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Rebekka
09.04.2004
15:06 Uhr
     
Nach Golgatha hat sich alles auf der Erde verändert, nichts ist mehr so wie vordem. Die Erde hat das Seelisch-Geistige Prinzip Christi, die Liebe das Licht den Logos aufgesogen. Das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern wurde wegweisend für alle Zeiten. Nach Johannes sprach Jesus die Worte "Der mein Brot isset, der tritt mich mit Füßen", hinweisend auf die Erde als seinen wahren Leib" - "es ist, wie wenn ihr von eurem Leibe in eure Seele blickt". Das Herausfließen seines Blutes aus seinen Wunden, gesehen auch als ein kosmisches Geschehen, gab der Erde - auch allem Lebendigen - die Kraft ihre Entwicklung voranzubringen. Das größte Mysterium heiligte die ganze Erde - wäres da nicht gut, wenn wir sorgsamer mit ihr umgingen!
Ich bekenke heute innerlich meine Un - Taten vor dem großen Leiden Jesus Christus. Re


 
Dietmar Bauckhage
08.04.2004
12:17 Uhr
E-Mail    
Guten Tag!

Das Buch "Inselglück" von TG ist weder im Buchhandel noch in den einschlägigen Online-Antiquariaten verfügbar.

Hat jemand einen Tipp für mich, wo ich das Buch noch bekommen kann - gerne auch aus privater Quelle.

Eine frische Brise wünscht
Dietmar Bauckhage
 
S.D.
07.04.2004
11:13 Uhr
     
Liebe Corinna! Auferstehung - ein Wunder. Was wären wir, wenn wir nicht an Wunder glauben würden? Die Entstehung des Kosmos selbst ist ein Wunder. Unser Gehirn ist zu klein, um alles zu begreifen. Und wenn Wunder Phantasien wären, wäre das schlimm? Ist es schlimm, auch ein bißchen in Phantásien zu leben ( M.Ende, Unendliche Geschichte)? Nein, es erhält gesund. In der letzten Kolumne viel über Wunder: Im Einklang mit der Welt sein, immer noch, ein Wunder in sich bei solch katastrophaler Diskrepanz zwischen Armut und Gewalt und auf der anderen Seite Turbokapitalismus und Übersättigung. Ein Wunder alle Bewahrung, Gnade, Talente, Geben und Nehmen, am Lebensbogen Anteil haben, immer noch Glauben, an Religion Anteil nehmen, alles Wunder, wie es da steht, eine wunderbare Kolumne. Und Jesu Auferstehung, ein großes Wunder, das ich einfach nur als Wunder annehmen kann.

Und, liebe Kim, ein Wunder, daß Du nicht gestorben bist nach Unfall mit Bus. Es geht vorbei, ich hatte schon beides, Gehirnerschütterung als Kind und Schleudertrauma. Wird alles wieder. Gute Besserung!
 
kim
06.04.2004
10:55 Uhr
     
ein schoenes osterfest Ihnen allen!!!ich konnte leider mich in letzter zeit nicht mehr melden da ich einen Autounfall hatte und es waere fast schlimm ausgegangen doch ich ich glaube,mein schutzengel hat gut ueber mich gewacht.Hatte Schleudertrauma,Gehirnerschuetterung und Prellungen...meinem Halswirbel geht es noch nicht so gut,aber ich bin dankbar dass ich noch lebe.es war nicht meine Schuld,ein Bus ist von hinten in mein Auto gerast.Nunja,so ist es eben im Leben.Ich wollte mich nur melden und allen ein gesegnetes Osterfest wuenschen...LG,KIM!!!  
DS
06.04.2004
09:22 Uhr
E-Mail    
an alle, die Trauer tragen :

es gibt hier in LEBENSMUT.DE einen riesigen Fundus an Mutmachtexten. Macht Euch die Mühe des Ein- und dann ständigen Weiterlesens.
Dann noch einer : Aufschrift an der Plastik "Totengedenken " von Ernst Igl im Turm von St. Severin :
"Die Toten, die uns starben, hatten eine Spanne Zeit zum Lachen, Lieben , Leiden, Nehmen, Geben, Schuldigwerden. Wir gedenken ihrer. Und wir hoffen : ER hält die Bruchstücke Leben zusammmen. Wenn wir ausatmen, atmet Gott uns ein."
Wenn mir nichts einfällt an Trauernde, schreibe ich oft diese Worte.
Euch allen eine frohe und behütete Osterzeit. Gruss aus Hamburg Euer Delf Schmidt
 
corinna
05.04.2004
17:32 Uhr
     
ich habe eine wichtige Frage: Glaubt Ihr, dass die Auferstehung von jesus "nur" symbolisch gemeint ist? Aber dann müsste es doch irgendwo seinen Ursprung haben. Wenn diese so hoffnungsvolle Auferstehungsgeschichte über so viele Jahrhunderte erhalten geblieben ist, dann ist es doch auch wirklich in irgendeiner Form so geschehen? Oder was meint Ihr? Vielleicht gibt es ja auch keine Antwort auf diese Frage. Danke fürs Lesen, corinna

Liebe Astrid, es tut mir wirklich sehr sehr leid mit Deinem Vater. Pastor Giesen hat so tolle Predigten über den Tod geschrieben (Siehe Totensonntag). Vielleicht hilft dir das ja ein bißchen. Ich wünsche Dir, dass Du glauben kannst, dass Dein Vater im Haus der Liebe ist und als Glücksstern bei Dir ist. Corinna
 
Astrid
03.04.2004
20:19 Uhr
E-Mail    
Liebe Kirstin

schau´mal unter "www.Google.de", nach: Bernard Jakoby
(Sterbeforscher).....es könnte eine "Brücke" sein.....
Dir alles liebe und VIEL Kraft......

"Der Körper ist wie ein "Mietwagen",
den wir am Ende seiner Laufzeit wieder abgeben müssen.
Nichts spricht dagegen, daß der "Fahrer" bleibt."

PETER USTINOV
 
Kirstin A
01.04.2004
16:40 Uhr
E-Mail    
Ich habe vor 2 Wochen meinen Pa verloren. So von jetzt und gleich starb er innerhalb von 2 min zuhause auf dem sofa. Und jetzt habe ich das Gefühl, dass mir der Boden unter den Füßen entrissen wird und ich ganz tief falle. Können Sie mir helfen ??
Vielen Dank !!
 
S.D.
01.04.2004
11:05 Uhr
     
Nachtrag für Interessierte: Heute in der WELT eine ganze Seite über die Umnutzung von Kirchen (S.23), unter Immobilien!, leider kein Aprilscherz. Ein gutes Beispiel ist dabei, eine schöne Bibliothek in einer gothischen Kirche in Mühlhausen/Thüringen.  
S.D.
01.04.2004
08:56 Uhr
     
Auferstehungsgedanken von einer "Unentwegten":

Eines der schönsten Auferstehungsbilder ist für mich, wie Maria Magdalena Jesus als Gärtner sieht. Ich glaube gar nicht, daß sie ihn "mit einem Hut verwechselt hat", weil das Bild so gut paßt. Gott, der Weingärtner, Jesus der wahre Weinstock und nach der Auferstehung der Gärtner, vergleichbar dem Weingärtner, erhöht also. Es ist für mich ein sanftes Bild, wir Bäume und Blumen, er, der zwischen uns Unkraut jätet und dann dieses feste Gras sät, das "durch den Asphalt wächst", das Gras, das man Liebe nennt, auf dem Frieden gedeihen kann.
Schön ist für mich auch, was er zu dem Jünger Thomas sagte. Es ist schwierig, an Auferstehung zu glauben, heute noch mehr, in einer wissenschaftlichen, beweisträchtigen Zeit. Aber auch damals: Thomas glaubte nicht, er wollte Jesus sehen, und es wurde ihm gewährt. Jesus sagt einen der wichtigsten Sätze zu ihm, die in der Bibel stehen: "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben". Dieser Satz erscheint mir gerade heutzutage wichtig. Wir sehen unser Gehalt, unsere Leistungen, alles meßbar. Wenn ich nicht meßbar, also blind, glaube, werden andere Dinge neben Gehalt und Leistung wichtig: Ethisch-humanistische Werte, Herzensbildung, Liebe, Verzeihen und vor allem Frieden.
Und einer der schönsten Sätze ganz am Ende des Matthäus-Evangeliums: "Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
 
Astrid
30.03.2004
22:54 Uhr
E-Mail    
In Gedenken an einen wundervollen, mutigen, liebenden
und konfrontationsfreudigen Menschen (der mir VORBILD war
und deren "Vertreter" es leider immer weniger gibt - warum
wohl ?)
:" Der Terrorismus ist der Krieg der Armen
und
der Krieg ist der Terrorismus der Reichen."

PETER USTINOV
 
Thomas Müller
30.03.2004
13:10 Uhr
E-Mail    
Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter
denn er wird Dein Schicksal.

Aus dem Talmud

E schöne Tag wünschen'ig Euch allne

thomas

PS: Bei uns wird's mit Riesenschritten FRÜHLING !!!!
 
Elena
26.03.2004
08:44 Uhr
     
"Welt: das ist das wunderbare nur brüchige Glücken". "Asche"
Gestern und vorgestern Bilder von der Trauerfeier in Madrid, eine bitterlich weinende Infantin Cristina. Diese addieren sich zu den Bildern unmittelbar nach dem 11.3. Dort waren Menschen mit Bindungen, denen glückte etwas, und dann wird es zerrissen. Nehmen wir Anteil daran, wissen wir, daß Glück brüchig ist.
Zeigt nicht die Szene im Ölgarten auch, daß Glück brüchig ist? Sagt Jesus: "Meine Seele ist betrübt bis in den Tod. Bleibt hier und wacht mit mir". Und alle schlafen, die, die er so behütet hat, verlassen ihn. Einer verrät ihn, und einer distanziert sich von ihm, keiner ist sichtbar mehr. Doch später, auf dem Gang nach Golgatha, bleibt einer bis zum Ende in seiner Nähe: Johannes. Noch am Kreuz zeigt sich Jesus als eine glückende Person: er vertraut den kleinen Lieblingsjünger seiner Mutter an und die Mutter dem Jünger. Kurz, bevor er aushaucht, verteilt er noch dieses Glück. Das zeigt mir, daß er bis zum Ende am Glücken der Menschen interessiert ist, und zeigt mir auch, daß wir Menschen selber brüchig sind, wenn schon die nächsten Jünger (bis auf einen) so schwach und feige waren. Glück ist für mich so brüchig, wie der Mensch, der dahinter steht. Und Jesus war eben nicht brüchig.
 
mina
25.03.2004
08:08 Uhr
E-Mail    
liebe sophie, vielen dank. im moment scheint es meiner freundin und ihrer familie echt schon besser zu gehen. ich war jeden tag da und hab versucht sie aus dem "trauerumfeld" herauszuholen. meistens hat das auch gut gewirkt. die beiden töchter scheinen echt gut damit klar zu kommen, obwohl sie noch so jung sind. naja, heute ist die beerdigung und das wird bestimmt ein schwerer tag, aber ich glaube danach können die drei wieder nach vorne blicken und da werden sie bestimmt wieder viel kraft brauchen. ich finde es übrigens ganz toll, das sich so viele menschen darüber gedanken machen!! dankeschön. mina  
Sophie D.
24.03.2004
11:00 Uhr
     
Liebe Mina! Wir müssen selbst gerade eine Familie trösten, die den Mann/Vater verloren hat. Wir rufen regelmäßig an. Wir laden sie auch ein, aber sie wollen im Moment nicht kommen. Ich glaube, Trauer ist ein sehr individuelles Gefühl, das zunächst allein verarbeitet werden will, meist in der Nacht. Da kann man ein Engel sein, der sich nicht aufdrängt, aber sagt: "Ich bin da, wenn du mich brauchst", ein schweigsamer Engel, der einfach nur da ist, den Arm um die Schulter legt, auf den der Trauernde zurückgreifen kann. Den Rest macht Gott selbst, plötzlich ist er da, jedenfalls geschieht mir das oft so.
"O! dann neigt sich Gott herüber,
Seine Liebe kommt uns nah,
Sehnen wir uns dann hinüber,
Steht sein Engel vor uns da."
 
mina
24.03.2004
09:18 Uhr
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danke. geweint habe ich mit ihr schon die letzten tage. aber ich habe immer mehr das gefühl sie verdrängt alles und darüber reden will sie auch nicht. naja, morgen ist die beerdigung, mal sehen. trotzdem vielen dank. mina  
Rebekka
24.03.2004
09:14 Uhr
     
Liebe Mina, ja es ist schwer, vielleicht hilft Dir die Predigt von TG "Ob wir leben oder sterben" vom 23.11.03 oder die Kolumne "Wo sind unsere Toten" vom 24.11.01 - vorausgegangen in ein Haus voll Licht. Dir alles Liebe Re  
Thomas Müller
23.03.2004
17:31 Uhr
E-Mail    
Liebe Mina

Ich kann Dir oder Deiner Freundin kaum wirklich helfen. Aber ich habe mir überlegt, was ich machen würde, geschähe das in meinem Umfeld.

Ein Gedanke, der mir auftauchte. Vielleicht eine Möglichkeit?

Geh' zu Deiner Freundin und weine mit ihr!

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
Thomas Müller
22.03.2004
16:48 Uhr
E-Mail    
Einfach ein schöner Gedanke, den ich Euch nicht vorenthalten will:

Ich spanne Seile von Kirchturm zu Kirchturm,
Girlanden von Fenster zu Fenster,
goldene Ketten von Stern zu Stern ...
und ich tanze!

Rimbaud

Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz
thomas
 
mina
22.03.2004
09:46 Uhr
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hallo. der vater meiner besten freundin ist vorgestern gestorben und ich habe im moment keine ahnung, wie ich darauf reagieren soll. beim suchen nach schönen beileidssprüchen bin ich auf eure seite gestoßen und finde sie echt gut. leider weiß ich echt nicht wie ich meiner freundin und ihrer familie helfen kann, habt ihr einen vorschlag?? das wäre echt super. vielen dank  
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