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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Hedwig
06.11.2014
13:03 Uhr
     
heute mittag gelesen: Gott will nicht, dass wir uns in ihm verlieren, sondern dass wir uns in ihm finden. Von Christian Morgenstern. Während NDR-Kultur die Räume erfreute. Ich begreife immerzu, wie dankbar ich bin, dass es diesen Sender für uns Menschen gibt. Und Sie, Herr Marius. So ein Glück!  
Menke
31.10.2014
18:12 Uhr
E-Mail    
Reformationstag, ich denke dran!

Was damals mit Luther geschah, wir müssen daran glauben, ob Umbruch durch Thesen geschah.
Der Augustiner Mönch, erstaunlich aus bescheidenem Mönchsverständnis aus Zelle und Kutte, eine andere Welt wie draußen vorbeilief, was hat sich da in ihm verändert?
Nicht der Mensch Martin Luther, sondern das nicht mehr aushalten seiner Kirche im Glaubensbekenntnis.
Ob aus Überzeugung am Kreuz gestorben, Thesen an Kirchentür in Wittenberg genagelt, wundert mich
heut noch, wie alles danach so kommen konnte.
Wie aus einem damals gesetzesverstoßer, als Flächenbrand in der Geschichte sich ausgeweitet hat.
Wenn das gleiche in der Medienzeit für uns passierte, wäre schnelles vergessen für neues verständlich.
 
tg
30.10.2014
18:14 Uhr
     
Die nicht ausschöpfbare Beute der Reformation ist das Wiederfinden des liebenden Gottes- der uns als freie, selbstbestimmte, fürs Ganze verantwortliche, geschwisterliche Menschen will. Und von diesem Schatz zehren wir, ob nah oder fern von Kirche.  
Heinrich Marius
28.10.2014
07:42 Uhr
E-Mail    
Gerade gefunden, auch wenn die literarische Qualität nicht gut ist, der Inhalt dafür aber schon:

Wenn am Morgen ein zarter Sonnenstrahl dich weckt.
Nimm ihn dir, hat das Glück in sich versteckt.
Sieh aber noch genauer hin ,
ein bisschen Liebe ist auch noch drin.
Steh dann mit einem Lächeln auf.
Denn der Tag wartet darauf.
Ein Windhauch weht dir ums Gesicht.
Dieser soll dir sagen, ich vergiss dich nicht.
 
Ohli
25.10.2014
11:00 Uhr
E-Mail    
Heute erwarte ich viel Besuch. Habe angefangen, Dinge zu verschenken. Es macht sehr viel Freude und erleichtert. Dank an tg. für diesen Tipp!  
tg
17.10.2014
18:35 Uhr
     
Noch dies dazu: Um Mensch zu bleiben, brauchen wir „Gott“ als die letzte Adresse für Dank und Klage und Verantwortung. Wir können doch nicht der Sonne danken sondern für sie; ohne „an höherer Stelle“ klagen zu können, wäre Leid und Tod nur selbstverständlich-normal und damit belanglos. Durch Klagendürfen halten wir das Entsetzen auf Hoffnung hin getan.
Und ich kann doch nicht mir selbst allerletzt verantwortlich sein. Ich muss einer ewiggültigen und gütigen Instanz Rede und Antwort stehen dürfen.
 
tg
17.10.2014
17:36 Uhr
     
Wie nur freiwillig auf Gott verzichten?

Die Schleswig- Holsteinische Landesverfassung wird erst einmal ohne Gottesbezug auskommen müssen. „Vor Gott und den Menschen“ wollen sich die Abgeordneten nicht aufs Gemeinwohl verpflichen. Antoine De Saint-Exupery sagt dazu: „Wenn Menschen gottlos werden, dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Sitten zügellos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos.“
Um Mensch zu bleiben, brauchen wir „Gott“ als die letzte Adresse für Dank und Klage und Verantwortung.
 
Marie
15.10.2014
20:19 Uhr
     
Zufrieden bekommen wir sie nie - wohl wahr.Und was ist mit mir, dann, bald oder in 20,30 Jahren? Zu -innerem -Frieden kommen hängt doch schon jetzt ab von meinem Dankenkönnen,Dankenwollen. Dann wärs jetzt ein fröhliches oder schwierig-schönes Einüben für dann.  
SB
15.10.2014
17:35 Uhr
     
DANKE für die Vermittlung von Lebenserfahrung, Lebensfreude, Lebensmut..... u.v.a.m.  
tg
14.10.2014
20:17 Uhr
     
man muss sich mögen bei Tun und Lassen. Gebt nicht euer Bestes. Einfach Ihr zu sein, gern, das gibt ihnen Hinreichendes, vertraut.  
SB
14.10.2014
19:12 Uhr
     
Danke TG, habe es mit Schmunzeln gelesen und verstanden .-) !
Wir werden unser Bestes versuchen.
 
tg
14.10.2014
16:11 Uhr
     
sprach die Magd zum Rabbi: "Wissen Sie, was der Bettler mit dem Geld gemacht hat, das Sie ihm gnädigerweise gaben? Er Sitzt ihm Krug und isst Fasan!" Und der Rabbi: "Ich wusste nicht was er für Ansprüche hat, sonst hätt ich ihm mehr gegeben. "
Vielleicht meinen die Herrschaften, auch sie gäben viel. Messen Sie nicht, wiegen Sie nicht gleich um gleich. Geben Sie Ihnen, was sie gern geben. Wer weiss , warum sie so verhärtet sind. Und Sie so leichten Herzens gut.
 
SB
14.10.2014
13:52 Uhr
     
Danke für die hilfreichen Beiträge.
Das "innerliche Distanzieren" muss ich noch lernen, aber es könnte hilfreich sein.
Die Versorgung wollen wir natürlich gewähren und nach Möglickeit auch mit freundlichem Fröhlichsein.
Eine andere Frage stellt sich mir noch:
Warum haben gerade die Menschen an andere die größten Ansprüche, die selbst im Leben wenig gegeben haben?
 
SB
13.10.2014
21:13 Uhr
     
@dH
Danke für den guten Beitrag.
 
dH
13.10.2014
16:30 Uhr
     
Meine Oma war noch mit 90 Jahren ganz lieb und herzlich und aufrichtig interessiert am Wohlergehen aller Familienmitglieder und Nachbarn. Das war bezaubernd.
Von ihrer Sorte kenne ich einige.
In unserer Straße wohnt eine Hunderjährige, die noch mit Gehwagen unterwegs ist und jedesmal stehen bleibt, um mich mit freundlichen Augen zu fragen, ob bei uns alles gut ist oder um irgendetwas anderes Positives zu sagen.
Meine Schwiegerelten dagegen waren schon immer eher auf sich selbst bezogen.
Und jetzt im Alter ist es extrem unangenehm im Umgang.
Am Anfang wuchs bei all ihren Ansprüchen in mir so ein leiser Zorn...
Inzwischen habe ich mich innerlich distanziert und mir auch in etwa das gesagt, was TG so weise meinte: Zufrieden bekommen wir sie nie.
Das hat sehr geholfen bei der Energieeinsparung oder wie man das nennen möchte
 
SB
12.10.2014
08:50 Uhr
     
Lieber DS,
Ich würde mich sehr über einen richtig guten Beitrag zur Versorgung von alten Menschen von Ihnen freuen, oder auch über die Versorgung, die nicht gewährleistet wird.
Nur die Bekräftigung von TG' s Aussagen sind nicht sehr aussagekräftig.

Allen einen guten Sonntag!
 
DS
11.10.2014
15:15 Uhr
     
...hört noch mal die feine Differenzierung bei TG: " nicht zufriedenstellen sondern ihre Versorgung sicherstellen".
Wir laufen doch ständig der Idee oder dem Anspruch Fremder hinterher, diese zufrieden zu stellen. Anerkennen wir doch, dass das nicht unser Auftrag ist und/oder gar nicht geht. Deshalb reicht TG (zuRecht), die Versorgung sicherzustellen. Und: wie viele drücken sich schon davor............ein eigenes Thema. LG Delf
 
SB
10.10.2014
16:53 Uhr
     
Hier noch eine gute Buchempfehlung um die Kriegsgeneration vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.

" Die vergessene Generation" von Sabine Bode.

Allen ein gutes Wochenende
 
tg
09.10.2014
20:15 Uhr
     
Ihr müßt sie nicht zufriedenstellen sondern ihre Versorgung sicherstellen. Zufrieden bekommt ihr sie nie. Aber ihr müsst mit euch zufrieden sein, einigermaßen .TG  
SB
09.10.2014
12:24 Uhr
     
Lieber TG,
wir versuchen unser Bestes, aber es ist halt auch nicht immer ganz einfach die älteren Menschen zufriedenzustellen.
 
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