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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
MUT
05.06.2011
18:14 Uhr
     
DANKE für eure/ihre Unterstützung, die Reaktion von Sophie zeigt LEIDER zu deutlich, welche Überheblichkeiten sie offenbar an sich nicht erkennen will (oder kann?) ...  
Luise ohne Mut
05.06.2011
18:00 Uhr
     
danke an "Mut", (den man braucht wenn man hier etwas schreiben möchte) und M.Glaessel und auch rbbn.
Die Lebensmutseite verkommt dank Sophie und ihren vermeintl.intelligenten aber eher irrsinnigen (Hass-)Tiraden. Wen wollen Sie eigentlich erreichen, Sophie oder wen schädigen??? Absichtslos ist die Aktion jedenfalls nicht. Haben Sie niemanden der Ihnen therapeutisch mal hilft Ihren Hass und Ihre Enttäuschung zu bewältigen??

Ich habe heute mal wieder bei Lebensmut nachgesehen ob vielleicht jemand vom Kirchentag berichtet, den ich leider nicht besuchen konnte. Es wäre so schön, vertrautes hier zu lesen eben lebensmutiges.
 
Sophie
05.06.2011
17:01 Uhr
     
Ich kenne einen guten Pastor in München, der hat hier mal reingeschaut:
Und sagte Folgendes: Deswegen austreten? Sag Deine Meinung. Bleib drin!
Mit Selbstdarstellung hat das nicht das Geringste zu tun. Es geht hier um ganz andere Dinge. Um Beliebigkeit und so was. Selbstdarstellen wollen sich hier manchmal andere. Ich hab das gar nicht nötig. Ich nehme denen nur gelegentlich den Platz weg mit wichtigen Themen.
 
Monika Glaessel
05.06.2011
16:53 Uhr
     
An Mut: Danke!  
MUT
05.06.2011
14:59 Uhr
     
Liebe Webmasterin - Kann man nicht mal der krankhaften und bis zur Beleidigung gehenden Selbstdarstellerin Sophie hier einmal etwas Einhalt gebieten?  
Winfried Schley
05.06.2011
14:21 Uhr
E-Mail Homepage  
Frei nach Martin Buber, was mir beim Anschauen der Fernsehbilder über den Evangelischen Kirchentag in Dresden so durch den Kopf ging:

Wer die Geheimnisse des Lebens zu ergründen versucht, scheitert an den Grenzen seines Denkvermögens.

Wer die Tiefendimensionen des Lebens bestreitet, landet im Nichts der Verzweiflung.

Wer dem Leben behutsam und voll Ehrfurcht entgegengeht, begegnet dem lebendigen Gott.
 
Sophie
05.06.2011
12:54 Uhr
     
Was ich vergaß: meine Heimatstadt München hat den größten Ausländeranteil der BRD. Wir kommen dort miteinander klar, aber in Berlin kommen sie nicht klar. Das hat also nicht viel zu bedeuten, wenn Leute in einem Dorf sich organisieren können, das gibt es. München ist auch ein Dorf, das schönste Dorf der Welt. Und als Giurdano Bruno hingerichtet wurde, gab es auch ein paar harmlose Dörfer. Und Hornochsen auch. Ich bin sicher, dass Sie eines Tages in Ihrem eigenen Dorf auch für Israelis beten. Wenn Israel nicht mehr existiert. so wie sie für 66 Jahre Tote beten und vermutlich vor jedem Stolperstein stehen bleiben, während Ihre Eltern oder Großeltern vielleicht wie Schafe daneben standen, als die Juden selektiert wurden. Ich sehe meine Pflicht in der EKD noch am ehesten darin, den Bonhoeffer rechtzeitig zu geben und nicht mich danach hinter ihm als Schutzschild zu verstecken. Salam Fajad, der Premier eines angedachten Palästina,West Bank, lacht wahrscheinlich über Leute wie Sie oder schüttelt den Kopf.  
Sophie
05.06.2011
12:35 Uhr
     
Sie liegen ganz verkehrt, Frau Glaessel, und Frau Kässmann auch. Man kann nicht Hass mit Liebe bekämpfen, weil Hass und Liebe keine Gegensätze sind. Liebe und Hass existieren nebeneinander in jedem einzelnen Menschen. Wir sind im besten Fall wie eine partielle Sonnenfinsternis oder wie ein Zebra (Bilder von Traugott Giesens Kanzel). Hass nicht als existent wahrzunehmen, ist unrealistisch. Hass lässt sich jederzeit schüren. Hass ist bebildert in Kain, der den Abel tötete. Auch wir haben Hass in uns. Selbst unsere europäische Entwicklung mit unseren Philosophen, Dichtern und Denkern hat uns nicht davor bewahrt, ihn auf mehreren Gruppen zwischen 1933 und 1945 voll auszuleben. Erst seit 1945 wird uns bewusst, was dabei alles verloren ging. Das sollte kein Anlass sein, ins Gegenteil abzudriften. Ich glaube kaum, dass Sie von islamischen Strömungen irgendeine Ahnung haben, Alawiten von Aleviten unterscheiden können und solche Dinge, oder dass Sie Wahhabismus kennen, die apokalyptische Mentalität von 12er Schiiten, die die Atombombe in solchen Händen so besonders gefährlich macht, oder wissen, wie Al Qaida, die Taliban und der pakistanische ISI zusammenhängen. Ich glaube kaum, dass sie wissen, dass es ein Al Qaida- assoziierter Arm war, der den Rabbiner Holtzberg und seine schwangere Frau Rifka in Mumbai brutal abgeschlachtet hat, nur weil sie Juden sind. Oder wissen Sie, wer Daniel Pearl ist? Oder Leon Klinghoffer, den man von Bord der Achille Lauro gestoßen hat, in seinem Rollstuhl, nur weil er Jude war? Ich glaube, Frau Kässmann ist ebfs. ziemlich ignorant, wenn sie im Kerzenschein mit den Taliban beten will.
"Der" Islam muss herausgefordert werden. Er hat viele Strömungen, ist multinational, hat kein Oberhaupt, keinen Cusanus, keinen Erasmus, keinen Luther. Die Klugen unter den Muslimen wissen das. Sie leben in einer Zeit, die die Katholische Kirche mit den Genannten und den in der Inquisition Ermordeten, mit Giordano Bruno, mit Castellio (von Calvin ermordet), mit vielen anderen und später mit einem erfolgreichen Locke und einem Voltaire durchgemacht hat. Deswegen geht er noch lange nicht verloren. Necla Kelek, eine reizende Frau, ist noch längst nicht ungläubig geworden, nur weil sie für Reformen kämpft. Aber das hat mit Beten MIT den Taliban so viel zu tun wie ein Reh mit einem Hornochsen.
Sie kämpfen ja tapfer für Frau Kässmann, aber wissen Sie was? Die Anhängerinnen von Frau Kässmann sind entweder jung und noch unbedarft oder weiblich und postklimakterisch unerfüllt. So was ist für höhere Posten ungeeignet. Traugott Giesen, so wie ich den mal kannte, hätte den schon eher ausfüllen können, jedenfalls damals.
Gewidmet Baruch.
 
Monika Glaessel
05.06.2011
09:18 Uhr
     
In Israel gibt es ein Dorf, in dem Juden, Christen und Muslime friedlich seit vielen Jahren zusammenleben. Geht doch, wenn man will!  
Monika Glaessel
05.06.2011
09:14 Uhr
     
Die Frau Kässmann hat recht, irgendwann muß man damit anfangen Hass mit Liebe zu bekämpfen, eine ganze Religion nur wegen ein paar Extremisten zu verurteilen ist engstirnig!  
Baruch
04.06.2011
23:16 Uhr
     
@MG: Das ist schön für Sie. Ihr Präses hatte in DD auch so jemanden neben ihm auf dem Podium. Er heißt Mustafa Ceric und ist bosnischer Großmufti sowie Gründungsmitglied des European Council for Fatwa and Research. Im Juli 2003 legte der European Council for Fatwa and Research in Stockholm fest, dass Selbstmordattentate auf jüdische Zivilisten mit israelischer Staatsangehörigkeit gerechtfertigt sind.
Wie man die 'rausfindet? Notfalls so wie in Entebbe: Man lässt sich die Pässe zeigen und selektiert. So wie Hitler.
 
Monika Glaessel
04.06.2011
09:47 Uhr
E-Mail    
Ich kenne viele Muslime, die uns als Brüder sehen!  
Baruch
03.06.2011
13:17 Uhr
     
Ich habe hier ein wenig geblättert. Für die Punkte, die Winfried Schley und Sophie in der Gerichtssache Strauss-Kahn anführen, könnte ich Unterstützung bieten, will das aber aus folgendem Grund unterlassen: Es regt zu Spekulationstheorien und Ängsten an, die nicht im Interesse stabiler Staaten sind. Allen, die französisch sprechen, empfehle ich, alle Details in folgenden französischen Zeitungen zu verfolgen. Nouvel Observateur, Le Monde, Le Figaro und Libération. Zweifel sind angebracht.
Ihre ehemalige Vorsitzende Kässmann schlug in Dresden vor, mit den Taliban zu beten, statt Krieg zu führen. Mit Verlaub, das wirkt naiv. Ihre Kirche sollte sich, sechs Jahre vor der 500 Jahr-Feier, auf den Intellekt von Luther besinnen. Ich bin zwar nur sehr bedingt daran interessiert, mich für Luther einzusetzen, aber sein Intellekt ist in den Thesen unübersehbar. Juden und Christen können erst seit kurzer Zeit zusammen beten. Selbst manchen Katholiken fällt es noch schwer, mit anderen Richtungen im Christentum eins zu sein. Der Islam ist noch sehr viel weiter davon entfernt, Christen und besonders Juden als Brüder wahrzunehmen. Dies trifft auf die Taliban besonders zu.
Mein Chawer in New York wird am Shabbes in einer Synagoge beten. Wer Zweifel hat, möge für ihn mitbeten. Es drohen ihm 74 Jahre Gefängnis, Mladic (6000 Tote) nur 15.
 
Flogni
03.06.2011
10:29 Uhr
     
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort


Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren:Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke
 
Sophie
02.06.2011
20:46 Uhr
     
Nah ist
und schwer zu fassen, der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
das Rettende auch.
Hölderlin, Patmos
zu Christi Himmelfahrt
 
tg
02.06.2011
11:58 Uhr
     
Wo dein Schatz, da dein Herz: Worum du dich mühst, da bist du selbst, das ist dein Selbst. Ein Bild: Ein Mensch putzt seine Wohnung, kein Stäublein, kein blinder Fleck soll sein- oder sein Auto, sein Oldtimer, wie aus dem Ei gepellt soll er glänzen und Glanz verbreiten. Oder geschickt die Bewegungen an der Börse, die Bewertungen einzelner Unternehmen vorwegahnen und entsprechend Anteile abstoße oder erwerben, bevor die Meute wind bekommt. – Mensch, warum dies: Sachen streicheln, Werte häufen- Du mühst dich so- aber macht es dein Herz fröhlich? Mehrt es dein Selbst? Dann doch lieber einer Bewegung angehören, große Ideen teilen, der Glaube an einen Verein, oder die Geschwisterlichkeit der Welt- dann weiß man doch, wozu man gehört, man ist Glied an einem Leib, aber wärmt es dein Herz? Bist du gern Du selbst? Oder entwichtigt dein Schwärmen dich? Nach dem großen Freudenfest im Stadion oder auf der Kirchentagswiese, kommt da der Katzenjammer des Alleinseins?
Sammeln wir uns Himmelsschätze, Säen wir Himmel ein hier unter uns. Vermehren wir Freude, Lebens-Chancen, leben wir Liebe, in vielen Variationen. Untergehende Menschen rette. Vereinsamte lade hinzu. Du vermehrst ihnen ihr Selbst, sie sind/ werden wieder gern sie Selbst und du mit.
Schreib hier weiter Deine Gedanken. Wenn schon nicht in Dresden dabei, wo ist dein Schatz? Schwärm mal von Dir.
 
Winfried Schley
02.06.2011
09:03 Uhr
E-Mail Homepage  
Jeder Abschied birgt einen Neubeginn.

Wenn einer geht,
gibt es andere, die bleiben.

Wenn einer heimgeht,
gibt es andere, die dort nicht zu Hause sind.

Wenn einer zu seinem Vater geht,
gibt es andere, die auf einen solchen Vater hoffen.

Wenn einer zu Gott geht,
bleiben andere zurück,
um in seinem Namen von diesem Vater zu sprechen.


Die Einstimmung darauf feiern Christen am Fest "Christi Himmelfahrt".
 
Baruch
01.06.2011
14:22 Uhr
     
Ich sehe den Hauptinhalt auf dieser letzten Seite am 29.5., 11:12h, unter tg, Traugott Giesen, nehme ich an. Äußern sich alle evangelischen Christen so wenig über einen so gewichtigen theologischen Inhalt? Das packenste Beispiel im Älteren für einen nicht sündenfreien Menschen war vielleicht der Harfenist und König. Wo sind die Reaktionen zu tg's Eintrag? Außer einer (von Sophie) sehe ich keine. Was also ist der Inhalt dieser Seite? Außenstehenden wie mir erschließt sich das nicht. Juden sind immer in lebhaftem Gespräch. Wo zwei Juden, da drei Meinungen.  
rbBln
01.06.2011
13:25 Uhr
     
Die letzten Einträge nehmen seltsame Formen und Inhalte an, es scheint mir wie eine Lawine, die losgetreten wird. können wir nicht alle mal zu den eigentlichen Inhalten dieser Seite zurückkehren?
Ich war hier immer gern dabei - lesen und gelegentlich auch etwas beitragen - , es ging mir um Glauben, Kirche, und vieles, was im weiteren Umkreis damit zusammenhängt. Dies entgleist im Augenblick - wer
gebietet Einhalt und "Umkehr"? Stehe ich mit dieser Meinung allein (dann würde ich mich verabschieden) oder gibt es andere, die auch so empfinden?
 
Feigheit
01.06.2011
09:29 Uhr
     
Empfehlung zu weiterem Nachdenken:
Franz Kafka: Der Prozess
 
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