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Autor Nachricht
indrasun
01.05.2012
19:25 Uhr
     
Liebe Tassita,
ich selbst glaube ja daran, dass Gott in uns als Menschen Erfahrungen macht, sie zusammenträgt und sich so entwickelt. Ich selbst bin also ein Tropfen seiner. Einsamkeit kann als Erfahrung also auch dazu gehören. Aber sie kann auch als solche beendet werden, wenn ich es zulasse. Ich kann lesen und mir auch vorstellen, dass es für Sie schwierig ist, von öffentlicher Seite Hilfe anzunehmen. Einfach, weil ich es schon oft bei Menschen erlebt habe. Aber wirklich verstehen nicht (Bitte nicht als Wertung verstehen) kann ich es nicht. Denn ich erlebe, dass auch die öffentlichen Hilfen z.B. der Beratung liebevolle Menschen sein können, zu denen sich eine Verbindung entwickelt. Noch jemand, der mitdenkt, mitfühlt und Netze knüpft. Ich meine, in Ihrem Fall ist das auf jeden Fall sinnvoll und annehmbar. Meine Mutter ist 69. Im Leben würde sie keine Hilfe annehmen und ist sehr stolz darauf. Aber bedeutet es denn wirklich, dass man stärker und unabhängiger ist, wenn man keine Hilfe annimmt ? Auch ich bin nicht unabhänig von meinem Netz und ich weiß nicht, in welche Situation ich einmal komme. Ich möchte Ihnen Mut machen, es auszuprobieren und einen Vertrauensvorschuss zu geben. Bitten Sie vor einem möglichen Hilfegespräch um eine gute Erfahrung ! Sie könnten dadurch etwas gewinnen.
Indrasun
 
ing
01.05.2012
14:28 Uhr
     
Wenn Gebete gen Himmel steigen und Gottes Geist auf Erden wirkt, wenn Menschen zusammenkommen
und ihrem Glauben und ihren Überzeugungen friedlich Ausdruck verleihen und dafür im Alltag einstehen,
dann berühren sich Himmel und Erde.

Maren Trautmann
 
Tassita
29.04.2012
16:52 Uhr
E-Mail    
Liebe Indrasun, ganz herzlichen Danke für Ihre liebe Rückmeldung und Ihr Gebet für mich. Ich bin 65 Jahre jung und will nicht wahrhaben, dass ich von öffentlicher Stelle Hilfe annehmen soll, kann. Eigenständigkeit und Unabhängigkeit waren immer mein Anliegen. Ich bin nicht soweit, fremde Hilfe anzunehmen. Vom Blindenverein bekomme ich nur gewisse Unterstützung und Informationen, wenn ich für viel Geld Mitglied bin. Orientieren kann ich mich ja auch noch einigermaßen. Ich brauche keinen Stock. Nur Lesen un Haushaltsdinge erledigen ist schwierig, usw. Dabei schlimm für mich ist, dass ich nur noch mit Müh´und Not die Noten im Kirchenchor sehen Kann und nur lerne durch hören. Vertraute Menschen habe ich in der Ferne, bzw. hier eher unverbindlich, da alle in familiärer Beziehung sind und keine Zeit haben. Ich möchte mich auch nicht aufdrängen. Unser Pastor predigt so schön. Er mahnt, an die Kranken, Armen und Einsamen zu denken. Irgendwann trug ich ihm einmal ein gewisses Anliegen vor und hörte, dass alles Gott gewollt sei. Ich hoffe nur, dass ich trotz schweren Rheumas stark bleibe und klar und alles allein regeln kann. Aber die Augen... (Dafür habe ich jetzt 40 Minuten gebraucht)
Liebe Grüße, Tassita
 
Monika Glaessel
28.04.2012
19:01 Uhr
     
Liebe SB und liebe Delta, herzlichen Dank für Euere Glückwünsche, ich möchte Euch gerne die ganze Geschichte erzählen, wie uns ein Engel in Form eines Doktors aus Sachsen (wir sind Bayern )begegnete.:
Unsere Tochter Sonja konnte keine Kinder bekommen, da riet uns unser junger Tierarzt, doch mal seinen Vater zu konsultieren, der damals Chefarzt in Rodewisch war. Also machten wir uns auf in den Osten.Das Wunder geschah und Sonja(sie hat auch einen lieben Mann) bekam den kleinen Toni (heute 1 1/2 Jahre alt) durch Kaiserschnitt. Da sie schon etwas älter ist und die Uhr tickt begab sie sich noch einmal nach Rodewisch und bekam die kleine Emma was ein Wunder war: Durch Verwachsungen mußte unser Doktor eine neue Art von Kaiserschnitt erfinden(durch die Blase), damit die Mutter nicht verblutete und die kleine Emma trotzdem überlebte. Ein jüngerer Arzt ohne lange Erfahrung hätte sich das nicht gewagt. Unser Schwiegersohn kam 10 Minuten zu spät, sonst wäre ich nicht beim Kaiserschnitt dabeigewesen, ich war sozusagen der Notnagel, der unsere Tochter ganz schnell ins Krankenhaus gebracht hatte.Ich bin so froh, daß uns Gott so gut geführt und behütet hat und kann gar nicht aufhören mich zu freuen . Freunde und -innen haben sehr für Sonja gebetet, damit alles gut geht, und sie hat es auch dringend gebraucht.Ich wollte in meiner Angst schon Euch Alle darum bitten, habe mich aber dann doch nicht getraut. Mit Traugott`s Worten: Seid alle behütet, den Satz habe ich aus seinen Gesprächskreisen aus Keitum verinnerlicht.
 
indrasun
28.04.2012
14:14 Uhr
     
Liebe Tassita,
ich bete gern für Sie. Vorhin war ich laufen durch die Wiesen. Immer mal wieder laufe ich ein kleines Stück blind. Es braucht etwas Mut und ich verliere etwas die Orientierung. Ich frage mich, warum Sie so ganz allein sind damit. Vielleicht hört es sich unwissend an. Aber haben Sie Kontakt zu Beratungs- und Betreuungsstellen ? Ich kann nicht glauben, dass es niemanden gibt. Und Sie haben doch auch hier schon oft geschrieben. Ich glaube ja, wenn ich deutlich mache, dass ich etwas brauche, wird mir der Weg dorthin gezeigt. Vielleicht erlauben Sie sich, hier noch etwas offener zu sein, damit die Menschen besser mitdenken und überlegen können.

Indrasun
 
Tassita
27.04.2012
12:15 Uhr
E-Mail    
Ihr Lieben, ich möchtee Euch bitten, für mich zu beten, dass ich mein Augenlicht nicht verliere. Selbst mit dicker Lupenbrille und 6-fach Lupe mit Licht kann ich kaum mehr lesen und die Orientierung ist auch stark eingeschränkt. Da ich niemanden habe und mir keine weiteren Hilfsmittel bewilligt werden, verzweifle ich schon fast.
Ich danke und schicke liebe Grüße, Tassita
 
SB
25.04.2012
16:41 Uhr
     
Liebe Monika,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deiner Enkeltochter und alles Gute für die kleine Emma.
Ich freue mich mit Dir und denke, dass gehört zu den schönsten Augenblicken im Leben.
Leider haben wir noch keine Enkelkinder, ich würde mich auch so sehr freuen ....

Liebe Delta,
schön, dass Du Dich so entscheiden wirst !
 
Delta
25.04.2012
10:38 Uhr
     
@ Monika Gessel

Liebe Monika,
herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen dem kleinen Mädchen.

Welch ein Vertrauensverhältnis muss es zwischen euch geben! Als Oma dabei sein dürfen, wenn das Enkelchen auf die Welt kommt, welch eine Ehre.

Eine kleine Anekdote fällt mir dazu ein. Erzählt hat sie mir vor Jahren ein 5facher Vater.
Seine älteste Tochter war schwanger und der werdende Vater bald über alle Berge.
Das Kind ließ auf sich warten, die Mutter musste einen wichtigen Termin wahrnehmen und so ging der Vater mit in den Kreißsaal. Ein munteres Kindlein wurde geboren und der anwesende Arzt fragte den frischen Opa: Na, ist das Ihr erstes Kind?
 
Delta
25.04.2012
10:32 Uhr
     
So, jetzt werde ich meiner Pfarrfreundin schreiben.
Da liegt noch ein Geschenk, das ich vor Monaten für sie gekauft habe - und nur für sie. Da ist die Erinnerung an unseren Überraschungsbesuch zu ihrem Einführungs-Gottesdienst und die Freudentränen, die ihr über die Wangen liefen, als sie mir den Kelch reichte.

Mögen eure Engel euch umgeben
Delta
 
tg
24.04.2012
11:08 Uhr
     
hier auf der Seite treffen sich auch Engel. Ob man dem Nichtreagierenden treu bleibt? Solange man an ihn denkt, kann man ihm auch Zeichen geben- ob er sie liest und beantwortet,lass offen. Irgendwann erlahmt auch meine/deine Treue- und die Abstände werden länger und länger. Dann es auch so gut sein lassen !  
pg
23.04.2012
16:30 Uhr
     
ja opa das war die geschichte und ich finde sie ziehmlich schön, weil engel sind ja auch schön und sie sind da zum beschützen.  
Monika Glaessel
23.04.2012
14:57 Uhr
     
Ich war gerade bei der Geburt meines Enkelkindes Emma dabei, da hat mich doch ein kleiner Engel an-
geschaut, ich danke Gott für diese Gnade
 
tg
22.04.2012
12:18 Uhr
     
Engel sind um uns Aus der Bibel:
Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln.Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert.
Und er nahm auch Petrus gefangen, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Denn er gedachte, ihn vor das Volk zu stellen.
Wachen auch vor der Tür bewachten das Gefängnis.
Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir!
Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen.
Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel.
Apostelgeschichte 12, 1-10

Auch Petrus stellt nicht klar, woran man den Engel erkennen kann. Es muss einer gewesen sein, das ist ihm klar- wenn das Unmögliche wunderbarerweise doch geschieht, dann war Gottes geballte Energie am Werk. Gotteskraft, Engelskraft , wie auch immer verpackt, sie geschieht uns. Und manchmal sind wir Handlanger der Engel. Wenn uns dann jemand anspricht, den wir gerade vor dem heranbrausenden Auto zurückgerissen haben oder dem wir sein eben aus der Tasche gefallenes Portemonnaie zurückgeben, dann sagt er: “Sie Engel.“ Und du sagst:“ Ich tat nur meine Pflicht, ist nicht der Rede wert“. Und du hast das Gefühl, ein Überirdischer zwinkert dir zu.
 
Rolf Heitmüller
21.04.2012
18:13 Uhr
E-Mail Homepage  
Johannesbrief 4,16-21 Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Vor ein paar Tagen habe ich diesen Vers im Radio gehört, und ich habe an Dich, Traugott, gedacht, an Deine Predigten und - Danke für die vielen guten Worte, die ich von Dir in vielen Urlauben auf Sylt gehört habe.
Du hast Isolde und mich am 12. Dezember 1999 getraut. DANKE
 
SB
21.04.2012
17:15 Uhr
     
Liebe Delta,

heute erreichte mich ein lieber Brief von einer Freundin, von der ich schon mehrere Monate nichts mehr gehört hatte. Ich habe mich sooo gefreut ! Danke !
Du siehst es lohnt sich einfach zu warten und den Glauben an das Gute nicht zu verlieren.
Allen ein schönes Wochenende
 
Luise
21.04.2012
09:57 Uhr
     
hier wird ein Problem angesprochen, dass ich auch zu gut kenne. Ich habe auch so eine Freundin(und nicht nur eine, aber bei ihr finde ich es besonders schade) die sich nie meldet und dann aber doch hoch erfreut ist, wenn man sie mal anruft und fest verspricht sich ganz bald zu rühren. Nichts passiert dann. Ich habe auch schon alle Wechselbäder von super sauer, nie mehr melden wollen und einfach abhaken hinter mir. Geht aber nicht, es sind ja Menschen die einem ans Herz gewachsen sind, auch wenn sie zicken, Probleme haben und und und.... Fallen lassen finde ich nicht angemessen, denn oft hat dies Verhalten garnichts mit einem selbst zu tun und ist oft unverständlich (die menschl. Psyche ist eben auch kompliziert und Verhalten oft emotional gesteuert). Viele sind durch ihren Alltag sehr belastet und können dann einfach nicht sozialer sein.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "alles seine Zeit" hat und irgendwann sich die Situation zum positiven dreht, aber nur wenn man nicht missioniert, bedrängt oder Vorschläge macht. Dem anderen das Gefühl geben
da zu sein wenn es Not tut reicht. Und Delta, da hilft bestimmt eine schöne Karte, die muss nicht geöffnet werden, ist ein freundschaftliches Zeichen, dass derjenige immer wieder zur Hand nehmen kann. Ein gesegnetes Wochenende an alle lieben Mitleser/innen
 
Delta
20.04.2012
20:11 Uhr
     
ja, an eine Karte hab ich auch schon gedacht. Ich weiß aber auch, dass Post einfach rumliegt und nicht geöffnet wird. Nicht grad motivierend  
jakobus
20.04.2012
15:57 Uhr
     
Ich denke auch, Du solltest unbedingt den Kontakt wieder aufnehmen. Wer weiß schon, warum sie nicht antwortet? Es gibt viele Gründe und eben auch solche, die nichts mit Dir zu tun haben.
Hättest Du den Mut anzurufen?
LG, jakobus
 
Tassita
20.04.2012
12:13 Uhr
E-Mail    
Liebe Delta,
schicke Deiner Freundin doch Deinen Segen auf einer schönen herkömmlichen Geburtstagskarte mit der Post. Und dann schau was kommt, aber erwarte es nicht. Sie wird sich sicher freuen und auf ihre Weise mit Deinen lieben Grüßen umgehen. Im höheren Sinne sind wir doch alle miteinander verbunden. Wir sollten nur niemanden dahingehend beeinflussen wollen, auch real mit uns zu sein.
Mir geht es mit meiner Schwester so. Aus irgendeinem Grunde will sie keinen direkten Kontakt mehr mit mir. Schade, dass ich nicht weiß, warum. Auf eine E-Karte von mir mit der Anmerkung: "Bitte vergiß mich nicht ganz", kam irgendwann, die Antwort: "Auch wenn ich mich nicht bei Dir melde, bist Du doch in meinem Herzen". Ich weinte und mußte mich damit abfinden, "nur" diese Verbindung zu ihr zu haben.
Liebe Delta, sei gesegnet,
Tassita
 
pg
19.04.2012
19:21 Uhr
     
Lieber opa ich möchte umbedingt sehr bald meine komfirmation feiern.Wir haben grad in Reli die geschichte wo petrus ins gefängnis gesperrt wurde und dann ein engel kam der in von den fesseln befreit hat kennst du die geschichte auch?
Deine Paula
 
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