Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
TG
15.07.2021
15:07 Uhr
     
SO EIN JAMMER -Die Wetterkatastrophe rückt uns nah. Welche rigorosen Schritte sind jetzt nötig und möglich?  
Windfinder
14.07.2021
16:51 Uhr
     
Ach was. Die Windrichtung ist mit NNO angegeben, die Temperatur um 20°C. Morgen soll der Wind auf NNW drehen. Die Luftfeuchtigkeit ist relativ hoch, das ist das Problem.  
tg
14.07.2021
12:42 Uhr
     
Neuer Tag und neues Glück! Aber auch auf Sylt zu heiß , wellenloses Meer, Ostwind- der Sylter fast krank macht.  
Julius
09.07.2021
02:27 Uhr
     
Ich teile hier ein Gedicht, das ich 2010 nach meinem Abitur, in einem melancholischen Moment, aber doch auch humoristisch, verfasst habe.

Das Weltall ist ein Strudel
in einem großen Klo.
Dran steht der kleine Herrgott
und spült, das macht ihn froh!
Es wirbeln Mond und Sonnen,
solange er es will,
nimmt er vom Knopf den Finger
steht alles wieder still.
 
tg
05.07.2021
20:45 Uhr
     
Habe heute eine Trauerfeier miterlebt. Ein Mensch ist kurzerhand gestorben, der vielen Menschen auf je eigen Art hilfreich und wichtig war. Der Pastor hat liebevoll von ihr berichtet und Zuversicht gegeben. Schon gut, wenn man den letzten Weg begleitet und ihm Gutes nachruft.  
Menke
29.06.2021
22:07 Uhr
     
Auf der Suche nach Heimat!

Suchen und wiederkehren im Alter, kann auch nicht ein versuchtes ankommen in einem Seniorenstift sein.
Gut versorgt, ja das stimmt wahrhaftig, wenn ich dann von außen Bestätigung als zweifelnde bekomme.
Aber Heimat ist was tieferes, vielleicht der Grund warum wir leben.
Damit für mich, wie mein Leben einmalig.
Ein Körper eine Seele, kann auch in beidem keine Heimat sein, wenn ich taumelnd aus dem gebraucht von anderen entlassen werde.
 
tg
28.06.2021
12:35 Uhr
     
Das war ein Liebesbrief an Sylt von Karin. Und Dank an Julius für die Korrektur und Dank den Augustinern, die uns Mut machen beim Altwerden  
tg
28.06.2021
12:28 Uhr
     
VON DER SEELENHEIMAT ZUR LEBENSHEIMATNun geht der Monat auf meiner Insel dem Ende entgegen. Noch einmal sitze ich in der Frühe auf der Terrasse direkt am Wattenmeer, höre den Vögeln zu, lausche der Stille und fühle ein unbeschreibliches Gefühl des Geborgenseins. Noch einmal waren wir am Strand, gingen auf den gekennzeichneten Wegen durch dieDünen, bestaunten immer wieder die winzigen Blümchen, die Heckenrosen und das Heidekraut. Mit welcher Lebensenergie bahnen sie sich ihren Weg durch den leichten Sand zur Sonne, widerstehen den Stürmen, trotzen der Trockenheit und dem Regen schon immer, seit es diese Insel im Meer gibt! Noch einmal aßen wir leckeren „fangfrischen“ Fisch. Noch einmal nahm ich mein Syl-ter Tagebuch, schrieb hinein, was war und was vielleicht kommen könnte. Noch einmal waren wir am Grab unserer Liebsten, die hier neben der Seemannskirche St.Severin ihre letzte Ruhe fanden. Meine Großmutter, mein Vater und unsere Ama und ein Gedenkstein für meine späte Liebe. Sie sind nicht hier, ihre Seelen und ihre Liebe sind bei uns, aber es ist gut, diesen Gedenk-Ort zu haben. Noch ein letztes Mal blicke ich um Mitternacht auf das Wattenmeer, betrachte am nördlichen Horizont den schmalen Streif rötlichen Lichts, bevor sich für vier oder fünf Stunden Dunkelheit über die Insel legt. Und dann kommt ein neuer Morgen, neues Le-ben! Leuchtenden Tage voller Licht, das nicht enden will. Noch ein Mal füllen wir unse-re Herzen und Sinne mit dem Zauber der nördlichen Mittsommerzeit, um nichts zu ver-lieren, keine Minute des Lebens unter dieser Sonne, unter diesem Himmel. Weiße Wol-ken ziehen vorbei, wie Engelsbilder zum Schutz von Mensch und Natur. Morgen schon werden wir auf dem Autozug davon fahren und nach einem Monat Insel-leben zurück finden müssen in das so ganz andere, schnellere und lautere Leben auf dem Festland. Zum Schluss wird jede Sekunde unendlich wertvoll. Wir spüren, wie unersetzbar genaudieser Augenblick ist, in dem wir einatmen und ausatmen dürfen. Es gibt nichts, was das Glück ersetzen könnte, sehnsuchtslos ganz und gar dem Augenblick hingegeben, sich von ewiger Liebe getragen zu wissen. Himmel Erde Luft und Meer- Zeugen unvorstellbarer Schöpferkraft! Und jetzt? Hat sich etwas für uns verändert hier am Saum des Meeres? Vielleicht reicht es ja, mit so viel Sonne im Gedächtnis loslassen zu können und den Wind unter den Flügeln mit zu nehmen. Die Melancholie des Abschieds zu verwandeln in Lebenslust und Aufbruchstimmung. Wir fahren nicht für immer, wir kommen wieder.Und wir fahren nicht in die Fremde. Wir tauschen nur die eine Heimat mit der anderen.Was für ein Glück! HEIMAT, das ist nicht nur ein Ort, Heimat kann viele Gesichter haben. Meine SEELENHEIMAT ist hier im Norden und meine LEBENSHEIMAT dort, wo liebe Freunde mich erwarten, wo ich eingebunden bin in das schöne schwere Dasein des Sorgens und Fürsorgens, der kleinen, großen Freuden und Mühen des Alltags. Wo blei-bende Bindungen entstanden und Spuren hinterließen, wo ich Liebe erfuhr und meine Tochter geboren und erwachsen wurde. Heimat ist auch mein bayerisches Zuhause, mein Garten, meine Lebensmenschen und meine Grünwalder Thomaskirche. Aber bevor wir dorthin zurückkehren, stehen noch ein paar Tage in Hamburg bevor. In der Heimat meiner Kindheit, die noch immer mein Herz höher schlagen lässt. Ja - Heimat hat wirklich viele Farben!  
die Augustiner
28.06.2021
10:33 Uhr
     
Die Idee entstand während der Beschränkungen in der Corona-Zeit , jetzt kam sie zur Durchführung: Man hat uns in unserem Seniorenstift einen eigenen TV-Kanal eingerichtet, durch den wir unsere Gottesdienste, die im Haus stattfinden, im App. verfolgen können. Das ist besonders für Kranke und Pflegebedürftige eine große Freude. Erweitert wird das Programm noch durch Übertragungen von Veranstaltungen und Festen im Haus.
Eine feine Sache!
Ihnen allen hier eine schöne Sommerzeit und dir , Traugott, nochmals vielen Dank für deine unterhaltsame Gesellschaft in Keitum.
 
Julius
25.06.2021
23:27 Uhr
     
Auf jeden Fall kein Ignorant des Unterbewusstseins.  
Julius
25.06.2021
23:00 Uhr
     
Der Mensch hat den Segen und das Wohlwollen der Himmlichen (aka Gott?) aufzubrechen, wohin er will. Es hat niemand versprochen, dass es einfach wird oder gelingt.  
Orbart
24.06.2021
19:08 Uhr
     
Hölderlin weiss noch nichts vom Unterbewusstsein und von all den starken Mächten im Menschen, die ihn daran hindern, das Richtige zu tun und das Falsche zu lassen.
Er beschreibt den Menschen wie einen Souverän im eigenen Leben und unterschlägt all die inneren Hürden und Blockaden, die oft nur schwer zu überwinden sind und denen der Mensch zuweilen hilflos ausgeliefert ist.

Sein Wort enthält mir zuviel Distanz, zuviel Analyse. Und zuwenig Menschlichkeit.
 
Indigo
24.06.2021
13:24 Uhr
     
Nun ja. Meine Schwiegertochter beobachtete gestern einen Mann der vor einem McD aus dem Müll aß. Sie fragte, ob sie ihm etwas zu Essen kaufen könnte, und er nickte eifrig. Was denn, fragte sie. Egal sagte er. Sie kaufte ihm ein Menü. Da ist bei so jemandem nix zum Verwerfen und Sortieren. Andere Leute saßen drum herum; der Mann vor dem Müll war ihnen vollkommen gleichgültig. Meine Schwiegertochter glotzten sie nur an. Vielleicht war er Alkoholiker oder drogensüchtig. Auch so jemandem kann man mal helfen, nur eben nicht mit Geld.  
tg
23.06.2021
15:26 Uhr
     
Mir ist Hölderlins Weisung wichtig. Uns ist aufgegeben, alles wahrzunehmen, allem Bedeutung zuzumessen, alles abzuwägen, zu kosten, zu prüfen, es zuzuordnen unserm Glück. Also ist es an uns, zu verwerfen, was der Gesamtheit des Lebendigen schadet und mitzubauen am Gutenganzen. Dann wird uns das Staunen aufgehen, das wunderbare Gelingen der Schöpfung, uns, dir zugut, Mühe und Schmerzen inklusive. Und wir sind freigesprochen, neu anzufangen und aufzubrechen aus Schuld und Irrtum. Wir sind noch im Werden. Und es soll mit uns und für uns und oft auch gegen uns gut werden.  
Indigo
23.06.2021
11:51 Uhr
     
Schließe mich Julius und Orbart an. Wann hat Hölderlin das gesagt? Als er noch ein junger Mann war oder als er in seinem Turm in Tübingen mehr oder minder interniert war? Dann wäre es Sehnsucht.  
Julius
23.06.2021
00:17 Uhr
     
Die Himmlischen wollen, dass die Menschen frei sind und sich ihres eigenen Verstandes bedienen und so durch eigene Erkenntnis zum Glauben gelangen. Dann könnte man sich auch überlegen, dass Gott die Beziehung zum Menschen will, der Mensch soll die Beziehung aber freiwillig und informiert eingehen.  
Orbart
22.06.2021
20:26 Uhr
     
Hölderlins grosses Wort hat mit meiner Realität nicht das Geringste zu tun.
Und ich denke, damit stehe ich nicht alleine.
 
Menke
19.06.2021
21:54 Uhr
     
Was Hölderlin mir sagen will!

Freiheit als mein Lebensziel zu setzen, ist ein ewiges hinterherlaufen in Unfreiheit!
Freiheit zu verstehen, aber nicht nur auf mich bezogen, dass ist eine Lebensaufgabe, die wir am Ende erst verstehen können.
Wie wichtig Freiheit für mich ist, erlerne ich erst jetzt jetzt, wenn andere mir meine Freiheit nehmen wollen.
Wer wenig hat, dem wird viel an Freiheit und Erkenntnis gegeben.
 
Monika Glässel
17.06.2021
22:11 Uhr
     
Die Freiheit zu haben, mein Leben so zu gestalten wie ich will, war mir immer möglich, und ich habe es immer genutzt. Dafür kann ich gar nicht genug danken, denn das ist den wenigsten Menschen vergönnt..............  
tg
17.06.2021
11:07 Uhr
     
Zu diesem großen Wort- mag da keiner was sagen?  
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 
391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 



0763938


Nach oben - © 2003-2021 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss