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jakobus
24.05.2005
22:19 Uhr
     
@TG
Natürlich muss vieles anders werden: Wir müssen jedoch zunächst an uns arbeiten, uns ändern: Mehr Menschlichkeit, mehr Nächstenliebe, mehr Barmherzigkeit und Demut.
Ich bin gespannt auf den Kirchentag, auf viele Anregungen, Angebote und Glaubensstärkung. Ist es nicht schön zu wissen, dass Hunderttausende sich mit mir darauf freuen, mitfeiern, mitbeten?
Glauben zu dürfen, dass eins bleibt: ER?

Alles Gute, jakobus
 
Menke
24.05.2005
11:36 Uhr
     

Hallo Ihr Gästebuchleute!


Wenn nun der Sonntag naht und die Nacht Dich in der Angst umhüllt,dann will auch ich Trost spenden nicht nur von Berufswegen im gefragten Sinne.

Wo bleibt mein gefestigter Glauben den ich immer weiter für mich und an Euch weitergeben konnte?.

Da ist es gut zu Wissen, wenn viele mitleidene und hoffende in Gedanken sichtbar bei mir sind.

So will auch ich mitfühlend sein, obwohl ich den Glamauck beim Abschied nicht mitmachen möchte, was mir spät eingegeben worden ist.

Wenn wir Menschen auch den Anfang wie sichtbarer Abschied brauchen, um uns immer rastlos neuem zuzuwenden.

Trost und Hoffnung ist uns allen Bedürftigten wiederfahren, die Erkenntnis Sie brauchen mich auch nach dem Abschied noch.

Jeder einzelne von uns in seinem und unserem Sinne.
 
webmaster
24.05.2005
09:06 Uhr
     
Abschied von Traugott Giesen - Populärer Inselpastor auf Sylt geht in den Ruhestand -

Von Klaus Merhof (epd)

Keitum/Hamburg (epd). St. Severin in Keitum auf Sylt ist ein besonderes Kirchlein. Denn hier wirkt seit fast 30 Jahren Traugott Giesen (65), einer der populärsten Pastoren Norddeutschlands. Seine Urlauber-Gemeinde ist über das gesamte Bundesgebiet verstreut, und Tausende verfolgen seine Predigten im Internet. Jetzt geht auf Sylt eine Ära zu Ende: Am Sonntag, 29. Mai (10 Uhr), wird Inselpastor Giesen in den Ruhestand verabschiedet.

"Die Kirche ist überfüllt - Jetzt kein Zutritt mehr": Dieses Schild dürfte einzigartig sein in Nordelbien. Es hängt oft an Sommersonntagen an St. Severin. Rund 500 Besucher füllen dann das kleine Gotteshaus. Wenn die Empore und der Mittelgang voll sind, macht Giesen sogar den Altarraum frei und kann sich nur mühsam den Weg zur Kanzel bahnen.

Seit 18 Jahren schreibt Giesen wöchentliche Zeitungskolumnen, zwölf Jahre lang für die "Hamburger Morgenpost", sechs Jahre für den Hamburg-Teil der "Welt". Seine Themen findet er bei den Menschen selbst: "Medien, Geld, Liebesumarmung und Religion", sagt er. Predigt als Gespräch, mit einem "Schuss Erotik und auch Augenzwinkern dabei" ist seine Devise. Und für Sünde "immer ein Beispiel aus eigenem Leben tatkräftig voran".

Einen "originellen Querdenker" nennt ihn sein Bischof Hans Christian Knuth (Schleswig). Giesen spreche "eine Sprache, die unmittelbar ins Herz geht". Das finden auch die Besucher seiner Internet-Seite "www.lebensmut.de", die im Monatsschnitt rund 5.000 Zugriffe hat. Rund 280 Predigten aus sechs Jahren, über 420 Zeitungskolumnen und fast 250 "Worte für den Tag" sind online und per Schlagwortregister recherchierbar - auch dies einzigartig in Norddeutschland.

Zupackend konkret sind auch seine Vorstellungen zur Zukunft der Kirche, angesichts von Mitgliederschwund und sinkenden Einnahmen: "Viel in Kneipen gehen, mit den Leuten reden, hören und reden", sagte er in einem Interview. Mut machen, Angst nehmen, Gemeinschaft stiften. Und Hausbesuche machen: "Jeden Tag zwei Alte, einen Neuen - und Geburtstagslisten anlegen."

Ab Juni will Giesen "erstmal sehen, wie das Land der Pensionierung schmeckt". Er bleibt auf der Insel, will dort "ein Jahr Pause machen" und lange Spaziergänge mit seiner Frau. Doch die Zeitungskolumnen wird es weiter geben. Der Internet-Auftritt soll sogar noch ausgebaut werden, mit älteren Archivbeständen. Für den Winter plant der "Entertainer Gottes" einen sechswöchigen Einsatz als Bordseelsorger auf der "MS Europa".

Giesens Stelle soll zum November 2005 neu besetzt werden. Drei Kandidaten werden sich bereits in diesem Sommer dem Kirchenvorstand vorstellen. "Die Fußstapfen des Vorgängers sind groß", hieß es dazu aus der Schleswiger Bischofskanzlei. Giesens Empfehlung dazu: "Lebt gut, lacht gut und macht Eure Sache gut."
 
christel Wagner
23.05.2005
22:48 Uhr
  Homepage  
Ich kann nicht lachen, oder es gut machen, habe meine hoffnungsvolle Tochter im Alter von 34 1/2 verloren. War eine wundervolle Frau und Pfarrerin, die die Menschen , mit denen sie es zu tun hatte, wirklich ernst nahm. Sie war nach vier Jahren Dienst sehr, sehr geliebt!!!. Sie (Traugott Giesen)sagten," sie tanzt jetzt Mozart", das kann mich nicht trösten. Es kann mich nichts trösten!!!!!  
Traugott Giesen
23.05.2005
22:06 Uhr
     
Alles geht weiter, nur anders. Und es muß anders werden, damit es weitergeht. Erbitte Mitdenken zum Abschied Sonntag aus St Sev. TG  
webmaster
23.05.2005
20:40 Uhr
     
Die Kolumne ist am Samstag 21.5. wegen Streik in der "Welt" nicht erschienen, also auch hier nicht.  
freundschaft in wehmut
23.05.2005
20:22 Uhr
     
...blitzschnell die predigt im Archiv..
und die Kolumne weder bei WELT.DE noch hier...
was mag das bedeuten ?
 
lächeln
23.05.2005
14:45 Uhr
     
liebe(r) D.C., ich wein' so gern, wenn ich berührt oder traurig bin und ich lach' so gern so gern, wenn ich froh bin. Und vielleicht entwickelte sich aus allen tränen ein Seelenwasserperlenbächlein und irgendjemand setzte das Segel und es konnte flattern... und lud noch andere dazu ein...
Daß der Himmel mitweinte war wahrhaftigschön!

liebe(r) mm, sie haben es so wunderschön gesagt für uns alle hier und noch weiter - UND sich getraut.
Weiten - himmelsblauenÜberrapsgelbemDANK!

Und DER fliegt auch zu Dir tg !
 
Tom
22.05.2005
22:51 Uhr
     
@TG Danke für die 3 neuen Bücher und überhaupt.  
Nelly
22.05.2005
20:10 Uhr
     
Lieber tg, Danke heute für alle guten Worte im Laufe der Jahre - seit Berlin vor mehr als 30 Jahren, für alles Erklären, Klären, Helfen, einfach Dasein! Es wird fehlen, fehlt schon jetzt ! Bleiben auch Sie behütet, so, wie Sie es immer allen zugewünscht haben!  
Rosemarie Brink
22.05.2005
17:40 Uhr
     
Lieber Herr Pastor Giesen, diese Pfingstpredigt - einfach großartig - es sei Ihnen gedankt. Der Abschied aus Ihrem Amt ist nahe, alles Gute wird in bester Erinnerung bleiben. St. Severin und Giesen - immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art, die Gesprächsabende im Pastorat - ein Glück für alle, die teilhaben durften, die wundervollen Bücher - wohltuend zu lesen, persönlich Rat und Trost suchen dürfen - hoffentlich auch künftig noch!
Dank für alles und bitte im erträglichen Rahmen ein wenig weitermachen. Sie werden gebraucht.
Bleiben Sie mit Ihrer wunderbaren Frau Ingrid behütet.
Mit herzlichem Gruß Ihre Carlo und Rosemarie Brink
 
mm
22.05.2005
03:44 Uhr
     
Nachtrag zur Klarstellung: Der Henry Drummond den ich meine (nicht zu verwechseln mit dem Henry Drummond der katholisch-apostolischen Bewegung [1785 - 1860]) lebte von 1851 bis 1897 und war Wissenschaftler, Weltreisender, Geistlicher, Theologieprofessor und Autor von einigen beachtlichen Büchern, das bekannteste ist wohl "Die Liebe aber ist die größte" (ursprünglicher Titel war "Das Beste in der Welt"), ein kleines Buch zu Paulus' 1. Korinther 13 (Das Hohelied der Liebe).

http://henrydrummond.wwwhubs.com/
 
mm
22.05.2005
01:38 Uhr
     
Lieber TG, Ihre Pfingstpredigt hallt gewaltig nach. In Ihren Predigten steckt soviel drin und wir dürfen immer wieder staunen, wie Sie uns die Wahrheit des Jesus verständlich machen können.

Der Heilige Geist bringt Verstehen, Verstehen durch Sprache - durch Herzenssprache versteht die Seele - und Verstehen führt zu Liebe. Durch Ihre Sprache haben Sie uns unendlich viel geschenkt. Der Henry Drummond des Deutschen Nordens. Wie sehr wir Sie und Ihre Arbeit schätzen, können wir hier gar nicht zum Ausdruck bringen, lieber TG, denn es würde in ein gewaltiges Loben und Preisen ausufern - wer traut sich da schon?

Und so erstaunt mich nicht, dass gegenwärtig in Lebensmut über allem etwas Wehmut liegt, denn Abschied tut auch uns weh und wir alle wissen ja noch gar nicht wie es "danach" weitergehen soll. Oh wie gönnen wir es Ihnen, nicht mehr ständig zu "müssen" - wenn's einer verdient hat, dann doch Sie! Und doch...

Also trösten wir uns am besten mit Dankbarkeit und danken Ihnen für Ihr großes Werk und all den Mut, den Sie uns gegeben haben. Und dem Lieben Gott danken wir dafür, dass ER Sie zu uns und uns zu Ihnen geführt hat. Auf dass ER Sie behüte und Ihrer Gemeinde noch lange erhalten möge!

mm


 
D.C.
21.05.2005
19:40 Uhr
     
Mmmmh....ich bin mir bei einigem nicht sicher ob ich richtig verstehe, aber es klingt schön.  
tränen
20.05.2005
14:57 Uhr
     
Laßt uns doch weinen sovielwiemöglich - und uns freuen auf's
Lachen wenn's auchwiedermöglich.
Es ist schön - daß es jetzt regnet

Dir alles alles Gute tg !
 
DS
20.05.2005
10:17 Uhr
     
TG - du bist auch im Gespräch, wenn hier mal gerade nichts ankommt.
Gestern hat sich Propst Kiene als ein Kandidat derNachfolge von Adolphsen hier im Michel mit einem Votrag vorgestellt. In einer anschliessenden Diskussion ging es um die Frage Einsatz Internet in der Verkündigung. Kiene benannte deinen Namen und www. LEBENSMUT.DE als das beste Beispiel dafür, wie das Netz mitwirken kann. Bleib der Alte - ohne Abschiedsschmerz - Alles hat seine Zeit, hast du doch gerade gepredigt. Bis bald auf der Insel DS
 
do
20.05.2005
09:51 Uhr
     
Hat's denn allen die Sprache verschlagen? Sind wir nach Pfingsten eher sprachlos denn der Sprache mächtig?

Ich möchte von Herzen danken für diese herrliche Pfingstpredigt, dafür auch, dass sie hier im Gästebuch erschien, damit wir sie praktisch noch mit dem Pfingsthauch und Flügelschlag des Heiligen Geistes vernehmen und aufnehmen konnten.

Ein kleines Pfingsterlebnis möchte ich berichten: Am Pfingstmontag fuhr ich mit einer Freundin ins nahe Nachbarland nach Venlo. In einem pittoresken, altholländischen Café lag eine Zeitschrift aus und lachte mich an mit ihrer Titelseite, auf der in großen Lettern geschrieben stand "PLUK DE DAG"!

Dieses "Pflücke den Tag" bedurfte keiner weiteren Übersetzung, ich freute mich einfach an dem Aufruf, mein Lieblingsmotto auch hier wiederzufinden und erleben zu dürfen.
Danke auch, lieber TG, für das Buch gleichen Namens mit dem Untertitel "80 Kolumnen für gelingendes Leben" (Radius-Verlag 1999)!

Carpe diem! do
 
D.C.
20.05.2005
08:07 Uhr
     
"Jeder hat Hunger, Jeder braucht Achtung, jeder braucht gute Worte. Anherrschen tut weh und auch das Stummbleiben, das ins Leere laufen lässt."
"Fremdeln wir nicht mehr so sehr" Gerade der letzte Absatz hat es mir angetan. Doch wo ist das Rezept die eigene Verletztlichkeit zu überwinden um sich unter die Menschen zu wagen? Der heilige Geist? Es sich immer wieder sagen bis es auch das Gefühl verstanden hat? Ich übe aber so richtig habe ich es noch nicht begriffen, an den letzten Knoten komme ich nicht ran.
Der letzte Satz von ihnen Pastor Giesen macht mich traurig, aber auch hier habe ich nicht begriffen, was sie eigentlich wollen. Hier mühen sich so einige ab die schönsten Zitate, Gedichte und hochtrabenden Worte zu finden.
Ich bin sicher auch jetzt werden sie wieder kommen.
 
nuna
20.05.2005
07:54 Uhr
     
Guten Morgen ,lieber Traugott! Das tut mir nunja weh.Sie sitzen am Computer,hämmern da unendlich viele sätze hinein,und : NIX !!!
So ist es auch sicher beim Predigen: Wie die Ölgötzen sitzen die Leute
da unten ,glotzen oder himmeln Sie an,dösen,nesteln rum,und keine
Antwort kommt. Ich nehme Sie jedenfalls virtuell fest in meine Arme,
und sage,ok,ok,Das war gut.
Mein Problem ist so ähnlich: ich werde,solange ich verheiratet bin,noch
nichts genannt.Ich habe keinen Namen.Mein mann nennt mich:
"Kümmst mal? " oder "Wo bist?" Es tut mir unendlich weh. Das gibts!
Kein Kosewort,Spitznamen,auch nicht Mama oder Oma,einfach nichts.
Obwohl wir seit fast 40 jahren eine gute Ehe führen,werde ich nicht
bei meinem Namen genannt. Wenn ich das mal wieder anspreche,dann
passiert :ein trauriger Blick,eine stumme Umarmung, Entschuldigung,
quasi: aber ES GEHT SCHEINBAR EINFACH NICHT. Seine Eltern haben mich auch nichts genannt,allerdings haben die sich gegenseitig auch
nichts genannt. So etwas gibt es.Hätten Sie das geahnt?
Ich lese dieses Gästebuch wg.Gelaber von S. u.D. nicht mehr gern.
nun habe ich aber ,wegen Ihres baldigen Abschiedes mal wieder rein-
geschaut und lese Ihren Hilfeschrei. Ich kann Sie beruhigen,das ist nur,
weil die Leute im Pfinsturlaub sind,oder noch kluge Worte suchen,oder
weil Sie nicht merken,dass da jemand ganz traurig ist.
Lieber Traugott:ich schaffe das (ich habe dich bei deinem NAMEN
gerufen,denn du bist mein) und Sie schaffen das auch! M.liebem Gruß
nuna
 
Traugott Giesen
19.05.2005
21:47 Uhr
     
reagiert doch mal, irgendwie, irgendwer. Manchmal ruf ich sehr ins Leere. Und meine, man könnte es wirklich bald lassen. TG  
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