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Kallisto
20.09.2022
10:24 Uhr
     
Gott ist nicht perfekt, Menke. Verlangt man Perfektion von Gott, muss man am Holocaust scheitern und Atheist werden.
Gott ist auch, was wir zusammen daraus machen, jeder für sich und manche zusammen.

Wie sagte er doch so schön, gar mit einem Buch, wenn ich mich recht erinnere:
"Gott liebt dich und braucht dich."

6000 Menschen aus der britischen Arme haben jetzt Gott gedient. Die Sargträger trugen über 500 Pfund, denn der Sarg war mit Blei ausgekleidet. Ma'am, wie sie sich nennen ließ, dürfte 50 kg gewogen haben. Die Menschen auf der Straße, die Armeeangehörigen, das Personal, das die Blumen einsammelte und wieder auslegte, die Polizei, die dafür sorgte dass nichts passierte, die Kameras - alle zusammen haben dieses göttlich zu nennende Werk gestaltet, diesen Abschied, und Chopin und Beethoven waren auch dabei.

Und wenn du dabei bist mit dem Herzen, bist du auch ein Teil davon, und das muss genügen. Und dann legen die Bischöfe das Zepter, den Orbit und die Krone auf den Altar, denn dort braucht sie das nicht.

Und sie wusste das immer am besten. Ihr Vater war auch gut.
Ich konnte Kraft aus der Beisetzung ziehen, und das ist wichtig.
 
Kallisto
19.09.2022
21:55 Uhr
     
Ja, TG.
Nicht vergleichen, Menke.

Eine Frau, die 70 Jahre lang ihr Leben in den Dienst ihrer großen Aufgabe gestellt hat, darf man nicht vergleichen. Barack Obama beschrieb kürzlich, wie er und Michelle zu einem Staatsdinner eingeladen gewesen waren und sie natürlich sehr repräsentativ ausgesehen hatte. Sie hatten ihr eine von den Kosten her überschaubare Brosche geschenkt und fühlten sich in dem Moment etwas schäbig damit.

Am nächsten Tag war Dinner in der amerikanischen Botschaft. Die Queen trug die Brosche.
Diese Geschichte ist eine der Geschichten, die sie kennzeichneten. Sie ehrte jeden, hörte gut zu, ehrte jedes Geschenk.

Die Briten haben sie wundervoll verabschiedet und die Vertreter der übrigen Welt dazu. Der GD in Windsor gefiel mir fast noch besser. Der Psalm war schön, die Musik noch besser.

Aber wundervoll waren auch die Paraden und die Aufnahmen davon. Von fern sah es aus, als wiegen sie von links nach rechts, wie das Meer. Der Gleichschritt hatte etwas Beruhigendes. Es war einfach wundervoll. Sie hatten in Windsor zwei Bürgersteige aus den ganzen Blumensträußen aus dem Volk gestaltet. Es war alles sehr liebevoll.

Als sie ihren Mann allein sitzend in der Kirche verabschieden musste, war ich wütend. Kurz danach lösten sie die Covid-Regeln auf. Das hätten sie mal vorher machen sollen.

Sie bererdigte ihre ca. 30 Corgis und Dorgis dort, wo sie jeweils starben, wo sie gerade war, Windsor, Sandringham oder Balmoral. Der letzte starb vor kurzem in Balmoral. 20 Jahre wurde er alt. Sie sagte, sie wolle ihn nach dem Urlaub in Windsor beerdigen. Vielleicht ahnte man es da schon.

Die Passage aus Psalm 103 war großartig.
 
Menke
19.09.2022
20:39 Uhr
     
Macht euch die Erde untertan!

Das stimmt, wenn ein Vergleich gezogen würde, zwischen der Beerdigung von König Elisabeth der II und der Anonymen Bestattung in einem Urnen Rasen Grab, wo das Sozialamt in Vorleistung für die Beerdigungskosten tritt.
Meistens auch ohne Seelsorger/in.
Zeigt sich Gott hier einmal wieder, dass er die Ungerechtigkeit in seiner Schöpfung sehendes Auge für die Menschen zulässt!
Oder sollen wir den fragenden sagen, was Gott macht, das macht er gut!
 
tg
19.09.2022
20:02 Uhr
     
Nie sah man eine grandiosere Beerdigungszeremonie als die für Queen Elisabeth II. Schon anrührend, wie viele Menschen für sie dankten und um sie trauerten. Da sind unsere schlichten Bestattungen ja kärglich , manche sogar leer von Sinn und Hoffnung.  
Kallisto
17.09.2022
15:20 Uhr
     
"Ich lass mich überraschen" ist grandios.
Der Glauben an ein Danach hilft aber auch uns Zurückgelassenen. Wir stellen uns oft wieder gut auf in dem Glauben, gesehen zu werden.
Ich finde das wichtig.
 
Menke
16.09.2022
10:53 Uhr
     
Eine Gradwanderung!

Wenn ich verstehen will, so ist und war Glaube in den Zeiten wo viele Menschen noch Analphabeten waren, leichter unter das Volk zu bringen, beeinflussbar von ihren Institutionen.
Sie sind und waren damit beeinflussbarer, was ihnen die sogenannten Auserwählten aus der Gesellschaft heraus, vorgaben wenn auch heute noch.
Was ja auch nachweisbar und verständlich ist.
Je mehr der Mensch aber im Laufe der Jahrhunderte aus seinem Analphabetentum herauskam, entstand Neugierde und kritische Hinterfragung, übertragbar auch aus seiner inneren Unzufriedenheit heraus.
Sicherlich auch spüren, dass man durch seinen Glauben neuen Halt bekam, der hier und da innere Zufriedenheit auslöste.
 
ds
14.09.2022
11:14 Uhr
     
zu TG "...was er erwarte von Drüben. Seine Antwort: "Ich lass mich überraschen." Soweit kann doch auch ein Agnostiker mitgehen.0der?"...
Mein Kommentar: Wer offen ist für Überraschung, hält die Einlösung der Erwartung doch zumindest für mögich - oder? Der Agnostiker weiss, das da nichts zu erwarten ist - oder? Denkt doch bitte hier weiter mit! LG Delf
 
tg
13.09.2022
19:06 Uhr
     
Das ist der ganze Jammer: "Die Dummen sind sich so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel“ Bertrand Russel-
stark gesagt: Also Mut, mein Unwissen, mein nur Ahnen, mein Nur- was heißt hier nur: Hoffen einzugestehen.
Mein Freund , der lange Gewissheit gepredigt hat, kurz vor seinem Tod gefragt, was er erwarte von Drüben. Seine Antwort: "Ich lass mich überraschen." Soweit kann doch auch ein Agnostiker mitgehen.0der?
 
Menke
11.09.2022
17:22 Uhr
     
Mach dein Verhalten nicht an Besitzständen fest!

Noch nicht so lange ist es her, da sah ich auf meiner Einkaufstour mit dem Fahrrad, nach meinem Augenschein zu urteilen, einen Obdachlosen auf einer Parkbank mit einer Flasche Bier sitzen.
Sein Mund so viel mir auf, war fast zahnlos nur bis auf wenige nach außen hin schief sitzende Zähne.
Stoppelbärtig wie sollte es auch anders sein und seine Kleidung war seinem Wesen angemessen.
Trotzdem hielt ich an, weil Interesse ich mir aufkam.
Ohne Umschweife nach wenigen Fragen, streckte er seine rechte Hand nach mir hin, um mich zu begrüßen.
Ich erwiderte nach kurzem zögern, seinen Gruß und so erfuhr ich, dass er in jungen Jahren genau wie ich, in der Gleichen Kaserne seinen Dienst verrichtet hatte.
So stieg Vertrauen in ihm noch mehr, und er erzählte weiter aus seinem beruflichem Leben, wo ich auch gleiches beisteuern konnte.
Und immer wieder, streckte er seine Hand zu mir um Vertraulichkeit zu zeigen.
Beim weiterfahren stellte ich für mich fest, je weniger ein Mensch an Besitzständen hat, desto offener kann er sich mit sich vergessen.
 
ds
09.09.2022
10:29 Uhr
     
...ach, was für ne Zeit: die einen wollen sich ihre kleine Idylle erhalten, andere denken an den Sinn der Ereignisse dieser Zeit zur Transformation und Gottes Wirken darin und daran. Und ja, kleinste Dinge - Bezug Lukas - sind Mitwirken an Reich Gottes, auch wenn es sich mal nicht so benennt, ist es aber einfach durch Tun. Und Schweitzer: nicht Gebete ändern die Welt, sondern Gebete verändern Menschen und die verändern die Welt. Hören wir nie auf mit Glauben, d.h. doch Vertrauen auf Gott. Dazu mal in Lebensmut.de stöbern, Nachweise dafür en gros. Welch Schatz, Beleg deines Wirkens in der Welt, danke TG!! Bleibt..wie Tg sagt: fein...behütet. a dios...Delf  
Kallisto
08.09.2022
23:32 Uhr
     
Queen Elizabeth ist ihrem Mann nachgefolgt. Ich bin sehr beeindruckt von ihrer langen Liebe und Loyalität zueinander.
Menke: Vielen Dank. Ich wusste nicht, dass Lukas Arzt und Maler war.
 
tg
07.09.2022
17:44 Uhr
     
Nur mal eben-- in sechs Stunden 50 Aufrufe. Große Freude. Aber auch Bitte, doch mal mitzuschreiben.  
Menke
07.09.2022
14:18 Uhr
     
Ausgestoßene für das Leben.

Lukas der Evangelist, war Arzt und Maler, dass Gehörte damals zusammen.
Also Leute, die Lesen und Schreiben konnten, war damals nur privilegierten Menschen vorbehalten.
So denke ich, konnte solch ein Mensch Empathie zu den Menschen bringen, auch mit der Geschichte von Jesus, der als Sohn Gottes auftrat, aber dadurch verhöhnt und verspottet wurde.
Ob er wirklich wie die anderen Jünger in der Nähe Jesu sich befand, ist unter den Bibelforschern heute strittig.
Aber ein Arzt und Maler hat ja auch geschulte Ohren zum hören und bildhafte Augen, um sich in die Geschichten von Jesus und seinem Umfeld reinzuversetzen.
Wenn ich das verstehen will, dann ist es nur wenigen Menschen ohne Vorbehalte gegeben, hilflose und leidende Menschen am Straßenrand oder in ihrer Wohnung zu verstehen und ihnen Hoffnung zu bringen.
 
die Augustiner
06.09.2022
22:28 Uhr
     
Ja, Traugott, wir können dich verstehen, aber uns stockt bei den täglichen Nachrichten der Atem. Die ständige Frage, was noch alles auf uns zukommt, lähmt uns irgendwie und zwingt uns in Diskussionen, die nicht zielführend sind. Eigentlich muss man die Kriegsparteien nur zum Friedensvertrag bekommen, aber das scheint aussichtslos. So stecken wir fest in diesem Kreislauf von Waffenlieferungen, Sanktionen, Kernkraftwerken her und hin, hohen Kosten, die sich niemand mehr leisten kann und Pflegebedürftigen, die lieber den begleiteten Suizid wünschen, als im Heim zu leben.
Dennoch versuchen wir , uns eine kleine Idylle zu erhalten und mit Adenauer , der ein gläubiger Katholik war, auch wenn er sich mit den Kirchenfürsten stritt, zu sagen: Et is noch immer jut jegange.
 
tg
06.09.2022
19:00 Uhr
     
Kann mal bitte jemand weiter denken.  
tg
03.09.2022
14:54 Uhr
     
Traf gestern auf einen Menschen, der seine Kindheit in der DDR verbrachte , hier in einem Heilberuf tätig ist und sich als Heide bezeichnet, Lukas mit Namen. Er hatte von dem Namensgeber nie gehört, noch keine Bibel in der Hand gehabt. Er tut viel Gutes, ist intelligent, leidet an den Ungerechtigkeiten an seinem Arbeitsplatz und in der Welt. Will sich noch mehr einsetzen für Besserung, will sich wohl auch politisch engagieren. - Wieder ein Beispiel, dass man Christ sein kann ohne Kirche. Und dass Gott seinen Menschen auf vielerlei Wegen nahe ist.  
Menke
01.09.2022
09:52 Uhr
     
Aussagen aus der Zeit gesprochen!

Meine Gedanken kamen aus Mt. 13,12.
Die Menschen sind unterschiedlich zur Welt gekommen.
Gott gab ihnen unterschiedliche Talente.
Auch ihre Entwicklung, zumindestens in jungen Jahren, liegt in erster Linie an ihrem Umfeld.
Dadurch entstehen unterschiedliche Lebensläufe.
Dem versuchte die Gesellschaft zu Zeiten Jesu wie heute, den nicht angepassten auf den Richtigen Kurs zu bringen.
Heißt aber auch, wenn Jesus in Gleichnissen von Unkraut also den bösen Menschen spricht und denen die durch viel Arbeit mit ihren Talenten von guten Menschen spricht, so schließt er ja Menschen aus, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrem Lebensschicksal aus dem gesellschaftlichen Raster fallen.
 
Kallisto
31.08.2022
12:22 Uhr
     
Dieses Gleichnis betrifft nur den Diener, der auf des Herrn Gut aufpassen oder es vermehren soll, auch von Talenten ist die Rede, Menke.
Auch Angst wird erwähnt. Die beiden Mutigen werden belohnt, der Zaudernde verliert. So geschieht es jeden einzelnen Tag in jeder einzelnen Firma. Daran ist nichts besonders ungerecht, denn die Logik bestimmt hier.

Geistig könnte man es auch auslegen. Wer früh, spätestens in den späten Schuljahren arbeitet, wird dieses Wissen evtl. explodieren.
Wer nur feiern geht und Computerspiele spielt, mag später an der Supermarktkasse enden, was nicht der schlechteste Job sein muss.

Geistlich dagegen kann ich es nicht auslegen, denn geistlich kann man m.E, zu jedem Zeitpunkt einsteigen und mehr werden.
 
Menke
30.08.2022
22:09 Uhr
  Homepage  
Wo Glaube schwerfäll!

Wer viel hat, dem wird viel gegeben!
Wer wenig hat, dem wird genommen!
So lesen wir in der Bibel.
Was für eine Ungerechtigkeit, dass Gott seine Schöpfung so vorher bestimmt und erschaffen hat.
 
tg
28.08.2022
16:23 Uhr
     
Du , ich sind der Rabbi, die Rabbinerin.  
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