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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
jakobus
13.07.2007
22:45 Uhr
     
Ich wünschte, ich hätte Tagebuch geschrieben - dann könnte ich jetzt nachschauen: Wo ist mein Leben geblieben? Effektiv fehlen mir in der Erinnerung fast 20 Jahre, die der Monotonie des Alltags zum Opfer gefallen sind. Ich kann's leider nicht mehr ändern.
Ein gesegnetes Wochenende Euch allen!
jakobus
 
U.Sun
13.07.2007
16:49 Uhr
     
Ihr Lieben,
ohne mein Tagebuch wäre ich an manchen Stellen meines Lebens wahrscheinlich geplatzt oder angerissen oder blutgerinselt... ( : Ein Tagebuch ist für mich eine Orientierung. Z.B. wenn es mir schlecht geht, ich keine Ahnung habe, warum und dann die letzten Wochen ansehe. Dann weiss ich: \"Kein Wunder\" und kann den Zustand viel besser akzeptieren, Schönes planen. Es ist aber vor Allem in Krisen und im Alleinsein ein Freund/eine Freundin, der/die mir zuhört, ohne zu werten, mitträgt, ventiliert, mitfreut, sortiert und und und. Es ist eine tolle Erfindung. Ich habe beobachtet, dass es in Zeiten, in denen ich eine Beziehung hatte, in den Hintergrund getreten ist. Es ist eben zur Stelle, wenn es gebraucht wird.

U.Sun
 
DS
12.07.2007
08:56 Uhr
     
und - an delta und alle - in dem Lied weiter :
Danke, dass ich danken kann ! Darin liegt eine tiefe Lebens-Mut weishait . Euer DS
 
Delta
11.07.2007
20:47 Uhr
     
Ich beschreibe seit ein paar Wochen "lebende Tagebücher". Mir hören liebe Menschen zu. Oder sag ich besser, sie lesen mir zu? Wenn auch meistens keine Antwort kommt, so tut es doch gut zu schreiben, alles wegzuschreiben, was die Tage oft so lang und schwer macht.
Doch es sind nicht alle Tage schwer, auch wenn sie lang sind. Es sind welche dabei, die hören auf mit einem lieben Händedruck, einer herzlichen Umarmung, wenn es schon Nacht ist und der neue beginnt ganz früh mit ganz großer Freude.
So sagt doch unser schönes Kirchenlied EK 334: Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass all meine Sorgen ich auf dich werfen mag.

DANKE
 
rb berlin
11.07.2007
19:41 Uhr
     
wenn man immer den gleichen gedanken im kopf hat, vom aufwachen bis zum einschlafen und immer und ewig, dann kann das irgendwie quälend sein, man bekommt z.b. einen menschen oder auch anderes einfach nicht aus dem hirn.
jetzt werde ich mal versuchen, ausführlich diese gedanken aufzuschreiben, wie empfohlen! mal sehen, ob sie auf dem papier kleben bleiben und meinen Kopf, Seele und mein Hirn befreien.
 
Traugott Giesen
11.07.2007
19:00 Uhr
     
Schade, daß Bruder Papst seine Abteilung Kirche fürs Gesammte hält, die Evangelischen nur für Invaliden. Die Apostolische Sukzession - das Weiterreichen der Berufung von Christus über seine Jünger bis zu uns - gehört auch den Protestanten. Dass Rom Luther gebannt hat, ist eine Beschädigung, die Rom längst hätte widerrufen können. Kirche ist, wo das Evangelium verkündet wird, auch in Rom. Winken wir geschwisterlich hinüber!  
Stefanie
11.07.2007
18:33 Uhr
     
Das stimmt. Schreiben ordnet. Man kann auch vieles wegschreiben, sich von der Seele schreiben. Einmal aufgeschrieben hören die Gedanken auf, im Kopf zu kreisen.  
rb berlin
10.07.2007
10:33 Uhr
     
mal ein ganz anderes - gutes - t hema: tagebuch! vielleicht geht es vielen so, daß man denkt, tagebucheinträge haben etwas mit jugend zu tun. ich schreibe auch kein tagebuch, da bereits etwas angegraut. aber es ist ganz sicher eine überlegung wert. eine aufrechnung des tages, damit gute gedanken, taten, erlebnisse nicht entwischen... allein das schreiben ordnet und klärt vieles.  
DS
10.07.2007
08:43 Uhr
     
Die meisten jagen so sehr dem Genuß nach, dass sie an ihm vorbeilaufen...
Søren Kierkegaarddän. Philosoph, Theologe u. Schriftsteller 1813 - 1855
Ja. Tagebuchschreiben ist auch deswegen wichtig, weil es uns einen Moment zur Ruhe zwingt, zur Klärung, was wichtig war und was alles ich auch weglassen kann, weil unwichtig und bei kritische Prüfung gar nicht fehlt - zB. fernsehen ! Was wir lassen, macht uns gelassen.
Herzlich DS aus HH
 
Traugott Giesen
09.07.2007
21:42 Uhr
     
welche erfahrung habt Ihr mit Tagebuch.Ich halte das Notat einiger Sätze pro Tag für dringend, sonst wischt der Tag davon und schon drei Tage später gibts keine Spur mehr.  
rb berlin
09.07.2007
09:38 Uhr
     
an tg: e-mail für Sie  
jakobus
08.07.2007
16:19 Uhr
     
Mein Gegenangebot zur Frage, warum Jesus in den Sand schrieb (Johs.8, 1-11): Ich vermute einfach (und übersehe damit vielleicht ja jegliche Symbolik), dass Jesus die Blicke der umstehenden Menge von der Ehebrecherin ablenken wollte, um diese aus dem Mittelpunkt zu nehmen.
Die Menge starrte also nicht mehr auf die Frau, sondern beobachtete Jesus beim Schreiben (und Überlegen)
und wartete voller Spannung auf seine Reaktion.
Allen eine gesegnete Woche!
jakobus
 
DS
06.07.2007
22:45 Uhr
     
Molitor : Versuch macht klug - oder.............DS  
Molitor
06.07.2007
15:53 Uhr
     
Aufklärungsversuch:

Jesus war auch ein Warum-Frager: "Mein Gott, mein, Gott Warum hast du mich verlassen?" (Mk.15, 34)

Lasst uns nicht frommer sein wollen als der Mann am Kreuz.
 
DS
05.07.2007
08:58 Uhr
     
zu Jakobus 2.7. Jesus malt im Sand : in der Predigt, die ich am Sonntag dazu hören durfte, dazu folgende Passage aus der Sicht des Somon :" ...Jesus. Aber der, was macht der jetzt ? Er bückt sich und malt im Sand. Was soll das ? Will er nichts sagen ? Will er Zeit gewinnen ? Oder etwa...? Simon fällt ein, was der Prophet Jeremia gesagt hat : " die Abtrünnigen müssen auf die Erde geschrieben werden". Hält er uns Anklagende für Gottesfeinde? Will er das mit dem Malen im Sand andeuten ? Wir sind doch im Recht . Da hat jemand falsch gehandelt, gegen die Normen verstoßen, das muss doch bestraft werden."
Was sagt ihr dazu - TG ? Herzlich, gute Grüße aus HH, Euer DS
 
Jotef
05.07.2007
05:47 Uhr
E-Mail    
@Christine - danke für die Bestätigung IN VINO VERITAS, wodurch meine wortschöpferische Eigenmächtigkeit IN RIMO VERITAS seinerzeit in Gang gesetzt wurde.
Ob Reim oder Wein, das Faszinierende ist eigentlich die Wahrheit. Vielleicht trägt zum (noch) besseren Verständnis bei der folgende . . .


Aufklärungsversuch

Das Talent zum Reimeschmieden
ist von allem sehr verschieden:
Es zeigt sich, dass - wer WARUM fragt,
einfach nicht zu glauben wagt.

Es reimte sich die Schraube fest
und hinterließ ganz wie als Rest
(m)einen Spruch vom ‚hohen Hocker’:
Wo kein Glaube -- Schraube locker.


… daraus abgeleitet:

Das Produkt vom Reimeschmied
lebt vom "großen Unterschied",
wobei der andre Wirkungsgrad
total auch andre Wirkung hat.

Eigentlich bewirkt sogar
der Unterschied von falsch + wahr
das Brutgeschäft von Reimerei
wie bei einem Kuckucks-Ei.

Dem Kuckuck ist es wie ein Fest,
legt er sein Ei in fremdes Nest,
vorausgesetzt, der Nest-Erbauer
wird durch Reime noch viel schlauer.
 
corinna
04.07.2007
19:29 Uhr
     
Ein Wort aus Pastor Giesens Gesprächsrunde in Keitum vom Juli 2003: " Gott ist auf dem Weg die Vollkommenheit zu bauen, mit uns zusammen. Du gehörst Gott, weil er Dich nicht losläßt."  
Christine
03.07.2007
15:27 Uhr
     
In Vino Veritas !! Nicht in Rimo Veritas !!! Ich gehe heute in die Oper " Cosi fan tutte " !!! in München!!!!
Meine Freude ist riesig, leider ist es hier sehr heiss!!! Dafür habe ich hier viel zu trinken und super
Essen! Man gönnt sich ja sonst nichts !!

Herzliche Grüße aus dem Hotel Hilton!
 
abendsonne
02.07.2007
22:50 Uhr
     
in feinstem Blau - bis ins Herz. Beim Konzert, heute, an der Westerländer Promenade.
Und wenn dann lauschende Menschen auf dem Plateau über der Zuschauertribüne über'm StrandLand Sind,
dann ist nur eine Spanne Luftmeer zwischen Tier und Mensch, in gleicher Höhe.
Auf dem Dach der Musikmuschel, den Menschenkünstlern ganz nah', genießen manche Möven ganzDieMusik.
Ich kann sie so gut versteh'n.
Beim 'AveMaria' von Charles Guno breiteten sie ihre Flügel, und flogen ins Blau der Klänge, um dann wieder Dort auf dem AussichtsRund zu landen. Und zu bleiben. Als hätten sie geflogen : " Ja - durch DieMusik haben wir immerwieder kraft zu verzeihen : die Mißachtung mancher Menschen verzeihen, die uns so oft trifft."

Musiker sind kostbarer Segen zwischen Himmel und Erde - für Alle !

Auch die ausBronze Auf'sMeerWinkende Ist deren Verbündete. Und meint : " BITTE - Achtet und Liebt,
Alles was Ist - zwischen Himmel und Erde. Und überall.
 
Jordan
02.07.2007
20:45 Uhr
  Homepage  
Wenn eine Bischöfin die Scheidung einreicht!


Verheiratete und Paare die in Beziehungen leben kann das Argument nicht glaubhaft gemacht sein,trotz allem Kampf und vorgegebenen Versprechen habt Verständnis saust die Liebe dahin.

Neue Liebe vielleicht auch nur auf Zeit von den Lebensumständen begleitet unterliegt dann immer wieder dem eigenen ich des neuen und hinausgezögerten.
Dann genug geprüft für alle Fälle im Wandel meiner selbst,um in innerer Freiheit sich zu spüren und nach aussen zu erklären.

In diesem Fall wurde auch noch kurz vorher Bücher und inTalkshow pobliziert,Familie mit Kindern hat Vorang vor menschlicher Schwäche im bestimmten und im ganzen.

Nur höre ich noch die Abschiedsworte des Betrachters von damals,wo gesprochen wird von einer intensiven Ehe,oder auch Lebensgesrächspartnerin.

Fortgeführt von anderer Seite wurde mit ähnlichen Worten von Gehilfin zur Erdung,Gesprächspartnerin durch Ausbildung erzählt.
Verletztes und getretenes im Glauben mit reinzunehmen.
Holt zurück und erdet, er schenke euch einen gnädigen und liebvollen Umgang mit euch selbst.
Und der Friede sei mit Euch!
 
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