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:: lebensmut.de ::
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RBBln
15.03.2011
16:52 Uhr
     
bisher empfand ich es immer als ausreichend die Beiträge der Leser dieser Seiten und die Kommentare von TG zu lesen, nun sollen immer mehr andere Seiten angeklickt werden - immer wieder tauchen andere Interessenten auf, die HIER nicht lesen und sich mitteilen wollen, sondern die andere "klicks" empfehlen. Empfinde ich sonderbar. Klicken Sie, liebe Leser dieser Seite, alle die empfohlenen Seiten an und bin ich ein Sonderling, der nur hier verbleiben und nicht ausschweifen will? Hoffentlich antwortet wir einer ...  
tg
12.03.2011
23:39 Uhr
     
Trauer um Japan, die Menschen, die Kreatur, die zerstört sind. Trauer auch um den väterlich-mütterlichen Lebensgrund, der mitleidet, mitweint, dem alle Gewalt am eigenen Leib geschieht. Aber der auch einholt, heimholt alles.
Wir, die wir noch hier bleiben können eine Spanne Zeit, müssen aufhören mit der Sünde, auf Kosten anderer uns Vorteile zu beschaffen. Erdbeben gehören zur Schöpfung wie erschlaffende Haut. Es ist genug Leid in der Welt, die wir nur tragen können. Der Energiebeschaffung aus Atomkraft, die wir nicht beherrschen und deren Abfall wir nicht gefahrlos entsorgen können, müssen wir entsagen. Werden wir bescheiden aus Einsicht.
 
Pity
12.03.2011
21:59 Uhr
     
zu Flogni: meins auch. Lange nicht geweint:
Minami Sanriku davor (17.000 Einwohner):
http://www.japanican.com/hotels/shisetsudetail.aspx?st=2454001
und danach (10.000 Vermisste):
http://news.de.msn.com/panorama/bilder.aspx?cp-documentid=156433532
 
Flogni
12.03.2011
19:18 Uhr
     
Erdbeben, Tsunami und Angst vor einem Atom-GAU.

Mein tiefstes Mitgefühl gilt dem japanischen Volk.
 
SB
11.03.2011
20:23 Uhr
     
Nun hat die Fastenzeit begonnen.
"Sieben Wochen ohne", diesmal unter dem Motto : „Ich war’s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.
Ob uns das wohl gelingt, wie geht es Euch dabei ??

Allen ein sonniges Frühlingswochenende
SB
 
molitor
10.03.2011
22:25 Uhr
     
Fand folgende Geschichte von Manfred Zacher:

Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner - schwar, Kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel - und löffelt die Suppe.
Zuerst schaut die Frau ganz verduzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit - unterhalten können sie sich kaum - spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.
Also doch ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube. Enttäuscht, mit rotem Gesicht schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen kalt geworden. Darunter hängt ihre Handtasche.
 
ing
10.03.2011
16:24 Uhr
     
Ihr GlücksKINDER ! Ich freu mich mit Euch, daß Ihr die Möglichkeit habt, das ' IO T'ABBRACCIO ' im Kirchlein zu lauschen..., da wär' ich gern dabei. Ihr habt's gut !
Liebe Kathrin, manchmal hab ich das Glück, Herman's Gedanken in der 'Schleswig Holstein am Sonntag' lesen zu dürfen, aus ihr ist auch das 'Spinnwebchen'...
Ja, es ist berührend wie verwandt wir Menschlein uns fühlen, wenn wir erkennen, daß wir uns mit den gleichen Menschen verbündet fühlen. Alles Liebe ! Von Carl Spitteler :

Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl
das schönste Glück auf Erden.

Und die Musik im Kirchlein, indrasun. Herzliche Grüße von Ingrid.
 
indrasun
10.03.2011
11:27 Uhr
     
Liebe Ingrid,

wie schön, von Dir zu lesen. Ich meine, zu erkennen, dass Du angekommen bist. Und das macht Mut ! Dass ich weiß, dass es geht, dass es auch für mich immer mehr kommen wird. Was macht denn Sinn, außer diese kleine Spinne, die Tautropfen, die Kinder, die Menschen in ihrem Wunder wirklich zu sehen ?
Danke ! Indrasun
 
tg
09.03.2011
15:37 Uhr
     
Dank. Das tut mir gut und der wachenden Webmasterin auch. Kuss auf die Stirn aus der Ferne. TG  
kathrin
09.03.2011
08:34 Uhr
     
Manchmal, bei der Arbeit, wenn ich Sehnsucht habe, ich weiß gar nicht, wonach, rufe ich die lebensmut-Seite auf und lese in den Kolumnen und Predigten oder auch nur die tägliche Losung, und fühle dabei, wie ich Kraft schöpfe.
Manchmal rufe ich auch ganz wahllos irgendeine der zweihundert Seiten des Gästebuchs auf und lese und es tut immer gut, egal welche Tage in welchem Jahr ich gerade zufällig angeklickt habe, immer ist es wie eine kleine Einkehr und immer nehme ich eine kleine Anregung mit.
Danke für diese Seite, sie ist, ich weiß nicht warum, eine meiner allerliebsten Anlaufstellen im Netz.

Liebe Ingrid, das war so schön, am Sonntag Abend deine Zeilen vorzufinden. Und dass du "auch oft an Christoph denkst", hat mich so berührt. Manchmal, mitten im Berufs- oder Alltagsstress, leuchtet plötzlich sein Gesicht und sein Lächeln in mir auf. Und Zu Herman van Veen gehe ich seit ich 13 bin, und daher fand ich deine kleine Geschichte und dass du sie hier reinstellst so unbeschreiblich. Danke. Mir fehlen etwas die Worte wie so oft.
Habe auch gleich meine drei HvV-Bücher durchgesehen, aber sie nicht darin gefunden.

Liebe Grüße an alle
Kathrin
 
Winfried Schley
08.03.2011
07:53 Uhr
E-Mail Homepage  
Der Herzinfarkt eines Bekannten knapp über vierzig brachte es mir wieder in den Sinn: Beten macht das Herz weit.

Herz im Wandel

Es macht ein schweres Herz leicht,
ein verbittertes Herz frei,
ein trauriges Herz froh,
ein armes Herz reich,
ein törichtes Herz weise,
ein verzagtes Herz kühn,
ein schwaches Herz stark,
ein enges Herz weit: Beten.

Frei nach Mechthild von Magdeburg (1207- 1282 ?)
 
blütenkrone
06.03.2011
11:28 Uhr
     
liebe kathrin,
ich denk auch oft an Christoph. Danke, daß Du uns 'die Blütenkrone' erzählt hast. Nach Christoph's Sterben, da hörte ich seine Stimme nochmal zufällig im Radio, "...eigentlich ist Es - die Schocks - inLiebe verwandeln...". So hab ich es verstanden. Dieser Satz ist so kostbar. Und er paßt auch so gut zur Kaktus-Schicksalsgeschichte.

Gerne mag ich Dir noch etwas ganzfeines hierherschenken, und EuchAllen,
und ich bin sicher, daß Du Es auch mögen wirst, indrasun. Liebe Grüße, Ingrid.


Spinnwebchen

Zwischen Stehlampe und Decke hat ein Spinnlein unbemerkt ein paar Sträßchen aus glänzenden Fäden gewebt. Fäden, die man nur dann sieht, wenn man die Glastür zum Flur in behutsamer Weise öffnet.
Nicht zu langsam, nicht zu schnell.
Vielleicht etwas zögerlich, so, als ob man nicht mehr wüsste, ob man hinein- oder hinausgehen wollte.
Das ist mir übrigens öfter passiert. Schön, denn sonst hätte ich wohl die hauchdünnen Fädchen nicht gesehen.
Sie zittern ein wenig.
Das kommt daher, weil ich gerade die Zeitung, die mein Enkelsohn von mir in der Schule gemacht hat, auf einen Bücherstapel gelegt habe.
Dadurch regte sich die Luft.
Die Spinnwebchen sind verblüffend lang. Die Decke ist sicher vier Meter hoch. Dass das Tierchen das alles in sich hat ! Emsig klettert es hinauf und hinab, als ob es nicht wüsste, warum es das tut.

"Wonach schaust du?", fragt meine Frau, die ihren Mann hochkonzentriert nach Nichts starren sieht.
"Ich wusste nicht, ob ich hinein- oder hinausgehen wollte, und ich sah das Spinnwebchen."


Herman van Veen
 
tg
06.03.2011
09:29 Uhr
     
mal schauen unter "st-severin.de"-übrigens: heute ist der Sonntag "Estomihi" -nach den Anfangsworten des Psalmes 31,3: Sei mir ein starker Fels!  
Karina
06.03.2011
09:03 Uhr
     
Einen sonnigen Sonntag zusammen.
Hier scheint sie bereits :-)

Ich habe sporadisch still mitgelesen, hat mich öfter zum Nachdenken angeregt.
Am 15.03. komme ich wieder mal nach Tinnum und freue mich auf meine Vermieterin, Land, Luft, Wasser, Wind und Sonne.
Weiß jemand, ob es gerade ein Mittwochskonzert gibt oder sonstige Gelegenheiten für den Tag/Abend ?

Danke für Tipps
 
kathirn
04.03.2011
16:52 Uhr
     
Lieber "langjähriger Mitleser" Herward, ich bin neugierig und fände es richtig schön, hier öfter etwas von Ihnen zu lesen.
Ich bin auch eher so eine stille Mitleserin, daher verstehe ich das Leise und Beobachtende nur zu gut.
Aber ein bisschen Mitteilen von Erlebtem hier und wenn es noch so unerwähnensert scheint, so kann es doch einem anderen eine Hilfe sein.
Ich musste gerade an Christoph Schlingensief denken, der in einem Interview davon sprach, er hätte erst während seiner schweren Erkrankung gelernt, dass das Glück im sogenannten Normalen und "Kleinen" liegt Er erzählte in dem Zusammenhang von einem Kaktus, den er auf einem Wochenmarkt stark zerknickt aus einer Abfalltonne gerettet hatte und von dem Glück, das er intensiv fühlte, als dieser nach einiger Zeit der Pflege eine Blütenkrone bekam.
Ich bin dankbar und glücklich über meine Glücks- und Liebesfähigkeit und dass ich nicht erst krank werden musste, um so fühlen zu können wie Christoph es beschrieb, sondern gesund bin und erst mittelalt.
Daher auch noch einmal ganz liebe Grüße an Ingrid, deren Zeilen mich immer sehr berühren. Ich würde gern meinem Erlebten so viel zartenAusdruck geben können wie sie es kann.

Lieber Herward, geben Sie Ihrem Herzen doch auch einen Ruck. Ich zum Beispiel fände das richtig schön.
Liebe Grüße an alle, die sich hier einfinden
kathrin
 
Flogni
03.03.2011
22:52 Uhr
     
Unbedingt ansehen: The King´s Speech

Selten hat ein Standmikrofon so bedrohlich gewirkt ! In Großaufnahme und aus verschiedenen Blickwinkeln gefilmt, lauert es förmlich auf sein Opfer. Diese Eingangssequenz des mit vier Oscars ausgezeichneten Spielfilms erzeugt sofort Unbehagen, Beklemmung. Als Zuschauer leidet man mit
dem stotternden zweitenThronfolger Albert, der nach der Abdankung seines Bruders Edward
König Georg VI. wird. Unzählige Therapieversuche scheitern - bis er endlich auf den ziemlich
unkonventionell agierenden australischen Sprachlehrer Lionel Logue trifft. Eine von Respekt und Verehrung getragene Beziehung bahnt sich langsam an. Der Underdog kann dem stotternden Herrscher letztendlich helfen. Höhepunkt des Films ist die Ansprache des Königs an das britische Volk nach Ausbruch des 2.Weltkriegs.
Was den Film unter anderem so sehenswert macht, sind die schauspielerischen Leistungen. Die Überwindung von Klassenschranken führt zu einer lebenslangen Freundschaft - ohne Kitsch .
 
Herward
03.03.2011
21:37 Uhr
     
Ihnen sei Dank, liebe Kathrin, für das schöne Gedicht und auch Ihnen , Herr Schley. Dadurch kehrt im Gästebuch wieder Ruhe ein, das tut uns allen gut. So kann es weiter gehen.  
Sophie-also nobody
03.03.2011
20:14 Uhr
     
Was für eine Unverschämtheit, RB wie auch immer! Ich gehöre nicht zu TG's Umfeld, soweit es sich bei TG um Traugott Giesen handelt. Ich kenne TG seit 20 Jahren und seine Predigten und Bücher, seine Kalender, seine Skulpturen auf dem Kirchhof so gut wie die Morgensonne in St. Severin, die wir in jedem Urlaub mal erlebt haben und selbstverständlich kannte ich seine Gemeinde und kam mit einigen sehr gut aus, und selbstredend kenne ich seine Frau, die die Taizé-Lieder gestaltete und schon manches gute Gespräch mit mir oder meinem Mann geführt hat. Wegen Traugott Giesen trete ich jedenfalls nicht aus. Dass er Priester auf der Erde bei der Weihe nicht so gut findet, ist sicher kein Grund, auszutreten. Die evangelische Kirche erscheint mir kalt, und die Motivation von Margot Kässmanns Rücktritt, die inzwischen hinterfragt wird, spricht auch dafür. Wegen einem Alkoholdelikt muss ja wohl keiner gehen. Genießen Sie Ihre Ruhe. Das war's. Ich wollte nur Giesen von meinem Kirchenaustritt freireden. Und machen Sie weiter so!  
Winfried Schley
03.03.2011
18:36 Uhr
E-Mail Homepage  
ein Beitrag zu den leiseren Tönen:

Es ist die Welt so dunkel nicht,
brennt irgendwo ein Kerzenlicht.

Vergessen ist so mancher Schmerz,
dringt Kerzenschein ins Menschenherz,
erfüllt die Brust mit Wohlbehagen
und lässt den Alltag leichter tragen.

Umstrahlt von Wärme und von Weite
schiebt Hast und Hader sanft beiseite
der Kerzenflamme stille Kraft.
Nur sie ein solches Wunder schafft.
 
RBBln
03.03.2011
17:50 Uhr
     
Sophie: Ich finde es toll, daß eine Leserin/Schreiberin dieser Seite die Frau von TG so gut kennt (sie gehört wahrscheinlich zur familie bzw. deren näheren Umfeld) , deshalb ihren - Frau TG`s - IQ so gut kennt und es auch hier öffentlich machen darf. Stimmt das, TG? Ist ja auch nichts Negatives - nur sehr persönlich...  
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