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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Kathrin
03.01.2007
16:44 Uhr
     
Liebe Grüße und vielen Dank für diese Seite, die mir sehr wertvoll geworden ist. Ich wünsche TG und allen, die sich hier einfinden, ein erfülltes neues Jahr voller Gesundheit, Glück und Liebe.
Ich mag so gern das kleine Gedicht von Hilde Domin "Nicht müde werden"

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.


Sehr herzlich
Kathrin
 
Beri
03.01.2007
15:35 Uhr
  Homepage  
Hallo,
ich finde diese Seite sehr hilfreich und glaube, dass sie vielen hilft neuen Mut zu schöpfen. Wir veruchen es auch auf dem Pfad des Evangeliums zu bleiben. Unsere Seite ist gerade 3 Tage alt und ist noch im Wachstum. Falls ihr Lust habt mal reinzuschauen: http://www.onword.de.
Gruß
Beri
 
Traugott Giesen
03.01.2007
15:08 Uhr
     
Sie klingen entschlossen, auch mit Gott im Reinen. Bleiben Sie behütet. Helfen Sie den Zurückbleibenden , ihren Frieden zu finden.  
pippa
03.01.2007
11:14 Uhr
     
Lieber TG,
Ihre Jahreslosung:"Siehe ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?" hat für mich dieses Jahr eine ganz persönliche Bedeutung im Sinne einer mutmachenden Offenbarung.
Ich werde mich dieses Jahr - hoffentlich - aus einer für mich seit Jahren unglücklichenund belastenden Beziehung lösen, totz allem was daran hängt: Kinder, Haus, gemeinsame Existenz, Vergangenheit etc.
Ich denke, ich werde es tun und eine neue für mich glücklichere Verbindung eingehen.
Ich habe lange gezweifelt und gezögert, der Kinder wegen, des zusammen begonnenen Gemeinsamen wegen. Ich sehe aber, es ist nicht zu halten, ich werde auf Dauer unglücklich und krank, ich muss diesen Schritt wagen.
Deshalb Dank für die Losung, überhaupt für diese Seite, die mir schon oft Mut und Zuversicht gegeben hat, Ihnen, lieber TG, und auch allen Mitlesern, Mitschreibern und Mithoffnungssuchenden ein gutes neues Jahr. Gottes Segen.
 
Traugott Giesen
02.01.2007
21:38 Uhr
     
Ein großer Dank der Webmasterin, die so achtsam diese Seite pflegt. Dank für die Treuen, die mittragen, indem Sie sich äußern. Dank den Mitlesenden;Sie schenken Aufmerksamkeit, das knappes Gut. Uns allen ein starkes Jahr. Euer TG  
Roswitha Cohnen
02.01.2007
17:37 Uhr
E-Mail   ICQ
Es gab eine Zeit, da fuhr ich regelmäßig nach Sylt - lange her. Bin durch eine Anruferin auf diese Hompage gekommen. Sie gefällt mir gut und ich denke, ich werde sie öfter nutzen. Allen zunächst ein gutes neues Jahr mit viel Lebensmut.  
do
02.01.2007
09:06 Uhr
     
Am Neujahrstag wurde mir das folgende kleine Gedicht geschenkt, das ich gerne weiterreiche:


Jedem Tag ein kleines Glück
ohne Sorge abgewinnen,
jeden frohen Augenblick
in das goldene Netz zu spinnen
heiterer Erinnerung.

Jede Stunde sich im Glanze
reiner Gegenwart versenken,
dennoch auf das schöne Ganze
immerfort den Blick zu lenken--
wer's vermöchte, bliebe ewig jung.

Hermann Hesse

Ein glückliches 2007 - do
 
engel
01.01.2007
20:44 Uhr
     
Ein glückliches Mädchen kreierte heute Engel ins StrandLand. Sie jubilierte jedesmal, wenn sie sich erhob. Mein Herz auch. Der stürmische Westwind formte aus der ans Kliff wehenden Gischt kleineweißeKugeln, ähnlich wie Raphaellos, und schmückten die Kunstwerke. Immerwieder. Ein Bild voller Anmut. Es war Freude, es sehen zu dürfen. Ist es immernoch.
Mir war es Vergnügen, es in der Kindheit in den Schnee zu flügeln. Da gabs wundervollen Schnee. Da zogen Freundeskarawanen los, nach den Hausaufgaben, mit Schlitten und kleinen roten Skiern, weit hinaus in die Natur. Wir bauten Schanzen und flogen dem Herrgottsbach entgegen. Und Unsere - in den Schnee bewegten Engel waren die Hüter. Wenn die AbendGlocken erklangen, sollten wir wieder daheim sein.

An Weihnachten durfte ich einen kleinen Hundewelpen kennenlernen. Hanna. Sie macht Menschen lächeln. Und erwachsene Pfoten begegnen Ihr voller Achtsamkeit. Sie ist mutig, traut sich schon viel. Als der Weg für sie zu weit wurde, trugen wir sie abwechselnd. Kleine, noch rosalichsamtene Pfötchen berührten mich.
Neulich träumte ich noch davon, und dann war's vergangenen FesttagsDienstag WeihnachtsSonne. Ich sagte es Ihr.

Das Kind, wunder am Nachmittag, war auch Geschenk. Ist es, für die GanzeWelt.
In Dankbarkeit,
Ingrid
Und noch AlleGutenWünsche für das Neue Jahr!
 
H.-U. Müller
01.01.2007
01:08 Uhr
     
Amen!  
jakobus
31.12.2006
14:53 Uhr
     
Lieber Vater,
Danke für das gute Jahr! Es ist so viel gelungen, vieles konnte geklärt werden - auch wenn es nicht immer einfach war. Es war Trauer und Traurigkeit dabei. Aber auch daran bin ich mit Deiner Hilfe gewachsen.
Vieles ist aber auch nicht gelungen. Ich bin mir dessen bewusst, und ich werde daran arbeiten müssen. Auch dafür bitte ich Dich um Deine Hilfe.
Sei uns allen gnädig und behüte uns! Amen.
jakobus
 
Traugott Giesen
30.12.2006
23:04 Uhr
     
Zum Neuen Jahr
Hurra. Wir dürfen noch leben. Wir waren ja hinreichend bedroht aber bitten doch noch ein paar Runden mitfeiern zu dürfen dies herrliche mühsame Leben.
Kinder oder Nennkinder glücken sich- sie können, was sie müssen; wollen einigermaßen nur, was sie dürfen- können andern so nützen, daß sie das Nötige und mehr erlösen. Und Die Enkelinnen gewinnen Lesewettbewerbe, klären mit Oma die komplizierten Verflechtungen der Seelen, die Jungens sind mit Opas "Alles klar? Braucht ihr Geld" zufrieden.
Glocken läuten und andere tun den Dienst; teils in weißen Roben. Endlich bezogen wir einen Ort zum Wohnen, den keiner streitig macht- hier könnte man alt werden. Letzte rote Rosen winken zum Fenster hinein Und der Körper macht noch mit, nach einigem Stottern.
Weite Welt nahebei, auf inzwischen 130cm TV Breite. Bald nochmal aufs Schiff, um Kap Hoorn.
Jetzt Dank, Dank für ein gerüttet volles Jahr, Ihr wie wir. Und hoffen wir, daß das Leben weiter gelingt und wir ihm.
Die Jahreslosung aus Jesaja 43,19 stärke uns:
Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr`s denn nicht?“
Und was bedeutet das mir?
Ich häng schon sehr am Hergebrachten, sichere mich, hüte Vorhandenes, freu mich am Besitz. Da ist Gottes Verheißung, Neues zu schaffen, auch brenzlig. Doch ich sehne mich auch nach mehr Liebe, mehr Frieden, mehr glückende Gemeinschaft, mehr Reich Gottes eben. Ob Gott das Neue hinbekommt, mit mir und auch gegen mich, jedenfalls auch für mich? Erkenn ich, daß Gottes Schatz in mir aufwächst? Wird mein Lieben großzügiger, beschaffe ich durch Teilen mehr Frieden? Glückt durch mich mehr Gemeinschaft? Ich wills erkennen. Ich will den je Nächsten als Testperson nehmen- das wird brisant. Ob ich sie so genügend wichtig nahm? Am Abend sollen sie durch meine Träume spazieren und eine zweite Chance geben.
 
Traugott Giesen
26.12.2006
14:56 Uhr
     
Salut gen Himmel und Umarmung Bäumen und Menschen- wir dürfen noch leben:Glückliche Weihnachten. Dank für Grüße. Mut behalte uns. Die Liebe bleibt uns treu.  
jakobus
23.12.2006
22:37 Uhr
     
Danke TG! Die Wortschöpfung "Weihnachtskunst" ist genial. Das, was dahinter steckt, ist unsere christliche Lebensaufgabe, unser immer wieder gültiger Vorsatz für jedes neue Jahr!
Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!
jakobus
 
ds
23.12.2006
16:42 Uhr
     
Macht´s wie Gott, werdet Mensch! TG - danke für deine Worte dazu !!
Euch allen ein gesegnetes Fest ! Euer Delf Schmidt
 
stern
23.12.2006
12:43 Uhr
     
gefunden,
verzeih' jakobus, ich schrieb Deinen Namen nicht ganz richtig, möglicherweise aus diesem Grund ...hatte die Christrosen in der Hand, und Eine legte sich neben das a und verwandelte das k - für diesenAugenBlick

ja, stern gefunden, auf dem Weg zum Heiligabend hin


Stern der Weihnacht,
geh in uns auf,
damit deine Ausstrahlung
unser Dunkel erhelle
und wir so von dir
erleuchtet sind.

Stern der Weihnacht,
zieh uns an,
damit wir herauskommen
aus den Gedanken,
in denen wir nur
um uns selbst kreisen.

Stern der Weihnacht
geh uns voran,
damit wir den nächsten
Schritt wagen
auf dem langen Weg
der Versöhnung.

Stern der Weihnacht,
spiel uns ein Lied,
damit wir den Ton finden
für die Melodie des
Friedens unter den
Menschen auf Erden.

Stern der Weihnacht
führ uns zum Kind
in der Krippe,
damit wir in ihm all das
finden, was uns zum
wahren Leben dient.

Paul Weismantel

FROHE WEIHNACHT'
 
t G
22.12.2006
22:27 Uhr
     
Die schönste Geschichte der Menschheit, ganz

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.
Lukas 2,1-5

So beginnt die Weihnachtsgeschichte- wohl die am meisten zu Herzen gehende Erzählung der Menschheit. Aus der Tiefe des Geschichtsraumes stürzt die Zeit auf die Geburt Gottes bei den Menschen zu. Es ist wie eine Zoomaufnahme- erst unendlich langsam. Dann immer schneller, dann in einem Nu vom Mittelpunkt weg, schneller und schneller. Erst spätere Jahrhunderte haben im Christlichen Raum nicht mehr nach den Römischen Kaisern gezählt sondern die Geburt Christi zum Schanier von vorher und nachher gemacht.
Es war unter Kaiser Augustus, daß die Menschen im Jüdischen Land wegen einer Volkszählung an ihren Geburtsort mussten, da wurden sie registriert. Das brachte Josef mit der schwangeren Maria nach Bethlehem, dem Stammsitz des Königs Davids. Es ist ja auch von langer Hand vorbereitet, daß Gott in einen Menschen besonders steigt, um die Erde sich noch mehr anzueignen und sich seiner Schöpfung anzuverwandeln. Das Schicksal der Schöpfung ist Gottes Schicksal. Das hat die Menschheit mittels verschiedener Religionen geahnt, aber dem Volk Israel wurde zuerst der eine Gute Ganze entdeckt, aufgetan durch Träume und Seher und Propheten. In Israel war klar, daß der endgültige Retter, der Messias, der Gesalbte als neuer , endgültiger König in Jerusalem einziehen wird, und dann bricht der Himmel auf die Erde, und es wird ewige Freude sein. Und die Völker kommen, in Jerusalem anzubeten. –
Das fängt für die Christen mit Jesus Kommen an- nur, daß das „Reich Gottes mitten unter uns im Anbruch ist“ (Lukas 17,21). Und wie fängt das Reich Gottes unter uns an? Ein Paar macht sich auf den Weg, den Heiland zu gebären am richtigen Ort.


Obdachlos
Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Lukas 2,6

Stall und Trog ein karger Anfang für den Herrn über und in Himmel und Erde. Aber das hat Offenbarungsqualität: Unser Gott kommt zu Fuß. Er nimmt das Mühselige auf sich, er leidet mit das Leid der Welt und heiligt das Normale. Kein Raum in der Herberge- die Flüchtlinge dieser Erde bitten um Essen und Dach und Arbeit.


Am Anfang der Stall
Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Lukas 2,8-12

Die Hirten , arme Leute merken auf: ein Kind ist geboren. Das ist Engelmusik: es geht weiter, Zukunft liegt vor aller Augen. Die Welt geht noch nicht unter: Jedes Kind ist Bürge für: es kommt noch viel. Es ist noch nicht aller Tage Abend. Vor uns: Nennenswertes. Aber daß dort „das Herz aller Dinge ins Fleisch kriecht“, muß einem gesagt werden, da muß uns schon das herz aufgetan werden. Nehmt das Als Zeichen: im Kleinen das Große, Im Stroh das Gold. Im Menschen Jesus Gott greifbar.


Frieden
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und ein Wohlgefallen der Menschen aneinander.
Lukas 2, 13.14

Das ist die Mitteilung des Christus: Gott legt seine Ehre ein in den Frieden auf Erden. Der beginnt damit, daß wir Wohlgefallen aneinander hegen. Uns leiden mögen, auch wenn wir aneinander oftmals leiden. Es ist eine Friedenenergie in der Welt, die kehrt uns zueinander. Allein schon die Liebesfreude, die uns Menschen eins werden lässt, strahlt Befreundekraft weit in die Gesellschaft aus, und die Elternliebe und die Kollegialität und die Kameradschaft und die Fairness, die langsam die Zollschranken hinwegfegt- dies und viel mehr Sympathie lässt Gott in das Geschehen strömen. Er wir uns zum Frieden bringen. Du hast gerade was Friedensstiftendes vor. Tu es.


Selbst Zeuge sein wollen
Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
Lukas 2,15

In den Krippenspielen und Weihnachtsoratorien kommt an dieser Stelle Aufbruch und die Lust zu sehen ins Spiel. Man will was mitbringen, wenn ein Kind begrüßt wird, will dem neuen Erdenbürger ein HerzlichWillkommen sagen. Eigentlich ist jedes Neugeborene ja Kind Gottes, in dem der Himmel alle Gaben noch mal neu und einmalig mischt. Jedes Kind ist ein neuer Versuch Gottes, sich selbst hier unter zu bringen.


Nur wer aufbricht, kann finden.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Lukas 2, 16-18

Gut , über einem Neugeborenen ein Wort zu sagen, daß man vom Himmel her gehört hat. Dem Jesus ist bestimmt, die Liebe Gottes zu leben, allen Widersprüchen zum trotz. Und letztlich ist es das, was genau jedes Menschenkind realisieren muß: In den Mühen doch die Perlen des Reiches Gottes zu finden, Freundlichkeit leben mit der eigenen kleinen Kraft, unermüdlich.


Wir sind, was uns bewegt
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
Lukas 2, 19. 20

Die Worte, die Widmung behalten. Das Wort der Zuversicht im Herzen bewegen. Das ist die Weihnachtskunst. Sich selbst als lichten Menschen glauben, die Mitmenschen zum Leuchten bringen, einen Schimmer Gottes auf die Stirnen legen derer, die dir begegnen. Und wieder an die Arbeit gehen, preisend, dankbar, mutig, tatendurstig.
 
TG Bibelenergie
20.12.2006
19:53 Uhr
     
Die schönste Geschichte der Menschheit
„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.
Lukas 2,1-5

So beginnt die Weihnachtsgeschichte- wohl die am meisten zu Herzen gehende Erzählung der Menschheit. Aus der Tiefe des Geschichtsraumes stürzt die Zeit auf die Geburt Gottes bei den Menschen zu. Es ist wie eine Zoomaufnahme- erst unendlich langsam. Dann immer schneller, dann in einem Nu vom Mittelpunkt weg, schneller und schneller. Erst spätere Jahrhunderte haben im Christlichen Raum nicht mehr nach den Römischen Kaisern gezählt sondern die Geburt Christi zum Schanier von vorher und nachher gemacht.
Es war unter Kaiser Augustus, daß die Menschen im Jüdischen Land wegen einer Volkszählung an ihren Geburtsort mussten, da wurden sie registriert. Das brachte Josef mit der schwangeren Maria nach Bethlehem, dem Stammsitz des Königs Davids. Es ist ja auch von langer Hand vorbereitet, daß Gott in einen Menschen besonders steigt, um die Erde sich noch mehr anzueignen und sich seiner Schöpfung anzuverwandeln. Das Schicksal der Schöpfung ist Gottes Schicksal. Das hat die Menschheit mittels verschiedener Religionen geahnt, aber dem Volk Israel wurde zuerst der eine Gute Ganze entdeckt, aufgetan durch Träume und Seher und Propheten. In Israel war klar, daß der endgültige Retter, der Messias, der Gesalbte als neuer , endgültiger König in Jerusalem einziehen wird, und dann bricht der Himmel auf die Erde, und es wird ewige Freude sein. Und die Völker kommen, in Jerusalem anzubeten. –
Das fängt für die Christen mit Jesus Kommen an- nur, daß das „Reich Gottes mitten unter uns im Anbruch ist“ (Lukas 17,21). Und wie fängt das Reich Gottes unter uns an? Ein Paar macht sich auf den Weg, den Heiland zu gebären am richtigen Ort.
 
hände
19.12.2006
23:25 Uhr
     
Vor langer Zeit durften wir den Flöten und Hans Jürgen Hufeisen auchmal lauschen, in Rothenburg an der Tauber. Es war schön, zu erinnern. Danke jacobus.
Jetzt hier an diesem Ort, mag ich meine Hände zu einer Schale formen. Darinnen liegt dieser leise FlötenKlang, dazwischen sind kleine Christrosen und zartes Tannengrün. Und Gebete. Ein paar Früchte der Rosa Rugosa, daneben kleine blaue Becher mit Suppe aus Möhren und Kartoffeln und Sahne. Und FreundesGrüße von Ingrid.
 
jakobus
17.12.2006
21:16 Uhr
     
Diese Woche habe ich ein schönes Adventskonzert mit Hans-Jürgen Hufeisen erleben dürfen. Er ist ein begnadeter Blockflötenspieler. Mir haben diese zwei Stunden in der Kirche sehr gut getan und mich vom berufsbedingten Weihnachtsstress und den existentiellen Gedanken drumherum ein wenig abgelenkt und mir neue Kraft gegeben. Ich hoffe, dass es ein wenig anhält.
Im Moment überlege ich, wann ich Heiligabend den Gottedienst besuchen werde. Ich tendiere zum Spätgottesdienst um 23 Uhr, weil Meditation, Ruhe und Stille (und kleine Besucherzahlen) z.Zt. eher zu meinem Befinden und Gemütszustand passen - und ich freue mich auch darauf.
Allen eine gesegnete Adventswoche!
jakobus
 
U.Sun
17.12.2006
11:29 Uhr
     
Lieber Thomas,

vielen Dank für das Suchen und das schöne Gedicht. Ich hatte gedacht, es wäre vielleicht eine Bibelstelle oder so etwas. Ich denke, es gibt genau dieses: \"Halte Dich leer, dann wirst Du gefüllt werden\". Mich erinnert es immer wieder daran, ruhig Dinge zu beenden, ohne Angst vor der anschließenden Leere zu haben, die unterschwellig oft da ist.

Liebe Grüße U.Sun
 
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