Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
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tg
22.05.2016
14:56 Uhr
     
Erinnerung: in der Jugend 19 Uhr Abendessen, da hatte man am Tisch zu sitzen, sonst gabs Fragen; also mußte ich um 18.44 das Kino verlassen. Habe so viele happy-ends nicht mitbekommen. Daher mein Hunger aufs gute Enden von Allem?  
tg
18.05.2016
15:07 Uhr
     
Die Wiederholung und Fortsetzung von Pfingsten Sonntags im Gottesdienst ist tatsächlich karg. -In etwa so bescheiden, wie unser Weihnachten im Vergleich zu Christi Geburt. Aber beschuldigt dafür nicht die Kirche- sie ist doch Wir, Sonntags 9-10. Es ist doch so, dass die Kriche eigentlich anfängt , wenn der Gottesdienst aufhört. Der Gottesdienst soll Danknahrung geben, ,soll bereiten und heiligen zum Umgang mit der gottdurchflteten Welt. Pfingsten geschieht die Woche über. Pass auf, dass Du die Erleuchtung nicht verpasst.  
Menke
18.05.2016
12:54 Uhr
E-Mail    
Wie sag ich es mir und meinen Kindern?

Wenn wir Pfingsten in der Kirche waren, hörten wir viele ernannte Prediger, die versuchten uns das Wunder von Pfingsten nahe zu bringen, ja Sie überhäuften uns im Sinne des wortes, mit dem heiligen Geist.
Als die Zeit aber dann gekommen war, gingen Sie auseinander und beglückten sich in ihren Wohnstuben.
Wo war das Feuer was in ihnen nachhaltig lodern sollte, was einst die Jünger aus ihrem Glauben heraus in Extase versetzte und die Menschen von aussererhalb sich anstecken liesen.
Der Unterschied von damals, der Heilige Geist kam erkennbar echt rüber und die Menschen glaubten und lebten davon, im Gegensatz zu heute, fängt der Gottesdienst um 10.00 Uhr an und hört um 11.00 Uhr wieder auf.
 
die Augustiner
16.05.2016
10:46 Uhr
     
Lieber Traugott, vielen Dank für deine Lebensmut-Pfingstbotschaft hier. Wir erinnern uns noch gerne an deine Pfingstpredigten in St. Severin, die wegen Überfüllung der kleinen wunderschönen Kirche nach draußen übertragen wurden. Später konnte man die Predigten auf Kassette kaufen . Wir hörten sie dann auf einer weiteren Reise nach Sylt noch einmal an - sozusagen als Einstimmung auf Sylt und deine Gottesdienste.  
tg
14.05.2016
17:34 Uhr
     
Hier Denkstoff zu Pfingsten-

Das Wort ist ein durch die Jahrhunderte verrutschte Ableitung von"Pentekoste"- Fünfzig Tage (nach Ostern). Da geschah irgendwann 20, 25 Jahre nach Jesu Tod und Auferwecktwerden eine Massenbeglückung, eine Verzückung, ein rauschhaftes Einanderlieben und Sichverstehen von hunderten von Jesusanhängern - ein "Woodstock“ in alter Zeit. Obwohl aus vielen Ländern, hörten sie alle in ihrer Sprache begeisterte Reden und Schreie über Heilung und Vergebung, über Erfahrungen, ein neuer Mensch zu werden. die Lust machten, voll Gottvertrauen nochmal das eigene Leben zu gestalten.
Der wichtigste Theologe, Zeitgenosse Jesu, ohne dass sie einander kannten, Paulus, behauptete, es hätten an die fünfhundert Menschen diese Massenbekehrung abbekommen. Jedenfalls galt sie Späteren als Der Geburtstag der Kirche.Es startete eine „in alle Welt“ ausstrahlenden Mission. Man hatte den Auftrag vernommen:“Gehet hin und lehret alle Völker- das Himmelreich steht kurz bevor“.
Noch ist die Menschengeschichte voller Angst und Gewalt. Um so dramatischer lechzt die Welt nach Heiligem Geist. Der soll damals die kleine Schar Christen in Jerusalem überflutet haben. Und immer wieder spüren wir sein Lodern in heiligmäßigen Menschen, wie Papst Franziskus vielleicht, oder Rupert Neudeck, der in großen Aktionen Flüchtlinge vorm Ertrinken in Sicherheit brachte, oder Mozart, der uns Musik brachte, die nicht von dieser Welt ist. Und uns sind doch auch Menschen begegnet, die von einem Geist der Liebe durchdrungen sind. Und die verknüpfen zu rettendem Tun.
Pfingsten sollten wir in allen Kirchen geistesgegenwärtige Predigt erleben können und Lieder und Gebete, dass die Funken fliegen. Jedenfalls tät jedem von uns eine Schippe Enthusiasmus gut, Erlebnis, Großmut, Überschwang. Und die herrliche Freiheit der Kinder Gottes. gewöhne uns ab die Dummheit aller Art.
 
dH
13.05.2016
12:17 Uhr
     
Menke, das erinnert mich an ein Lied von Udo Jürgens. Das mochte meine Mutter so gern.
Ich habe ewig nicht mehr daran gedacht.
Es hieß: "Im Kühlschrank brennt noch Licht."

Liebe Grüße
Kathrin
 
Menke
12.05.2016
14:13 Uhr
E-Mail    
Der Wecker der leuchtet!

Einst kaufte ich mir einen Radiowecker, um rechtzeitig die Anwendungsabläufe in einer Kuranstalt einzuhalten.
Ich traute dem vor Ort, in meinem Zimmer nicht so richtig über den Weg, weil das Ticken ich doch etwas vermisste.
Aber wenn ich nachts um 2 ins Display schaute, ging Sicherheit in Vertrauen aus.
So manchen Tag , so manche Woche, hatte ich mich an die Roten Zahlen gewöhnt, ohne das Ding in dieser Genesungszeit, mich auch nur einmal wecken mußte.
Später dann wieder zu Hause, bekam der Wecker seinen standardgemäßen Platz auf der Nattischkomode und auch hier wie zu Genesungszeiten, schaute ich um 2 Uhr nachts ins Display, wo vorher ich die Weckzeiten, eingestellt hatte.
Auch hier, wie damals, schon lange vorher mit der Austaste, mein Wecken vorweg genommen habe.
So gingen die Jahre dahin, ob im Krankenstand, oder später als Rentner, schaue ich noch heut wie selbstverständlich, beim zubettgehen und nachts um 2 Uhr, auch vor dem aufstehen, nach meinem Wecker.
 
Monika Glässel
08.05.2016
17:59 Uhr
     
Liebe Gästebüchler: War heute bei einem Vortrag bei Sam Childers (Machine Gun Preacher) in Geislingen und war ganz berührt davon: Er war früher kriminell, drogensüchtig, ein Alkoholiker und rettet heute Kinder im Sudan (entführte Kinder, die als Kindersoldaten etc. umerzogen wurden von Banden aus dem Nordsudan), ist mit Gerard Butler in der Hauptrolle des Sam Childers verfilmt worden, und er hat noch weitere Projekte in
Äthiopien (Straßenkinder), Gott findet doch in vielen Menschen, die wir schon aufgegeben hätten viel Gutes, das er noch einsetzen kann, um Gutes zu tun, sehr beeindruckend und bewegend.
Ganz herzliche Grüße an Euch Alle und bleibt behütet, Euere Monika

PS: Wundert Euch nicht, wenn Ihr Ihn googelt, kommen meistens zuerst seine schlechten Taten seines
ersten Lebens, bitte weiterlesen, bis Ihr zu den guten Taten kommt....
 
tg
08.05.2016
12:23 Uhr
     
dank für Zeichengeben. immer noch Lust hier zu sein. Sehen uns wieder , hier oder da- Etg  
die Augustiner
06.05.2016
09:03 Uhr
     
Lieber Traugott-Pastor ( wie man auf der Insel so schön sagt), auch wir sagen herzlichen Glückwunsch und :

Bleib so, wie wir immer sein wollten! :-)
 
DS
06.05.2016
07:08 Uhr
     
Ja, daran denke ich auch, heute morgen, an unseren Beschaffer von Lebensmut auf Erden. Wünsche herzlich weiter sonnige, volle, besser erfüllte Tage, Wochen, Monate! Bleib behütet. Delf  
Monika Glässel
05.05.2016
11:38 Uhr
     
Alles Gute und Gottes Segen zum Geburtstag, Du weisst schon wem...  
Monika Glässel
05.05.2016
11:37 Uhr
     
Das Leben ist schön und es lebt sich leicht im Tal der Hoffnung...  
tg
27.04.2016
15:57 Uhr
     
Man kann den Wind nicht ändern aber die Segel neu setzen- Arsistoteles. das auf Dein Leben beziehen- So viel ist Dir noch möglich . tg  
A.
26.04.2016
10:13 Uhr
     
Aber die kleinen Dinge sind auch wichtig. Da sucht man einen Engel und ruft Leute an. Das ist ein sinnloses Unterfangen. Eine sagt, man solle doch Golf anfangen (noch ein teurer Sport, für den man dann zu faul ist), einer sagt, man solle sich einen Freund zulegen (nein), und dann sind doch die Engel woanders. Sie kommen um die Ecke. Die Hilfe ruft an und fragt, ob es einem einigermaßen geht. Man geht zur Grabstätte mit einer neuen Pflanze und ist darauf eingestelltt, die Christrose zu entsorgen. Diese aber blüht mehr als an Weihnachten. Die Grabnachbarn haben einen sehr vermissten Jungen dort, eingedeckt mit Blumen. Sie müssen sie mitversorgt haben. Und dann kommt Monika. Die Engel sind, wo man sie nicht vermutet. Sie kommen unerkannt um die Ecke. Sie sind im Großen, aber auch im täglichen Leben.
Gabriel Garcia Marquez, so meisterhaft darin, die kleinen Alltäglichkeiten zu beschreiben, muss sie gekannt haben wie auch die banalen Zwischenfälle. So lässt er einen Mann, der ein pompöses, erfolgreiches Leben hatte, durch seinen Papagei sterben, der als letztes zu ihm sagt: "Selber unverschämt, Doktor." Und am Ende des Romans stellt sich heraus, dass er unverschämt war, der Doktor, gut verborgen unter seiner erfolgreichen Existenz.
Es macht den Dichter so groß, dass er das Banale beschreiben konnte. Was nicht banal ist, ist die Sprache des Autors.
Platt ist, dass vermutlich mehr Leute um Prince trauern als um ihn. Aber das war schon immer so, denke ich. Ich meine, Mozart liegt in einem anonymen Grab, nicht wahr. Und Schumann wurde verachtet, weil er in den Rhein gesprungen war.
 
A.
26.04.2016
09:27 Uhr
     
Ich musste an diese unglaublich schöne Geschichte denken, die Gabriel Garcia Marquez von seiner Großmutter gemacht hat, die er darin Fermina Daza nennt. Fermina erinnert an Ferment, und in der Tat ist die Frau sehr lebendig. Der Ehemann heißt Dr. Juvenal Urbino und stirbt, als er versucht, seinen unartigen Papgei wieder einzufangen. Er hat die Jugend und das Städtische in seinem Namen verborgen. Sie geht so durch die movements, wie die Amerikaner gern sagen, macht alles, wie sich das gehört nach der Beisetzung, vergisst sogar, auf den Erzbischof zu schimpfen, bis ein heilsamer Schock sie davon erlöst. Da zieht sie mit ihrem Jugendfreund auf einem Schiff auf dem Rio della Maddalena (die Geschichte spielt in Kolumbien) davon. Sie hängen die gelbe Choleraflagge 'raus, damit sie in Ruhe gelassen werden. "Die Liebe in den Zeiten der Cholera". Der Roman überhaupt. Ein Roman, an den kaum noch einer 'ranreicht. Aus diesem Roman las ich meinem Mann, als wir einen unser sinnlosen Streits hatten, den Streit um die Seife vor. Daraufhin las er das ganze Buch, und es war das einzige Buch, das er in den fast dreißg Jahren mit mir gelesen hat - leider.
Ich dachte an Fermina Daza, Dr. Juvenal Urbino, Florentino Ariza, den großen Gabriel Garcia Marquez und musste lächeln. Traumata schreiben Geschichten. Vielleicht bekomme ich auch noch so einen Enkel, wer weiß.
Untraumatische bürgerliche Existenzen hinterlassen jedenfalls keine einzige Spur. Und Goethe war mit Charlotte von Stein zusammen und dann mit einer Römerin. Und Hölderlin wurde entsetzlich gedemütigt und Novalis belächelt. Schumann war viel größer als seine spießige Frau, und Friedrich Rückert hatte einen riesigen Kummer, den er verewigte und den Mahler vertonte. Mit sowas muss man sich trösten und lächeln. Und froh sein, dass wir gute Literaten haben. Und fabulöse Musiker. Und Mendelssohn-Bartholdy. Und Chöre. Und den Elias, der sehr unbeliebt war zu seiner Zeit, ja, der sich das Leben nehmen wollte, womit Gott nicht konform ging. Und die Geschichte von dem zickigen Jonas und Ninive. Und, und, und. Das Leben ist gut, wenn es über uns hinausgeht.
Und Ihr seid alle prima, wenn man Kummer hat. Sonst wahrscheinlich auch.
Ihr müsst vielleicht nur lernen, sie zu retten, diese Kultur, und an Palmyra denken. Bitte um Entschuldigung für die Mahnung. Aber sie ist einzigartig.
 
A.
25.04.2016
21:39 Uhr
     
Für Menke (und andere):

Sonnenaufgang Rosengarten:
http://cdn.madame.de/bilder/8500-440344.jpg
 
A.
25.04.2016
21:22 Uhr
     
Für Kathrin (und andere):

Cimabue: San Francesco (Assisi):
https://magicspello.files.wordpress.com/2013/05/img_1102.jpg

Menke: Diese Sonne geht nie unter.
 
Menke
25.04.2016
18:37 Uhr
E-Mail    
Das wäre zu einfach!

Einfach Denken, aber auch handeln, wenn auch manchmal nur durch Zufall.
So brach ich dieser Tage auf, ins schöne Klappholttal auf Sylt, weit ab wie hier beschrieben, von Rente und Geschwistern.
Nicht erkennbar, in der Gelasseheit zu Denken.
Wenn auch Senjorenfreizeit genannt, auch die Renter hier und da, nicht nur im Heim, auch in Westerland erkennbar war, wer hat viel und wer hat wenig, meist erkennbar nur am Bauchumpfang.
Am Strand noch mal nach Gefühl, den Tag zu verabschieden und dann beim Rückwärts Schauen, den Roten Feuerball ich sah, im Dünengras langsam verschwinden.
In sich wie eine Feuersbrunst, die zu zerfließen droht, möchtest Du voller Erstaunen anfangen mit zu Weinen.
Aber dann, lauffe ich zum rauschenden wellenschlagenden Meer und wieder erwarten am Horizont, sehe ich den weinnenden Feuerball in der aufkommenden Dunkelheit, in der Endlosenden Weite, langsam am Horizont sich unsichtbar machen.
Erschrick nicht, nach dem Geschehen, weil Du auf einmal die Kälte in Dir spürst.
Auch Du solltest Dich jetzt verabschieden, damit jetzt die Dunkelheit ihren Raum in der eigenen Ruhe finden kann.
 
dH
25.04.2016
15:10 Uhr
     
Liebe A., wer so sehr wie Sie empfänglich ist für all das Wunderschöne in der Musik, in der Kunst, in der Literatur, in Landschaften und Regungen von Menschen undundund, der trägt diese Schönheit ja auch in sich. Ich finde das sehr anziehend und störe mich schon lange nicht mehr an irgendwelchen Formulierungen, im Gegenteil, mir ist das alles sehr vertraut, und auch ich wünsche Ihnen sehr die richtigen Menschen, vielleicht findet sich ja - in Ihren Kreisen - tatsächlich so ein Spitzenanalytiker, das könnte doch eine sehr interessante Reise werden. Und vielleicht wirklich einmal alles aufschreiben? Ich weiß es auch nicht, aber ich sende Ihnen auf diese etwas hilflose Weise auch sehr zugetane Grüße.  
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