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Autor Nachricht
Rubi
11.03.2005
20:08 Uhr
     
Hallo ihr da draußen!
Beim Suchen nach einem niveauvolleren Chatraum bin ich auf euer Gästebuch gestoßen. Was ich bisher gelesen habe klingt interessant und ich hoffe hier jemanden zu treffen mit dem man über Gott und die Welt chatten kann. Würde mich freuen wenn sich einer meldet.
 
Traugott Giesen
11.03.2005
17:21 Uhr
     
Dank für gute Ergänzungen- Ich hatte eine ärmer werdene Kirche vor Augen , die sich nicht ängsten soll-Daß meine Selbstbezichtigungen nicht nötig wären- gemessen an der Witwe. was sind da die Scherflein, die ich gegeben habe?  
Elena
10.03.2005
09:22 Uhr
     
Ich muss leider sagen, dass ich die letzte Predigt (27/2)insgesamt nicht so recht erfüllend fand. Ich würde mich gar nicht wundern, wenn ich hören würde, dass Sie eine Grippe hatten, denn es fehlte ihr Ihr üblicher Esprit. Es geht mir so mit dieser Bibelstelle, dass ich die überhaupt nicht auf Geld beziehe, doch Ihre Predigt ging mehr oder weniger um Geld, zum Teil (Jemen) mit unnötiger Selbstbezichtigung. Wenn man bedenkt, wieviel die Deutschen für die Opfer des Tsunami geben und tun, sogar unzeitgemässe Selbstbezichtigung.
Ich sehe diese Bibelstelle anders, weil dort ein kleines Wort steht, das Wort "Witwe". Das lässt doch aufhorchen. Das heisst doch "Ich bin einsam, ich habe verloren". Das lässt mich auch an Samaria denken, fünf Männer verloren oder alle fünf Sinne abgestorben. So sind die zwei Scherflein für mich anderes, sagen wir Liebe und Hingabe oder etwas ähnliches, auf jeden Fall etwas Geistig-Seelisches für Jesus.
Aber ich habe trotzdem von der Predigt profitiert, denn ich habe dann des Paulus Brief aus der Gefangenschaft an die Philipper gelesen, und wie so oft griff der Paulus mir ans Herz. Es ist wunderbar, dass er selbst schrieb, wenigstens er, und dadurch so nahe geht.

Und für Birgit habe ich dennoch eine Prachtstelle in Ihrer Predigt entdeckt:
"Wie viel Lieben Gottes ist in der Welt - da ist dein Lieben, Sorgen, Arbeiten, dein dich Mühen um den anderen mit eingeschlossen. Sein Lieben ergießt sich auch in dein Flüsschen der Fürsorge und des Arbeitens. Darum wirst du nicht verhungern, selbst wenn du nichts mehr hättest. Er weiß viele tausend Weisen, zu retten aus der Not hier."
 
Thomas Müller
10.03.2005
08:51 Uhr
E-Mail    
Liebe Birgit

Ja, Deine Situation ist für Dich sehr schwer ! Ich schreibe Dir das nicht, weil ich Dir nur beipflichten will, sondern, weil ich in meinem beruflichen Alltag auch sehr nahe an solche Situationen heran komme und mit fühlen kann !

Privat habe ich meinen Vater, der bald 93 Jahre alt wird und im Pflegeheim sich am Leben erfreut, wirklich, obschon er an Parkinson leidet und durch verschiedene Umstände, die nicht hätten passieren brauchen, sehr schwach geworden ist und fast ganz auf den Rollstuhl angewiesen ist. Das "Herz und der Kopf" sind glücklicherweise noch sehr stark!

Einige Gedanken schreibe ich unten in Deinen Text und hoffe, Dir damit etwas helfen zu können !

Mit herzlichen Grüssen und den besten Wünschen Dir und Deinem Mann
thomas

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Birgit:
Hallo Ihr

vor einigen Tagen erst habe ich den "Lebensmut" entdeckt und schaue täglich herein. Ich merke dann, ich bin nicht allein auf der Welt. So komme ich mir nämlich manchmal vor.

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Wie leicht es für mich ist, Dir dies zu bestätigen – ich stecke ja nicht wirklich drin. Aber ich
weiss, dass wir (fast) immer jemanden finden können – überall, wo auch noch andere
Menschen leben, der/die UNS / MICH /DICH! auch versteht und mit fühlen kann ! Ich wünsche
Dir den Mut, dass Du einen solchen Menschen erkennst und damit auch findest !!!
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Ich will nicht jammern, vielen Menschen geht es schlechter als mir, insbesondere meinem Mann, der seit ca. 8 Jahren schwer krank und seit 2 Jahren bettlägerig ist. Er ist tapfer und nimmt (fast immer) sein Schicksal an.

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Ich erlebe viele Menschen, die auch wirklich tapfer sind und sich mit ihrer Last, die ihnen
aufgebunden wurde, versöhnt haben und offensichtlich gelernt haben, sich damit ab zu finden
und sich auf das Schöne, das auch noch da ist, zu konzentrieren.
Ich möchte Deinen Mann ganz herzlich grüssen und wünsche Ihm, dass er auch weiterhin diese
Kraft und den Optimismus aufbringt, um sein Leben – trotz allem – mit Freuden zu leben!
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Meine Aufgabe besteht natürlich darin, ihn zu pflegen. Das ist nicht immer einfach, denn meine physischen und psychischen Kräfte sind manchmal mehr als überstrapaziert.

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Das scheint mir das grosse (auch) Problem zu sein. Die Angehörigen „meiner“ Patienten erlebe
ich nicht selten als ebenso betreuungsbedürftig …. Lernen, sich betreuen lassen. Physisch und
vor allem auch PSYCHISCH. Von Zeit zu Zeit ist es einfach notwendig, dass BEIDE sich eine
„AUSZEIT“ nehmen/sich schenken sollten. Auch für die eigene Seele ….

Du solltest Dir vom Arzt bescheinigen lassen, dass Du wieder neue Kräfte sammeln musst und
auch Dein Mann braucht wieder einmal Luftveränderung und 2 – 3 Wochen intensive
ganzheitliche Betreuung, z.B. in einem Haus / Kurheim / spez. Pflegeheim / Spital-Ferienbett,
um wieder GEMEINSAM den auferlegten Weg weiter gehen zu können – und, vor allem, auch
die frohen Stunden miteinander erleben zu können!
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Meine Beziehungen zur Außenwelt beschränken sich somit auf schnelle Einkäufe für den täglichen Bedarf und kurze Gespräche mit den Schwestern des Pflegedienstes, die zweimal täglich für kurze Zeit ins Haus kommen.

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Ich spüre oft, dass auch längere Gespräche – diese Zeit müssen wir einfach aufbringen für
unsere Patienten, für unsere Mitmenschen – für meine Klienten (wie der Fachausdruck heisst)
sehr wesentlich ist und die Pflege und (manchmal sogar) die Gesundung vereinfacht und
beschleunigt.
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Klar, auch die Kinder kommen, haben aber selbstverständlich eigene Probleme.

Darf ich also manchmal unzufrieden sein?

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Ja! Meine ich. Nehmen wir doch unsere Gefühle (unsere Seele (?)) doch unbedingt ernst! DU
AUCH! Es wird Dir gut tun.

Kommt mir noch in den Sinn: Nimm auch Deine Kinder ernst in ihren Problemen. Für sie
könnten Deine Probleme ebenso bedrückend wirken. Nur reden viele oft nicht gerne darüber
oder haben ganz einfach die Kraft nicht dazu (auch noch?).
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Aber, wie gesagt, "Lebensmut" macht mir Lebensmut. Danke für Euer Zuhören.

Gruß Birgit

06.03.2005, 17:10:02
 
Birgit
06.03.2005
21:41 Uhr
     
Hallo Ihr,
danke für Euer Zuhören und guten Worte, insbesondere an Sophie. Ich wünsche Euch allen eine ruhige und wohlbehütete Nacht.
Gruß Birgit
 
Sophie
06.03.2005
20:29 Uhr
     
Liebe Birgit! Ich muss mich auch manchmal überstrapazieren, aber die meisten Sachen, für die ich mich krummlege, bringen doch langfristig irgendeinen Gewinn. Bei einem Kranken ist nichts für einen selbst. Da ich auf einer "Krebsstation" gearbeitet habe, weiß ich, wie das ist. Aber es ist nicht nur nötig, sondern auf seltsame Art und Weise auch fruchtbar. Ich hatte z.B. furchtbaren Ärger mit Irene. Sie war 40 und hatte einen Lungentumor mit Herden in anderen Organen. Mein Chef sagte ihr ständig, sie würde wieder gesund. Eines Tages verlor ich die Geduld mit ihrem ewigen Jammern und erklärte ihr, dass sie sterben würde. Mir wurde um ein Haar gekündigt. Später waren Irene und ich Freundinnen, weil ich die einzige war, die ihr die Wahrheit gesagt hatte, später, als sie das begriffen hatte. Ich schlug ihr heimlich vor, die Behandlung abzubrechen und mit ihrem Mann nach Hause zu gehen. Sie machten das, und er kam nach der Beerdigung und bedankte sich für den Ratschlag. Er sagte, es sei die intensivste Zeit mit seiner Frau gewesen. Für mich war das total anstrengend, aber ich weiß heute noch genau, wie sie aussah. Es ist nichts umsonst, auch wenn Du verzichten musst auf vieles. Gerade das Verzichten, die Härte, das Leid, sind nie umsonst. Geh in ein gutes Lokal, ehrlich, Du weißt nach 3 Monaten nicht mehr, was Du verzehrt hast, aber Deine Einsätze unter Härten vergißt Du nie.  
DS
06.03.2005
18:23 Uhr
     
Birgit, wir hören Dir gern zu. Es sind doch Menschen wie Du, die mit ihrer Nächstenliebe die Welt zusammenhalten. Bleib ( t ) behütet !! TG Danke für Worte zum ermordeten Kind in Hamburg, es ist schon grausam, in der Nähe von so viel Unheilem zu leben. Aber auch : vergib und unsere Schuld ... Gruss DS aus Hamburg  
Birgit
06.03.2005
16:10 Uhr
     
Hallo Ihr,
vor einigen Tagen erst habe ich den "Lebensmut" entdeckt und schaue täglich herein. Ich merke dann, ich bin nicht allein auf der Welt. So komme ich mir nämlich manchmal vor. Ich will nicht jammern, vielen Menschen geht es schlechter als mir, insbesondere meinem Mann, der seit ca. 8 Jahren schwer krank und seit 2 Jahren bettlägerig ist. Er ist tapfer und nimmt (fast immer) sein Schicksal an. Meine Aufgabe besteht natürlich darin, ihn zu pflegen. Das ist nicht immer einfach, denn meine physischen und psychischen Kräfte sind manchmal mehr als überstrapaziert. Meine Beziehungen zurAußenwelt beschränken sich somit auf schnelle Einkäufe für den täglichen Bedarf und kurze Gespräche mit den Schwestern des Pflegedienstes, die zweimal täglich für kurze Zeit ins Haus kommen. Klar, auch die Kinder kommen, haben aber selbstverständlich eigene Probleme.
Darf ich also manchmal unzufrieden sein?
Aber, wie gesagt, "Lebensmut" macht mir Lebensmut. Danke für Euer Zuhören.
Gruß Birgit
 
Traugott Giesen
05.03.2005
15:02 Uhr
     
Einer schrieb mir auf die Kolumne... wie nur Nähe halten bei soviel Anonymität. ....Ichwar Pastor 10 Jahre in Neukölln-u.a. Gropiusstadt- da zieht statistisch gesehen jeder alle vier Jahre um- Man müßte die Kioskbetreiber subventionieren, die arbeitslosen Sozialarbeiter zu gut bezahlten Hausmeistern machen- "aber was nützt aller Sonnenaufgang ,wenn wir nicht aufstehen"- Lchtenberg: Sagt die Oma: i"ch wußte gar nicht daß ich einen Enkel hatte.".. Ich weiß von mir, daß es einfach mangelnde Nächstenliebe ist, wenn ich den neu Zugezogenen im übernächsten Haus nicht begrüße, obwohl ich ihn einziehen sehe. Grüße TG  
Yvonne
04.03.2005
02:38 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Lieben :-)

Ich bin durch einen Zufall ... naja ...
mehr durch den Wink des Schiksals auf diese Seite gekommen.
Ich habe sehr viel von Euch allen gelesen und bin beeindruckt und unfassbar glücklich, das sich Menschen finden und unterstützen : wie Ihr es tut !

Bitte Bitte weiter so :-) !!!

Liebe Glaube
Frieden Vertrauen &equal; Mögen Euch geleiten in Einheit !
Harmonie Hoffnung

Ich wünsche Euch allen viel Licht & Liebe Grüsse Yvonne

"Gott liebt Euch" ... und sagt "Danke"
 
Sophie
03.03.2005
16:44 Uhr
     
Mal konkret zur Predigt:
1. Vielleicht wollte die Witwe in den Himmel. Hat Luther nicht mit solchem Zusammenhang aufgeräumt?
2. "Ohne Geld sein ist für mich nur mit Schrecken besetzt." Das ist auch richtig so. In diesem Land kann man nicht ganz ohne Geld leben. Ausnahmsweise die Bild-Zeitung gekauft. Titel nicht 5,2 Mio Arbeitslose, also Anonyme, die mich nur am Rande als Problem berühren, sondern 5,2 Millionen Frauen und Männer ohne Arbeit. Frauen und Männer, Familien, das berührt persönlich. Klasse Titel. Kein Bild auf der Titelseite. Man sieht, dass die Spassgesellschaft bei echten Problemen aufhört. Manche Menschen leben heute schon in inflationären Verhältnissen. Die Arbeit schwindet, die Preise steigen.
3. "Unser Festhalten und Abschnüren der Märkte läßt verhungern". UNSER ist falsch. Die Masse von uns sind normale Bürger. Was die Industrie veranstaltet, ist grotesk. Kenne ein Fusionsopfer. Der hat noch Glück gehabt. Sie haben ihn nach Frankreich geschickt, weil er die Sprache fließend spricht. Er sieht seine Familie nur am WE, lebt unter Vollstress. Der Computer, wir loben ihn so hoch. Er hat viele Arbeitsplätze zerstört. Wo früher ein Mensch stand, ziehe ich heute mein Ticket aus einer Maschine. WIR wollten das gewiß nicht so, ich jedenfalls nicht. Ich vermisse einige kleine Geschäfte, in denen ich früher einkaufte. Mein privater Computer, ein gutes Info-Medium, aber mit Skepsis. Habe dort eine Art Vorfahr bzw. Namensvetter gefunden und Literatur über ihn. Dort stand, er sei aus Toulouse. Fehler. Er war aus Bordeaux. PC und Buch, das geht. Das nur nebenbei.
Meine wachsende Meinung: Die Globalisierung schadet den Menschen, den normalen Bürgern, vielleicht weltweit.
 
Sven
03.03.2005
04:33 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Lieben,

wie geht es Euch gottestreuen Menschen? Könnt Ihr Euch noch an mich erinnern? Ich bin derjenige, der so viele Nachtwachen in der Psychiatrie machen darf und jetzt ist es wieder soweit. Ich darf jetzt alleine auf 18 psychisch- kranke Straftäter aufpassen.
Ich hoffe, Ihr seit gut ins neue Jahr gekommen und, dass was Ihr Euch vorgenommen habt, soll auch in Erfüllung gehen! Aber Ihr wisst ja, dass wichtigste ist und bleibt die Gesundheit und natürlich der Glaube, womit man den Glaube auch immer in Verbindung bringen möchte.
So, ich werde jetzt abgelöst und freue mich auf meinen Schlaf.

Bis dann,
Sven
 
Angela Lich
02.03.2005
23:34 Uhr
E-Mail    
Der Zufall oder sollte es so sein hat mich in dieses Gästebuch gebracht. Eine Kundin, ich arbeite als Verkäuferin in einen Baumarkt,hatte mir empfohlen mal im Internet zu serven, mit den Hinweis nur "Jenseits" einzugeben. Ja so bin ich nun hier.Wir Beide haben einen menschlichen Verlust hinehmen müssen, es verbindet uns irgendwie bzw. wir tauschen unsere Erfahrungen und Überlegungen über das Leben Mit Gott und dem Jenseits aus. Wiso weshalb warum? Ich sage mir : "Gott verlangt von uns nicht mehr als er von seinem Sohn, Jesus, verlangt hat. Dies ist nicht einfach all das einzuhalten, da Gott ja Eva und Adam aus dem Paradies vertrieben hat und uns mit Zweifeln belegt hat. Man tut eben sein Bestes nach Wissen und Gewissen. . Angela Lich  
Traugott Giesen
02.03.2005
22:13 Uhr
     
Dank für alle Gesprächsbeiträge- wir gehen mehr aufeinander ein, find ich. Gute Wege. Euer TG  
Dagmar Müller-Funk
01.03.2005
14:48 Uhr
E-Mail    
Von Max Planck - sagt man - sei diese Antwort überliefert, auf die Frage, ob ein moderner Wissenschaftler den an GOTT glauben könne: "All die jungen Wissenschaftler sind Atheisten und sie trinken gierig aus dem Krug der Erkenntnis. Wenn sie ihn ganz - bis zur Neige - ausgetrunken haben, sehen sie GOTT ins Gesicht."

Wie eigenartig?: Gerade die reinen Naturwissenschaftler wie Pascal oder Planck sind GOTT trotz - oder wegen? - aller unwiderlegbarer Zahlen und Rechenmodell so nahe! Muss man die Demut vor der Schöpfung auf die "ganz harte Tour" lernen, wenn am Ende aller Antworten doch nur die eine übrig bleibt?!

Bleibt auf dem Weg, Frischen Mutes!

dagmar
 
Elena
28.02.2005
09:53 Uhr
     
Lieber Memphis-Berner-Müller! Ich denke, wir sind uns einig: it's a difficult subject. Ich sitze hier gerade mit klappernden Zähnen nach einer einstündigen Autofahrt. Es ist so kalt, dass die Autoheizung nicht mehr nachkommt. Wir haben draußen einen 1,50 m langen Stalaktiten aus Eis. Es ist wunderschön. Grüße.

Lieber Bern-Berner-Müller! Der zweite Absatz heißt etwa: Für heute reicht das. Ich muß jetzt schlafen. Morgen muß ich um fünf Uhr aufstehen und jetzt ist es schon halb zehn. Der erste Abschnitt bärnische Dörfer. Grüezi.

Lieber Winterland! Ein herrlicher Eintrag von HG. Danke. Man soll sich das VOR auch ruhig mal räumlich vorstellen.

Kleine Geschichte, die Euch vielleicht Freude macht:
Das Mathematik- und Physikgenie Blaise Pascal, das im 17. Jh. lebte, wettete mit einem Freund, ob es Gott gebe oder nicht. Der Freund wettete, es gebe keinen. "Was bekomme ich, wenn ich gewinne?" fragte er. "Nichts", antwortete Pascal. "Du magst dann zwar Recht haben, aber du hast trotzdem verloren. Und ich auch. Wenn es keinen Gott gibt, ist das Leben sinnlos und leer". - "Und wenn du gewinnst?" fragte der Freund. "Dann haben wir beide gewonnen" sagte Pascal. Das, meinte der Freund, beantworte aber nicht die Frage nach der Existenz Gottes. "Stimmt", sagte Pascal, "aber es macht klar, dass du dich entscheiden musst und dass die Entscheidung für dein Leben Folgen hat: Du musst zwischen zwei Antworten wählen, die mit gleicher Wahrscheinlichkeit richtig sind: Die eine Antwort hat gute Folgen, die andere schreckliche. Wie kannst du da zögern?" Der Freund fragte:"Und wenn ich mich irre?" - "Macht nichts", versetzte Pascal, "dann hast du eine schöne Illusion gehabt. Andernfalls hättest du das Nichts gewählt. Das macht nicht glücklich." Der Freund fragte:"Ich muss also an Gott glauben?" - "Du musst nichts", antwortete Pascal, "aber es ist deine einzige Chance."
 
mm
28.02.2005
00:28 Uhr
     
Liebe Elena! Vielen Dank für Deine Antwort auf meinen ellenlangen Eintrag. Deine Gästebucheinträge lese ich immer mit großem Interesse und Vergnügen, denn Du scheinst eine beherzte Kämpferin zu sein, bist engagiert und denkst mit.

Wahrscheinlich hast Du nicht erwartet, dass Dein Satz "Das Gute ist harte Arbeit, das Böse ist ganz leicht" hier eine Diskussion auslösen könnte. In gewissen Bereichen stimme ich Deinen Ausführungen zu und wir können es ruhig dabei bewenden lassen, doch wenn Du magst bin ich gerne bereit, das Thema weiter zu behandeln. Wenn wir uns am Schluss nicht einigen können, können wir uns ja darüber einigen dass wir uns nicht einig sind.

Gruß aus Memphis, take care and keep warm
MM
 
marc
27.02.2005
15:31 Uhr
E-Mail Homepage  
Herr Pastor Giesen,
ich meine Sie lassen das Forum zu oft alleine und geben den Meschen hier zu wenig Beistand.
Gerade dieses Forum braucht eine weise Führung.
Freundlichst M.K.
 
Frank
27.02.2005
14:14 Uhr
     
Wann werden die aktuellen Predigten hier online gestellt?
Viele Grüße
Frank
 
feiner fund
24.02.2005
12:55 Uhr
     
...war gestern auf der Suche nach Worten von Dietrich Bonhoeffer im Büchlein 'WURZELN DIE UNS TRAGEN' und las dann
LebensMutGedanken, von denen ich DIESEN hierhertragen will:

Das Leben ohne Jesus Christus
ist im Grunde genommen
ein Leben vor dem Tode.
Das Leben mit Jesus Christus
ist im Grunde genommen
ein Leben
vor dem ewigen Leben

von Heinrich Giesen
 
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