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ds
07.04.2020
08:27 Uhr
     
Mal was für die K-Woche mit Aufscheinen von Ostern:

„Bitte“ von Hilde Domin:

Wir werden eingetaucht
und mit den Wassern der Sintflut gewaschen,
wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut.

Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
der Wunsch, verschont zu bleiben,
taugt nicht.

Es taugt die Bitte,
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Zweig vom Ölbaum bringe.
Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei,
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden.

Und dass wir aus der Flut,
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
zu uns selbst
entlassen werden.
 
leise
06.04.2020
13:57 Uhr
     
Es gibt viel Trauriges in der Welt
und viel Schönes.
Manchmal scheint das Traurige
mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann ;
dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.

(Hugo von Hofmannsthal)

Ich sende liebende Grüße an meine Schwester, wohin auch immer.

Unsere Toten sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer.
(Augustinus)
 
Flügelfreundin
05.04.2020
22:59 Uhr
     
Vielen Dank für die prächtigen Gedichte. Passt auch: "Nur eine Rose als Stütze" von Domin.
Das Pseudonym ist einfachster Natur: Ich liebe Vögel. Natürlich liebe ich auch "Ich zoch mir einen Falken" oder Goethes Feststellung, man brauche Wurzeln und Flügel. Das sagte er über Kinder. Man braucht jetzt zweifellos Flügel, um mit dieser Sache kritisch umzugehen. Wussten Sie, dass inzwischen entdeckt wurde, dass manche Saurier Federn am Kopf hatten? Ich glaube, auch der T-Rex. Wieso wussten das die Leute, die "Sindbad der Seefahrer" verfasst haben und den Vogel Rock erfanden? Woher wussten die das? Haben Sie eine Idee? Und woher wussten die Verfasser der Schöpfungsgeschichte, dass die Vögel und die Fische schon vor uns da waren?
Wie dem auch sei. Alle meine Amseln, wo immer ich lebte, wussten, dass ich Vögel liebe. Sie kommen unbefangen bis auf drei Meter heran. Sie wissen, dass ich im Traum nicht auf die Idee komme, sie anfassen zu wollen.Sie merken das. Dass ich Vögel so liebe, habe ich eindeutig Selma Lagerlöf zu verdanken. Sie berührte mich als Kind, und ich habe sie mehrfach weitergegeben.
Was ich noch liebe: Flugzeuge. Ich bewundere Lindbergh, Beinhorn, Earhaert, die Pioniere. Piloten sowieso. Was für eine herrliche Erfindung. Ich schreibe Tagebuch im Flugzeug über das unter mir. Wenn ich gelandet bin, sende ich das ab. Ich bin extra, um das wiederzusehen, einmal von London nach Verona geflogen statt nach Deutschland, und der Depp, der die Route festlegte, ließ weiter nördlich fliegen, und nicht, wie beim ersten Mal, über Paris und dann die gesamten Westalpen. Betrug. Flügel sind schön. Reinhard Mey: Über den Wolken....
 
Luise
04.04.2020
18:55 Uhr
     
Danke Do - und ich ergänze dies, weil Ängste ab und zu auch mal nach mir greifen wollen: unsere Alten nannten das wohl "Anfechtung"? - Bin auch Risikogruppe und beruhigt, dass es fürs Palliative jetzt vom Gesetzgeber mehr Freiheit gibt.

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
und der Anzug im Schrank.
Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
geht es um dich oder ihn.
Deinen eigenen Schatten nimm
zum Weggefährten.
Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruss mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach im Einstweilen.
Zerreiss deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
im grossen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaleko
 
do
04.04.2020
12:12 Uhr
     
Nachtrag zum Eintrag ...

Ja, ich freue mich ... zur Risikogruppe gehöre ich, das ist nun mal so, also bleibe ich daheim ...

Zu meiner großen Freude belieferte mich gestern ein türkisches Lebensmittelgeschäft aus dem "Veedel" (=Viertel für Nicht-Kölner) mit dem telefonisch bestellten frischen Obst und köstlichen Gericht ...

Und heute rief ich auf gut Glück im Blumenladen um die Ecke an, und wahrhaftig meldete sich jemand! Auf meine zaghafte Frage, ob ich vielleicht etwas bestellen dürfte zur Lieferung, erhielt ich die fröhliche Antwort: "Aber ja, was hätten Sie denn gern?"

Nun FREUE ich mich an Hortensien vor meinem Fenster und auf dem Balkon und an einem herrlichen Tulpenstrauß in der Vase ...

Ja, Freude, sie hilft in dieser ungewöhnlichen Zeit ...

Ein freudiges Wochenende sei uns allen beschert und manch hoffnungsfroher Moment ...

do
 
do
03.04.2020
20:21 Uhr
     
Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen
Und daß es regnet, hagelt, friert und schneit.

Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
Wenn Heckenrosen und Holunder blühen.
– Daß Amseln flöten und daß Immen summen,
Daß Mücken stechen und daß Brummer brummen.
Daß rote Luftballons ins Blaue steigen.
Daß Spatzen schwatzen. Und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht
Und daß die Sonne täglich neu aufgeht.
Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter,
Gefällt mir wohl.
Da steckt ein Sinn dahinter,
Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.

Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.

Ich freue mich vor allem, daß ich bin.
In mir ist alles aufgeräumt und heiter:
Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.

An solchem Tag erklettert man die Leiter,
Die von der Erde in den Himmel führt.

Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
– Weil er sich selber liebt – den Nächsten lieben.

Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne
Und an das Wunder niemals ganz gewöhne.

Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu!

Ich freu mich, daß ich . . . Daß ich mich freu.

Aus: Mascha Kaléko: In meinen Träumen läutet es Sturm.
© 1977 dtv Verlagsgesellschaft, München
 
tg
03.04.2020
11:06 Uhr
     
Dank. Sie merken viel. Verraten Sie etwas zu Ihrem gekonnten Pseudonym?tg  
Flügelfreundin
02.04.2020
16:10 Uhr
     
Alles prüfe der Mensch - was Sie uns gegeben haben, damit kann man leben. Ich bin froh, dass ich Sie erleben konnte. Die Essenz bleibt. Ich kenne Historiker, die so schreiben, dass Geschichte einem nahe kommt, nicht knochentrocken wissenschaftlich, sondern didaktisch wertvoll, blumiger letztlich. So ähnlich waren Sie mit der Religion. Sie drückten Sie nicht auf, sondern ich würde sagen, Sie offerierten Sie als Salz der Erde. Eine Prise davon kann schon reichen. Nun war da auch noch dieser wunderbare Rahmen. Dafür müssen Sie selbst dankbar sein. Solch einen "warmgebeteten" blauen romanischen Rahmen hat nicht jeder. Da hatten Sie immenses Glück.  
tg
31.03.2020
19:45 Uhr
     
Alles prüfe der Mensch,
sagen die Himmlischen,
dass er,
kräftig genährt,
danken für Alles lern.
Und verstehe die Freiheit,
aufzubrechen,
wohin er will.

Nachtrag zu Hölderlins 250. Geburtstag am 20. 3. 1770
 
tg
29.03.2020
12:02 Uhr
     
Wichtiger denn je, dass wir freundschaftlich bemerken, einander angehen- das beflügelt, versetzt in Flugstimmung, heizt unerer Sehnsucht ein. . Ohne wahrgenommen zu werden, wird man leicht wesenlos- Ein Anruf, ein Winken, einige Zeilen- und wir machen einander wunderbar wesentlich  
Flügelfreundin
27.03.2020
10:58 Uhr
     
Müssen Sie sich nicht falsch vorstellen, leise(r) Einwand. Wir essen vielleicht dreimal im Jahr, wenn jeder da ist, ein Bresse-Huhn oder eine ganze Flugente, d.h. meistens je zwei. Die Kleinteile von irgendwo im Supermarkt kaufe ich nicht. Aber gut. Abstraktion ist auf dem Sektor sicherlich angesagt. Normalerweise rede ich nicht über Essen und ließ mir auch nie reinreden, jedenfalls nicht von Parlamentariern, die uns gerade vorführen, wie man plötzlich ohne genügend Schutzausrüstungen für Ärzte und Pfleger da steht. Als noch alles etwas gesünder war, sagte man bekanntlich bei Tisch "und segne, was du uns bescheret hast" und freute sich in manchen Zeiten, dass man überhaupt etwas hatte. Heute kloppen sich Leute um Toilettenpapier.

TG: Wenn man seinen wenig besuchten Site offen lässt wie Kirchen, die ja auch wenig besucht werden, kommen in schwierigen Zeiten mal welche zurück.
 
TG
26.03.2020
18:46 Uhr
     
"lebensmut,de" macht ja wieder richtig Spaß . Dank für alle Eintragungen und die Heimkehrer/innen.  
leise
26.03.2020
14:03 Uhr
     
Arme Hühner. Arme Enten. Bloß weil man die entsprechenden Märchen über sie niemandem vorgelesen hat. Weiterhin puten Appetit.  
Flügelfreundin
26.03.2020
08:14 Uhr
     
"Wir" nicht. Unsere Industrien gehen etwas grob mit ihr um. Mein Musterbeispiel ist immer der zum Verzehr in den Victoriasee gesetzte Barsch, der dann alles andere wegputzte. Die Medien Komplizen, sonst hätten sie sofort zum Boykott dieses Barsches aufgefordert. Der ganze Billigheimer. Wenn alle nur noch mit den mit Sonar ausgestatteten Netzen fischen dürften, wäre Fisch eben teurer, und das wäre besser. Der Delphin. Er stirbt so wie manche Leute an dieser Infektionskranheit, genau so: Er erstickt. Die Masse, die dumm gehalten wird. (zu Kunze).

Was für eine schöne Hommage an Bach. Trotzdem gab es Musik lange vor Bach. Minnesang zum Beispiel. Es gab immer Musik: Am Anfanng war das Wort. Und das Wort heißt auch Ton. Man hätte das auch mit Ton übersetzen können. Und dann kommt adama, wieder der Ton. Man stelle ihn sich singend vor. Und dann kam der Harfenspieler. Und die Vögel haben immer gesungen. Und Jesus sagt: Seht die Vögel.

Was ich behalten habe aus den paar Zeiten mit Sankt Severin, ist so überaus wertvoll. Alles einzelne Austernperlen. Es bewirkt, dass ich nicht mit irgend etwas abdrifte, ist eine Mitte, zu der ich immer zurückkehren kann.
Seit ich mit den Kindern intensiv vor Jahren die Nils-Geschichte studiert habe, isst keiner mehr Gans. Aber Huhn gibt es schon ab und zu, muss ich zugeben. Auch Ente. Aber immerhin nicht Gans.
 
Luise
25.03.2020
17:43 Uhr
     
Vielleicht ist eine der Herausforderungen jetzt auch Dankbarkeit für unsere Schätze und das LEBEN zu feiern. Könnte das auch eine Definition von Gottes-Dienst sein?Ich finde JA.

Die Stille der Welt vor Bach
Es muss eine Welt gegeben haben vor
der Triosonate in D, eine Welt vor der a-moll-Partita,
aber was war das für eine Welt?
Ein Europa der großen leeren Räume ohne Widerhall
voll von unwissenden Instrumenten,
wo das Musikalische Opfer und das Wohltemperierte Klavier
noch über keine Klaviatur gegangen sind.
Einsam gelegene Kirchen,
in denen nie die Sopranstimme der Matthäuspassion
sich in hilfloser Liebe um die sanfteren
Bewegungen der Flöte gerankt hat,
wie sanfte Landschaften,
wo nichts zu hören ist als die Äxte alter Holzfäller,
das muntere Bellen starker Hunde im Winter
und Schlittschuhe auf blankem Eis wie ferne Glocken;
die Schwalben, die durch die Sommerluft schwirren,
die Muschel, in die das Kind hineinhorcht,
und nirgends Bach, nirgends Bach.
Die Schlittschuhstille der Welt vor Bach.

Lars Gustavsson
 
Menke
25.03.2020
16:58 Uhr
E-Mail    
Wenn Ängste mit Geld verschwinden sollen!

An einem Schönen Sommertag vor kurzem, ging ich hinauf zum Park und Denkmal wie so oft.
Ich wollte schon den inneren Abzweig nehmen, auf meiner vorgedachten Wanderroute.
Aber dann sah ich zwei Frauen, die Jüngere mag Sie Mitte zwanzig sein so dachte ich bei mir.
Sie ging wie ich sehen konnte auf zwei Krücken, aber forschen Schrittes zur Burg hinauf.
Die Ältere Wandersfrau, gab Zuspruch und Unterhaltungswert zugleich!
Jetzt erst erkannte ich das Handikap der Jüngeren, deren Rechtes Bein war oberhalb amputiert, wobei Sie auf Ersatz verzichtete.
So traute ich mich doch Sie anzusprechen und entdeckte Selbstverständlichkeit in ihren Antworten.
Ihr Schicksal, trug Sie nach einem Autounfall mit Gelassenheit und ich Verstand erst jetzt, wie Leben danach weitergeht.
So lass die Beiden Frauen dir, aus deinen Blicken entschwinden und geh Du deiner Wege!
 
leise
25.03.2020
16:58 Uhr
     
Bei uns im Garten singen mindestens 40 Spatzen und 15 Stare um die Wette und neben dem Fenster hat ein Paar Feldsperlinge den Meisenkasten bezogen, beide fliegen seit Tagen emsig mit Nistmaterial hin und her. Das alles macht die beklemmende Situation viel erträglicher und stimmt hoffnungsvoll. Der beginnende Frühling tut gut. Freue mich auch über Luises Wiederauftauchen hier und auch über Flogni. Liebe Grüße  
Luise
25.03.2020
11:00 Uhr
     
DANKE FLOGNI für Reiner Kunze. Und doch ist Frühling, und doch ist Vogelzwitschern, also immer noch wundern über Wunder möglich. Und eine große Chance zu Neuanfängen.  
Flogni
25.03.2020
06:00 Uhr
     
Wir haben die Erde gekränkt,
sie nimmt ihre Wunder zurück.
Wir, der Wunder eines.

Reiner Kunze
 
Flügelfreundin
23.03.2020
01:25 Uhr
     
Wie geht es, TG und Ingrid? Alles im grünen Bereich? Für Leute, die so viele Bücher haben, kommt da wenig. Es ist jetzt wohl Zeit wieder mehr Bücher zu lesen.
Ich las gerade von einem kleinen Jungen, der 1997 in Hongkong verstarb, 3 Jahre alt. Erst nach Wochen kam das Ergebnis. Vogelgrippe. Es klingelte bei mir. Viele Male habe ich gelesen, dass es weniger Vögel gibt. Sie werden in Ägypten auf der Winterreise mit Netzen eingefangen und gegessen, aber nicht nur das. Auf der Sommerreise wollen sie auf ihrem üblichen Feld landen, eine Gewohnheit die Selma Lagerlöf so schön beschrieben hat, aber da wurde gebaut. Sie verlieren gleich mal ein paar, weil die in Fenster fliegen und ein paar weitere, weil die Hauskatzen sie fangen und einige aus Erschöpfung auf der Suche nach einem anderen Nachtquartier.
Über die Fledertiere gibt es ein Buch, vielleicht auch auf Deutsch: Es heißt "The sixth Extinction", wo beschrieben wird, wie sie an einem Fungus sterben. Im gesamten pazifischen Raum West werden sie außerdem verzehrt und in den westlichen Nationen von Rotorblättern fein geschreddert.
Eigentlich ist es doch klar, dass Viren, wenn man ihre Wirte ausrottet, sich irgendwann einen neuen Wirt suchen, evtl. den Mörder (Zufall). Wacht einmal alle auf an der grünen Front, lest vorn in der Genesis nach und kümmert Euch um die Tiere und ihren Lebensraum und zwar konkret. Vielleicht kommt dann alles wieder in Ordnung, auch das Wetter, denn die Stürme könnte man theoretisch als Sündflut interpretieren. Dazu braucht es Eigeninitiative statt "Weisheit" aus der Glotze. Es braucht auch keine Greta. Es braucht zwei Seiten in der Bibel, einen Ausflug zu den amerikanischen Indianern und deren Nachhaltigkeit und Verstand.
Sie sind unsere Vorfahren und Brüder. Die Viren haben zu wenig Reservoir, weil wir ihre Wirte dezimieren. Wenn wir damit weitermachen, werden wir wohl danach aussterben, weil die Erreger überspringen werden, keine andere Wahl. Schöne Grüße von Selma
 
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