Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Kathrin
13.10.2011
07:55 Uhr
     
Immanuel Kant:

"Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen.
Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden, was mein Herz so still und froh
gemacht hätte, wie die vier Worte aus dem 23. Psalm: "Du bist bei mir." "
 
Glaessel Monika
12.10.2011
23:58 Uhr
     
So, ich kauf mir morgen zwei Esel, das tut meiner Seele gut..............  
DS
12.10.2011
09:03 Uhr
     
"...sondern Krankheit ist das, was Jesus/Gott nicht will, sie ist das, was jetzt geheilt werden muß..."(Molitor)
Molitor, danke, das hilft mir (nachdem ich an Strafe durch Gott nie dadacht habe.)
ABER/UND: was geheilt werden muß und/oder kann, war vorher unheil, und das heisst, abgespalten von dem, was Gott für uns will..
So etwa? Danke für so zahlreiches Mitdenken und - meditieren. Sonnigen Tag Euch, Delf
 
molitor
11.10.2011
20:52 Uhr
     
Sinn einer Krankheit?
Hilfreich finde ich bis heute Jesus bei Johannes 9.

Die alte Frage, wer denn schuld ist an einer Erkrankung (oder auch: was denn denn schuld war an der Erkrankung), lehnt er ab, indem er sie bewußt nicht beantwortet. Ihn interessiert nicht die Schuldfrage. Ich würde auch zu sagen wagen: Ihn interessiert auch die Sinnfrage nicht.

Er heilt einfach den Erkrankten, das ist seine Antwort.

Als ob er sagen wollte: Das ist der einzig angemessene Umgang mit einer Krankheit: dass sie eben geheilt wird. Sie ist keine Botschaft Gottes, keine Sprache Gottes, weder positiv als sinnstiftend, noch negativ als strafend, sondern Krankheit ist das, was Jesus/Gott nicht will, sie ist das, was jetzt geheilt werden muß.
 
Menke
11.10.2011
18:33 Uhr
E-Mail    
Bleibend in Deinen Gefühlen!


Nun fahre dahinn Du schneller Express.
Sylt war gerade vorbei und nun sitze ich im Zug,wäre auch gerne geblieben,aber nun fahre ich wieder fort munter und und wehmütig glücklich.
Urlaub unkontrolierbar, keiner konnte mir gestern und heute helfen.

Häuser dief geduckt, Dörfer und Wiesen,Bahnübergänge,ich weiss nicht noch alles,aber Richtung und Ziel lassen Dich willkommen heissen,wenn Gefühle Dir sagen wohinn geht die Fahrt,brechen auch vergebens Intentität und Glauben nicht.
Fahrgäste in vertrauten Redeschwällen mit Lesematrial und Essen beschäftig,dazwischen klingeln Handygesprächsfetzen.
Schaffner die kontrolieren mit schmunzeldem Mienenspiel und bestimmter Stimme,um danach qäugend Ihre Lautsprecherdurchsage zu machen.
Fühle Dich wie auf einem Schiff,wo ankommen das wichtigste in Dir und Fahrgastgesprächen ist.
 
Luise
09.10.2011
20:40 Uhr
     
Liebe Indrasun, habe gerne den Beitrag gelesen, es kam mir ganz vertraut vor. Danke  
Luise
09.10.2011
20:38 Uhr
     
Lieber DS, erst einmal danke für die schöne Anrede bei Lebensmut : Freunde. So gerne empfinde ich es so , wenn hier Meinungen,Ansichten und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Sieh es einmal so: die Krankheit ist wie ein Häutungsprozess. Wir brauchen sie zum inneren Wachstum,
sie reisst uns aus dem Lebenstrott oder der Lebenslust, ist ein Einschnitt der zwingt neu zu sehen,zu denken, und kann eine ganz neue Erfahrung an Mitmenschlichkeit sein. Übrigens habe ich als Mutter beobachtet, dass meine Kinder, wenn Sie eine schwere Kinderkrankheit durchgemacht haben, gleichzeitig einen enormen Entwicklungsschritt vollzogen. So stelle ich es mit vor.
Lasst uns für die Kranken beten, für sie um Kraft bitten Ihren Weg zu gehen.
 
tg
09.10.2011
11:20 Uhr
     
Wäre Krankheit Strafe, hätte Jesus nicht heilen dürfen- Wäre Krankheit Strafe, wie erklärst Du dir, daß Du hinreichend gesund bist? Blasenkrebs kann auch vom Rauchen kommen- Asphalt von 30 Jahren- Bandscheibe kommt mit vom vielen Sitzen. -Nicht Strafe, aber Folge, Konsequenz eben. Natürlich nicht bei jedem, weil unser Body, unsere Nerven verschieden gestrickt sind. Dazu kommen die Umweltschäden, die alle mehr oder weniger treffen und auch stellvertretend, wie die einem im Krieg blieben und die andern heimkamen. Jedenfalls richtet Gott nicht zielgerichtet seine Virenschleuder ein, sonst hätte es doch Hitler schon 1929 treffen müssen.
Also Krankheit kann auch Beichte des Körpers (Proust) sein, immer aber Vorgeschmack und Vorübung aufs Sterben. Um so berauschender die Rückkehr, wenn gewährt-von Kraft und Gesundheit und Genesung.
 
SB
08.10.2011
10:56 Uhr
     
Lieber Delf,
auf Deine Fage, ob Krankheit Sinn macht, weiss ich auch keine Antwort, die Frage habe ich mir auch schon ganz oft gestellt.
Freunde von uns haben ihre Tochter mit 23 Jahren an einer Krebserkrankung verloren, ein junger hofffnungsvoller Mensch, die Frage nach dem "Warum" bleibt bis heute.
Vielleicht kann uns ja ein Theologe die Frage beantworten ?
Trotzdem denke ich, dieses junge Leben, wenn es auch noch so kurz war, hat in vielen Menschen ganz viel bewegt
und sie wurde durch die Liebe aller bis zum Schluß getragen.
 
indrasun
07.10.2011
11:56 Uhr
     
Liebe Ingrid, vielen Dank !

Lieber DS,
was möchtest Du ? Meinungen ? Erfahrungen ? Ja, die habe ich und seit Jahren immer mehr. Ich glaube nicht mehr an Zufälle, ich glaube an meine Wahrnehmung und Hilfe von oben. Diese Hilfe fühlt sich erstmal nicht immer gut an, aber die Alternative ganz sicher auch nicht. Sie wollen mein Bestes und ich darf vertrauen. Nur meinen Ego-Weg werde ich nicht ohne Konsequenzen gehen können. Ich erlebe, dass mir Begegnungen, Bilder, Träume, Erfahrungen geschehen, die Zeichen sind. Meine Gefühle weisen den Weg, ignoriere ich sie, passiert kleines, ignoriere ich sie noch einmal , passiert größeres usw. Ich bin dankbar für diese Erkenntnisse, fühle mich gesehen und liebevoll geführt. Vorhin sagte eine ältere Dame zu mir. :"Wir kommen dem Himmel näher" Ja, das tun wir, aber wir dürfen auch etwas dafür tun. Indrasun
 
ds
07.10.2011
08:39 Uhr
     
Freunde, ich brauch mal input - auch eigener Sache - zur Frage, ob Krankheit Sinn macht.
Dabei auch, ob Gottes Wirken auch dahin geht, quasi schiksalhaft uns Botschaften sendet,
uns auf neuen, lebens(mut)fördernden Kus zu bringen. Habt Ihr was?? Danke, DS
 
ing
06.10.2011
21:30 Uhr
     
Es ist wohlig von Dir zu lesen, liebe indrasun,
Gutes Gelingen im Daheim! Und Freude, und noch farbenklingen!
Und heut'nacht, habt geborgenschöne Träume!
 
indrasun
06.10.2011
12:42 Uhr
     
Liebe Ingrid,

das ist ein wunderbares und wie Du siehst, sehr nährendes Bild... ( : Alle sind erstmal gut gesättigt !
Tja, wofür bin ich dankbar ? Ja, für mein bewusstes Sein, für meinen Sohn, meine Familie. Und für meine Kürbissuppe auf dem Herd, während ich die Wohnung renoviere. Ich fühle, wie viele andere auch, dass die Welt sich wirklich verändern wird. Auch dafür bin ich dankbar. Und ich fange schonmal an... Indrasun
 
ing
03.10.2011
20:14 Uhr
     
Hatte heut'nachmittag Lust, die geernteten Birnen in Weinbrand und Zimt und Zucker zu dünsten. Jetzt, zum Abendessen zwei Butterbrote aneinandergelegt, sodaß sich ein Rund bildete. Die Birnen aus dem edlen Zimtsee gehoben und wie einen Birnenberg auf das Brot geschmückt. Sehr sehr fein. DANK'  
DS
03.10.2011
19:29 Uhr
     
ja, Winfried, "danke dass ich danken kann" ist vielleicht auch Erntedank - eine schöne Geschichte.DS  
Winfried Schley
03.10.2011
09:36 Uhr
  Homepage  
... unser tägliches Brot gib uns heute ...

In seiner guten Stube am runden Tisch erzählt mir das Ehepaar von seiner Arbeit. Sie betreiben nebenberuflich eine vom Vater übernommene Landwirtschaft. Wie kaum ein anderer Beruf ist der Landwirt dem Wetter ausgeliefert. Sobald sich Gewitterwolken auftürmen, kommt Angst hoch. Droht Hagel? Wie viel Hektar der Ernte wird er vernichten? War alles umsonst? Der Vierzehnstundentag in Spitzenzeiten, der geopferte Urlaub, die ersatzlos gestrichenen Feierabendstunden im trauten Familienkreis?

"Ständig die Gefahr vor Augen, dass man umsonst arbeitet, das kann einen ganz schön fertig machen! Aber aufhören? Das fällt schwer. Da gibt es tief in einem drin ein Gefühl, ähnlich der Pflicht und der Verantwortung, das können wir nicht einfach wegwerfen, ohne dass etwas Wertvolles verloren geht."

Es ist spät in der Nacht, als ich mich nachdenklich auf den Heimweg mache, vorbei am dunklen Bäckerladen, in dem ich wie selbstverständlich fast täglich mein Brot kaufe. Zu Hause in der Küche breche ich ein kräftiges Stück Brot vom Laib, setze mich an den Esstisch und schiebe Bissen für Bissen in den Mund, während im Haus alles schläft. Noch nie habe ich ein Stück trockenes Brot mit soviel Aufmerksamkeit gegessen wie in dieser nächtlichen Stunde.
 
TG
02.10.2011
18:17 Uhr
     
Dank für Dank, tut gut. Martin Walser sagte: "Der Mund des Gastes macht den Wein gut." Erst unser Beifall macht die Musik gut?. Jedenfalls freuts die Künstler, wenn wir ihre Kunst bestaunen und nicht nur verbrauchen. So auch in etwa der HERR? Jedenfalls will er uns nicht als gedankenlose Mampfer. Darum vor dem Essen der Augenblick des Verweilens und des Dankes, daß nichts , garnichts selbstverständlich ( also selbsttständig , aus sich heraus) ist. Und vor dem Einschlafen und als Liebesumarmung . Dankend erleben wir uns als denkfähig. Und was ,wen hast du an den Altar gestellt?  
DS
02.10.2011
09:34 Uhr
     
im Hamburger Abendblatt in der Sonnabend-Rubrik "Gott und die Welt" von Pastor Bernd Lohse Auszug aus dem Beitrag "Vaterliebe macht Kinder stark": "... Erntedank. Eine schöne Gelegenheit, auch für die Früchte der Erziehung einmal Danke zu sagen: Danke für für die Kinder und Danke für die Liebe der Eltern, die Glauben, Vertrauen und Orientierung im Leben ermöglicht haben. Und Anlaß genug, sich einmal selbst die Frage zu stellen: Wo habe ich eigentlich Glauben und Vertauen gelernt? " Bei meiner ANtwort hierauf komme ich täglich auf http://www.lebensmut.de zurück. Danke IHM und ihm dafür - eben Erntedank. Euer DS  
serva
01.10.2011
12:12 Uhr
     
Was für ein Zugewinn an Lebensqualität, dankbarsein zu können - schon DAfür bin ich dankbar! Seit kurzem probiere ich - um es evt. in meiner Arbeit empfehlen zu können - das Freudetagebuch, schreibe also abends kurz auf, worüber ich mich tags gefreut habe - und fühle mich reich: also den Sucher auf Freude gestellt gerät mir überraschend viel Freudeträchtiges ins Blickfeld. Klingt banal, macht aber tatsächlich Freude und fühlt sich erntedankfestlich an. Und "Von allem, was ich besaß, blieb mir nur das Verschwendete und Verschenkte". Stimmt das für andere auch?  
tg
30.09.2011
20:53 Uhr
     
- - Erntefdank. welche Beute , welche Freuden, welche Hilfsprojekte? Nicht , dass die Sorgen von morgen uns den Dank für gestern stehlen.  
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 





Nach oben - © 2003-2018 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss