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:: lebensmut.de ::
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indrasun
04.07.2011
19:45 Uhr
     
oh, guter Einwand, Missverständnisse liegen wohl in der Natur von Chats. Sorry ! Ich meinte mit dem schmerzenden Gegenwind nicht die Menschen in diesem Forum. Ich meinte das auf die "Umwelt" bezogen, in der z.B. ein Leserbrief aus meiner Sicht ganz gut wäre. Der Bastianplatz ist ein Sportplatz mitten in Westerland, der für Kinder u. Jugendliche aus meiner Sicht auf Dauer wichtig ist. Er soll in Wohnraum geändert werden. Ich kann das mit dem Wohnraum verstehen, aber Bolzplätze, die eben auch nicht tagfüllend frequentiert sind, sind entwicklungsnotwendige Bereiche für Kinder. (Und das meine ich, auch, wenn ich selbst so gerne eine Wohnung für mich und meinen Sohn in Westerland hätte.)  
tg
04.07.2011
16:29 Uhr
     
I. Die Meinung nicht mehr sagen, weil der Gegenwind schmerzt? Bitte, weiter trauen. Wir gehen doch davon aus, dass hier keiner verbal gewalttätig sein will. Außerdem ist ja der Name meist ein "nickname" , also getarnt. Dich kann keiner. Du lobst doch die Seinsmutigen (gutes Wort), aber fühlst Du dich von denen (Nenn mal Ross und reiter) verletzt ? Bastianplatz-meinst Du den Sportplatz in Westerland? Erklär bitte für die Auswärtigen, was da läuft. Wohl wahr das Lob auf das Schaffen.Tg  
indrasun
03.07.2011
22:27 Uhr
     
Nur ganz kurz zu dem, was ich geschrieben hatte. Es ging darum, dass ich manchmal meine Meinung nicht mehr sage, weil der Gegenwind so schmerzt. Das sind häufig die Ernten von Seinsmutigen, habe ich erfahren. Z.B. würde ich gerne etwas gegen die Bebauung des Bastianplatzes sagen, traue mich aber nicht. Kinder und Jugendliche, die zur Zeit (noch) vor den Computern hocken, verlieren ihre Lebensräume. Irgendwann werden sie aufwachen, dann wird es aber solche Plätze nicht mehr geben. "Seinsmotivation lernt man nur durch Freude am Schaffen meine ich.
indrasun
 
jakobus
03.07.2011
11:48 Uhr
     
Viele von Euch werden es kennen: "Die güldene Sonne" - umgetextet von Gerhard Schöne . Darin heißt es " Ach wenn ich doch sähe das Licht in der Nähe jeden Augenblick. So steh ich mitunter wie blind vor dem Wunder,
dem täglichen Glück. Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne. Ich bin übern Berg. Nun will ich beginnen mit h e ll w a c h e n Sinnen mein heutiges Werk. " Daran wurde ich erinnert beim Thema "Seinsfaulheit" (und an eine unvergessene Sendungsandacht für Pilgerradler in Knesebeck -Dank u.gute Wünsche an CvB-).
jakobus
 
tg
03.07.2011
09:55 Uhr
     
Gehe gleich zur Kirche. Ist auch ein Stück Aufraffen. Bruder Roger von Taize sagte : "Schlepp deinen Körper hin, den Rest macht der Heilige Geist." Also mit andern sein ist schon was. Gemeinsam singen, hören, beten- hat was. "Vater unser"- nicht "mein" sondern unser gemeinsamer Lebensgrund. Und jede Predigt birgt mindestens einen Gedanken, der müde Engel munter macht. "Der Mund des Gastes macht den Wein gut" sagt Martin Walser. Das Ohr dessen in der Kirchenbank spitzt dem Prediger den Mund, hoffentlich.  
DS
01.07.2011
09:55 Uhr
     
indrasun - nicht nur Delf ist interessiert an den "untergegangen" Gedanken.... bitte leg noch mal nach; auch um das Thema noch mal zu befeuern.Mir fehlt oft, dass Beiträge nicht auf andere eingehen, diese weiterdenken, - kauen, - bedenken. Vieles steht hier so allein nebeneinander - wir wollen uns hier doch verbinden - Gemeinsames pflegen, oder? Danke.
Herzlich Euch allen einen guten, vollen, erfüllten, gesegneten Tag. Delf

PS: danke für den Böschemeyer Text; ja, der kann es auch!
 
Kathrin
01.07.2011
08:01 Uhr
     
"Mehr Leben ins Leben"... habe hierzu vor Jahren mal ein paar Gedanken von Dr. Uwe Böschemeyer aufbewahrt:

"Seinsfaulheit

Seinsfaulheit ist die Möglichkeit eines Menschen, über Jahre hin von warmen Zielen zu träumen und den Zug des Lebens immer wieder - schicksalhaft nicht notwendig - abfahren zu lassen.
Seinsfaulheit ist die Möglichkeit eines Menschen, am tiefblauen Meer des Lebens zu stehen - und die Zeitung zu lesen.
Seinsfaulheit ist auch die Möglichkeit des Menschen, sich gegen misslingendes Leben nicht zu empören und nicht aufzubäumen.
Seinsfaulheit ist, wenn es wirklich Hauptsünden geben sollte, die schlimmste von ihnen."
 
rolf weckerle
30.06.2011
19:33 Uhr
E-Mail    
"Energien austauschen, das ist eine Kunst" (Zitat aus Homepage Lebensmut).
Stimmt, erfuhr ich mal wieder aus TGs Kommentar in "Licht und Kraft Tageslosungskalender".
Zwei Jahrzehnte Energien ausgetauscht auf Sylt in Gottesdienst-Nachgesprächen, Dienstag-Gesprächsabenden zu lebensnahen Themen, auch hin und wieder bei dringendem Bedarf unter vier Augen ...mal wieder DANKE.
Energie daraus wird immer wieder im Alltag, weit südlicher von Sylt, geschöpft und weitergegeben
 
Luise
30.06.2011
17:30 Uhr
     
"Hilfe unterlassen" klingt ja wie Vorsatz oder zumindest Gedankenlosigkeit. Passt das zu lebendigen Christen,
ist das nicht ein Widerspruch in sich "fauler Engel"???
In diesem Sommer habe ich ein schönes Theaterstück gesehen, von Jugendlichen umgeschrieben (einen KLassiker) und dann einstudiert und in verschiedenen Städten aufgeführt. Der Erlös kommt behinderten Menschen in einem Camp im Libanon zu Gute. Im Internet unter "Libanon on stage "anzusehen. Mich hat das Projekt außerordentlich beeindruckt , ganz besonders die jungen Leute, die soviel darein investiert haben und mit großem Erfolg belohnt wurden
 
webmaster
30.06.2011
09:38 Uhr
E-Mail    
Liebe Indrasun, ich persönlich würde mich freuen, wenn Sie es (nochmal) reinschreiben würden.  
indrasun
30.06.2011
09:20 Uhr
     
Liebe Webmasterin,
oh, ja vielleicht haben Sie recht. Ich glaube, ich bin ein wenig verunsichert, weil es in letzter Zeit zumindest unter den Schreibenden ja doch Unmut bezüglich einiger Einträge gab. Vielleicht wollten "die da oben" auch einfach nicht, dass ich das schreibe.
Vielen Dank
Indrasun
 
webmaster
30.06.2011
09:12 Uhr
E-Mail    
Liebe Indrasun! Ich habe nichts gelöscht, und es ist zwischen Delf Schmidts Eintrag und Ihrem Eintrag von heute morgen, 9:04, auch nichts dazugekommen. Vielleicht haben Sie nach dem Verfassen Ihres Eintrags den letzten Schritt vergessen, - den "Bestätigen" Button nicht geklickt? Bitte schreiben Sie es doch einfach nochmal, was Sie sagen wollten...  
Sophie
30.06.2011
09:09 Uhr
     
Meine Hilfe spontan und für den, der sie gerade braucht, nicht daran gemessen, wer sie vielleicht verdient hätte oder etwa daran, ob er mir politisch/ideologisch passt. Und auch nicht unbedingt an einem Begriff wie "Schuld" gemessen, da niemand unschuldig ist und das Leben in unterschiedlicher Form und Ausprägung zu Schuld verdonnert. Das fängt im Sandkasten an.  
indrasun
30.06.2011
09:04 Uhr
     
Jetzt verstehe ich es nicht mehr. Ich hatte gestern auf Delf geantwortet. Nun ist mein Eintrag weg ?
Indrasun
 
DS
29.06.2011
15:02 Uhr
     
TG vom 27.6. "mehr Leben ins Leben"- ja denke auch darüber nach, das ich vor lauter Angst, schuldig zu werden, vergesse oder vermeide zu leben: beinhaltet nicht blutvoll zu leben auch immer die Möglichkeit, darin, dabei und damit schuldig zu werden.Das meinst du wohl mit den eifrigen Teufeln versus müden Engeln ?
Lasst uns das weiterspinnen, wenn denn hier noch Lust ist, sowas lebens-lustvoll zu besprechen.

Schuldige Grüße Delf
 
Hallo
29.06.2011
10:18 Uhr
     
Die Würde des Menschen so annehmen, als wäre diese göttlich!  
tg
27.06.2011
22:26 Uhr
     
überlege zum Thema: "Mehr Leben ins Leben". Gott leidet weniger an den fleißigen Teufeln als an den faulen Engeln. Hilfe unterlassen ist schlimm.  
rbbln
26.06.2011
15:34 Uhr
     
tg vom 23.06. : ... bei diesem eintrag kommt ganz immens die weisheit des alters durch - auch durchaus berechtigt, sollte keine kritik sein...  
Winfried Schley
25.06.2011
09:46 Uhr
E-Mail Homepage  
Leben ist immer brüchig.

Seit vielen Jahren hat unsere Glastüre am Hauseingang einen mächtigen Sprung, erfüllt aber nach wie vor vollständig ihren Zweck. Oft werde ich gefragt, warum ich sie nicht austausche. Meine Antwort: „Diese Glastür ist für mich ein tröstliches Symbol des täglichen Lebens. Nichts ist ohne Schrammen und dennoch geht vieles recht gut aus. Mit den Brüchen in unserem Leben umgehen lernen, ist unsere vornehmste Aufgabe.“
zum Foto
 
tg
23.06.2011
23:37 Uhr
     
Freue mich auf die FußballWM. Ob beim Schwimmen oder Skirennen Frauen oder Männer dran sind, ob Frau oder Mann regiert, oder auf der Kanzel steht- was macht da einen Unterschied? Wichtig, sie spielen, regieren, predigen gut. Und die einen sehen gern Männer an und die andern gern Frauen. Das bißchen Unterschied gibt gratis dazu.
Natürlich ist Frauenfußball ein dolles Lehrstück über Gleichberechtigung und wie diese Selbstverständlichkeit mühsam ins Recht gesetzt werden mußte und anderswo noch muss.
Was noch?
 
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