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Autor Nachricht
der gottfreie Drache
06.10.2020
20:42 Uhr
     
Lieber Wellenreiter,
du hast was falsch verstanden. Die grenzenlose Freiheit meine ich was anderes zb eigene Welt erschaffen und für immer sich von Mitmenschen trennen. Das meine ich.
Das ist meine wahre grenzenlose Freiheit. Ich spiele gern Computerspiele wo man eigene Welt erschaffen kann. Ich spiele auch gern Rollenspiele. Und ich schaue gern Animes. Allerdings lese ich sehr ungern. Ich lese nur was interressantes Sachen was mit Spiritualität, Animes, Games usw zu tun hat. Die Animes ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Ja gut, ich lese Neale Donald Walsch Bücher zb. Ich kenne nur die besagten Dinge.
Es macht mir große Spaß eigene Welt und Kreaturen zu erschaffen und Geschichten zu schreiben. Es macht große Spaß Animes schauen und Videospiele zu spielen.
Ich mache nur das was mir gefällt und Spaß macht.
Ich will sowieso der Gott und seine Geschöpfe für immer verlassen. Ich glaube an verschieden Himmelreiche. Ich glaube auch an Parallelwelten. Dennoch glaube nur an meins eigene Paradies mit materielle Güter. Ich glaube an mich selbst.

Was meine Mutter angeht. Nein. Ich will sie nicht festhalten. Ich will mich von ihr losreißen. Ich will meine Mutter für immer verlassen. Ich will den Kontakt zu ihr für immer abbrechen. Ich will mit ihr nichts mehr zu tun haben. Ja, ich bin undankbar was meine Mutter für mich getan hat. Ich verrate dir was. Ich mag meine falsche Familie gar nicht. Auch wenn ich sie nicht mag, helfe ich trotzdem hin und wiedermal. Ja, ich streite öfter mit meiner Geschwister.
Nicht jeder mag jeden. Das ist in Ordnung so. Ich mag meine Familie auch nicht.
Ich bin kein heilige. Ich bin weder gut noch schlecht. Ich bin einfach wie ich bin.

Nein. Ich bin nicht unglücklich. Ich beobachte die Bemühungen der Menschen.
Es kommt immer auf mich zu, was die Träume und Gefühle der Menschen angeht. Ich gucke eigentlich LetsPlay von wundervollen Youtubern. Hin und wiedermal wird mir ein uninterressante Video empfohlen zb Geschäft mit das ewige Leben oder der ForeverMan. Da sah plötzlich die Träume und Gefühle der Menschen.
Ich war ein Christ und es fühlte FALSCH an. Deswegen hab die Kirche für immer verlassen. Ich folge meinem Herzen.
Ich hab fast alle Seiten der Atheisten, Christen, Moslim, Buddhisten usw angeschaut. Ich kenne nicht alles davon. Aber ich konnte mir ein Bild davon machen. Hab sogar die Videos von manche spirituelle Menschen wie Neale Donald Walsch, Sabrina DiAngelo, Enrico Galvini, Laila Santini usw geguckt. Ich glaube die spirituelle Menschen eher als die religiöse und Atheisten Menschen.
Ich bin kein heiliger sondern nur ein verstoßene Einzelgänger und Außenseiter. Ich werde sowieso gehasst, verstoßen und abgelehnt von Menschheit. Und das ist gut so. Ich bin einfach nur ich mit angeblich autistische Züge. Das haben die Ärzte gesagt, dass ich angeblich autistische Züge hab. Vielleicht weißt du was Autismus ist. Das ist auch egal. Und das ist egal ob du mich für echt hälst oder nicht. Ich bin ich. Du bist du. Ich lebe mein Leben und du lebst dein Leben.

Wenn der Gott uns alle liebt. Dann soll er uns gehen lassen und unsere Entscheidung akzeptieren. Wenn wir mit ihm gar nichts zu tun haben wollen, dann soll er es respektieren und nicht mit Hölle oder ewiger Tod bestrafen. Das ist für mich kein Liebe. Jeder Mensch tut das was er für richtige hält. Du glaubst an dein Gott und ich glaube an mich selbst. Der Gott darf die Hoffnung und Gefühle nicht mit Füße treten. Ich glaube nicht dass er es will dass die Menschen unter ihm leiden und unglücklich sind. Nicht jeder kann und will mit der Gott versöhnen. Da er auch die unschuldige erstgeborene Ägypten eiskalt umgebracht hat, obwohgl sie gar nichts schlechtes getan haben. Das war FALSCH und ungerecht gegenüber der unschuldige erstgeborene Ägypten. Das ist einer der Gründe warum manche ihm niemals vergeben wollen.

Ich lebe für mich selbst. Ich wurde nicht geschaffen. Ich wurde nicht geboren um der Gott zu dienen. Wir Menschen haben das Recht auf ewige Leben und unsere alleinige Utopia ohne unsere Mitmenschen. Wir haben ein Recht auf grenzenlose Freiheit. Wir haben das Recht alles tun was wir wollen. Wir haben das Recht auf ALLES.
Der Gott kann uns gar nichts verbieten. Der Gott kann uns nichts anhaben. Der Gott hat keine Chance gegen die Menschheit und ihre Träume.

Du hast zwar recht damit. Aber auch Freiheit Gottes hört an der Grenze der menschliche Freiheit auf. Für jeder sieht sieht Gerechtigkeit und Freiheit anders aus. Jeder hat eigene Ansichten, Vorstellungen, Ideale, Träume und Hoffnung. Manche hofft auf ein ewige Leben auf der Erde während andere auf ein Leben mit der Gott hoffen.
Man kann die Menschen nicht in einer Topf schmeißen. Denn der Mensch ist verschieden.
Ich hoffe auf was anderes. Jeder soll das bekommen was er wünscht und daran fest glaubt. Jeder geschieht nach seinem eigene Glaube.
Das ist meine Ansicht und ich muss mit niemanden teilen. Der Gott oder der Jesus oder der Buddha geht an mir vorbei. Es gibt paar Dinge die viel wichtiger als der Gott oder als irgendeiner Heiliger ist. Ich lebe nur dafür. Ich lebe für mich selbst. Ich lebe für Animes, Mangas und Games. Ich lebe für meine Hobbys. Das ist meine Entscheidung. Das ist meins freier Wille. Das ist meine Hoffnung. Wir sind selbst das Licht. Ich werde ewig leben ohne der Gott oder irgendwelche anderer übernatürliche Wesenheiten. Wie gesagt hab vor Hölle oder ewiger Tod keine Angst. Ich hab meine eigen Glaube und niemand soll meine Glaube und Hoffnung nehmen. So einfach ist das.
Ich will darüber nicht weiter diskutieren. Glaubst du an das was du willst. Niemand soll ihre Glaube aufzwingen.
Ich wünsche dir ein schönes Leben. Ich wünsche dir alles gute auf der Erde. Danke für dein Nachricht, lieber Wellenreiter.
 
Carla
06.10.2020
18:43 Uhr
     
Fast jeder von uns hat schon aufgrund unserer Tradition einen Bezug zu Gott. Auch unsere Autorin hatte ihn – bis sie feststellte, dass er ihr mehr schadet als nützt.

Eine Freundin von mir ist überzeugte Christin: bibelfest, aktiv in ihrer Gemeinde, betet regelmäßig. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau. Außerdem ist sie tolerant, clever, modern und umgänglich. Ich weiß, dass Gott und ihr Glaube meiner Freundin viel Kraft geben. Sie ist das beste Beispiel, dass ein Leben mit Gott wunderbar funktionieren kann.
Gott kann wohl nicht mit jedem

Aber es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass das nicht immer so gut funktioniert. Was ist mit den Kreuzzügen und Kriegen, die Menschen in Gottes Namen geführt haben und führen? Was ist mit den Männern, die Frauen nicht die Hand geben, weil Gott es verbietet? Oder mit den Menschen, die wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden, weil sie angeblich wider Gottes Wille ist?

Was ist mit den Zeugen Jehovas, die sich nicht an unserer Demokratie beteiligen, während sie auf das Reich Gottes warten? Was ist mit meiner Mutter, die als uneheliches Kind in einem katholischen Umfeld diskriminiert wurde?
Mich hat Gott immer nur hängen lassen

Mit Gott und mir hat es auch überhaupt nicht funktioniert. Als Kind habe ich es mit voller Hingabe ausprobiert. Ich habe jeden Abend gebetet. Ich habe Gott für alles Gute, was mir widerfahren ist, gedankt, und ihm nahegelegt, mich vor Dingen, die mir Angst machen und denen ich mich nicht gewachsen fühle, zu beschützen.

Heute tut mir das kleine Mädchen von damals ein bisschen leid. Es hat nicht erkannt, wie viel es selbst dazu beitrug, dass ihm Gutes widerfährt. In Sachen Beschützen hat Gott mich sowieso ständig hängen lassen. Immer wenn ich mit einer Krise zu kämpfen hatte, war nicht Gott für mich da, sondern ein Mensch, der mir nahestand. Oder ich bin aus eigener Kraft aus der Krise wieder rausgekommen.
Inneren Frieden habe ich erst als Atheistin gefunden

Ich nehme das zu 100 Prozent auf meine Kappe, aber Gott stand mir beim Aufbauen von Selbstbewusstsein immer im Weg. Seit ich entschieden habe, dass Gott für mich eine sehr alte Idee der Menschen ist, um knifflige Fragen zu beantworten, fühle ich mich befreit, erleichtert und stärker. Ich verlasse mich mehr auf mich und meinen Verstand als auf Gott.

Inneren Frieden (oder wenigstens den friedlichsten Zustand, den ich kenne,) habe ich erst als Atheistin gefunden.

Ob es Menschen, die in Gottes Namen Kriege führen, ähnlich positiv verändern würde wie mich, wenn man ihnen sagte, Gott ist nur die 2000 Jahre alte Version von Albus Dumbledore, bezweifle ich. Allerdings würde es die Diskussionen mit ihnen erheblich einfacher machen.
Gott, das Totschlagargument ????

Einige Gläubige benutzen Gott und "sein Wort" gnadenlos als Totschlag-Argument – und das geht mir echt gegen den Strich. Bei den Debatten über die "Ehe für alle" hätte ich jedes Mal kotzen können, wenn jemand die göttliche Bestimmung der Ehe als Bündnis zwischen Mann und Frau vorgebracht hat.

Wenn jemand Gott als Argument anführt, ist das für mich so, als würde ich mich damit rechtfertigen, dass mein Einhorn schlecht geschlafen hat.
Gott darf Kraft geben, aber nicht im Weg stehen

Meinetwegen soll jede und jeder glauben, was ihr und ihm am besten tut – mache ich ja auch. Vielen Menschen gibt Gott Kraft und das freut mich für sie.

Aber Gott darf vor lauter Großartigkeit den gesellschaftlichen Fortschritt hin zu einem gleichberechtigten und respektvollen Miteinander nicht aufhalten. Und er darf auch niemandem untergejubelt oder gar aufgedrängt werden, der mit ihm nichts anfangen kann.

Und jetzt ganz im Ernst: Es wird doch möglich sein, dass Atheisten, Muslime, Christen, Buddhisten und Agnostiker einen gemeinsam Weg finden, miteinander zu leben, zu reden, zu feiern und zu lieben. Schließlich sind wir Menschen – und an die glauben wir ja wohl alle?!
 
Menke
01.10.2020
19:53 Uhr
     
Außer Rand und Band!

Schreiben und lesen kann fast jeder, verstehen für den Einzelnen ist doch das Interessantere.
Erinnern wir uns an Bibelstunden aller Bibelart und im weiten Rund von Geistesmenschen, als wir so manches mal mit Ihnen zusammen saßen.
Respekt zollten die Meisten mitwirkenden Ihnen, aber auch hier war Windhauch angesagt, wenn Ihr Geist ruhte und Sie sich vergaßen.
Von Corona und deren Pandemien hört man jetzt zuhauf, aber anstatt es mit Gottes Geist und der Schöpfung zu verbinden, weil er dermaßen ausufernd so nicht gemeint hatte, ist die Suche nach Luftholen nun weiter angesagt.
Hauptsache wir sind noch gesund, denn wenn nicht müssen wir versuchen Gottes Nähe immernoch zu spüren.
Umkehr und Erkennen ist gerade in Kriesenzeiten des Lebens wichtig und dabei muss man zuhören, wenn Gott zu uns spricht und wir müssen ihn verstehen lernen.
 
Flügelfreundin
30.09.2020
20:54 Uhr
     
@ Orbart: In diesem Fall von mir mitgetragen, jeder Satz.
@ TG: Wozu ist man gläubig, wenn man jedes politisch-wirtschaftliche Ränkespiel und jeden medialen Weg und Irrweg glaubt? Wie sagte unser Held? Gebt dem Kaiser....
 
Karin Zander
30.09.2020
16:26 Uhr
     
Nun, es hat ein wenig gedauert bis ich mich entschlossen habe, nicht nur in Lebensmut mitzulesen, sondern auch hin und wieder mal einige Gedanken zu teilen. Also sage ich mal zuerst: Moin moin, gut, hier zu sein! Ja, wir leben zur Zeit in einer Situation, die unsere Gewohnheiten und sogar unsere Werte auf den Kopf zu stellen scheint. Vorsicht statt Umarmung, Distanz statt Nöhe, Gedanken statt Küsse, Augenzwinkern statt breitem Lächeln. In der Kirche bleibt die Freude am Miteinander, am Singen, an fühlbarer Verbundenheit auf der Strecke. Anmelden zum Gottesdienst statt spontane Entscheidung, das erinnert an den Besuch von Konzerten und Restaurants und vermittelt nicht das Gefühl, mit offenen Armen immer und jederzeit willkommen zu sein. Aber anders geht es eben nicht. Manchmal tut es auch gut, Platz zu haben und nicht bedrängt zu werden. Manchmal kann man sich hinter der Maske verstecken, manchmal ist die Pflicht zur Sorgfalt eine super Ausrede für die Absage einer nervenden Einladung. Aber meistens ist es mühsam, jeden Schritt auf Menschen zu auf seine Notwendigkeit abzuwägen. Nach einem halben Jahr Übung in Verzicht: ist es einfacher geworden? Ich glaube nicht. Die Sehnsucht treibt uns zueinander, wir sind auf Nöhe gepolt, leben von dem liebevollen oder/ und kritischen Austausch mit anderen. Wir ernähren uns von Berührungen der Seele und des Körpers, was auch die kleinen Umarmungen nebenher einbezieht. Es lässt sich nicht leugnen, wir sind gerade dabei, ein großes Stück ärmer zu werden. Man spürt es immer mehr, wie sich Mehltau und eine unbestimmte Traurigkeit breitmacht. Jedenfalls empfinde ich das so. Was hilft, mal abgesehen von Skype, Zoom und guten Büchern? Ein paar Worte beim Treffen auf der Straße, mit dem Verkäufer oder dem Freund am Telefon reden, Blumen als Dank. Eine Tasse Tee mit einem Lieben geht immer. Und dann eben Summen im Gottesdienst und sich erinnern an all die wunderbar stärkenden Lieder, die wir doch seit Jahren gespeichert haben. Es gibt auch schöne CDs, zu denen man singen kann. Und Kirche besinnt sich vielleicht auch darauf, dass nicht die spannenden Events nachhaltig berühren, sondern das durch Worte und Musik vermittelte Gefühl, in den guten Händen Gottes geborgen zu sein. Wenn der Herbst und Winter uns jetzt einsperren wird, bleibt uns immerhin das Entdecken von neuen Interessen und den kleinen großen Freuden, die gar keine Feste und weiten Reisen benötigen. Kann sein, dass man einfach länger als ein halbes Jahr braucht, um loszulassen von den alten Wünschen und Vorstellungen. Mal sehen, was kommt. Vielleicht mussten wir auch mal gegen die Wand gefahren werden, um all das, was uns als selbstverständlich erschien, als Wunder und als Gnade erkennen zu können. Ob wir dann, wenn wir wieder ganz einfach miteinander zusammen sein können, die Dankbarkeit in uns gespeichert haben? Wäre doch wunderbar! Trotz allem, was mich jetzt beschwert und nervt, bin ich doch irgendwie froh, diese mühsame Zeit erleben zu dürfen.  
Monika Glässel
30.09.2020
13:32 Uhr
     
Also gut, wenn 10 schreiben sollen, dann bin ich - Lückenfüller - halt auch dabei, bin gerade sehr glücklich und Alle sind gesund und fröhlich, was will man mehr? Sich freuen an den kleinen Dingen und Erfolgen im Leben, auch mal sehen wenn was gut läuft und nicht immer nach dem Anderen schauen, wo es irgendwie ein Quäntchen noch besser laufen könnte, mal mit dem Ist-Zustand zufrieden sein.....bleibt Alles gesund und fröhlich, lieber TG, Euere Monika Glässel  
Orbart
27.09.2020
19:45 Uhr
     
Es gibt zuviel Unschärfe, wo eigentlich Präzision erforderlich wäre. Zuviel Begrifflichkeiten, die bereits Wertungen enthalten.
"Framing" nennt sich das neudeutsch.
Blickt man genauer hin, sind die Flüchtlinge eher Migranten, die längst ausser Lebensgefahr sind, wenn sie deutschen Boden betreten.
Dann ist die Klimakatastrophe eine erdgeschichtlich völlig normale Schwankung der Temperaturen, wie es sie immer gab und geben wird. Ganz ohne menschliches Zutun.
Wer sich die holländischen Meister des Barock ansieht, der entdeckt tief verschneite Landschaften, vereiste Grachten in den heute so milden Niederlanden.
In diesem Zusammenhang spricht man gerne von einer "kleinen Eiszeit" in jener Epoche.

Und in puncto Corona wird dermassen unverfroren mit Zahlen und Statistiken manipuliert, dass es nur so eine Art hat. Die Anzahl der Testungen erhöht ganz automatisch die "falsch positiven " Ergebnisse und es wird nicht unterschieden wer "an Corona" stirbt oder "mit Corona". Und und und.......

Mehr denn je ist der heutige Mensch aufgefordert, eine Medienkompetenz zu entwickeln und zu lernen, dass mit vermeintlichen Fakten manipuliert und desinformiert wird.

Sonst werden wir alle zum Spielball mächtiger Interessengruppen.

Insofern bleibt es wichtig und richtig sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man selber einschätzen und die man auch beeinflussen kann.
 
Im Hintergrund
26.09.2020
17:12 Uhr
     
Ja Traugott, zu viel für den einzelnen, zumindest auf den ersten Blick. Aber wie sagte schon Mutter Teresa: "Ich kümmere mich nie um Menschenscharen, sondern nur um eine Person. Würde ich die Scharen ansehen, würde ich nie beginnen."  
tg
26.09.2020
17:10 Uhr
     
Und jetzt 10 Schreiben von Euch, bitte. TG  
Unbekannt
26.09.2020
17:08 Uhr
     
Häufig ist das Leben viel leichter, als unsere Gedanken es uns einreden wollen.  
tg
26.09.2020
17:07 Uhr
     
Wir haben viel am Hals -neben allem Persönlichen das Gemeinsame: Das Flüchtlingselend vor unserer Haustür, die
Klimakatastrophe, Korona. Zuviel für den Einzelnen-aber das alles ist uns gemeinsam aufgegeben. Das ist ein Trost.
 
tg
24.09.2020
18:44 Uhr
     
Die dunkle Nacht wird mal vergehn! Das glaub ich fest. Die Alten Bekenner sahen uns aufs Paradies zugehen- durchs Tal der Mühen und irdischen Liebesversuche. Früher war das Pfand fürs kommende Goldene Zeitalter, dass es mit Fülle und Freude u Paradies begann- dann verfiel das Leben- dann kam der Aufbruch zur Erlösung . Wir können hoffen, weil der Geheimnisvolle schon so viel Gutes angestiftet hat- eben die Schöpfung und Deine , meine Erfindung. Und Jesu Auferstehung. "Darum vor uns : Was allen in die Kindheit schien und worin noch keiner war: Heimat" ( Bloch) Wir haben noch soviel vor- durch den Tod werden wir zuende geboren.  
tg
23.09.2020
17:45 Uhr
     
Dank für das Mutmachgedicht. Lasst uns das Mögliche ausschöpfen.  
Unbekannt
23.09.2020
16:08 Uhr
     
Und du hast viel zu lang den Schatten geseh´n
Und viel zu lang war alles grau um dich
Du kannst ruhig klagen denn es reicht
Die stärkste Seele wird mal schwach

Und jede Nacht, wenn du nicht schlafen kannst
und die Armee des Wahnsinns bei dir klopft
Wenn du dann durchdrehst ist´s erlaubt
Doch wer hat dir den Mut geraubt ?
Wenn du jetzt aufgibst
wirst du´s nie versteh´n
Du bist zu weit, um umzudreh´n
Vor dir der Berg
Du glaubst du schaffst es nicht
Doch dreh´ dich um und sieh´
wie weit du bist
Im Tal der Tränen liegt auch Gold
Komm laß es zu daß du es holst !

Wenn du jetzt aufgibst
wirst du´s nie verstehn
Du bist zu weit um umzudrehen
Wenn es auch weh tut
so wird es doch gescheh´n
Die dunkle Nacht wird mal vergeh´n

(Der Autor ist unbekannt)
 
tg
20.09.2020
20:48 Uhr
     
Wir werden gerade durchgerüttelt in unserm Fühlen und Denken. Auch Kirche. Sie muss um Gegenwartswichtigkeit kämpfen. Sie ist ein Speicher ungeheurer Schubkraft an Glaubens-Energie. Wieviel Rettung, Mut, Friedensfähigkeit ist uns überliefert - ererbt von den Generationen vorher. Jetzt hilft uns Corona auf die Sprünge: Wir können mehr wissen. Können leidenschaftlicher hoffen. Können Freude machen. Und jeden Tag wieder neu damit anfangen, dass wir einander beheimaten.  
Menke
18.09.2020
13:45 Uhr
     
Heimat ist da, wo ich nicht mit mir alleine bin!

Wenn es in Wirklichkeit, durch des Menschen denken keine Heimat gibt, was ist dann der Erdball auf der wir uns befinden?
Heimat ist sicherlich da, wo Menschliche Gefühle mit der Sehnsucht gepaart, dass weiterzumachen wo ich angefangen habe, auch zu Ende zu bringen.
Verdrängen eine kurze oder lange Zeit, weil es ja dem Zeitgeist entspricht, für viele in ihrem tun.
In er Kirche ist sicherlich auch nur wenigen Heimat gegönnt, weil sie auch dort mit anderen suchenden in Konkurrenz treten müssen.
Wer sich heimatlos fühlt, ist entsprechend der Menschlichen Logik angreifbarer, für die ihre Heimat erwähnen.
Auch in Ihrer Menschlichen Lebensspur, auch hier sagen Menschen , wo ich bin, ist Heimatrecht.
Denken wir nur an die Israeliten, verewigt in Wüste und Sand, auf der Suche nach ihrer versprochenen Heimat, stehen sie in Konkurrenz mit Heimatrecht der gesagten Gerechten.
 
tg
15.09.2020
14:42 Uhr
     
Kirche beheimatet, sonst taugt sie nichts.  
tg
08.09.2020
19:54 Uhr
     
Mal was anderes: Selbst in einer Ehe ist man sich selten einig über den Wert einer Tatsache, eines Gedankens,eines Seelenzustandes: was für den einen eine Tragödie ist für den anderen ein Spiel ( Pavese) ! Ist das nicht doll?  
Wellenreiter
06.09.2020
18:31 Uhr
     
Drache: "Ich glaube an grenzenlose Freiheit"... das ist der entscheidende Punkt. Grenzenlose Freiheit kann es nicht geben, denn wenn alle 7-8 Milliarden so denken würden, gäbe es viele und große Kriege. Deine Freiheit endet an den Grenzen des anderen Menschen (oder Tiers). TG hat oft darüber geschrieben oder gepredigt. Es geht weniger darum, ob Du Recht hast oder nicht, sondern darum, dass Du den Anderen nicht siehst, auch nicht den anderen Mann, der lieb und gütig ist, nur den Verletzer, den es gibt, zweifellos. Er schlägt mehr Wellen, aber der Gütigere ist häufiger. Das Christentum (ich bin keine, zu egoistisch) geht meistens um den Anderen, den Nächsten. Um mich und Dich geht der Teufel. Er versucht jeden Einzelnen, auch Jesus. Er bringt Geschenke. Gott nicht. Er bringt Eitelkeit und Ichbezogenheit, und alles glänzt. Nicht, dass man den Glanz nicht haben kann, aber man muss ihn dosieren, und Dosis heißt Grenze. Eine völlige Bedürfnislosigkeit ist meistens Einsiedlertum, auch oft fundamentalistisch getönt, das ist es nicht. Dein Mangakram ist nicht der Dalai Lama. Ich habe den Dalai Lama gehört. Er sprach glatte zwei Stunden über Dosis, also Mäßigung. Ob Du echt bist, erschließt sich mir nicht. Falls Du echt bist, bist du süchtig und vor allem unglücklich und willst das verstecken. Du hältst Dich fest an Mama. Mama war also ein Fels. Immerhin. Oder nicht? Die Gestalten, die Flügelfreundin genannt hat, sind große literarische Gestalten der europäischen Jugendliteratur, die auch Erwachsene lesen.  
der Drache
05.09.2020
14:07 Uhr
     
Lieber Traugott,
das ist ein schöne Gästebuch Gottes. Ich danke dir dass du ein Webseite für die Menschheit veröffentlicht hast. Mach weiter so und gib niemals auf. Ich wünsche dir alles GUTE auf der Erde und leb glücklich weiter. Das Leben ist schön, wundervoll und Atemberaubend. LG der freie Drache der Gerechtigkeit und Träume
 
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331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 



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