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Hilfe
12.09.2009
11:16 Uhr
     
Ich bin in Not
Du sprichst vom Frieden
Zeig mir die Rechte
Teil mit mir

Ich weiß nicht wie
Du sprichst vom Frieden
Zeig mir die Wahrheit
Red mit mir

Ich spüre Zwang
Du sprichst vom Frieden
Zeig mir die Freiheit
Geh mit mir

Ich habe Angst
Du sprichst vom Frieden
Zeig mir Vertrauen
Iß mit mir

Mir droht Gewalt
Du sprichst vom Frieden
Zeig mir das Leben
Sei mit mir

Jo Krummacher
 
Luise
10.09.2009
21:29 Uhr
     
Zum 70.Jahrestag des Kriegsbeginns habe ich gerade einen beeindruckenden Artikel über ein Friedenstreffen jüdischer, muslimischer, christlicher Gläubiger , von Hinduisten, Buddhisten und und.... in
Krakau und Auschwitz gelesen. Es hat mich sehr berührt und besonders der Satz : die Leidenschaft für Frieden kann ansteckend sein und den Lauf der Geschichte ändern.Die Gemeinschaft von San`Egidio
hat im"Geist von Assissi" zu diesem Treffen eingeladen. Was für ein außerordentliches Friedensfest. Wer mag kann Bilder dazu auf der website von San`Egidio finden.. Ob so im Laufe der Geschichte Auschwitz geheilt wird und eine ganz neue Bedeutung für den Frieden gewinnt und für das Miteinander der Weltreligionen,die doch alle Frieden stiften möchten?
 
meereslied
09.09.2009
10:46 Uhr
     
Deins ist schön Ewald, ich kann es gut nachempfinden, herzlichen Dank.
Ich mag sogern in die Wattenmeerkostbarkeit malen, auf eines der Felder, die dann dazu einladen... hatte das Bedürfnis, das berührende Geschenk 'Auf dem Weg' - herzlichen Dank DirTassita, Dort in großer schöner Schrift einzuschreiben, in das sandene Buch. Es ist geschmückt durch herrlichgrünen Meersalat und die frischgelandeten Federn und den klaren Spuren der Strandläufer. Dein Werk leuchtete auberginefarben ins Blau. Hat uns gut gefallen. Wenn dann die nahende Flut langsam und leise zudeckt, das ist wie, empfind' ich wie feinsten Segensklang. DANK,
Ingrid
 
Menke
07.09.2009
22:06 Uhr
    ICQ
Wenn ich mal träumen darf.

Ich lag auf dem Wasser und wollte mir keine Gedanken machen,nur treiben lassen und den Himmel anschauen sollte mir vergönnt sein.
Wie schön doch blauer Himmel sein kann,entfuhr es mir und meine Augen liesen nicht ab vom Firmament.
So betrachtet von unten die auch von da oben,waren Bussarde und Flugzeuge die dort oben Kreise und im Kometenschweif ihrer Bahnen zogen .
Wie oft ich auch schaute versang ich im nichts der zuschauenden Rolle meiner Gefühle.
Wo kann ich die Rollen vertauschen und mir Gedanken über virituelle Welt machen,die mich neugierig aber auch gefahrenlos,schwerelos mit silbernden Körber meiner Route der Lüfte an euch vorbeibringen kann.
Lass den Himmel und was alles dort zu sehen gibt auf dich wirken,Ufer ankommen und Wasser verlassen muss Du bald auch.
 
jakobus
07.09.2009
16:59 Uhr
     
Ich halte meinen Konfirmationsspruch dagegen, weil ich etwas anderes glaube:
Sprüche 19,21:
Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
 
Phong Luu
07.09.2009
09:27 Uhr
E-Mail    
jeder ist sein schicksal schmied!!  
Tassita
05.09.2009
12:35 Uhr
E-Mail Homepage ICQ
Hallo, dankefür das schöne feedback.
Demnächst erscheint mein 3. Lyrikband. Darf ich mir erlauben, Euch eines meiner Gedichte zu schenken?!




AUF DEM WEG



Auf dem Weg zu mir lernte ich,

der Wahrheit meines Herzens

zu folgen.

Ich lernte, mein eigenes

Lied zu singen

und nach der Musik

meiner Seele zu tanzen.

Auf dem Weg zu mir lernte ich,

ja zu sagen zu mir

und zu dem was ist.

Ich wurde mir selbst das Licht,

das hell strahlte -

auch in dunkelster Nacht.

Auf dem Weg begegnete ich

Gott in mir.


Bis bald, liebe Grüße, Tassita
 
wundersamt
03.09.2009
16:40 Uhr
     
Das Ist Edel, daß Du durch Zufall hierhergefunden hast - In diesendieses LebensmutBundt.
.Zufälle sind die Methoden der Engel, Wunder zu tun.
Bin unendlich froh, daß durch Dich dieser Balsam auf die Erde kommen durfte. Mille grazie!
Wir wünschen uns noch mehr; brauchen irgendwie noch mehr...!
Hoffnungsvoll, Ingrid.
 
Tassita
02.09.2009
13:56 Uhr
E-Mail Homepage ICQ
Hallo,
freue mich, meine Gedicht über die "Vollerblühte Rose" hier per Zufall gefunden zu haben. Beim weiteren Lesen der anderen Beiträge überkam mich ein Gefühl der Wärme. So schöne, friedliche Aussagen. Hat mir gut getan. Ich komme sicher öfter auf diese Seite.
Liebe herzliche Grüße von einer Rheinländerin im kühlen Norden.
Tassita
 
Delta
01.09.2009
09:39 Uhr
     
Urlaub in unmittelbarer Nähe zum Elsaß und Freude über die zweisprachigen Schilder in den Ortschaften. Nachbarn werden begrüßt in ihrer Sprache. Kinder lernen schon in der Grundschule die Sprache der anderen.
Nette Hilfen und Geduld durfte ich erfahren, wenn mein holpriges Französisch mal wieder nicht ausreichte.
Nicht eine einzige verschlossene Kirche im Elsaß und alle Informationsblätter auch hier in Deutsch und Französisch
Hoffung auch weiterhin auf ein gutes Miteinander.

Delta
 
tg
31.08.2009
16:50 Uhr
     
Vor 70 Jahren begann der 2. Weltkrieg. Und die Deutschen dachten, sie würden als Sieger die Geschichte nach NS-Gutdünken ordnen können- dann würde keiner für seine Untaten zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Rausch Hitlers hatte sie (fast) alle erfasst, die Mischung aus Wahnsinn und Erfolg fraß die Bedenken weg. Hitler hat das Bestialische in uns glorifiziert. Auch als sich später das Scheitern Deutschlands abzeichnete, blieb man als „Deutscher„ von Ordnung und Fleiß, auch im Vernichten, besessen. Enormer Terror, Rassendünkel, dann die Angst vor dem Nichts verlängerte das Morden.
Wir Deutschen bleiben verantwortlich, daß wir als Einzelne menschenfreundlich und als Nation der Welt erträglich, ja förderlich werden und bleiben.
 
tg
30.08.2009
10:37 Uhr
     
Dank, lieber Mensch für das Mitdenken zum Thema Liebe. Dies Feld ist immer dran. Angesprochen hast Du auch die verschiedenen Intensitäten. Da fällt mir das alte Lied ein: "Und dier eine liebt den Einzgen, den der Himmel ihr beschert. Und die Andre all die kleinen Lümmelchen, die es gibt auf der Welt." Ob wir viele oder wenige erotische Universien erleben, Hauptsache, wir sind darin echt - und geben uns aus ans Lebendige. Und beharren nicht halsstarrig- verarmend auf einem Traum.
Camus: Elend und Größe dieser Welt: sie bietet keine Wahrheiten sondern Liebesmöglichkeiten. Alos los, wieder los.
 
Maus
30.08.2009
01:20 Uhr
     
...Entschuldigung!Hatte Bezug auf den Eintrag vom 25.07. von "tg" genommen, da ich auf das Datum nicht richtig geguckt hatte und der Eintrag ganz unten stand...Jetzt habe ich es verstanden.Habe verstanden,daß ich das Thema komplett verfehlt habe...!ENTSCHULDIGUNG!Kommt nicht mehr vor.
Gruß vom Mäuschen
 
Maus
30.08.2009
01:03 Uhr
     
..."warum so wenig geliebt?"...Lust auf ?schöne?Nähe???Ich wünschte, ich hätte noch die Lust auf "schöne Nähe"...die Sehnsucht im Herzen nach Braut-/Freundschaftsschau. Denke viel darüber nach und suche oft in mir, aber merke jetzt, daß der Wunsch nach schöner Nähe immer mehr abgetötet wurde. Oder ist es vielleicht so, daß ich mich selber nicht mehr mag?...und deshalb diese schöne Nähe so ablehne?
Ja, vielleicht liebt man zu wenig, weil ein herzliches Lächeln mit strahlenden Augen von manchen Menschen schon öfters als spürbare Nähe mißverstanden wurde.Und man dann, wegen diesem Mißverständnis,Verletzungen und Haß zurückbekommen hat. Nicht immer, aber oft genug.
Oder vielleicht auch, weil man Liebe geben !mußte!-Ja-genau...man hat nämlich "kein Recht auf die Liebe des anderen" und "Liebe kann man auch nicht erzwingen"...Liebe geben zu müssen ist schrecklicher als grausam, denn die Liebe besteht doch im Eigentlichen aus einem wunderschönen und liebevollen Austausch von "geben und nehmen"und nicht aus Gewalt und einseitigem Zwang oder aber auch aus dem Ausgesetztsein des anderen. Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Verständnis, Achtung und Respekt gehören doch genauso zur Liebe, wie das einander aushalten und ertragen und erst dann kann doch eigentlich "schöne Nähe"und auch echte Freundschaft entstehen-oder? Man darf den anderen nicht einfach benutzen!!!
Deshalb ist Liebe, Freundschaft und "schöne Nähe" wohl wirklich "Gnade und Himmelsgeschehen".Und deshalb gibt es vielleicht auch für den einen mehr "schöne Nähe"im Leben und für den anderen weniger und für den nächsten dann zwischendurch gar keine "schöne Nähe"und dann hoffentlich aber wieder umso mehr.
Der liebe Gott liebt und braucht uns ja alle.
Ich glaube aber, daß man in der Einsamkeit-ohne "innige Gespräche"und auch ohne gegenseitige liebevolle und schöne Nähe im Leben, verzweifelt unglückliche Momente erlebt. Man fühlt sich dann so "verloren und alleingelassen".Also ist das Glück wohl doch die Liebe-auch wenn es nur Momente sind, aber sie machen uns doch dann von innen heraus erst vollkommen glücklich oder sogar glückselig.
..auch Natur ist für mich Liebe und Glück. Ein Geschenk vom lieben Gott, wie auch unser Leben...die Natur kann viel Verzweiflung und Wunden heilen...eine tolle Hilfe sich selbst wieder zu spüren und sich dann wieder mehr zu mögen, finde ich.
...ups, versuche mich zukünftig dann kürzer zu fassen...bin das erste Mal auf dieser Gästebuchseite, weil ich mich nie getraut habe, selber etwas zu schreiben.Aber ich glaube: Mut tut gut!
Gruß von der Maus
 
weide
26.08.2009
16:11 Uhr
     
Gut war auch die schmückende Hintergrundmusik, so klug und berührend gewählt, zum lachweinenschön. Und im Abspann - als sich die Namen HSPlich einfärbten, genial! Übrigens fahren auch schon Autos in diesem farbenKlang. Hab ich Sonntag geseh'n.
Willst Du nochmal durch Hape lachen? Das 'Hurz' und seine Kandidaten - immerwieder herrlich!


LieberMenke, hab vorgestern Heu gemacht, bei Der Weide. Gut getimet, noch vor dem Regen.
Die Hütte unter ihr trägt den gleichen Namen. Sie ist Weide für Schätze... würde dem Horst auch gefallen.
Las daraus am Sonntagfrüh 'was zum Hierherlegen, paßt so schön zu Deiner Nachricht. Danke. Ingrid.

..."Bevor die Menschen dachten, sie könnten alles erklären, und dadurch die Welt zu einer Art toten Maschinerie machten, verstanden sie es, das große Mysterium des Lebens einfach anzunehmen und sich mit Ehrfurcht, Respekt und Staunen daran zu erfreuen. In allen Kulturen wußten Menschen, daß es genügt, wenn man sein Herz und seine Sinne öffnet und die Natur der lebendigen Welt spürt. Sie wußten, daß man zu einem Baum gehen kann, und daß, wenn der Baum spürt, daß dein Gemüt von Liebe und Respekt erfüllt ist, er zu Dir sprechen wird! Und alles was du tun mußt, ist zu lernen, still zu sein und zuzuhören."
 
tg
23.08.2009
22:22 Uhr
     
alt wie ein baum möchte ich werden, geanau wie der dichter es beschreibt...nochmal Kerkeling
Habe Horst Schlämmer gesehen- lange nicht mehr so gelacht. Und auch geschluckt, wie ähnlich die Parodie der realen Politik ist und umgekehrt auch. Dass Politiker ihre eigene Verfrotzelung auch noch mitspielen- sie so tief sinken, den Kakao, durch den man sie zieht, auch noch zu trinken (nach Tucholsky?)- das ist die eigentliche Verrücktheit. Der „grandiose Kerkeling“ (Die Zeit) macht kaltblütig und warmherzig zugleich die Politikverdrossenheit verständlich.
 
Menke
23.08.2009
20:37 Uhr
    ICQ
Mein Baum.

Schon oft in den vielen Jahrzehnten vom geboren sein, bis jetzt,hast Du Menschen im jahreszeitlichen
Lachen und weinen gesehen.

Als nah sie bei Dir gespürt,ihren Schweiß nach getaner Arbeit beim mähen der Wiese und Aufladen als Heu,in deiner Nähe gerochen.
Schatten gegeben,aber auch Schutz vor Unwetter gabst Du uns,die deine Nähe von Dir suchten.
Vieles in den jahrzehnten,als Du auf deiner Wiese Wurzeln schlugest hat sich verändert
Menschen die kamen arbeiteten und sich plagten,Menschen die erschöpft von Arbeit und Mühsaal
beladen wer fühlte und verstand Sie besser wie Du.
An deinem Stamme unter deiner Krone von Blättern gesegnet,gabst du Getier und Menschen Schutz.
Immer wenn ich und andere dich sehen,kommt Kintheit ganz nah in uns allen zurück.

So gingen die Jahre auch an Dir nicht vorbei,was Mensch und Naturgewalten Dir angetan.
Versuchte einiges zurückzugeben,wo Du mir Schutz gabst in lauschiger Stille.
Von allen Seiten ich Dich noch immer ehrfürchtig anschau,wenn auch Gebrechligkeit im Alter dein Stolz mich umpfangen hält.
 
künstler
20.08.2009
13:41 Uhr
     
ja tg, Hape Kerkeling ist ein besonnderer Schatz für die Welt, ein Großer Künstler. Ich mag mich auch immergern erinnern, als er als Königin Beatrix in Berlin auftrat, damals neunzehnhunderteinundneunzig, wirklich königlich. Gute Freude!
Ingrid
 
tg
19.08.2009
18:12 Uhr
     
ich habe Lust ins Kino zu Harpe Kerkeling zu gehen. Spannend und witzig, einer Figur Fleisch und Blut zu geben, so innig, daß man meinen könnte, diese Type ist wirklich.  
actualitas
14.08.2009
15:23 Uhr
     
Ich denke, Wirklichkeit ist dann, wenn Pflanze oder Tier oder Mensch die Möglichkeit hat, zu wirken.
Saß eben unter wirklich wunderschönen grünleuchtenden Ahornblättern; immerwieder begegnete ihnen der Wind, und dann durfte ich sie auch noch klingen hören
Danke Luise, für Deine klugen Gedankenwege! Mir ist dabei ein Satz zugeflogen, der mir manchmal begegnet, wenn ich an einem großen Auto vorbeiradle. Will ihn unbedingt mal Wort an Wort notieren. Im Sinn lautet er so : Erlaube Dir erst dann über einen Anderen zu urteilen, wenn Du liebevoll sieben Monde mit ihm, in seinen Mokkassins mitgewandert bist. Herzliche Grüße, Ingrid
 
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