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Autor Nachricht
Traugott Giesen
30.12.2006
23:04 Uhr
     
Zum Neuen Jahr
Hurra. Wir dürfen noch leben. Wir waren ja hinreichend bedroht aber bitten doch noch ein paar Runden mitfeiern zu dürfen dies herrliche mühsame Leben.
Kinder oder Nennkinder glücken sich- sie können, was sie müssen; wollen einigermaßen nur, was sie dürfen- können andern so nützen, daß sie das Nötige und mehr erlösen. Und Die Enkelinnen gewinnen Lesewettbewerbe, klären mit Oma die komplizierten Verflechtungen der Seelen, die Jungens sind mit Opas "Alles klar? Braucht ihr Geld" zufrieden.
Glocken läuten und andere tun den Dienst; teils in weißen Roben. Endlich bezogen wir einen Ort zum Wohnen, den keiner streitig macht- hier könnte man alt werden. Letzte rote Rosen winken zum Fenster hinein Und der Körper macht noch mit, nach einigem Stottern.
Weite Welt nahebei, auf inzwischen 130cm TV Breite. Bald nochmal aufs Schiff, um Kap Hoorn.
Jetzt Dank, Dank für ein gerüttet volles Jahr, Ihr wie wir. Und hoffen wir, daß das Leben weiter gelingt und wir ihm.
Die Jahreslosung aus Jesaja 43,19 stärke uns:
Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr`s denn nicht?“
Und was bedeutet das mir?
Ich häng schon sehr am Hergebrachten, sichere mich, hüte Vorhandenes, freu mich am Besitz. Da ist Gottes Verheißung, Neues zu schaffen, auch brenzlig. Doch ich sehne mich auch nach mehr Liebe, mehr Frieden, mehr glückende Gemeinschaft, mehr Reich Gottes eben. Ob Gott das Neue hinbekommt, mit mir und auch gegen mich, jedenfalls auch für mich? Erkenn ich, daß Gottes Schatz in mir aufwächst? Wird mein Lieben großzügiger, beschaffe ich durch Teilen mehr Frieden? Glückt durch mich mehr Gemeinschaft? Ich wills erkennen. Ich will den je Nächsten als Testperson nehmen- das wird brisant. Ob ich sie so genügend wichtig nahm? Am Abend sollen sie durch meine Träume spazieren und eine zweite Chance geben.
 
Traugott Giesen
26.12.2006
14:56 Uhr
     
Salut gen Himmel und Umarmung Bäumen und Menschen- wir dürfen noch leben:Glückliche Weihnachten. Dank für Grüße. Mut behalte uns. Die Liebe bleibt uns treu.  
jakobus
23.12.2006
22:37 Uhr
     
Danke TG! Die Wortschöpfung "Weihnachtskunst" ist genial. Das, was dahinter steckt, ist unsere christliche Lebensaufgabe, unser immer wieder gültiger Vorsatz für jedes neue Jahr!
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
jakobus
 
ds
23.12.2006
16:42 Uhr
     
Macht´s wie Gott, werdet Mensch! TG - danke für deine Worte dazu !!
Euch allen ein gesegnetes Fest ! Euer Delf Schmidt
 
stern
23.12.2006
12:43 Uhr
     
gefunden,
verzeih' jakobus, ich schrieb Deinen Namen nicht ganz richtig, möglicherweise aus diesem Grund ...hatte die Christrosen in der Hand, und Eine legte sich neben das a und verwandelte das k - für diesenAugenBlick

ja, stern gefunden, auf dem Weg zum Heiligabend hin


Stern der Weihnacht,
geh in uns auf,
damit deine Ausstrahlung
unser Dunkel erhelle
und wir so von dir
erleuchtet sind.

Stern der Weihnacht,
zieh uns an,
damit wir herauskommen
aus den Gedanken,
in denen wir nur
um uns selbst kreisen.

Stern der Weihnacht
geh uns voran,
damit wir den nächsten
Schritt wagen
auf dem langen Weg
der Versöhnung.

Stern der Weihnacht,
spiel uns ein Lied,
damit wir den Ton finden
für die Melodie des
Friedens unter den
Menschen auf Erden.

Stern der Weihnacht
führ uns zum Kind
in der Krippe,
damit wir in ihm all das
finden, was uns zum
wahren Leben dient.

Paul Weismantel

FROHE WEIHNACHT'
 
t G
22.12.2006
22:27 Uhr
     
Die schönste Geschichte der Menschheit, ganz

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.
Lukas 2,1-5

So beginnt die Weihnachtsgeschichte- wohl die am meisten zu Herzen gehende Erzählung der Menschheit. Aus der Tiefe des Geschichtsraumes stürzt die Zeit auf die Geburt Gottes bei den Menschen zu. Es ist wie eine Zoomaufnahme- erst unendlich langsam. Dann immer schneller, dann in einem Nu vom Mittelpunkt weg, schneller und schneller. Erst spätere Jahrhunderte haben im Christlichen Raum nicht mehr nach den Römischen Kaisern gezählt sondern die Geburt Christi zum Schanier von vorher und nachher gemacht.
Es war unter Kaiser Augustus, daß die Menschen im Jüdischen Land wegen einer Volkszählung an ihren Geburtsort mussten, da wurden sie registriert. Das brachte Josef mit der schwangeren Maria nach Bethlehem, dem Stammsitz des Königs Davids. Es ist ja auch von langer Hand vorbereitet, daß Gott in einen Menschen besonders steigt, um die Erde sich noch mehr anzueignen und sich seiner Schöpfung anzuverwandeln. Das Schicksal der Schöpfung ist Gottes Schicksal. Das hat die Menschheit mittels verschiedener Religionen geahnt, aber dem Volk Israel wurde zuerst der eine Gute Ganze entdeckt, aufgetan durch Träume und Seher und Propheten. In Israel war klar, daß der endgültige Retter, der Messias, der Gesalbte als neuer , endgültiger König in Jerusalem einziehen wird, und dann bricht der Himmel auf die Erde, und es wird ewige Freude sein. Und die Völker kommen, in Jerusalem anzubeten. –
Das fängt für die Christen mit Jesus Kommen an- nur, daß das „Reich Gottes mitten unter uns im Anbruch ist“ (Lukas 17,21). Und wie fängt das Reich Gottes unter uns an? Ein Paar macht sich auf den Weg, den Heiland zu gebären am richtigen Ort.


Obdachlos
Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Lukas 2,6

Stall und Trog ein karger Anfang für den Herrn über und in Himmel und Erde. Aber das hat Offenbarungsqualität: Unser Gott kommt zu Fuß. Er nimmt das Mühselige auf sich, er leidet mit das Leid der Welt und heiligt das Normale. Kein Raum in der Herberge- die Flüchtlinge dieser Erde bitten um Essen und Dach und Arbeit.


Am Anfang der Stall
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Lukas 2,8-12

Die Hirten , arme Leute merken auf: ein Kind ist geboren. Das ist Engelmusik: es geht weiter, Zukunft liegt vor aller Augen. Die Welt geht noch nicht unter: Jedes Kind ist Bürge für: es kommt noch viel. Es ist noch nicht aller Tage Abend. Vor uns: Nennenswertes. Aber daß dort „das Herz aller Dinge ins Fleisch kriecht“, muß einem gesagt werden, da muß uns schon das herz aufgetan werden. Nehmt das Als Zeichen: im Kleinen das Große, Im Stroh das Gold. Im Menschen Jesus Gott greifbar.


Frieden
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und ein Wohlgefallen der Menschen aneinander.
Lukas 2, 13.14

Das ist die Mitteilung des Christus: Gott legt seine Ehre ein in den Frieden auf Erden. Der beginnt damit, daß wir Wohlgefallen aneinander hegen. Uns leiden mögen, auch wenn wir aneinander oftmals leiden. Es ist eine Friedenenergie in der Welt, die kehrt uns zueinander. Allein schon die Liebesfreude, die uns Menschen eins werden lässt, strahlt Befreundekraft weit in die Gesellschaft aus, und die Elternliebe und die Kollegialität und die Kameradschaft und die Fairness, die langsam die Zollschranken hinwegfegt- dies und viel mehr Sympathie lässt Gott in das Geschehen strömen. Er wir uns zum Frieden bringen. Du hast gerade was Friedensstiftendes vor. Tu es.


Selbst Zeuge sein wollen
Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
Lukas 2,15

In den Krippenspielen und Weihnachtsoratorien kommt an dieser Stelle Aufbruch und die Lust zu sehen ins Spiel. Man will was mitbringen, wenn ein Kind begrüßt wird, will dem neuen Erdenbürger ein HerzlichWillkommen sagen. Eigentlich ist jedes Neugeborene ja Kind Gottes, in dem der Himmel alle Gaben noch mal neu und einmalig mischt. Jedes Kind ist ein neuer Versuch Gottes, sich selbst hier unter zu bringen.


Nur wer aufbricht, kann finden.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Lukas 2, 16-18

Gut , über einem Neugeborenen ein Wort zu sagen, daß man vom Himmel her gehört hat. Dem Jesus ist bestimmt, die Liebe Gottes zu leben, allen Widersprüchen zum trotz. Und letztlich ist es das, was genau jedes Menschenkind realisieren muß: In den Mühen doch die Perlen des Reiches Gottes zu finden, Freundlichkeit leben mit der eigenen kleinen Kraft, unermüdlich.


Wir sind, was uns bewegt
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Lukas 2, 19. 20

Die Worte, die Widmung behalten. Das Wort der Zuversicht im Herzen bewegen. Das ist die Weihnachtskunst. Sich selbst als lichten Menschen glauben, die Mitmenschen zum Leuchten bringen, einen Schimmer Gottes auf die Stirnen legen derer, die dir begegnen. Und wieder an die Arbeit gehen, preisend, dankbar, mutig, tatendurstig.
 
TG Bibelenergie
20.12.2006
19:53 Uhr
     
Die schönste Geschichte der Menschheit
„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.
Lukas 2,1-5

So beginnt die Weihnachtsgeschichte- wohl die am meisten zu Herzen gehende Erzählung der Menschheit. Aus der Tiefe des Geschichtsraumes stürzt die Zeit auf die Geburt Gottes bei den Menschen zu. Es ist wie eine Zoomaufnahme- erst unendlich langsam. Dann immer schneller, dann in einem Nu vom Mittelpunkt weg, schneller und schneller. Erst spätere Jahrhunderte haben im Christlichen Raum nicht mehr nach den Römischen Kaisern gezählt sondern die Geburt Christi zum Schanier von vorher und nachher gemacht.
Es war unter Kaiser Augustus, daß die Menschen im Jüdischen Land wegen einer Volkszählung an ihren Geburtsort mussten, da wurden sie registriert. Das brachte Josef mit der schwangeren Maria nach Bethlehem, dem Stammsitz des Königs Davids. Es ist ja auch von langer Hand vorbereitet, daß Gott in einen Menschen besonders steigt, um die Erde sich noch mehr anzueignen und sich seiner Schöpfung anzuverwandeln. Das Schicksal der Schöpfung ist Gottes Schicksal. Das hat die Menschheit mittels verschiedener Religionen geahnt, aber dem Volk Israel wurde zuerst der eine Gute Ganze entdeckt, aufgetan durch Träume und Seher und Propheten. In Israel war klar, daß der endgültige Retter, der Messias, der Gesalbte als neuer , endgültiger König in Jerusalem einziehen wird, und dann bricht der Himmel auf die Erde, und es wird ewige Freude sein. Und die Völker kommen, in Jerusalem anzubeten. –
Das fängt für die Christen mit Jesus Kommen an- nur, daß das „Reich Gottes mitten unter uns im Anbruch ist“ (Lukas 17,21). Und wie fängt das Reich Gottes unter uns an? Ein Paar macht sich auf den Weg, den Heiland zu gebären am richtigen Ort.
 
hände
19.12.2006
23:25 Uhr
     
Vor langer Zeit durften wir den Flöten und Hans Jürgen Hufeisen auchmal lauschen, in Rothenburg an der Tauber. Es war schön, zu erinnern. Danke jacobus.
Jetzt hier an diesem Ort, mag ich meine Hände zu einer Schale formen. Darinnen liegt dieser leise FlötenKlang, dazwischen sind kleine Christrosen und zartes Tannengrün. Und Gebete. Ein paar Früchte der Rosa Rugosa, daneben kleine blaue Becher mit Suppe aus Möhren und Kartoffeln und Sahne. Und FreundesGrüße von Ingrid.
 
jakobus
17.12.2006
21:16 Uhr
     
Diese Woche habe ich ein schönes Adventskonzert mit Hans-Jürgen Hufeisen erleben dürfen. Er ist ein begnadeter Blockflötenspieler. Mir haben diese zwei Stunden in der Kirche sehr gut getan und mich vom berufsbedingten Weihnachtsstress und den existentiellen Gedanken drumherum ein wenig abgelenkt und mir neue Kraft gegeben. Ich hoffe, dass es ein wenig anhält.
Im Moment überlege ich, wann ich Heiligabend den Gottedienst besuchen werde. Ich tendiere zum Spätgottesdienst um 23 Uhr, weil Meditation, Ruhe und Stille (und kleine Besucherzahlen) z.Zt. eher zu meinem Befinden und Gemütszustand passen - und ich freue mich auch darauf.
Allen eine gesegnete Adventswoche!
jakobus
 
U.Sun
17.12.2006
11:29 Uhr
     
Lieber Thomas,

vielen Dank für das Suchen und das schöne Gedicht. Ich hatte gedacht, es wäre vielleicht eine Bibelstelle oder so etwas. Ich denke, es gibt genau dieses: \"Halte Dich leer, dann wirst Du gefüllt werden\". Mich erinnert es immer wieder daran, ruhig Dinge zu beenden, ohne Angst vor der anschließenden Leere zu haben, die unterschwellig oft da ist.

Liebe Grüße U.Sun
 
Thomas Müller
16.12.2006
11:48 Uhr
E-Mail    
Ich habe in die Richtung "... Halte dich leer ..." gesucht .... und das gefunden. Über Freundschaft und Liebe - Darüber redet man/frau viel und denkt oftmals (vielleicht) etwas zu wenig. Gerade in der Weihnachtszeit ein wichtiges Thema, denke ich.
Mit herzlichen Grüssen
thomas

-------------------------------------------------- ----------------------------------

Mein lieber Freund. Gedicht über die Freundschaft.

Wenn es Dir schlecht geht,
sende ich Dir Gutes

Wenn Du unten bist,
leihe ich Dir meine Flügel, die Dich emporheben

Wenn Du traurig bist,
halte ich Dir meine Schulter hin

Wenn Du weinst,
küsse ich die Tränen von Deiner Wange

Wenn Du leidest,
leide ich mit Dir, geteiltes Leid ist halbes Leid

Wenn Du Dich leer fühlst,
fülle ich Dich mit meiner Liebe

Und wenn es Dir wieder gut geht,
dann freue ich mich mit Dir darüber

Denn Du bist mein bester Freund und ich liebe Dich

© Pascale Eigensatz, 17.03.2004
 
Ulla
16.12.2006
11:29 Uhr
  Homepage  
Die Homepage hat mir sehr gut gefallen, werde in Zukunft öfters rein schauen.
Eure Homepage hat mich sehr beeindruckt. Großes Lob. Macht weiter so.
Bin zufällig beim Stöbern auf die tolle Homepage gestoßen. Klasse Seite.
 
U.Sun
16.12.2006
11:27 Uhr
     
Ihr Lieben,

kann mir vielleicht jemand sagen, woher das Wort "Halte Dich leer, dann wirst Du gefüllt werden" stammt ?
Es begleitet mich schon seit langer Zeit, aber wenn mich jemand fragt, kann ich nicht sagen, woher es kommt.
Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit.
U.Sun
 
PIO
13.12.2006
08:11 Uhr
  Homepage  
Der Sonnengesang des hl. Franziskus
Du höchster, allmächtiger, guter Herr,
Dein sind das Lob und der Ruhm und die Ehre und aller Segen.


Dir allein, Du Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig, Deinen Namen zu nennen.


Gelobt seist Du, mein Herr,mit all Deinen Geschöpfen,
Schwester Sonne besonders, die den Tag macht und durch die Du uns erleuchtest.
Schön ist sie und strahlend mit großem Glanz, ein Bild von Dir, Du Höchster.


Gelobt seist Du, mein Herr durch Bruder Mond und die Sterne;
am Himmel hast Du sie gebildet, klar und kostbar und schön.


Gelobt seist Du, mein Herr, durch Bruder Wind, durch Luft und Wolken,
durch den heiteren Himmel und jegliches Wetter,
durch das Du Deinen Geschöpfen den Unterhalt gibst.


Gelobt seist Du, mein Herr, durch Schwester Wasser,
die sehr nützlich und demütig ist und kostbar und rein.


Gelobt seist Du, mein Herr, durch unseren Bruder, das Feuer, durch das Du uns erleuchtest die Nacht.
Schön ist es und fröhlich und kraftvoll und stark.


Gelobt seist Du, mein Herr, durch unsere Schwester Mutter Erde,
die uns trägt und ernährt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.


Gelobt seist Du, mein Herr,
durch jene, die verzeihen um Deiner Liebe willen und Krankheit leiden und Not.
Selig, die ausharren in Frieden, denn von Dir, Du Höchster, werden sie einst gekrönt.


Gelobt seist Du, mein Herr,
für unseren Bruder, den leiblichen Tod, dem kein lebender Mensch entrinnen kann.
Weh denen, die sterben in schwerer Sünde;
selig jene, die erfunden sind in Deinem heiligen Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen nichts Böses antun.


Lobet und preist meinen Herrn und dankt und dient ihm mit großer Demut.
 
H.-U. Müller
11.12.2006
00:21 Uhr
     
"Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten."

Ich las jetzt, wie auf mittelaterlichen Gemälden zu sehen ist, dass Maria von einer Taube, dem Symbol für den heiligen Geist, durch das Ohr befruchtet wird. So hat man schon damals darstellen können oder wollen, dass Maria nicht eine biologische, sondern eine theologische Jungfrau ist.
Man kann auch sagen, dass durch die biblische Geschichte erzählerisch ausgedrückt wurde, "wes Geistes Kind" Jesus war.

Bei Markus wird Jesus als Erwachsener von Gott adoptiert, bei Lukas ist er von Anfang an Kind des Geistes Gottes, und Johannes hat alles noch weiter nach vorne verlegt, in das Schöpfungsgeschehen hinein. Jeder der drei Evangelisten hatte seine eigene Gemeinde vor Augen und sprach in ihrer und eigener Sprache ganz unterschiedlich aus, was gemeinsames Grundbekenntnis war: Die Vater-Sohn-Nähe war unvergleichlich, von Anfang an, und anders war es den Evangelisten nicht möglich, das auszudrücken.

Die späteren Geschwister Jesu werden dabei rein irdisch beschrieben, Mutter Maria ist also keineswegs biologische Jungfrau geblieben (und als solche nach ihrem Tod auferweckt worden), und dass Jesu Brüder von einer ersten Frau Josefs stammen könnten, würde sie ebenso erbost zurückweisen. Nicht Maria ist das Wunder, sondern Jesus, und dass er es wird, dazu hat Maria wunderbarerweise "Ja" gesagt.

"Mir geschehe, wie du gesagt hast", das ist eines der besten Worte der Bibel.
 
Traugott Giesen
09.12.2006
22:21 Uhr
     
wi9eder bibelenergie

Engel sind nötig

Der Engel Gabriel wurde von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die verlobt war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, Begnadete! Der Herr ist mit dir!
Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden und sein Reich wird kein Ende haben.
Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?
Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria sagte: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.
Lukas 1,26-38

Lukas verkündigt die Geburt Jesu als das größte Wunder nach der Schöpfung. Es ist die zweite Schöpfung: Gott erdet sich in diesem Jesus, nimmt irdische Geschichte als eigene Biographie an. „So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen Erstgeborenen sandte“ (Johannes 3,16), letztlich, damit wir uns als Mitkinder Gottes wissen können.
Erst die Auferstehung ist das Gütesiegel auf das Wesen des Jesus. Seit dem ist er als Sohn Gottes qualifiziert. Seine vorausgegangenen Wunder hatten diese Beweiskraft noch nicht. Auch die Umstände seiner Geburt liegen im Dunklen. Erst lange nach Tod und auferstehen jesu fragte man nach der Herkunft- und klar: Es müssen wirklich Engel- also außerordentliche Boten Gottes die Fanfaren angesetzt haben- die aber hörten nur die kleinen Leute. Es passt zum Kommen Gottes in niedrigen Hüllen, daß er ganz normal gezeugt und geboren ist. Aber wenn Jesus bei der Auferstehung Sohn Gottes ist, dann ist er es auch schon bei der Geburt, wenn bei der Geburt, dann auch bei der Zeugung. Johannes steigert das dann bis an den Anfang der Schöpfung: „Am Anfang war das Wort. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns“ (Johannes 1,1.14).
Natürlich sind Maria und Josef die irdischen Eltern des Jesus. Aber es gibt eine Zeugung im höheren Sinn. Wenn schon der Kaiser von Rom seinen leiblichen Erzeuger verbannte und den Jupiter als Vater angab, dann war es klar, daß dem Jesus mindestens dies Muster auch zustand.
Lukas , der für Römer schreibt, hat dieses Symbol auf Jesus übertragen- Und sagt damit die Wahrheit: Es war das Muster für den Sohn Gottes. Nicht das Muster ist die Wahrheit sondern daß in Jesus Gott selbst kommt- auch wenn nur in Gestalt des Sohnes. Ein Engel bringt das Wort des Heiligen Geistes, das den Sohn zeugt, mittels Maria und Josef, sie sind Magd und Knecht Gottes. Aber sind wir als Eltern je in anderer Rolle gewesen? Unsere Eltern liebten sich, aber daß wir daraus wurden, ist doch Wille Gottes. Darum, lass doch das Bild von der Jungfrau Maria stehen- nicht als biologische Anormalität sondern als Bild für Erschaffung durch den Willen Gottes. Und nimm diese Abstammung auch für dich in Anspruch.
 
DS
09.12.2006
10:44 Uhr
     
Ich habe vor einem Jahr Mut gehabt, mich endlich unserem Gospelchor anzuschließen und habe damit eine große Lebens-Mut-tür aufgestossen. Heute bereite ich mich auf unseren Weihnachtsgottesdienst vor, wir singen "...if you follow the star, the light that shines for you and burn it in your heart, so that others may see it too...", oder : "...we bring glad tidings of joy..for the lord has come..let every heart prepare him room..." und so weiter , ja , Raum schaffen in unseren Herzen für Ihn, seine Heil.. Schwestern und Brüder, lasst Euch von Ihm, TG und vielen anderen Mitarbeitern Gottes anstecken..in dem Sinne gute Adventszeit DS  
brandung
08.12.2006
20:58 Uhr
     
Es macht mich froh, im Dunkeln am Meer zu sein, wenn die Laternen der Promenade ihr Leuchten Auch zur Brandung schenken. Es entsteht zartesLicht auf dem StrandLand. Und dann ist es Vergnügen beim Wandern Bilder in den harten Sand zu malen. An diesem Weiten Blau, das dann lilalich scheint.
Liebe Corinna, heute hatte ich Lust, Auch ein Bild von Dir und Deinem Hund zu malen: wie ihr euch im Unterwegs begleitet: ihr geht nebeneinander, Deine Hand liegt auf seinem Rücken. Es ist Schön!
Wenn die Flut kommt, verschenk' ich die Bilder. Im Herzen dürfen sie bleiben.
Jah - Herz ist ein Wundervolles Land. DANK'
Salzige Grüße von Ingrid.
 
corinna
08.12.2006
18:07 Uhr
     
Zur Bibelenergie: \"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit\". Mein Wunsch dazu ist, dass ich meine Lebenstür selber öffnen kann und auch selbst bestimmen kann, wie weit ich sie öffne. Wenn ich viel Mut habe, dann mache ich sie weit auf, wenn ich wenig Mut habe gar nicht oder nur einen ganz kleinen Spalt.
Ich hoffe der \"Herr der Herrlichkeit\" in Form von Gott oder Freunden wartet auf mich, wenn ich den Mut habe meine Lebenstür weit zu öffnen. Aber im Moment lasse ich sie lieber zu und schaue nur durch ihr Fenster.
Euch allen viel Mut!
 
gabriele
07.12.2006
09:52 Uhr
     
Diese Zeit ist besonders bedeutsam für mich, da mein Liebster seit Monaten im Irak Dienst tut und nicht
absehbar ist, wann dieser Horror endet. Er war auch schon im Kosovo und in Afghanistan. Ich lebe damit, trotz der Angst um ihn, ihn darin zu unterstützen das zu tun, wofür er ausgebildet wurde.
Da er gut in seinem Beruf ist, ist es ihm schon oft gelungen, sich und \"seine\" Leute unversehrt heimzubringen. Das macht mich sehr froh, denn so kann ich den Anfeindungen entgegentreten,
denen Angehörige von Berufssoldaten häufig ausgesetzt sind. Oft habe ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu
müssen, dass mein Partner diesen Beruf hat...
Mein - und auch sein - Trost ist, dass, wenn Bombemruhe ist, die Sterne am Himmel auch über Irak zu sehen sind und die Botschaft des Sterns von Bethlehem überregionale Bedeutung hat ohne Ansehen von Rasse und Religion.
 
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