichte wäre vielleicht eine Idee, schön gedruckt.  
die Augustiner
21.11.2020
23:56 Uhr
     
Deshalb: Wer das Leben liebt,
braucht den Tod nicht zu fürchten,
denn beides kommt aus der gleichen Hand.

Michelangelo
 
tg
21.11.2020
18:50 Uhr
     
Totensonntag- Wünschen wir uns stärkende Gedanken. Dankbar unserer vorangegangenen Lieben gedenken. und dran denken: sterbend geben wir das Leben ab, geben es zurück dem , der es uns gab. ( Es war mittels der eltern nicht von ihnen).So ist der Tod-ja, eine Hoffnung auf Heimkehr.  
tg
21.11.2020
16:50 Uhr
     
bei "amazon Traugott Giesen Bücher" gibt es doch mehrere- wenn auch gebraucht. Aber alle Giesenbücher außer über Sylt sind erstellt aus Predigten oder Kolumnen, die (fast) alle in "lebensmut" auffindbar sind.  
leise
21.11.2020
16:04 Uhr
     
"derzeit nicht verfügbar" finde ich so oder ähnlich an den möglichen Stellen. Und R. Zuckowski rückt sein Exemplar sicher auch nicht raus...
Habe aber vor einiger Zeit ein anderes Büchlein geschenkt bekommen: "Das soll dir bleiben." Und unter all den Gedanken und Gedichten und besinnlichen Worten tauchten zwischen Hesse, Morgenstern, Camus, Bergengruen, Augustinus, Fried, Novalis und so vielen anderen immer wieder auch Worte von Traugott Giesen auf. Das war eine schöne Überraschung. Habe das Buch schon mehrmals verschenkt. Liebe Grüße
 
tg
21.11.2020
15:34 Uhr
     
Bei amazon unter Traugott Giesen Bücher ist noch was zu finden...  
leise
21.11.2020
14:54 Uhr
     
Danke, Delf, da hast du ja etwas Besonderes, ich gönn es dir und suche weiter. :-)  
DS
20.11.2020
18:35 Uhr
     
Nein, Leise, hab nur noch ein Exemplar, das mir TG mit einem sehr persönlichen Text gewidmet und gezeichnet hat. Unvergesslich! Guck mal in andere Quellen, good luck dabei. LG DS  
leise
20.11.2020
14:07 Uhr
     
Dieses Buch hat vor wenigen Tagen Rolf Zuckowski in der Sendung DAS sehr liebevoll und für sich als sehr wegweisend erwähnt. Hast du, Delf, noch weitere Exemplare oder Quellen? Hätte auch Interesse.  
DS
20.11.2020
12:41 Uhr
     
@ Marvin,
das sollte klappen.
hab Ihnen eine mail geschickt.
LG DS
 
Marvin
19.11.2020
12:48 Uhr
     
Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach dem Buch "Gott liebt dich und braucht dich" von Traugott Giesen. Leider kann ich nirgendwo ein Exemplar mehr finden. Mit liegt viel daran.

Es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Sie erreichen mich inklusive Preisvorstellung gerne unter der Emailadresse [email protected]

Vielen Dank
Gruß Born
 
die Augustiner
16.11.2020
21:22 Uhr
     
Ja, Rainer, das ist richtig und andere Leser werden sicherlich noch Stellung nehmen.
Bitte gestatten Sie uns noch einen Beitrag zum Volkstrauertag:
"Gemeinsam sind wir eine unverzichtbare Kraft für das Gute in der Welt".
Die Rede von Charles im Bundestag war beeindruckend und ging zu Herzen. Eine Rede auf Englisch und Deutsch, die nicht - wie üblich - von der britischen Regierung vorgegeben wurde, sondern eigene Gedanken brachten es auf den Punkt, was wir alle uns wünschen.
 
Rainer
16.11.2020
11:29 Uhr
     
Sehr breit aufgefächert sind die Einträge im "Gästebuch". Manches ist
grundsätzlich, vieles ist dem Moment geschuldet. In dieser Linie ein
paar Gedanken, die sich aus der aktuellen besonderen Situation in unser
aller Leben ergeben.

In dieser Corona-Krise wird jetzt immer wieder über die Risiken durch
ein belastetes Imunsystem diskutiert. Wozu wir uns zusätzlich Sorgen
machen müssen, ist das angegriffene Imunsystem der Gesellschaft.
Verschwörungstheorien, Fehlentwicklungen, unüberschaubare Statistiken
und Irritationen entfalten ihre zersetzende Wirkung und bedrohen das
Zusammenleben der Gesellschaft. Die wünschen wir uns offen mit
individuellen Entfaltungsmöglichkeiten. Ein Problem dabei ist: In einer
global vernetzten Welt fallen immer mehr Entscheidungen in Gremien, die
nicht transparent legitimiert sind. Das schürt Misstrauen. Und nun
verschärft Corona das Problem. Beim Umgang mit einer solchen
Herausforderung sind Irrtümer und Fehler unvermeidlich. Eine Folge ist,
dass es dadurch viele durch Misstrauen entstandene Absetzbewegungen
gibt. Z.B. den Rückzug in die Scheinfreiheit des Individuums, das sich
nicht einbringen lassen will in notwendige allgemeinverbindliche Regeln.
Viele andere negative Tendenzen wären in dieser Richtung zu nennen. In
offenen Gesellschaften- nicht nur in Deutschland- wirken derzeit
gewaltige Zentrifugalkräfte. Damit müssen wir umgehen lernen und dafür
arbeiten, dass sie erträglich bleiben. Gelassenheit kann nur dann eine
Stärke werden, wenn sie wachsam ist. Das täte uns auch persönlich gut.
 
ds
16.11.2020
10:23 Uhr
     
schön, was dein Amtsbruder aus Berliner Zeit schreibt: du kannst segnen, weil du gesegnet bist. Wohl sehr wahr. Dazu ne gute Erfahrung: fragte jemand: "na, wie geht´s "? Antwort: "thanks, I´m blessed". Das geht doch weit über "geht so, oder auch :gut!" hinaus!
Wissen wir das eigentlich?! Und was macht Segen und Gesegnet sein aus - besonders jetzt in Zeiten der gefährlichen Krone. Gruss Delf
 
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