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Orbart
25.09.2021
20:07 Uhr
     
Bei allem Respekt vor dem langen Text und seiner theologischen Aussage..........

Ist es eigentlich zuviel verlangt, dass man die Begrifflichkeiten aufmerksamer und sauberer wählt?
Warum ist die Rede von der Klimakatastrophe? Vom "Weltuntergang" ? Davon, dass die "Welt" den Bach runtergeht? Vom "Bösen"?
Wäre es nicht richtiger vom Klimawandel zu sprechen? Von der Erde statt von der Welt?
Wäre es nicht richtiger,zu erwähnen, dass die Erde in ihrer Geschichte schon weit dramatischere Veränderungen gemeistert hat, wie Meteroiteneinschläge, Eiszeiten und Vulkanausbrüche, die weit grössere Auswirkungen hatten als es menschliches Verhalten jemals vermag?

Warum wird hier soviel Angst gepredigt? Soviel Schuld und menschliches Versagen?
 
Menke
24.09.2021
10:49 Uhr
     
Der Freie Wille!

Gott hat uns Menschen viel von seiner eigenen Freiheit gelassen, macht Euch die Erde untertan, was jeder für sich verstehen möge, oder gehe hin und sündige nicht mehr.
Wie auch für sich, die Auslegung der Bibel, ob nun im erkennen und danach handeln zu wollen.
Das ist noch kein Weltuntergang im eigenen Verstehen können und wollen, aber ich kann meine eigenen Lebenssituation besser verstehen.
 
Kallisto
21.09.2021
11:42 Uhr
     
Das Hauptproblem an diesem ist, dass das Christentum die sog. westliche Welt vertreten hat. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung, wohnhaft in China, Indien und Asien generell, glaubt so nicht.
Algemeine Einschätzung ist, dass Asien an Einfluss gewinnen wird, während die westliche Welt diesen langsam (aber sichtbar) verlieren wird. Somit wird auch der Einfluss christlicher Kirchen abnehmen.
Das zweite Problem ist zweifellos, dass die Grundlagen der westlichen Errungenschaften nicht etwa von Kirchen erarbeitet wurden, sondern von Menschen wie Kopernikus, Galilei, Komlumbus und Handeltreibenden wie z.B. Marco Polo. Die Kirche wurde sekundär, z.B. in Lateinamerika, zum Profiteur und manchmal auch zur moralischen Bremse in Gestalt einiger Brüder.
Zurück zu unserer kleinen Landmasse mit begrenztem Einfluss: Wir richten nichts aus. Was wir abbauen, baut China auf. Das ist die Realität. Trump würde für das verhöhnt, was Biden effektiv macht: Australien mit 12 atombetriebenen U-Booten, die nicht auftauchen müssen (oder nicht so oft) ausstatten. Europa wird brüskiert. Das ist Realpolitik. Europa sollte ausgeträumt haben, mehr an die Römer denken und aus seiner ideologischen Hängematte rauskommen.
 
tg
20.09.2021
12:30 Uhr
     
Wir beten: „Gott, dein Reich komme.“ Aber

wir meinen damit doch nicht, die Klimakatastrophe leite den Weltuntergang ein, und Gott würde das Experiment „Schöpfung“ abbrechen- schlicht, weil er einsähe, dass er uns Menschen als seine Mitarbeiter überfordert hat. Sind wir Ihm in unserer Überheblichkeit, „wie Gott zu sein“ entglitten? Und Gott versucht ein Neues- senkt einen neuer Himmel und eine neue Erde von oben herab. Aber das meinen wir doch nicht, wenn wir um das Kommen des Reiches Gottes bitten.

Christen setzen auf das „Prinzip Hoffnung“, dass wir Menschen unter Einfluss des Heiligen Geistes zur Vernunft kommen. Gott baut mit uns sein Reich hier – „das Gute“ wächst in der Geschichte. Also nicht Absturz, auch nicht nur endloses Fließen der Zeit. die endlose Wiederkehr des Gleichen sondern Weitergang im Guten.

Ich glaube an einen zielgerichteten Verlauf , eine Steigerung, Verbesserung der Geschichte durch und als Entfaltung des Heiligen Geistes. Ich glaube, dass die Weltgeschichte die Geschichte der Gestaltwerdung des Geistes ist- dass Gott, der Geist, dabei ist die Schöpfung fertig zu entwickeln. Am Ende möge dann eine fertig ausgewickelte heile Welt stehen.

Gibt es wenigstens Zeichen von Fortschritt zum Besseren? Ich meine, wir müssen es glauben. Wie sollten wir sonst Kinder ins Leben rufen. Bäume für nächste Generationen pflanzen? Wie sollen wir sonst gute Spuren hinterlassen wollen?

Es sind so viele Schreckensmeldungen unterwegs. Die Coronapandemie saugt zusätzlich Lebenskraft aus uns allen. Die Verteilungskämpfe unter uns Menschen nehmen zu.

Aber die Spendenbereitschaft bei uns ist gestiegen, es gibt weniger Verkehrstote, weniger Morde, weniger Menschen hungern, wir Deutschen sind friedlicher geworden, Europa kämpft erfolgreich darum, Kriege durch Verhandeln zu vermeiden. Es gibt mehr und mehr Demokratien auf der Erde. Der, die Einzelne kann individueller sein, ihr Leben gestalten. Bei uns jedenfalls herrscht Religionsfreiheit- auch die Freiheit, keine Religion haben zu wollen. Toleranz untereinander wächst: Man erträgt etwas, was man nicht billigt und im Grund für falsch hält- um des Friedens willen.

Es ist so bequem, die Welt den Bach runtergehen zu sehen und mirs noch eben gut gehen zu lassen. Doch es kommt wohl auf uns und die Menschheit insgesamt an, es kommt drauf an, ob wir Widerstandskämpfer gegen das Böse sind.

Lange Zeit hat Kirche die Entwicklung der Menschengeschichte in Teilen der Welt bestimmt. Eine wesentliche Mitteilung des Evangeliums, (was ja die Basis der Kirche ist), lautet (mit Worten des Paulus im Galaterbrief 5,1) :“Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So stehet nun fest und lasst euch nicht wieder in ein knechtisches Joch zwingen.“

Jahrhunderte brauchte es, dass diese Maxime auch gegen Kirche gilt- Martin Luther hat den Freiheitsraum für die Menschheit weit aufgestoßen, Die Aufklärung hat dann die Entwicklung zum weltlichen Staat betrieben. Kirche, jedenfalls die protestantische Fraktion- hat Abschied von kirchlichen Machtansprüchen, genommen, die ja bis ins Privatleben hineinregierten.

Oberflächlich gesehen verliert Kirche an Einfluss. Doch die Substanz der Kirche, die HeiligGeistkraft, wandert in die Welt ein und heilt (hoffentlich)
die Weltgeschichte. Nach dem Katastrophenjahrhundert mit zwei Weltkriegen und dem unsäglichen Morden durch Hitlerdeutschland scheint die (westliche ) Welt doch zur Besinnung zu kommen- auch wenn Trump und Afghanistan und die Fastvergiftung von Nawalniy und, und… immer wieder verzweifeln lassen.

Die Heilige Geistkraft, so hoffen Christen, wandert trotz aller Rückschläge in Staat und Gesellschaft ein. Freiheit und Liebe sollen mehr Einfluss gewinnen, nicht durch kirchliche Verordnungen sondern durch Soziale Marktwirtschaft, durch Soziale Gesetzgebung und staatlich erzwungene Rücksichtnahme –allein die Straßenverkehrsordnung bekehrt ja zu einer Art von Nächstenliebe. Was Kirche früher durch strenge Kirchenzucht erzwang, ist nicht wie weggeblasen sondern geschieht durch Einsicht und Verabredung. Noch ein Beispiel: „Die Leidensbereitschaft der Menschen, sich strengen Kuren zu unterziehen, scheint im selben Maße gestiegen, wie der Einfluss der Kirche gesunken ist- die Lust an Verzicht auf Fleisch und die Selbstüberwachung ist schärfer geworden als die Einhaltung der Fastengebote, einst“ ( SZ).
Geistvolleres Leben wächst in Kultur und Staat- mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Nächstenliebe, Demut, Verantwortungsbereitschaft- wandert ein in die Menschheit, hoffentlich.
„Tatsächlich realisiert die vermeintlich säkularisierte westliche Moderne christliche Werte in einem Ausmaß, von dem das christliche Mittelalter nur träumen konnte. Es dürfte keine Epoche geben, die mehr an Aufwertung des Individuums, an Achtung der Person, an Versuchen, Gleichheit und Solidarität zu verwirklichen, umgesetzt hat als die weltliche Moderne. Die Moderne ist nur dann unchristlicher als frühere Epochen, wenn man Christentum mit Kirchlichkeit identifiziert. Der göttliche Geist treibt das Christentum über seine ausschließliche Fixierung auf die Gestalt der Kirche hinaus“ (Jörg Lauster: Der Heilige Geist. Beck-Verlag).
 
TG
19.09.2021
18:39 Uhr
     
Wir beten: „Gott, dein Reich komme.“ Aber

wir meinen damit doch nicht, die Klimakatastrophe leite den Weltuntergang ein, und Gott würde das Experiment „Schöpfung“ abbrechen- schlicht, weil er einsähe, dass er uns Menschen als seine Mitarbeiter überfordert hat. Sind wir Ihm in unserer Überheblichkeit, „wie Gott zu sein“ entglitten? Und Gott versucht ein Neues- senkt einen neuer Himmel und eine neue Erde von oben herab. Aber das meinen wir doch nicht, wenn wir um das Kommen des Reiches Gottes bitten.

Christen setzen auf das „Prinzip Hoffnung“, dass wir Menschen unter Einfluss des Heiligen Geistes zur Vernunft kommen. Gott baut mit uns sein Reich hier – „das Gute“ wächst in der Geschichte. Also nicht Absturz, auch nicht nur endloses Fließen der Zeit. die endlose Wiederkehr des Gleichen sondern Weitergang im Guten.

Ich glaube an einen zielgerichteten Verlauf , eine Steigerung, Verbesserung der Geschichte durch und als Entfaltung des Heiligen Geistes. Ich glaube, dass die Weltgeschichte die Geschichte der Gestaltwerdung des Geistes ist- dass Gott, der Geist, dabei ist die Schöpfung fertig zu entwickeln. Am Ende möge dann eine fertig ausgewickelte heile Welt stehen.

Gibt es wenigstens Zeichen von Fortschritt zum Besseren? Ich meine, wir müssen es glauben. Wie sollten wir sonst Kinder ins Leben rufen. Bäume für nächste Generationen pflanzen? Wie sollen wir sonst gute Spuren hinterlassen wollen?

Es sind so viele Schreckensmeldungen unterwegs. Die Coronapandemie saugt zusätzlich Lebenskraft aus uns allen. Die Verteilungskämpfe unter uns Menschen nehmen zu.

Aber die Spendenbereitschaft bei uns ist gestiegen, es gibt weniger Verkehrstote, weniger Morde, weniger Menschen hungern, wir Deutschen sind friedlicher geworden, Europa kämpft erfolgreich darum, Kriege durch Verhandeln zu vermeiden. Es gibt mehr und mehr Demokratien auf der Erde. Der, die Einzelne kann individueller sein, ihr Leben gestalten. Bei uns jedenfalls herrscht Religionsfreiheit- auch die Freiheit, keine Religion haben zu wollen. Toleranz untereinander wächst: Man erträgt etwas, was man nicht billigt und im Grund für falsch hält- um des Friedens willen.

Es ist so bequem, die Welt den Bach runtergehen zu sehen und mirs noch eben gut gehen zu lassen. Doch es kommt wohl auf uns und die Menschheit insgesamt an, es kommt drauf an, ob wir Widerstandskämpfer gegen das Böse sind.

Lange Zeit hat Kirche die Entwicklung der Menschengeschichte in Teilen der Welt bestimmt. Eine wesentliche Mitteilung des Evangeliums, (was ja die Basis der Kirche ist), lautet (mit Worten des Paulus im Galaterbrief 5,1) :“Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So stehet nun fest und lasst euch nicht wieder in ein knechtisches Joch zwingen.“

Jahrhunderte brauchte es, dass diese Maxime auch gegen Kirche gilt- Martin Luther hat den Freiheitsraum für die Menschheit weit aufgestoßen, Die Aufklärung hat dann die Entwicklung zum weltlichen Staat betrieben. Kirche, jedenfalls die protestantische Fraktion- hat Abschied von kirchlichen Machtansprüchen, genommen, die ja bis ins Privatleben hineinregierten.

Oberflächich gesehen verliert Kirche an Einfluss. Doch die Substanz der Kirche, die HeiligGeistkraft, wandert in die Welt ein und heilt (hoffentlich)
die Weltgeschichte. Nach dem Katastrophenjahrhundert mit zwei Weltkriegen und dem unsäglichen Morden durch Hitlerdeutschland scheint die (westliche ) Welt doch zur Besinnung zu kommen- auch wenn Trump und Afganistan und die Fastvergiftung von Navalny und, und… immer wieder verzweifeln lassen.

Die Heilige Geistkraft, so hoffen Christen, wandert trotz aller Rückschläge in Staat und Gesellschaft ein. Freiheit und Liebe sollen mehr Einfluss gewinnen, nicht durch kirchliche Verordnungen sondern durch Soziale Marktwirtschaft, durch Soziale Gesetzgebung und staatlich erzwungene Rücksichtnahme –allein die Straßenverkehrsordnung bekehrt ja zu einer Art von Nächstenliebe. Was Kirche früher durch strenge Kirchenzucht erzwang, ist nicht wie weggeblasen sondern geschieht durch Einsicht und Verabredung. Noch ein Beispiel: „Die Leidensbereitschaft der Menschen, sich strengen Kuren zu unterziehen, scheint im selben Maße gestiegen, wie der Einfluss der Kirche gesunken ist- die Lust an Verzicht auf Fleisch und die Selbstüberwachung ist schärfer geworden als die Einhaltung der Fastengebote, einst“ ( SZ).
Geistvolleres Leben wächst in Kultur und Staat- mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Nächstenliebe, Demut, Verantwortungsbereitschaft- wandert ein in die Menschheit, hoffentlich.
„Tatsächlich realisiert die vermeintlich säkularisierte westliche Moderne christliche Werte in einem Ausmaß, vo dem das christliche Mittelalter nur träumen konnte. Es dürfte keine Epoche geben, die mehr an Aufwertung des Individuums, an Achtung der Person, an Versuchen, Gleichheit und Solidarität zu verwirklichen, umgesetzt hat als die weltliche Moderne. Die Moderne ist nur dann unchristlicher als frühere Epochen, wenn man Christentum mit Kirchlichkeit identifiziert. Der göttliche Geist treibt das Christentum über seine ausschließliche Fixierung auf die Gestalt der Kirche hinaus“ (Jörg Lauster: Der Heilige Geist. Beck-Verlag).
 
Menke
17.09.2021
20:45 Uhr
     
Wohin führt der Egoismus?

Wer will schon gerne verzichten, auch wenn es um einfache Lebensgrundlagen geht wie fröhlich gestimmte Dinge.
Die Krisen die uns schon lange begleiten, von Menschen gemacht, nicht auszudenken wenn man überlegt von seinen Geschöpfen.
Würde mich nicht wundern, wenn der Allmächtige langsam aber sicher die Zerstörung seines Lebenswerks nicht mehr mit ansehen kann.
Den Optimisten sei Dank, dass alles so weiter gehen kann wie bisher.
 
tg
12.09.2021
17:21 Uhr
     
Es sind auch zerstörerische Kräfte in der Schöpfung. Aber dem Jesus nach glauben , dass Hoffnung ist auf Heilung . Die Krise kann vom Menschen bewältigt werden. Darum ist Kontrolle nötig, Steuerung der das Leben gefährdende Eingriffe des Menschen, im Vertrauen auf Gottes Handeln auch im Dunkel der Zeit. Aus diesem Vertrauen eigene Verantwortung übernehmen und Gott bei der Heilung der Welt helfen. (mit Hilfe von Horst Gorki)  
Kallisto
10.09.2021
20:06 Uhr
     
Lesen Sie doch mal über die Hazara, Stichwort Völkermord. Ich kann Ihnen nicht weiterhelfen, wenn Sie nicht merken, dass es schwerwiegendere Probleme gibt.  
leise
10.09.2021
15:00 Uhr
     
:-)  
do
09.09.2021
10:32 Uhr
     
Lieber dämlich und gesund als nicht dämlich die Infektion weiterzugeben bzw. an Corona schwer erkrankt auf der Intensivstation zu kämpfen!

Dankbar, dass es die Impfung gibt!

do
 
Kallisto
07.09.2021
00:03 Uhr
     
DS: Danke. Ich liebe Hafiz. Ich finde, dass er in gewisser Weise, was das Leben betrifft, der beste Dichter ist, den es je gab.
Aber Hafiz selbst würde protestieren gegen der Beste. Er würde Komparative und Superlative vollkommen ablehnen.
Daher ist er für jeden Moment im Leben geeignet, denn er scheint immer den Moment genossen zu haben und ganz tief das Leben.

Ich fand immer Angst wegen Covid außerordentlich dämlich, außer ganz zu Anfang. Doch ich kenne einen Afghanen, flüchtig, aber langsam etwas besser. Er gehört zu den Hazara. Ich fragte ihn, ob er Angst um seine Eltern habe, und er sagte ja. Diese Angst akzeptiere ich absolut.
Covid ist eine Krankheit, wie es schon viele gab, bedeutend ungefährlicher als die Pest, Malaria, Dengue oder Zika. Der Mensch dagegen ist manchmal ein wahres Trauma. Ein Virus tötet unabsichtlich, der Mensch absichtlich. Ich brauche Jesus auch, um manche Untaten verdauen zu können. Auch, um differenzierter zu sein, als ich ohne ihn wäre.
 
Julius
05.09.2021
23:10 Uhr
     
Ist es nicht Gottes Wille, dass wir in dieser Welt aktiv tätig sind?  
Menke
04.09.2021
10:07 Uhr
     
War so mal dahin gedacht!

War so mal dahin gesagt, so denkt man mal ab und an, wenn man sich mit Menschen unterhält, die an einem See vor ihrem Karavan sitzen und es sich dabei gut gehen lassen.
Sie haben das hinter ihnen liegende ausgeblendet, einige sogar vergessen für solch einen Moment.
Ich verspüre, sie sind unabhängig von denen anderen, die ihr Hamsterrad nicht anhalten können oder wollen.
 
tg
03.09.2021
17:58 Uhr
     
"...der dich erhält, wie es dir selber gefällt, hast du nicht dieses verspüret". jetzt. jetzt. Nicht zu jeder Zeit. Mühe und Schmerz und Schuld müssen geschultert werden. Aber jetzt !Jetzt dank dafür, in welchem Glück du doch schwelgst. Oder ist bei dir gerade Zeit der Klage? Dann sollst du langsam heil werden. Doch, bitte.  
Menke
01.09.2021
20:25 Uhr
     
Kommst Du auch alleine mit Dir zu recht?

Die Frage die sich doch stellt, nehme ich den Konkurrenz Kampf nach meiner Geburt auf, oder gebe ich mich früh der Einsicht hin, ich möchte das für mich nicht!
So wie ich denke und fühle, lebe ich gut und richtig.
Wenn ich damit leben kann, bleibt mir in späteren Jahren, viel von meiner Gesundheit erhalten.
 
Ds
31.08.2021
13:28 Uhr
     
Wir sind nicht hierhergekommen, um einander gefangen zu nehmen,
sondern, um uns noch tiefer der Freiheit und der Freude zu ergeben.

Wir sind nicht in diese wunderbare Welt gekommen,
um uns fern der Liebe als Geiseln zu halten.  
Lauf, mein Liebstes, lauf allen davon, die spitze Messer in deine zarten Träume,  
in dein edles, heiliges Herz stoßen wollen.

Uns ist es aufgegeben, uns mit den Stimmen
der inneren Berufung zu befreunden, die da
draußen vor dem Haus unserem Geist zurufen:
„Ach bitte, bitte komm heraus und spiel mit uns!”

Denn wir sind nicht hierhergekommen, um einander gefangen zu nehmen
oder unsere wunderbaren Seelen einzuschließen,
sondern, um immer tiefer zu erleben, was in uns göttlich ist:
Mut, Freiheit, Licht!

SHAMS-UD-DIN MUHAMMAD HAFIZ zugeschrieben, persischer Dichter aus dem 14. Jahrhundert

In dem Sinne...Delf
 
Orbart
30.08.2021
11:47 Uhr
     
Mir gefällt an Ludwig Uhlands Gedicht vor allem die Leichtigkeit, mit der das menschliche Leben beschrieben wird.
Das ist meilenweit entfernt vom heutigen Selbstoptimierungswahn, vom tonnenschweren Druck ein richtiges, erfülltes und in jeder Hinsicht maximales Leben führen zu müssen.
Denn sonst hätte man wohl umsonst gelebt.
Ich erinnere mich an ein Video vom einem Pfarrer, der ein Nahtoderlebnis hatte. Seine Bilanz war :
"Es kann nicht schief gehen!"

Etwas davon spüre ich in Uhlands Worten.
 
Hella Kellermeyer
29.08.2021
15:52 Uhr
     
Epikur: Zunächst LEBE! Das schauerlichste Übel also,der Tod,geht uns nichts an;denn solange wir existieren,ist der Tod nicht da,und wenn der Tod da ist,existieren wir nicht mehr.  
die Augustiner
28.08.2021
22:49 Uhr
     
Vielleicht wird es durch dieses Zitat klarer:
Michelangelo:
Wer das Leben liebt,
braucht den Tod nicht zu fürchten,
denn beides kommt aus der gleichen Hand.
 
Julius
28.08.2021
19:45 Uhr
     
Danke für dieses Zitat. Ich persönlich empfinde es als vage. Man kann quasi alles darunter verstehen.  
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