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Autor Nachricht
Traugott Giesen
06.02.2005
14:00 Uhr
     
Viele Gedanken zur Musik, heute in der Predigt zur Einführung des neuen Organisten In Keitum Grüße TG  
Sophie
02.02.2005
08:45 Uhr
     
Da hat er sich doch gut erkannt, Macchiavelli, oder? Ein Politiker, ein Taktiker, ein Schauspieler. Aber wer in Florenz weilt, kann sehen, wie Cosimo il Vecchio und Lorenzo il Magnifico waren, an jeder Ecke. Die Medici, Väter von Päpsten und Königinnen. Ein bleibender Satz von Lorenzos Zögling, dem jungen Michelangelo:
"Degna di ornare la porta del paradiso". Über die Osttür des Baptisteriums von Lorenzo Ghiberti. Seither die Paradiestür genannt.
Mehr meine Welt, die Medici und ihre Zöglinge. Meine Welt, was glücklich macht.
"Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist" (Goethe)

3. Tag nach Sonntag. Ich glaube, er kam am dritten Tag aus der Höhle. Ich meine Lazarus. Ich schaue später noch mal rein.
 
Traugott Giesen
30.01.2005
19:44 Uhr
     
Heute. heute. Ende Mai bin ich alt genug für den Abschied von St-Severins Kanzel. Mal sehem, was dann. Erst mal heute. Ja, und schaut nach Lazarus. ist ein starkes Stück.  
Thomas Müller
30.01.2005
14:14 Uhr
E-Mail    
Liebe Ihr alle Lebensmutigen

Beide Gedanken sind es Wert, glaube ich, dass wir uns/ich mich damit auseinander setze/n!

Mit emene härzliche Gruess us Bärn
thomas

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Der erste Gedanke:

Der Narr hält sich für weise -
Aber der Weise weiss, dass er ein Narr ist.

Shakespeare,
Aus: Wie es euch gefällt
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Der zweite:

Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.

Niccolo Machiavelli,
ital. Politiker u. Schriftst., 1469-1527
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Elena
30.01.2005
13:39 Uhr
     
Der Eintrag von ds ermutigt mich, noch etwas dazu zu schreiben: Falls Sie aufhören wollen, ist das für mich in Ordnung.
Falls aber die Kirche einen Pastor, der beliebt ist und erfolgreich und die Menschen sogar zum Christentum hinwenden kann, eine Rarität in der heutigen Zeit, zum Aufhören zwingt, nur, weil es an der Zeit ist oder um den Platz für einen aus der Theologenschwemme zu räumen, unfähig, einen Numerus Clausus für das Theologiestudium zu bringen, ist das für mich nicht in Ordnung.
Ich wünschte, Sie würden ein paar Jahre länger machen.
 
Sophie
30.01.2005
08:40 Uhr
     
Was sagt mir Lazarus? Nur kurz, noch nicht länger drüber gedacht: daß es immer weiter geht. "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal". Daß immer Zukunft ist, immer Zuversicht sein kann, daß man nie ohne Hoffnung sein soll, daß im Leben immer auch Auferstehung ist, daß zu Tälern Höhen gehören, daß die Höhen wichtiger sind als die Täler.
Unsere Zeit macht Business mit dem Leid. Z.B. wird mehr über den Untergang der Steuben und der Wilhelm Gustloff vor 60 Jahren geschrieben, als über die über 1 Million Geretteten, die auf dem Seewg aus Ostpreußen entkamen. Wir müssen uns mehr an Lichtblicken festhalten als am Dunklen.
 
ds
29.01.2005
20:40 Uhr
     
TG fragst du schon wieder für Predigt morgen früh ?
Bin noch bei Deiner letzten : ja , vorausschauen, da ist der Acker. Aber zurücksehen doch auch, um alle Schatten, Projektionen, Brüche nicht auszublenden, zunächst aus ihnen zu lernen. Alles geht so schnell weiter, komme kaum hinterher. Lernen wir nicht aus der Rückschau den Weg geradeaus? Also : ohne diese Rückschau kein gerader Weg möglich - sondern oft nur Schleifen oder im-Kreis-Drehen ? ABER : was du sagen willst, nicht zurückschauen, um an altem doch längst Gelöstem festzuhängen, dann geht der Weg nicht. Mach weiter, wie Elena mitgefühlt, es kann eben nicht jeder Pastor; wir lesen und denken hier mit, weil du uns immer ohne Belehrung, sondern wie mit väterlicher Begleitung mitnimmst. Musste nicht 40 - mit C.G.Jung werden - sondern reichlich mehr, um zur Sache mit Gott zu kommen. Was bleibt nach Mai 2005 ? Wie machst du weiter ? Stets euer Mitleser aus Hamburg. DS
 
Traugott Giesen
29.01.2005
15:24 Uhr
     
Was sagt Euch Lazarus (Johannes 11) ?  
schumacher
29.01.2005
11:48 Uhr
     
hallo, herr pastor giesen.

Aus dem verschneiten Oslo Ihnen herzliche Gruesse und, wir freuen uns auf den 26.02.2005, 16.00 Uhr.

Herzlichst Gisela und Helmut Schumacher
 
Traugott Giesen
28.01.2005
16:59 Uhr
     
Ach, Mensch, noch dürfen wir leben, wenn auch unter Mühen; dürfen lieben, wenn auch unter manchem Mitleiden, dürfen hoffen auf weitere Gemeinschaft, wenn sie auch zerbrechlich ist. Wir dürfen noch, können noch müssen noch, wollen noch. Bleibt stark Euer Traugott Giesen.  
Elena
28.01.2005
10:52 Uhr
     
Echo gerne: Was ich Ihnen jetzt sage, nehmen Sie bitte persönlich, aber nicht zu persönlich. Es hätte ebenso gut eine andere Person, ein anderer Pastor sein können. Aber ich habe Sie getroffen. Dem Augenblick sei also zu danken.

Der Bauer, der hinter dem Pflug geht, geht in der Regel über ein
Feld, das flach ist. Er hat einen weiten Horizont vor sich und um sich.
Bei mir ist das umgekehrt. Erst hatte ich den weiten Horizont. Den haben Sie mir erweitert, Ihre Predigten, um eine große Dimension erweitert. Er war nie ganz eng, aber eng genug, daß ich auch in der oberflächlichen Spaß- und Verurteilungsgesellschaft hätte landen können. Heute macht es mir eher Freude, in Zeiten, wo ich das kann, auch mal einen Pflug zu schieben. Meine Welt ist geordneter und glücklicher dadurch, so wie ein Feld mit Furchen und in Zeiten tiefer Freude wie ein Weizenfeld. Ich bin mehr für mich da, kann mich aus dem Trubel der rasch, viel zu rasch sich ändernden Epochen, mal zurück ziehen. Und dadurch kann ich auch mehr für Andere da sein. Das Zurückziehen, auch und vor allem in Gott, in das Christentum, macht mir meine Verantwortung bewußt. Ich fühle mich leben.

Seien Sie sich gewiß, daß Sie mit Ihren Predigten wesentlichen Anteil daran haben. Ich hoffe, Sie freuen sich darüber. Sie sind für mich ein guter Einfluß, der zur richtigen Zeit kam und den ich deshalb umsetzen konnte, in Teilen zumindest, wo es mir möglich ist.

Der Eintrag vorher war möglicherweise das, wo die Spaßgesellschaft an die Kriminalität heran rückt. Das geht nämlich ganz schnell.
 
Traugott Giesen
26.01.2005
16:38 Uhr
     
Bitte um Echo auf Sonntagpredigt.Ich lese was daran ab.TG  
Sophie
22.01.2005
08:55 Uhr
     
"Darum horcht, ob nicht in dem Spott und Hohn der heutigen Welt über das Christentum ihr den Schritt des Herrn vernehmt, und forscht, ob es nicht die dritte große Adventszeit der Welt ist! Schaut nicht zurück, sondern blickt nach vorn, ob nicht vor dem Pflug eine leuchtende Gestalt steht......
Wir müssen werden wie die, die so pflügen. Das erste beim Pflügen ist hoffen. Was wäre der, der im Herbst die Furchen zieht, wenn er nicht auf den Frühling hoffte?"

Albert Schweitzer, vom 18.12.04, zu Lk.9, 62, Auszüge

Anm. Besseres kann ich selbst nicht sagen. Wenn ich ihn lese, spricht er direkt mein Herz an. Es ist ein Band zwischen seinen Gedanken und meinem Herzen. Er hätte soviel anderes machen können, drei Dissertationen in drei Fächern, Angebot einer Professur in Zürich. Er diente lieber in Lambaréné, selbst, nachdem er dort interniert worden war. Er war wundervoll, weil er sich nicht zu groß zum Dienen war. Er war demütig, aber nicht aus Dummheit. Er war ungeheuer klug und begabt, ein Genie. er war von Herzen demütig, von Natur aus.Er berührt mich zutiefst.

Liebe Grüße
 
Traugott Giesen
22.01.2005
08:08 Uhr
     
Lukas 9,62 Jesus sagt: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. " Was sagt dir das? Ich sammle Gedanken für morgen. Sagt was. TG  
Sophie
20.01.2005
11:24 Uhr
     
Da es hier still ist und T.G. verreist zu sein scheint, bitte ich als Nachtrag zu den Gedanken um Sintfluten um Raum für Auszüge aus einer Predigt vom 9.9.1900 zu Mt.5,3:
In den traurigen Augenblicken unseres Lebens, wo wir selbst vom Unglück betroffen sind oder mit den Weinenden weinen, da steigt in uns immer wieder die Frage auf: Warum schickt Gott so viel Elend und Leid über die armen Menschen?
Auf diese Frage hat uns Jesus keine Antwort gegeben. Er hat uns nicht den Schleier vor Gottes wunderbaren Wegen weggezogen; er hat uns nur gelehrt, an Gottes Güte nicht zu zweifeln, auch im Leide. "Was mein Gott will, gescheh allzeit."
Aber noch mehr hat er getan. Er hat uns getröstet: "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden."
Ein wunderbarer Trost liegt schon in dem Wort "Selig sind, die da Leid tragen." Früher glaubte man, wenn Leid über die Menschen herein brach, Gott wolle sie züchtigen und strafen. Dann schüttelt Jesus das Haupt: Nein, nichts von Strafe. "Selig sind, die da Leid tragen."
Worin soll nun dieser Trost bestehen? Zunächst ein himmlischer Trost. Unser Leben ist eine Prüfung kurzer Tage. Aber wenn es so ruhig dahin fließt, da vergessen wir es. Wir möchten uns einrichten, für immer hier zu bleiben. Aber dann kommt das Leid und erinnert unsere Seele an die himmlische Heimat. ..............................
So ist diese Seligpreisung ein Trostwort vor allem für die Sterbenden - aber nicht für sie allein, sondern auch für die Lebenden.
Das Leiden in unserem Leben ist eine fortwährende Läuterung unseres inneren Menschen. Hast du noch nie bedacht, wie welk unser Herz würde, wenn unser Leben in gleichmäßigem Glück dahinflösse und das Unglück uns nicht zur inneren Einkehr brächte? hast du noch nie gefühlt, wie in den sonnigen Tagen unseres Lebens das Bild Gottes in immer weitere Ferne rückte, bis wir durch das Leid wieder zu ihm hingebracht wurden, sein Vaterherz suchten und so unter den Tränen des Leids die Seligkeit empfanden, unsern Gott wieder gefunden zu haben?..............
Zu den Seligkeiten, die uns das Leid bringt, gehören das Mitleid und das Verzeihen. Ohne das Leid würden die Menschen stumm und kalt aneinander vorbeigehen, ihr Sinn würde hart, und der Hader würde sich immer tiefer in ihr Herz einfressen............................
"Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden."

Albert Schweitzer
 
Sophie
13.01.2005
10:17 Uhr
     
Gerade von einem Gemeindemitglied bekommen. Finde ich als Analyse und liebevolle, nachdenkliche Mahnung eindrucksvoll. Möchte ich für Interessierte weiter empfehlen:

"Ein Beben im Herzen der Menschen" von
Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, Lübeck

www. diakonie-katastrophenhilfe.de
 
Traugott Giesen
08.01.2005
14:04 Uhr
     
Gut, daß wir Merkbares rausrücken, den Lohn von zwei, drei Stunden Arbeitszeit- oder? "Lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte gibt" sagt Jesus (Matthäus 6,3) .
Noch vor der Katastrophe hatte ich in einem Zeitungsinterview auf die Frage :"Was können sie nur mit Schlucken ertragen?" gesagt: "Den Geiz bei der Brotf-ür die Welt-Kollekte an Heilig Abend."- Ein Mensch schickte 3000€ "damit ich mich dieses Weihnachten nicht ärgern müsse". Herrlich.
 
Wolfram Leyrer
05.01.2005
19:16 Uhr
E-Mail Homepage  
Griechisch "deomai" steht sowohl für "beten" als auch für "bitten"; keine Bedenken deshalb, wenn "edeäthän" mit "gebetet" übersetzt wird. Wenn es - in anderem Zusammenhang - auch "bedürftig sein" heißt, wird der Zusammenhang mit beten oder bitten, je nach Adressat, noch deutlicher. Also fragt sich doch, wen Jesus hier angesprochen hat.  
Traugott Giesen
03.01.2005
20:54 Uhr
     
Die Predigt von Neujahr habe ich nicht schriftlich- Die Abschrift vom Band dauert etwas. Grüße Tg  
T.Giesen
02.01.2005
18:27 Uhr
     
Die jahreslosung: Ich habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre. (Lukas 22,32) oder gebeten- Gefühlssache, wohl- griech: deomai:bitten -mir ist lieber: gebetet. Wer weiß grammatikalisch mehr? Herzlich Tg  
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