Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
07.04.2018
16:16 Uhr
     
Erinnere mich: Sat1 wollte eine Zweiminutenerklärung zu Karfreitag. Die junge Reporterin, zu DDR-Zeiten ohne Kirche großgeworden, wünscht sich Karfreitag ohne die Glorie von Ostern. Also das Kreuz als Summe aller Leiden bis heute. Ohne Lösung, Antwort, Zukunft. Ich hab es versucht. Aber der Drall hin zu Ostern ist doch glückhaft. Auf dem Keitumer Altar: g Gottvater ineins mit dem toten Sohn. ja, Karfreitag ist noch. Aber dazu das Kanzelkreuz : Christus wird vom Kreuz gelöst , erhoben, reißt sich vom Kreuz los, reißt damit den Tod aus seinem Vernichten und Verneinen los, bringt ihn zu seiner Wahrheit: Wie Jesus Gott im Tod traf, so stoßen auch wir im Tod auf Gott. So ist Leid Teil vom Sinn, trennt nicht. Karfreitag mündet an Ostern in die Liebe. Das wollte ich sagen aber stotterte.  
Menke
03.04.2018
13:18 Uhr
E-Mail    
Auferstehung vorbei, warum nicht?

Feierlichkeiten vorbei, 2 Auferstehungsgottsdienste erlebt, 1 Fernsehgottesdienst am Sonntag gesehen.
Nebenher, noch Papstmesse mit Segen, für das Ganze Erdreich dazu angesehen.
Ehrlich gesagt, nüchtern und teilweise langweilig.
Die Seelsorger / innen, spulten ihr Pensum herunter, sodass ich zum Hörer der Hotline griff und meine Meinung zum Fernehgottesdienst sagen musste.
Dietrich Bonhöfer, als Buch heute Morgen zu Ende gelesen, jetzt vertehe ich endlich, warum die Evangelische Amtskirche, mit Bonhöfer wenig anfangen kann.
Wird sie doch bei Bonhöfer, immer auf ihr Mitläufertum im 3 Reich hingewiessen.
Schmerzhaft, für Amtsträger und Gläubige, der Evangelischen Kirche bis heute.
Das waren noch Zeiten, wo sich ein evangelischer Pastor, nicht nur gegen das Nazi regime auflehnte, sondern auch gegen das Mitläufertum seiner Amtskirche, eigene Meinung äusserte und anklagte.
Dabei auch noch freiwillig, auf gutes Pastorengehalt und eigenes weiterleben verzichtete, aus Überzeugung in der Nachfolge Jesu.
 
jakobus
02.04.2018
20:58 Uhr
     
Neuanfänge: https://youtu.be/f8MJ4spXs3w  
Aus dem Licht
02.04.2018
17:14 Uhr
     
Mich macht so froh, dass SIE - Ihr Versprechen halten durfte, und SIE, wegen des sanften Schwungs Ihres einzigen ungebrochenen Flügels, mitbekommen hat. Das macht mich friedenslandfroh. Hier auf Erden.
Mir ist ein lieber Mensch begegnet. Sie will für mich in Heidelberg eine Rose zum Grab bringen. Danke.
 
Johannes
01.04.2018
22:48 Uhr
     
Ihr fragt
wie ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
wann ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
gibtís
eine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
gibtís
keine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ich weiß
nur
wonach ihr nicht fragt:
die auferstehung derer die leben
ich weiß
nur
wozu Er uns ruft:
zur auferstehung heute und jetzt
Kurt Marti
 
tg
01.04.2018
18:16 Uhr
     
Auferstehung passiert hier, mitten am Tag , in allen neuen Anläufen der Liebe, der Mühe, der Neuanfänge. Was später kommt: Dafür ist gesorgt. Keine Angst. Hat Christus alles klar gemacht. Kümmert Euch jetzt um einander . Auch hier bei "lebensmut" . Sagt was, steht auf zum Umarmen hier in Worten , ansonsten leibhaftig. Tg  
Monika Glässel
28.03.2018
15:17 Uhr
E-Mail    
"Machine Gun Preacher" Sam Childers kommt am 8.4.18 um 19 Uhr in die Stadthalle nach 95168 Marktleuthen. Falls jemand von Euch in der Nähe ist, herzliche Einladung, er kommt auf Einladung der evangelischen Kirche und wir freuen uns sehr auf seinen Vortrag, herzlichst Monika  
Menke
27.03.2018
20:49 Uhr
E-Mail    
Kurz und zutreffend, so gemeint!


Was noch nicht gut ist, braucht noch Lebenszeit!
 
tg
23.03.2018
19:46 Uhr
     
Wenn es ewig so bliebe, so kalt und bedeckt, wenn niemals Frühling, Sommer würde- zum Weinen wärs. Wenn Ostern nicht wäre, keine Posaune die Auferstehung verkündete- wir wären mit dem Sterben dem Schattenhaften, der entsetzlichsten Verlassenheit preisgegeben.
Nun aber ist Christus passiert. Er hat das Leben als Anlauf zur ewigen Gemeinschaft mit Gott erkundet, vermessen, bestimmt. Sein Sagen, Tun, Erleiden, Erwecktwerden bahnt auch uns den Weg, bricht durch Verzweiflung hindurch, eröffnet auch uns Nachhausekommen und Ewigbestimmtsein für die Liebe.
Sterbend will ich flüsternd rufen: Schiff ahoi, die Leinen losÖ
 
tg
19.03.2018
10:52 Uhr
     
wieder unterstreicht das "die Gnade der späten Geburt" für die Generationen nach dem Krieg. Aber auch wir haben unser Paket Schuld- im Privaten wie als Mitgenossen dieser Zeit. Auch wir- nur durchschnittliche Eltern, auch wir der Vegebung bedürftig. Gestalten wir noch ein Stück Wegs mit. Wir dürfen noch.  
Camille
15.03.2018
14:46 Uhr
     
Eine Geschichte dazu:
Mein Vater war wie so viele, die als junge Männer noch Tuchfühlung mit dem Krieg gehabt hatten, nicht ganz unproblematisch. Die junge BRD hat hier Riesenfehler gemacht. Sie machte alle dafür verantwortlich, statt den Jungen auf Kosten des Staates eine Psychotherapie zu empfehlen. Wir sehen an G. Grass, der sich ganz, ganz spät zu seiner Vergangenheit bekannte, wie schwierig das war, und mein Vater war auch kurz bei der FLAK.
Dann aber drückte ihm die Mutter zwei Schwestern in die Hand und bat ihn, nach einem Heimaturlaub nicht zurückzukehren, sondern die beiden in Sicherheit zu bringen. Eine davon starb auf der Flucht. Weder diesen Umstand, noch sein Desertieren, hat sich mein Vater verziehen. Zudem vermisste er lebenslang seine Heimat.

Also griff er hin und wieder zu einem Cognac und wurde dann wütend, er, der mir half, meinen aus dem Nest gefallenen Singvogel aufzuziehen, er, der den dann beerdigte und ein Kreuz schnitzte.
Aber er schämte sich, und seine Reue führte dazu, dass wir Familienkonferenzen machten, in denen das besprochen wurde. Es wurde nichts unter den Teppich gekehrt. In der Öffentlichkeit aber war das alles anders, und bis heute ist gültig, dass über Fehler der Mantel des Schweigens gelegt wird, und alle Verwerfungen einer schwer zu definierenden Gesellschaft aufgebürdet werden inklusive ihrer jungen Menschen.

Ein Lehrer sagte mir mal später, ich sei in der Mittelstufe eine taube Nuss gewesen. Ja sicher, sagte ich, mein Vater hat gesoffen. Da fiel ihm der Unterkiefer herunter, und er entschuldigte sich. Deshalb bin ich mehr dafür, Probleme zu benennen. Umschiffen bringt nichts.
 
Camille
15.03.2018
13:03 Uhr
     
Ja, doch TG, manche sind es gern, Widerlinge, leider. Das ist ein Kernproblem, und es macht an sich keinen Sinn, das zu umschiffen. Ich meine, es gibt doch auch Sadisten, nicht wahr. Manche fangen Vögel aus Jux. Das fängt in Italien schon an. Manche sind nicht wie wir. Unsere Eltern haben uns zuweilen beigebracht, im Wald Vogelstimmen auseinander zu halten, und was du kennst, das liebst du.

Manche sind nicht mal gern Widerling, sondern respektlos. Die Grenze ist fließend. Schubsen und dann schließlich die U-Bahn-Treppe runter. Obdachlose zündeln. Tierschutz ist da sowieso eine völlige Fehlanzeige.
Die einfachste Erklärung ist doch vielleicht folgende: Wenn man mit 14-16 Jahren das erste Kind kriegt, kann man es nicht erziehen, weil man selbst noch Kind ist.
Ich bin erst mit ca. 50 Jahren richtig erwachsen geworden, doch das ist eine ganz andere Geschichte.

Mein voriger Hund ist mysteriös gestorben, zunehmende Atemnot, jung noch. Das kann auch Rattengift gewesen sein, der nahm sich alles, was herumlag.

Danke, Delf. Und Ihm, ja.
 
Mut
13.03.2018
11:41 Uhr
     
Dann nehme ich lieber die Komische :-)  
stimmt oft
13.03.2018
09:13 Uhr
     
Jedes Ding hat drei Seiten. Eine positive, eine negative und eine komische.

Karl Valentin
 
Menke
11.03.2018
18:46 Uhr
E-Mail    
Glück von Menschen, kann ich nur sagen!

Leider ist das so, dass Menschen durch ihren Glauben gerechtfertigt, durch ihre Gelebte Kultur, nach Glück streben und ihre Mitmenschen, dabei vergessen.
Wenn Menschen eng zusammenwohnen, spüren viele Ihr Glück nur dann, wenn vermeintlich ausgelebt.
Glück hängt auch durch Äusserere Umstände ab, wie auch von mir.
Dabei vergessen wir meistens, im Spüren von Glück, steckt eigentlich nur die Unwissenheit darüber.
Deshalb, öffne Dein Fenster und schau nicht die Ferne, sondern nach innen, da ist Dein Glück zu finden.
 
tg
11.03.2018
17:38 Uhr
     
JA; WAS TUN? Ist "Lebensfreude " ein Anknüpfungspunkt? Kann man sich nachbarschaftlich zu einem gemeinsamen Essen verabreden? Seine Familie einladen ? Ihn beschenken an einem Feiertag seiner Religion? Für die Kinder Nachhilfe anbieten? Will er nur in Ruhe gelassen werden? Will er keine Nachbarschaft? Wer kann mit ihm reden? Können die Frauen beim Einkauf Frieden anbahnen?
Ja es gibt Widerlinge. Aber sie sinds nicht gerne.
 
terug
09.03.2018
11:19 Uhr
     
danke, ES, das tut gut.
Bin zur Zeit sehr hilflos und traurig, weil wir einen neuen Nachbarn haben, der voller Hass alles vernichten möchte, was lebt, was kreucht und fleucht und blüht. Sägt alles ab, stellt Fallen, klatscht jeden Vogel vom Baum. Als er Rattengift mit Vogelfutter vermischte, haben wir die Polizei um Rat gefragt.
Es ging viele Wege, über die Untere Naturschutzbehörde, den Ermittlungsdienst Umwelt, die Bußgeldstelle. Er hat es mit Anwaltshilfe geschafft, sich auf widerwärtige Weise rauszureden. Am Ende hieß es resigniert: Nicht jede Sauerei wird am Ende bestraft...
Sein Hass ist nur noch größer. Er schmeißt Böller, drückt mitten in der Nacht den Panikknopf seines Autos, es ist unbeschreiblich. Er ist Mitte vierzig, Familienvater, zwei kleine Töchter im Vorschulalter, die stolz lachen, wenn Papa, wie im letzten Frühling, mit der Schreckschusspistole auf junge Meisen schießt, die gerade taumelnd den Nistkasten verlassen. Er kommt aus einem anderen Land, schreit einen an, das sei Lebensfreude, und wir sollen ihn in Ruhe lassen.
Unfassbar. Habe mich selten so ratlos gefühlt. Frage mich immer, was kommt als nächstes.

Jedenfalls, danke, liebe ES, verwandte Seelen tun gut.
 
MUT
09.03.2018
10:22 Uhr
     
DANKE, für diesen guten Beitrag  
ES
08.03.2018
16:51 Uhr
     
BRAUCHT WAHRE FÜRSORGE FÜR OBDACHLOSE MENSCHEN !

Es gibt in der Menschenwelt MENSCHEN, die nicht mehr in der lebensLage sind, zu manchen Ämtern zu gehen. Oder nachHause zurück zu gehen. SIE haben ihre Gründe. SIE vertragen es nicht. SIE schützen sich, irgendwie.
Dann vertrauen sie darauf, sich dem Guten Hirten anvertrauen zu dürfen.
Im Radio hörte ich "Wir sind Bürger des Himmels" . Welch ein feines Bild .
Es ist der Gleichklang zu "Wir sind geliebt und gebraucht" .
JA. Es ist wahr. Wir SIND ES. Mir wird immer klarer, WIE hochwichtig das bedingungslose Grundeinkommen ist. Der Name WÜRDE im vorfeld schon, würde es auf den Punkt bringen. Jeder Mensch hat ein Recht auf eine eigene warme Stube mit einer Wasserstelle. Jeder Mensch hat das Recht auf gute Nahrung. Jeder Mensch hat das Recht auf gute Kleidung. Es sind 3 Häute; sagte mal ein kluger Mensch im Rathaus ... WÜRDE .
Jeder Mensch hat vom Himmel her das Recht mitgebracht, so zu lieben, so zu leben (liebensmut), wie es die Wahrheit für sein eigenes Herz ist. Für diesen Einen geliebten und gebrauchten Menschen. Dieser fühlt es tief Innen, Er hat das Recht zu leben, um Glücklich zu sein. Jeder auf seine eigene Weise.
wenn du glücklich bist, ärgerst du keinen anderen absichtlich. du lügst nicht. du stiehlst nicht. du liebst. du mitempfindest.
Es ist eine Urahnung durch das Hören von "Wir sind Bürger des Himmels"
Wenn du glücklich bist, dann quälst du kein anderes Wesen. Wir Menschen fühlen, haben die Aufgabe, müssen - die Tiere vor Qualen schützen. Jeden Tag. Sie brauchen uns. Und wir dürfen sie nicht verzehren, wenn sie in ihrem Leben nicht glücklich sind. Es muß eine Ende haben mit gequält werden. Hier und Dort. Es muß ein Ende haben mit der Massentierhaltung. Wir Menschen können 1 Mahl in der Woche Fleisch essen, wenn es sein muß. So wie es früher war. Das geht. SIE HABEN DAS RECHT, GLÜCKLICH ZU LEBEN . Mensch und Tier. In Würde. Endlich.
 
Madame Grey
05.03.2018
15:32 Uhr
     
, eingeschenkt und einen Hauch Orange gefunden ... Wie geborgen die vergangene Woche war!
Schneeland. Alles weiß und sanft bedeckt. Und ich freute mich sosehr für die Kinder.
Weil die Medienwelten Tauwetter ansagen, besuchte ich den Leuchtturm, der jetzt wieder - durch das Meeresbrausen - einem König mit Robe ähnelt. Herrlich! und noch gefühlte eisige Kälte.
In der Nachmittagssonne hatten viele menschenPaare die gleiche Idee. Es ergab sich dann, daß ich einige Zeit der Fotograf für sie mit jeweils deren Kamera war, damit sie sich zusammenhaben. Glückliche Bilder!
Auf dem Heimweg, nachdem die Sonne verschwunden war, wollte ich noch einen Brief für ein 89jähriges GeburtstagsKIND bringen. Ich sah in ein Angesicht, das einem glücklichen Jungen ähnelte; es war wohlig, wie um einen Kachelofen herum. Und ich sah auch, Der Herr Ist Sein Hirte .
 
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