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Winfried Schley
26.11.2011
17:56 Uhr
E-Mail Homepage  
„Können wir von deinem wunderschönen Efeu haben?“ Fünfzig Adventskränze will eine Frauengruppe aus einem Nachbardorf basteln. Dafür braucht sie Immergrünes, Tannen- und Fichtenzweige und Efeu - meinen Efeu. Immergrünes als Zeichen der Hoffnung an immer kürzer werdenden Wintertagen will diese Frauengruppe in ihre Adventskränze flechten.

Als Kind liebte ich den brennenden Adventskranz. Wie oft brach ich zum Verdruss meiner ängstlichen Mutter eine Tannennadel davon ab, hielt sie in die Kerzenflamme und erfreute mich am Geruch der ätherischen Öle, wie sie zischend verbrannten. Das Kerzenlicht, wie es sich im dämmrigen Dunkel unseres stillen Wohnzimmers sanft ausbreitete, strahlte für mich Wärme, Behaglichkeit und Geborgenheit aus. Das tat mir gut.

Wenn ich nun den Frauen einen großen Bottich voll mit meinem Efeu überlasse, wird die Erinnerung daran wieder wach. In meiner Phantasie wünsche ich mir viele Kinder, die vor diesen gebastelten Adventskränzen sitzen werden, rumzündelnd ihre ängstlichen Mütter nerven, aber hoffentlich genau das in ihrem Kinderherz erleben, was mir, dem kleinen Winfried, damals inneren Frieden, Trost und Zuversicht schenkte.
 
ds
26.11.2011
10:14 Uhr
     
...ist ja ein schöner Zufall (ich weiß, Traugott, Zufall ist Tarnwort für Gott) - suche gerade Worte für eine kleine Andacht in unserer Gemeinde und blätterte in diesem deinen Buch. Bin bei "Vom guten Warten" hängengeblieben. Denke aber auch an eigenes: ..Göttliches Reinlassen...sich öffen dafür...Dummes oder Mieses verscheuchen, um Raum zu schaffen für Gottes Ankunft IN mir...Gott/Jesus nicht dual denken, sondern auf seine Ankunft IN MIR freuen..."siehe ich verkündige euch große Freude,................, IN EUCH ist heute geboren......." So Schon Silesius: "Und würde Jesus 1000mal in Bethlehem geboren aber nicht in dir, so wärest du doch ewiglich verloren..."
Schön, dass es diesen Austausch hier gibt oder wenigstens Brocken des Glaubens, die wir uns hier als Lichtstücke für Lebensmut zuwerfen. Gesegnete Zeit Euch allen. Love Delf
 
Herwarth
25.11.2011
22:17 Uhr
     
Ja, "Weihnachten ist immer" - so sagten Sie einmal in einer Predigt in St. Severin Pastor Giesen, und das Buch macht es wahr; ich habe es gleich verschiedenen Freunden geschenkt: Großeltern lasen beeindruckt : "Mein liebes Enkelkind" und meine Hundefreunde freuten sich über "Hat Gott einen Hund?" Mit diesem Buch ist Ihnen ein wunderbarer Adventsbeitrag für das ganze Jahr gelungen- herzlichen Dank!  
tg
25.11.2011
20:48 Uhr
     
" Das Licht der Kerzen-gute Zeit jetzt, sich hinzusetzen vor eine Kerze und sich darein zu versenken. Die Flamme mit dem dunklen Gaskegel über dem schwarzen Flachs, sie steht und tanzt. Oben glimmt mit winzigrotem Glutpunkt der Docht. Er steht in einer jetzt flüssigen Wachs- oder Stearinlache. Die flamme leuchtet, schwingt im kleinsten Luftzug, sie sieht lebendig aus.
Gut, wenn die Kerze auf einem Leuchter steht....
aus: Macht hoch die Tür, Predigten und Kolumnen für die Weihnachtszeit- aus den Jahren in St-Severin von T.Giesen. Radius-Verlag Stuttgart. Tel 0711607 66 66 .
 
Kathrin
23.11.2011
08:36 Uhr
     
Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe -
Das einzige Bleibende, der einzige Sinn.

Thornton Wilder
 
indrasun
23.11.2011
08:16 Uhr
     
Lieber Menke,
Deine Worte berühren mich. Wie schmerzvoll, auch wenn so viele diese Erfahrung machen, muss es sein, einen Menschen begleiten zu dürfen, aber nur in die eine Richtung. Ich wünsche Dir, dass Du Menschen hast oder findest, die jetzt Dich begleiten, mitfühlen, und Du mit ihnen sein darfst, wie es Dir gerade ist. Gerade vor ein paar Tagen las ich wunderbare Gedichte in einer Sylter Zahnarztpraxis. ... Welch ein Wagnis, Dich zu lieben... das Ich muss sterben, damit das Wir leben kann... Du hast es offensichtlich wagen können und das ist für immer Reichtum. Dir alles Liebe
Indrasun
 
Sophie
22.11.2011
19:35 Uhr
     
Danielle sah niedlich aus, spitzbübisch und sehr hübsch. Sehr französisch, der Typ Lausbub wie in "La Boum", Die Fete. Oder wie Mireille Mathieu. Wir Studenten mochten sie alle sehr. Sie hat uns begeistert mit ihrem Wilden und Unabhängigen. Sie hat ihren Mann mit zum Präsidenten gemacht, das ist sicher. So wie Jackie JFK mit gemacht hat, so Danielle Francois Mitterand. Die Franzosen waren Giscard und Kaiser Bokassa leid, und die Mitterands waren anders. Sie ist einfach so gestorben.
Gute Reise Danielle! Tu étais un bâteau merveilleux-du warst ein schönes Schiff.
In der Welt ein würdiger Nachruf.
 
Menke
22.11.2011
18:54 Uhr
    ICQ
Im Leiden meiner Gedanken!

Schöne Gefühle in Gedanken,wie war das schön,wenn auch auf Zeitlichkeit der Zerbrechlichkeit gebaut.
Ich wär noch gerne auf unserem gemeinsammen Zug aufgesessen,Zug in der Schwerelosigkeit,Kindliche Unbekümmertheit der Unendlichkeit.
Doch bei dem pötzlichen Halt,war der Schmerz in der Wirklichkeit meines herzens tief.
Trauer und Hilfslosigkeit umgibt mich.
Lieber Gott,lass uns beide und all die anderen nicht in Trauer und Schmerz allein.
Dich leiden zu sehen und Dir nicht helfen zu können,dass war meinen größter Schmerz in der Kurzen Zeit meiner Träume.
Mögest Du jetzt Deinen inneren Frieden finden!
 
Flogni
21.11.2011
23:55 Uhr
     
Unbedingt anschauen

Andreas Dresen´s neuer Film: Halt auf freier Strecke
 
tg
20.11.2011
17:56 Uhr
     
Die uns starben hatten eine Spanne Zeit, zum Lachen, Lieben, Leiden Nehmen, Geben, Schuldigwerden und Verstehen. Wir gedenken Ihrer. Und wir hoffen: Er hält die Bruchstücke Leben zusammen. Wenn wir ausatmen, atmet Gott uns ein.  
Flogni
18.11.2011
16:53 Uhr
E-Mail    
@ Sophie: Danke für den Hinweis auf ein aktuelles, aber eher totgeschwiegenes Thema

"Der Mensch ist des Menschen Wolf"
Michael Crichton - 1978 in seinem Film "Coma" - und Rainer Erler - 1979 im TV-Film "Fleisch" -
beschäftigten sich schon damals kritisch mit dem Thema Organhandel. Im Zuge sich ausweiten-
der Möglichkeiten von Organtransplantationen etablierte sich die kriminelle Organmafia.
Sophies Link schildert die menschenverachtenden Machenschaften - der Profit der Mörder
steht nach dem Waffengeschäft vor Drogen und Prostitution an zweiter Stelle.
 
Sophie
18.11.2011
11:49 Uhr
     
Apropos Schleuser: Als ich gerade das hier las, habe ich beschlossen, mit Dialyse zu leben, falls ich nierenkrank werde:
http://www.welt.de/politik/ausland/article13723382/Das-blutige-Ges chaeft-mit-Organen-vor-Israels-Grenze.html
 
Menke
16.11.2011
18:05 Uhr
    ICQ
Liebe!


Liebe heißt Wärme auszustrahlen,ohne einander zu ersticken.
Liebe,heißt Feuer zu sein,ohne einander zu verbrennen.
Liebe heißt,einander nahe zu sein,ohne einander zu besitzen.
Liebe heißt,viel von einander zu halten,ohne einander festzuhalten.
Liebe ist das Große Abenteuer des menschlichen herzens.
Spüren Menschen das Herz eines Menschen,dann kommen sie zum Leben.
Liebe ist der Einzige Weg,auf den Menschen menschlicher werden.
Allein die Liebe ist da Haus,in dem wir wohnen können.
Verlass Deinen Weg der Liebe nicht,dann wächst Vertrauen,dann bleibt zusammen was zusammen gehört auch von Dir!
 
Sorry
13.11.2011
17:43 Uhr
     
Es gäbe mehr solche Geschichten, wenn weniger Immigranten kämen. Ich finde, dass solche Filme wichtig für's Gefühl sind, andererseits aber den Menschenhandel verharmlosen und verdecken, dass die meisten männlichen Afrikaner, die illegal ins Land gelockt wurden, als Verkäufer gefälschter Designertaschen auf italienischen und französischen Straßen landen oder aber als Drogenhändler und die weiblichen oft im Gewerbe. So betrachtet wäre es mir bedeutend lieber, wenn man Afrika nicht Waffen liefern und ihre Korruption unterstützen würde, sondern es wirtschaftlich aufbauen würde. Aber das ist ein Rohstoffland, und wer nicht mit Öl, Gold oder Diamanten handelt, handelt mit Waffen und vielen Menschen. Man verspricht ihnen woanders das Paradies und nimmt ihnen dafür ihre mageren Ersparnisse ab. Manche ertrinken dabei.
Die Hommage an "Arletty", die in "Kinder des Olymp" die Hauptrolle spielte, ist köstlich.
 
Flogni
13.11.2011
11:44 Uhr
E-Mail    
"Le Havre" - ein anrührendes Meisterwerk des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki

Ich zitiere aus der Septemberausgabe der Programmzeitschrift des Bamberger Kunstspielkinos
"Lichtspiel":
"Es war einmal ein armer Schuhputzer, Marcel Marx(!), ein ehemaliger Künstler, der in der tristen
normannischen Hafenstadt Le Havre sein bescheidenes Leben führt: seine Hündin Laika, seine
Frau Arletty, seine Stammkneipe, ein Gläschen Wein - das sind die alltäglichen Freuden von
Marcel Marx. Doch dann kommt Arletty mit einer Krebserkrankung ins Krankenhaus, und Marcel
trifft auf das afrikanische Flüchtlingskind Idrissa, dem er sein Essen überlässt. Später versteckt er
Idrissa in seiner Wohnung vor einem hartnäckigen Kommissar, und bald zeigt die ganze Nachbar-
schaft(bis auf einen!)solidarisches Mitgefühl. Die 3000 € für den Fluchthelfer müssten doch
aufzutreiben sein! Eine warmherzige Geschichte aus dem Prekariat, geprägt von einer tiefen
Liebe zu seinen Figuren, getragen von wahrem Humanismus, gedreht von einem Regisseur, der
sich einfach treu bleibt!"
Die Filme Kaurismäkis sind von einem "statuarischen Minimalismus" und einem oft melancholischen Grundton geprägt. Hier nun schwingt eine leichtere, heitere Stimmung mit. Der bärbeissige
Kommissar entpuppt sich letzten Endes als Menschenfreund, Arletty gesundet wunderbarerweise.
Letztes Zitat: " Ein traumhaft schönes Sozialmärchen ..., das einfach rundum glücklich macht..."
 
tg
12.11.2011
15:50 Uhr
     
Hinreißend: der Film "Le Havre". pures Evangelium. Passend zu den letzten Eintragungen. Gutes Gedenken morgen.TG  
rbbln
12.11.2011
15:31 Uhr
     
Der Menschenflüsterer könnte Jesus sein, und dieser Raum im Hochhaus könnte eine Kirche sein - beides gibts - aber viele gehen nicht hin ...  
würde
11.11.2011
13:46 Uhr
     
traum.

Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.
Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.

Ich hatte einen herrlich visionärenTraum: In jedem Hochhaus, und in allen Wohnwelten der Welt würde dann ein Menschenflüsterer wohnen, und arbeiten - liebevoll und klug, ganz kostbar; solange es nötig sein würde, Der helfen würde... Einen guten lichtvollen Raum würde es da auch noch geben, mit einem großen runden Tisch. Handys und all'Das würden in den jeweiligen Wohnungen bleiben. Für diese Zeit in dieser Oase.
Die heranwachsenden Kinder würden lernen, wie die ganz verschiedenen erwachsenen Menschen, die selbst mal verletzt wurden, lernen würden, respektvoll und neugierig miteinander zu sprechen. Bald würden sie sich ermuntern. Im Lauf der Jahre würden viele erwachsene Menschen die LIEBE dieser Welt wieder erkennen können. Möglicherweise.

Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.
Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft.
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.

Ein KIND, das geliebt und umarmt wird, lernt LIEBE in dieser Welt zu empfangen.
 
indrasun
10.11.2011
20:25 Uhr
     
Liebe Monika,
ich kann Deinem Beitrag nur zustimmen. Ich finde, Du hast es selbst beantwortet. Was besonders wichtig ist, den Kindern den Wert von Gemeinschaft zu zeigen. Wir sind auf dem direkten Weg in das WWWeb2.0, was nichts anderes bedeutet, als dass wir uns immer mehr im digitalen Raum aufhalten. Babys würden daran bewiesenermaßen sterben und nur bei uns braucht es dafür etwas länger... Wir brauchen eine neue, wache Generation, die Analogien herstellt. Das bekommen wir nur, wenn wir unsere Kinder darin unterrichten. Nebenbei: Die jetzige Großelterngeneration kann das besonders gut, denn sie hat die Erfahrung und kennt die Unterschiede.
Indrasun
 
Monika Glaessel
10.11.2011
10:46 Uhr
     
Frage: Wie kann man Kriminalität reduzieren?
Kein Kind kommt als Mörder, Vergewaltiger, etc. auf die Welt.
Kinder haben gute Anlagen in sich, das hat schon Albert Schweitzer und Jesus erkannt.
Welche Werte werden den Kindern von ihren Eltern vermittelt? Unter welchen Bedingungen müssen einige Kinder bei uns aufwachsen? Ja, auch die Jugendämter müssen genauer hinschauen!
Sind es die Anforderungen des Lebens, die äußeren Bedingungen, die Erwachsenen, die einige von uns
kalt und hart werden lassen?
Welche Werte vermitteln wir unseren Kindern: mal primitiv gesagt: großes Auto, Haus, Sparkonto oder
Liebe, Lebensfreude, von mir aus auch Alles, aber die Liebe und die Zeit, die wir unseren Kindern schenken ist das Wichtigste um sie für das "Erwachsenenleben" zu wappnen, damit sie einen guten Weg gehen
können..........
 
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