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Ratlos
17.06.2008
07:54 Uhr
     
Ich konnte es einfach nicht fassen, dass ich plötzlich keine Freundschaft mehr empfinde. Dass sie mir auf einmal so entfernt und fremd ist durch diese unsägliche Jenseits-Spökenkiekerei, die sich nun schon seit Monaten immer schlimmer und abwegiger werdend hinzieht, und die, so wie es dort praktiziert wird, etwas Geschmackloses und sehr Würdeloses hat, wie ich finde und fühle, auch ihrem Sohn und der ganzen Situation gegenüber.
So vieles ist ganz furchtbar traurig.
Nun bin ich auch ruhig. Ich schaffe es sowieso nicht, all das so wiederzugeben, dass man all das nachvollziehen kann.
Danke nochmal.
 
Ratlos
16.06.2008
17:24 Uhr
     
Ich danke Ihnen/euch für die Anteilnahme und die Gedanken, bin aber trotzdem auf eine merkwürdige Weise so sehr traurig, weil ich fühle, dass ich nicht aus meiner Haut kann und das sichere Gefühl habe, dass unsere Freundschaft nun zu Ende ist. Sie hat sich inzwischen völlig zurück gezogen, weil sie, wie sie mir mitteilte, gemerkt hat, dass ich all das so sehr ablehne, was zur Zeit ihr Haupttrost und ihr Hauptthema ist.
Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist, warum ich mich geradezu angewidert irritiert abgestoßen fühle, seit sie mir entzückt von Dingen wie verrückten Stühlen schrieb und Körperteilen, die plötzlich warm wurden, da irgendwelche Kontakte mit nie gekannten zuvor Verstorbenen hergestellt wurden und vieles Unsägliche mehr. Diese Geistheilerin ist ja so wunderbar, der beste Engel, der ihr je begegnen konnte, jede jahrelange Freundschaft zählt nichts gegen diese obskure bezahlte Begleitung. Ich kann das alles nicht wiedergeben, was diese Heilerin alles zum Besten gegeben hat bisher, es war ein solches nach dem Mund geredetes Hin und Her, für meinen Geschmack unerträglich, aber sie ist selig über all diesen wunderbaren Trost.

Ich verstehe, was ihr so schreibt und meint, aber ich spüre einfach nur einen Bruch, den ich nie für möglich gehalten hätte. Das alles ist sehr traurig, auch weil ich merke, dass mir die Worte fehlen, es hier deutlich zu machen,was ich eigentlich sagen möchte. Ich war dann wohl nicht die richtige Freundin für sie, wenn mein Herz für sie jetzt nicht groß genug zu sein scheint, da ich jeden vorhersehbaren Satz dieser Superheilerin einfach nur als peinlich und traurig empfinde.
Ich tauge dann wirklich nicht mehr zur Freundin für sie. Das wird mir und ihr wohl gerade sehr schmerzlich bewusst.

Sorry nochmal, auch an Pastor Giesen, dass ich mich hier so ausgekotzt habe. Es tut mir leid.
Alles Gute von Kathrin
 
gewißheit
16.06.2008
15:05 Uhr
     
Ich empfinde im Gefühl zu 'ratlos' wie Ursula.
Und meine Meinung ist auch, möglicherweise ist Der Mensch, der die Trauernde begleitet, auch ein tiefglaubender Mensch. Sie müssen Sie selbst kennenlernen..., um über sie zu denken und zu urteilen. Von Angesicht zu Angesicht. Das braucht Zeit.
Wenn DieseMama das Gefühl hat, daß der geliebte Sohn geborgen ist, dann ist es tröstlichgut.
Und irgendwann - nach Der Zeit der Trauer, die Ihre Freundin braucht - darf sie wieder anfangen neu zu leben, so schön sie kann.
Ja. Seien Sie sicher, wir denken an Sie beide.

Ich war eben frierend im Prasselregen unterwegs. Da sah ich beim Radeln Gummischuhe, geschmückt mit Rosen. Ich hab' sie mir sogern im ersten Augenblick geschenkt; hab' jetzt wieder wohligwarme Füße.
Und Eins weiß ich auch gansicher: Es Gibt Sie Noch, Die Guten Dinge !
Solche - wünsch' ich euchAllen ! Alles Liebe, Ingrid
 
Ursula
16.06.2008
12:25 Uhr
E-Mail    
Liebe.........
Du bist jetzt ratlos und nahe daran, Dich darin zu verlieren. Jetzt musst Du erst einmal etwas für Dich tun, damit nicht auch Du den Boden unter den Füßen verlierst.
Suche Deine Wurzeln und das, was Dich bis hierher getragen hat....
Für Deine Freundin kannst Du jetzt nur beten und ich bin sicher, sie spürt, dass jemand sehr intensiv an sie denkt und sich sorgt. Beten kann Berge versetzen!
Ich denke an Dich
Ursula
 
Ratlos
16.06.2008
07:49 Uhr
     
Liebe rb bln, deine Worte neulich und jetzt drücken genau das aus, was auch ich fühle und haben mir sehr gut getan und ich bin dir sehr dankbar dafür. Das wollte ich auch schon längst geschrieben haben, hatte aber auch immer noch auf weitere Reaktionen gehofft, gewartet, ich weiß auch nicht,warum. Ich wollte so oft das Gespräch über Gott mit ihr suchen, aber das für mich völlig Verstörende ist, dass sie mir und anderen nahen Menschen völlig entglitten ist, seit sie zu dieser angeblichen "Heilerin" geht. Und schon gleich ziemlich zu Beginn war es mir tatsächlich so, als wäre sie demnächst an etwas wie "an eine Sekte verloren", daher bin ich dir auch dankbar für diesen auch von dir gefühlten Vergleich. Ihr müsstet sie reden hören... Daher war ich so verstört und bin es noch, weil ich so hin und her gerissen bin. Denn irgendwie fühlt sie sich ja zweifellos getröstet zur Zeit, und wenn sich alles so sehr in mir sträubt und ich ihr das auch zeige, weil ich gar nicht anders kann, komme ich mir manchmal sogar etwas schäbig vor. Aber so vieles, was sie da in den "Sitzungen" ihren Schilderungen nach erlebt ist dermaßen irre, dass mir manchmal ganz übel wird.

Aber sorry, ich wollte das Gästebuch nicht für unerwünschte Diskussionen missbrauchen. Ich hatte nur in meiner Ratlosigkeit die Idee, hier davon zu sprechen, weil es ja wirklich um ihren 'Lebensmut' geht, den sie zweifellos auch jederzeit völlig verlieren kann, denn die Bindung zu ihrem Sohn war extrem groß.

Liebe Grüße
 
Delta
15.06.2008
22:34 Uhr
     
rb bln,
du stehst nicht allein mit deiner Meinung und bist nicht der einzige, der sich Gott zuwendet. Mir fehlten die rechten Worte und die innere Ruhe, zu antworten. Und so habe ich Gott im Stillen um Hilfe für die Freundin gebeten.

Gruß
Delta
 
rb bln
15.06.2008
20:58 Uhr
     
wenn man Geistheiler tolerieren sollte, nur weil sie der Seele gut tun, warum nicht gleich irgendwelche Sekten.? ich frage mich nur, da es sich hier um die Seite eines Geistlichen handelt, warum nicht die Kraft, die Hoffnung und der Trost des Glaubens angesprochen wird. Ich hatte schon vor einigen Tagen auf den Todesfall/Geistheiler geantwortet und Glauben und Gott angesprochen, aber darauf gibt es nicht die geringste Resonanz. bin ich die einzige hier, die sich darüber wundert, und sich bei solchen Problemen an den Herrgott wendet?????  
tgiesen
15.06.2008
15:20 Uhr
     
Unsere Erwartungen machen groß und klein. Ja sogar: "Unser Glaube macht Gott und Abgott"( Martin Luther). Wir suchen "letzte Dinge", suchen Unentrinnbares, woran man sich halten kann. Denn "wir sind nichts, was wir wünschen, ist alles" (Friedrich Hölderlin).
Aber lasst uns nicht zu kurz zielen. Das erste Gebot sagt ja, Gott ist nur der, der dich geschaffen hat, dich aus dem Nichtsein erlöst hat, dich ausrüstet mit der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Sachwerte oder Konten sind für Rechnungen gut. Brennwerte zählen, hält das Gewicht unter Kontrolle, Rohkost und Berücksichtigung der Mondphasen können dem Schlaf zugute kommen. Wie deine Sterne stehen, liest du in sie hinein. Menschen können positive Ausstrahlung auf dich haben, wenn du sie ihnen zutraust. Wie auch Deutschlands Großmannssucht einst Hitler mächtig machte. Darum schau, wem du traust. Wer ist deinen Glauben wert? Er sollte etwas von der Menschenliebe des Jesus haben, die auch dich leuchten macht und keinen in den Schatten stellt.
 
Ratlos
13.06.2008
22:27 Uhr
     
Ja, genau das macht mich wütend. Da kommt so eine verkrachte Existenz daher, die, nachdem sie etliche Ausbildungen abgebrochen hat, sich mal als Geistheilerin versucht, dämliches Zeug erzählt, dafür Geld kassiert, und wenn man den ganzen Mist anzweifelt, wird einem noch mangelnder Horizont freundlich unterstellt.
Tut mir leid.
 
SonneMondundSterne
13.06.2008
21:23 Uhr
     
Hallo Liebe RATLOS,
ich verstehe sehr gut, was du meinst, weil es manchmal DInge gibt, die für uns einfach unerklärlich sind und uns genau aus diesem Grund Angst machen...die uns aus der Unerfahrenheit und Unsicherheit heraus so sehr beängstigen und auch wütend machen, weil wir nichts damit anfangen können oder vielleicht nur, weil unser Horizont noch nicht so weit ist um das zu verstehn, was da vor sich geht...
weißt du, Freundschaft heißt zuhören, wenn es auch manchmal schwer fällt zu folgen...
akzeptieren, wenn es auch Dinge gibt, bei denen die Meinungen auseinander gehn...
verstehen, wenn es auch noch so hilflos und verständnislos macht...
unterstützen, wenn es auch noch so absurd klingt....
aber gerade das sollte doch Freundschaft ausmachen, stehen sie ihr weiter zur Seite, freuen sie sich, wenn sie in ihrem Herzen daran glaubt, dass es ihrem Sohn da wo er ist gut geht...
sie hat damit ihren Seelenfrieden und der Schmerz wird dadurch ein wenig gemindert....
und gerade das sollte sie zufrieden stimmen , denn als Freundin will man doch , dass
es der andern gut geht im Herzen und in der Seele...
man muss als Freundin nicht immer einer Meinung sein...lassen sie sie nicht im Stich und stehen sie weiter an ihrer Seite...
jeder Mensch hat seine eigene Art Glauben, die Art, die ihm die Angst vor solchen schrecklichen Dingen nimmt, wie den Tod eines geliebten MEnschen...das sollten wir akzeptieren und niemals in Frage stellen..
Liebe Grüße von einer, die schon so manche seltsame Dinge erlebt hat was Freundschaften angeht:-))
 
Eheleute Raddatz
12.06.2008
15:26 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

wir, die Eheleute Raddatz, sind beide Schlaganfall-"Opfer".

Wir wünschen allen Mitbetroffenen das Beste auf dem Weg zur Beserung.

Liebe Grüße
aus der
Lüneburger Heide

Eheleute Raddatz
 
Menke
11.06.2008
14:42 Uhr
    ICQ
In diesen besonderen Tagen schaue ich Fußball manchmal und freue mich was mich veranlasst zu Fragen,wer läuft nun hinter dem Ball her die oder ich.
Wie gerne würde ich Ausbrechen und wie früher selbst hinter dem Ball herrennen,Tore Schiesen auch Verhindern und dann lass alles aus dir raus!
Sehe den Ball schon im Tor wenn Spieler gut sind auch verdrieslich und lauter,wenn meine Beurteilung dem nicht entspricht.

Aber bleibt es denn dabei,wenn am Ende des spielels Hubkonzerte ertönen und willkürlicher Überschwang bricht aus was in jedem drinnsteckt,nur Rauslassen müsste manns auch so können.

Freue mich auf Nächste Spiele möglichst wo gewonnen,oder manchmal verloren in gleicher Einigkeit.

Beeinflussen kann ich nur mich durch den Bildschirm,was in der Stimmung danach meistens Vergessen wird.
Wenn Freude dann richtig oder gar nicht,denn Fernsehn läuft immer so alltäglich unter uns ab.

Nach Rückschau in der Erinnerung bleibt Fußball als damals in der Zeit zurück.
 
tg
11.06.2008
10:15 Uhr
     
Kindermund: "Es regnet. Gott segnet. Die Erde wird nass. Mach mich nicht nass, mach mich nicht nass-mach nur die bösen Kinder nass!" -Das ist Kinderwunsch, einen lieben Gott-vatermutter im Himmel zu haben, der mich verwöhnt aber andere nicht so. Erwachsen geworden lernen wir, mit den Umständen zurechtzukommen- sie sind Gaben und Aufgaben. Gott läßt regnen und die Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte. Doch er dosiert nicht gezielt. Gott macht, daß sich die Dinge selber machen. Beten wir nicht um schmalere Lasten sondern um kräftigere Schultern. Oder anders: "Betet um Regen, aber baut weiter Brunnen."  
rb bln
10.06.2008
19:47 Uhr
     
ratlos: wie wäre es, mit Ihrer Freudin über GOTT zu sprechen - wahrscheinlich ein dummer Vorschlag, weil Sie dieses Gespräch schon so oft und erfolglos versucht haben - es fiel mir nur so spontan ein - wie mir GOTT immer einfällt, wenn ich Kummer habe - aber natürlich nicht nur dann. Vor kurzem sagte jemand zu mir, wie schön, daß es GOTT gibt, ich wüßte gar nicht mir meinem Dank wohin... Diese Aussage fand ich wunderbar.  
Ratlos
10.06.2008
16:28 Uhr
     
Bin ganz neidisch, möchte jetzt auch auf Sylt sein. Liebe Grüße. Habe eine Freundin, deren Sohn Ende April mit Anfang dreißig nach einer Lungenentzündung gestorben ist. Schon, als er auf der Intensivstation lag, suchte sie in ihrer Verzweiflung Trost bei einer 'Geistheilerin', glaubt bedingungslos an all deren "Fähigkeiten", aber statt mich zu freuen, dass sie durch all diese komischen abgedroschenen Sätze, die sie dort zu hören bekommt: "Ich spüre seit heute ganz genau, dass Ihr Sohn gut angekommen ist..." usw, etwas leichter leben kann, werde ich innerlich richtig aggressiv, sobald sie mir von alledem erzählt. Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich richtig verhalten soll, mich stößt das so sehr ab, auch Sätze wie: "Sie will ja gar kein Geld dafür, nur Spenden..." usw.
Ist es egal, woher jemand seinen Trost bezieht? Ist es mein Problem, wenn sich in mir alles sträubt, sobald ich von deren "Arbeit" höre? Natürlich weiß sie, dass mir das alles sehr gegen den Strich geht und verkneift sich immer mehr, darüber zu reden, wodurch unser Gespräch inzwischen fast verstummt ist. Dabei wollte ich ihr so gern eine gute Freundin sein. Ich habe keine Ahnung,wieso mich dieser "Geistheiler"-Einfluss abwechselnd wütend und hilflos macht.
 
wellenklang
10.06.2008
15:50 Uhr
     
Hier kräftiger nordwestlicher Wind. Und ich hörte den Wellenklang lebendig und kraftstrotzend.
Als ich dann so in die Promenaden-Landschaft und sein Leben blickte, sahen jeweils die Ebenen genHimmel vom Korbgeflecht der Strandkorbdächlein so aus, als trüge jedes ein SolarzellenFeld. Durch SEINE Sonne. Irgendwie glänzendschön. Und - Es war, als würde dieser Wellenklang heute - davon erzählen. Phantastisch !
Meereswogengrüße, gesendet von Ingrid
 
Menke
09.06.2008
15:13 Uhr
    ICQ
Wenn Liebe sich nicht verliert!


Im Dschungel in der Unfägbarkeit der Gefühle ist das Verlorene in sich Vergessene ebenbürtigt .
Freude weggetreten die Zeit einfach liegen lassen,übelasse ich alles dem Unbewussten dem wahren selbst in mir.

Hoffnung soll im Spüren nicht Aufkommen weil sonst Tage und Zeit gemessen wird.
Ich selbst werde mich bemühen dahin zu kommen wo ich Wahrhaftig in mir spüre.
Lass meine Gedanken und Gefühle freien Lauf,in der Glaubhaftigkeit die nicht beeinflusst werden kann so lange ich Lebenslicht in mir spüre das ganze in die Zeit gehen.
 
tg
09.06.2008
14:38 Uhr
     
Schön gewonnen. Aber die Polen sollen auch siegen, wenn auch nicht gerade gegen uns. Beim Fußball und der Papstwahl merkt man sein Nationsein. Komisch.  
zusammensein
06.06.2008
15:38 Uhr
     
Ich hatte liebsten Besuch.
In dieser Kostbarkeit, da - in der Nähe von Klappholtal, da wurden wir auf einem Pfad zum Meer, von Rosenmeeren umsäumt, von einem blauen Schmetterling überrascht. Mein Erster in diesem Lebensjahr. Wir alle schlürften Rosenduft. Georg - Du, Es War Freude, in und auch unter'm Blau !
Bei starkem Ostwind, da ist der Wellenklang ganz zart. Wie ein Schmetterling. Nur anders. Und da kamst Du LieberMenke, mir in den Sinn. Hab' Dank für das wunderschöne Wort !
Nah' der Brandung, da war ein ganzgroßes Herz aus Steinen und auch anderen Schätzen vom Meer gelegt. Meine Neun legte ich dazu. Und wirVier lagerten uns in des Herzens Nähe.
BlauerFalter und zarterKlang und Herz am Meer. Wir waren dankbar für diesen genialen DreiKLANG.
Ja - es war zeith.
Die Liebe Gottes darf mensch trinken. ER schenkt uns köstliche Düfte: Am Kamillenfeld vorbei, ein Schlückchen, und der Magen jubiliert. Jetzt die Hollunderblüte, da schenk' ich uns sogern ein Kännchen ein. Das gleicht einem zärtlichen Tanz. Und der Genußschluck am Weißdorn - da fühlt Herz Stärkung.
Wir Menschlein dürfen GottesLIEBE annehmen - jeden Tag - überall - zusammen - immerwieder.
DANK,
Ingrid
 
***
06.06.2008
10:27 Uhr
     
Den da dürstet, der komme zu mir und trinke. ( Joh. 7,37)

Bereits 1799 sagte Friedrich Schleiermacher: "Es ist euch gelungen, das irdische Leben so reich und vielseitig zu machen, dass ihr der Ewigkeit nicht mehr bedürft."
Ich denke, es dürstet uns nicht. Wir haben keine Not. Wir bilden uns ein, alleine klar zu kommen. Wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt, nehmen uns zu wichtig und haben dabei den Nächsten aus den Augen verloren.

Vorgestern hatte ich es mir im Gartenstuhl bequem gemacht und las in einem Buch: "Nach jedem Wort der Liebe, nach jeder Tat der Liebe, die einem in Not Geratenen zugute kommt, tut sich ein Stück Himmel für uns auf."
Dieser Satz ließ mich aufspringen. Fünf Minuten später hatte ich mich in die Schlange der Spender eingereiht.
Ich wollte den Himmel nicht für mich, sondern für die Retter und Notleidenden nach einem Unfall, nach einer schweren OP, nach einer Erkrankung, die immer wieder neue Blutkonserven nötig macht. Und doch ist auch ein Stückchen Himmel für mich abgefallen. Ich war zufrieden und glücklich, als ich mich auf den Heimweg machte.

Ich möchte euch ermutigen, holt euch auch ein Stückchen davon. Es ist genug für alle da.
 
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