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Rainer
17.07.2022
14:21 Uhr
     
Kallisto: Schönen Urlaub und eine winzige Korrektur: TG hat bei mir/uns signiert: bleibt fein behütet.  
Kallisto
16.07.2022
23:53 Uhr
     
Rainer

Im Gegensatz zu Ihnen sind die Augustiner nicht auf persönliche Attacke aus. Sie sagen nur, dass es bei ihnen funktioniert, und das glaube ich auch. Wer sie gelesen hat, weiß, dass auch der Inhalt stimmt. TG hätte sonst wohl kaum bei ihnen gepredigt.

Übrigens erwähnte TG kürzlich mal etwas von einer dünnen Kollekte an Weihnachten. 100 Euro sind für mich oft so viel wie für andere Personen 10 Euro. Es ist alles relativ.

Ich werde übrigens wieder eintreten, aber bei den Katholiken. Trotz TG. Er ist viel katholischer, als man meinen könnte, vielleicht durch den guten Kontakt zu Drewermann. Beide sind genau im Zentrum, ganz einfach. Sehr nah bei Wahrheiten.

Ansonsten haben Sie ja Recht. Vier Wochen mindestens Pause. Bleiben Sie wohl behütet, Zitat TG.
 
die Augustiner
16.07.2022
23:02 Uhr
     
Sorry. Natürlich rhetorisch.  
die Augustiner
16.07.2022
22:12 Uhr
     
@ MG Ganz salopp hier gesagt : wer Traugott kennt und schätzt, kommt doch gar nicht auf die Idee, aus der Kirche auszutreten. Wir haben immer gesagt, Kirche hätte nicht die Probleme , wenn mehr Pastoren, Pastorinnen diese rethorische Gabe und das Charisma hätten. Aber es ist wie es ist, Gott sei Dank ist das Augustinum ein christlich geprägtes Haus, unsere Gottesdienste im Haus sind stets bis auf den letzten Platz besetzt. Vielen aber ist auch noch der Gottesdienst in unserer Bismarck-Kirche von Traugott und seiner nahen Verwandtschaft in Erinnerung - das war schon ein eindrucksvolles Erlebnis.
Übrigens: Traugott kann uns ja hier einmal erzählen, wie viele Menschen während seiner Keitumer Dienstzeit wieder in die Kirche eigetreten sind.
 
Menke
16.07.2022
21:59 Uhr
     
Kurz und knapp!

Im Rahmen der Säkularisierung von 1803, wo kirchliche Besitztümer enteignet wurden, sorgte der Staat dafür, dass die Kirche weiterhin ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen konnte.
1908-1912, ist die Kirchensteuer dann fest in Deutschland eingeführt worden.
1919 wurde sie fest verankert, durch die Weimarer Reichsverfassung.
Das Ziel, eine Selbstfinanzierung der Kirche und damit zu einer stärkeren Unabhängigkeit vom Staat.
Die Eigentliche Kirchensteuer, wurde von Adolf Hitler eingeführt.
 
Rainer
16.07.2022
20:46 Uhr
     
Mein Vorschlag an „Kallisto“, Alleinunterhalter und Intelligenzbestie: Reden ist Silber, schweigen ist Gold. Das ist Traugott‘s Homepage. Respektieren Sie doch einfach, dass man wie in anderen Medien „den Ball flach“ halten sollte. Ein Grund, warum ich auf einige Ihrer „Anmerkungen“ nicht weiter eingehe. Kehren Sie in sich und erfreuen Sie sich als Kirchensteuer-Verweigerer an Ihrem angehäuften Vermögen. 100 € Spende: lächerlich.  
Kallisto
16.07.2022
20:08 Uhr
     
In Frankreich bekannten sich 2012 etwa 40.000.000 Menschen zur katholischen Kirche. Auf Grund sehr unterschiedlicher Befragungsresultate kann der Bevölkerungsanteil nur grob zwischen 54 % und 66 % geschätzt werden.
von wikipedia
keine Kirchensteuer

Das bedeutet, dass Sie vielleicht Recht haben.
Ich habe aber vielleicht auch Recht. Kann sein, dass man ohne Kirchensteuer den Glauben retten könnte.

Der Mammon geht tatsächlich schlechter durch ein Nadelöhr als ein Kamel.
 
Kallisto
16.07.2022
19:46 Uhr
     
Glauben Sie mir, MG, ich kenne viele Leute, die den Austritt aus Prinzip machen. Mit Geiz hat das sehr wenig zu tun. Wenn Sie eine komplexe Gemengelage allein auf Geiz schieben, tun Sie sich keinen Gefallen. Man kann Sie ja sogar von der Einkommensteuer absetzen.
Es nützt auch nichts, auf Leute zu schimpfen, die jahrelang diese Steuer gezahlt haben, ohne sich darüber zu ärgern und sich dann mehrfach über etwas ganz Anderes geärgert haben.

Es nützt auch nichts, diese als Agnostiker abzuqualifizieren. Mit mir kann man das machen, aber weil ich an dem einen oder anderen zweifle.

Bei Einzelnen dürfte übrigens eine Rolle gespielt haben, dass ihnen die Fernsehzwangsgebühr übergezogen wurde.
 
leise
16.07.2022
14:31 Uhr
     
Ich. Und ich habe es nie in Erwägung gezogen, es nicht mehr zu tun.  
MG
16.07.2022
13:57 Uhr
     
Wer außer tg und mir zahlt denn hier überhaupt Kirchensteuer? Die "Begründungen" warum Ihr nicht zahlen wollt sind nur Ausreden, gebt doch zu, dass Ihr "Nichtzahler" geizig seid, das wäre ehrlich!  
Kallisto
16.07.2022
10:13 Uhr
     
Sie würden ja niemals das Gerüst kritisieren, TG. Jeder, der Sie ein bisschen kennt, weiß das. Es mag auch am Vater liegen. Also, falls Sie verlängern wollten und durften nicht, würden wir das nicht erfahren.

Aber immerhin kenne ich Einen, auch nicht von schlechten Eltern, der das wollte. Wurde ihm nicht gestattet.

Zusammenfassung: An Euch Pastoren, den meisten, liegt es nicht, am Geld nur teilweise. Es liegt an Starre und politischer Nähe, und das war schon zu Jesu Zeiten so.

Und dass Frau Kässmann sich zum Rücktritt genötigt fühlte, lag wohl eher nicht an zwei Gläsern Wein.
 
Kallisto
16.07.2022
09:36 Uhr
     
Sie wissen, was das bedeutet: Sie können es dann nicht von der Steuer absetzen und sind im trauten Verbund mit der alten Dame, die sich schwer tut und "nur" zehn Euro gibt. Erst ab 50 Euro absetzbar. Es kommt dann von Herzen. Ich gebe für geistlichen und geistigen Inhalt.  
Kallisto
16.07.2022
09:00 Uhr
     
Ich sage Ihnen mal was, TG: Sie hatten mal nach Weihnachten 100 Euro in der Kollekte, anonym. Jetzt ist das nicht mehr anonym. Sie hatten aber keineswegs für mich gepredigt, sondern für uns alle. Die Predigt war gut. Es wurde natürlich für Brot für die Welt gesammelt.
Der Letzte, der diese Summe von mir in der Kollekte hatte, war der Patriarch von Venedig. Ich denke gar nicht daran, Kirchensteuer zu zahlen.
Grüßen Sie mir den Paulus, wenn Sie mal im Paradies sind.
 
Kallisto
16.07.2022
08:53 Uhr
     
Siegfried

Es ist schwer, auf Ihr Statement einzugehen. Wenn es ein Festbetrag wäre, müsste man ihn doch ganz unten ansetzen, bei den Armen, und es bliebe nicht sonderlich viel übrig nach Verwaltungskosten.

TG nochmal:
Die Wohlhabenden in den USA wurden immer angehalten und hielten sich selbst an zu Caritativem.
Punkt 2: Der Staat ist feudal geworden. Sie sehen das an dieser Hochzeit oder an Gipfeln in Cannes, Ellmau, sonstwo. Sagen Sie mal was zu Frère Roger.
 
Kallisto
16.07.2022
08:45 Uhr
     
@ TG

Woher haben Sie das denn?
Vielleicht ist das zuweilen so, doch ist es gewiss nicht die Regel, es gibt solche und andere.
Wenn Einer mal das Fass aufmacht:

https://www.youtube.com/watch?v=IN05jVNBs64
Amazing Grace

Nebenbei bemerkt: Wenn die Kirchensteuer privat wäre, gäbe es die Rente nicht, und Sie würden immer noch predigen. Für uns wäre das nicht das Schlechteste gewesen.
 
Siegfried
15.07.2022
20:46 Uhr
     
Schade, dass niemand konkret auf mein Statement eingeht. Statt dessen Umschreibungen und Abweichungen. Klar, kenne ich die Situation USA. Nur sind wir in D und sollten dabei bleiben. Traugott, Sie haben ja auch durch Kolumnen und Bücher und Predigten ein super Image erhalten und gepflegt. Ich kenne Sie außer durch Predigten besonders durch unsere langen Aufenthalte in Keitum bei Inken und Alfred (26 Jahre) und die gemeinsamen Kirchenfeste. Daher ist mein Ansatz nicht, Ihre wohlverdiente Rente anzusprechen sondern die Frage, warum Leute trotz super Pfarrern wie Sie austreten. Ich bleibe dabei, nicht aus Geiz oder Geld sparen. Das System des Kirchengeld -Einziehens durch den Staat ist nicht zeitgemäß und sollte reformiert werden. Nur ist das kein derzeit relevantes Thema und bleibt „in der Schublade“.  
tg
15.07.2022
19:57 Uhr
     
Die Kirchensteuer ist gering im Vergleich zu den Beiträgen, die in Amerika von den Gemeindegliedern der dortigen Gemeinden gezahlt werden und jede Predigt ist annähernd eine "money- sermon". Die Pastoren dort sind Angestellte der Gemeinde. sie werden gefeuert, wenn sie nicht genug Geld einpredigen. Kein Wunder, wenn unter diesen Umständen die Prediger in Versuchung sind, "dem Volk nach dem Munde zu reden". Die Kirchensteuer ist damals vom Staat eingeführt worden, um die Bezahlung der Pastoren durch Fürsten u Senate abzustellen, die natürlich Gehorsam verlangen konnten. Die Kriegsbegeisterung von 14-18 war auch von den Kanzeln befeuert. Jedenfalls bin ich dankbar, dass ich nicht meine Pension einzelnen Spendern verdanken muss.  
Menke
15.07.2022
19:07 Uhr
     
Kirche und Glauben!

Wenn ich wegen der Kirchensteuer aus der Kirche ausgetreten bin, habe aber meinen Glauben an Gott behalten,
dann kann ich weiterhin am Abendmahl, oder an der Kommunion teilnehmen.
Denn alles andere macht ja keinen Sinn.
Letztendlich gehe ich zum Tisch des Herrn, der mich ja eingeladen hat, im Gedächniss an ihn und seinen Jüngern, gemeinsam zu Tische sitzen.
Natürlich stellt sich nach einem Kirchenaustritt die Frage für jeden, warum bin ich nicht schon vorher ausgetreten.
 
Kallisto
15.07.2022
17:21 Uhr
     
@ MG/Siegfried:
Es ist der Inhalt. Es ist nicht mehr alles drin, was draufsteht. Hierzu lese man:
Albert Schweitzer, Theologischer und Philosophischer Briefwechsel
1900-1956
Aus dem Nachlass, Beck-Verlag

Und hierin die Rede zur Eheschließung von Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp.
Dann sieht man den Inhalt, und man sieht auch den künftigen Bundespräsidenten, der nichts mit einigen seichten Darstellern von heute gemeinsam hatte. Was die Braut für ein Kleid anhatte, weiß vermutlich niemand. Und von drei Kleidern dürfte schon gar nicht die Rede sein.

Die Ehe geschlossen am Sonntag vor Palmarum 2008, 11.April.
 
Kallisto
15.07.2022
16:15 Uhr
     
Frage an TG:

Kann dann Einer, der ausgetreten ist, mit diesem Präzedenzfall auch zum Abendmahl gehen?
 
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