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:: lebensmut.de ::
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leise
01.02.2019
14:43 Uhr
     
Der erfahrene Psychotherapeut und Autor Dr. Wolfgang Krüger schreibt zu diesem Thema:

"Wie sollte man nun mit den eigenen unerfüllten Wünschen in der Partnerschaft umgehen? .....
Es ist eine Frage der Gesamtbilanz. Überwiegt das Positive sind wir bereit, das Fehlende anderweitig zu ergänzen. Wir können es in Freundschaften finden oder auch versuchen, es selbst zu entwickeln. Wenn wir etwa den Partner kritisieren, weil er zu wenig unternehmungslustig ist, sollten wir vielleicht selbst aktiver werden oder einiges mit Freunden unternehmen.
Allerdings kann die 'Auslagerung' von Bedürfnissen gefährlich werden, wenn wir auch das fehlende Herzklopfen, die Sexualität, die Liebe anderweitig suchen. Gewissermaßen bleibt dann in der Kernbeziehung nur noch der Alltag, die tiefere menschliche-körperliche Begegnung findet außerhalb der Partnerschaft statt. Dies ist fast immer das Ende einer Liebesbeziehung. "



(aus "Effi Briest auf der Couch. Eine psychologische Reise durch zwölf Liebesromane")
 
tg
31.01.2019
18:19 Uhr
     
herrlich der Tuchi-Dank für den Fund. Aber auch: Um die Ketten der Ehe weiter zu tragen, braucht es manchmal einen dritten Menschen.  
SB
31.01.2019
16:36 Uhr
     
Gutes Gedicht zu diesem Thema!!
Entspricht den Tatsachen des richtigen Lebens.
 
leise
30.01.2019
23:28 Uhr
     
hier ein Link zum Gedicht
https://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/AndrerMann.html
 
leise
30.01.2019
23:22 Uhr
     
Kann mir das ganze Gespräch gar nicht richtig vorstellen. Die schönen Worte und Bilder sind vielleicht eher die von TG, der hinterher so eine Art Gedächtnisprotokoll in seine schöne Sprache übertragen hat?

Zu dem ganzen Thema passt schön das Tucholsky-Gedicht "Der andere Mann".
 
Orbart
30.01.2019
14:00 Uhr
     
Ich sehe es ganz ähnlich wie "leise".
Jede Geschichte hat zwei Seiten. Mindestens.
Man müsste an die Seite des Mannes treten und seine Perspektive einnehmen. Vielleicht sähe es dann alles ganz anderes aus?! Wer weiss?
Seine Frau kann zumindest in abstrahierter Form über die Liebe reden, mit poetischen Bildern und faszinierenden Metaphern.
Ob die im Alltag standhalten?
So schön Monologe über die Liebe sein mögen, sie sind doch wertlos ohne den Menschen, dem diese Liebe gelten soll.
Ohne seine Sicht der Dinge, seine Möglichkeiten und Grenzen, sein Hoffen und Verzweifeln ist alle Theorie Schall und Rauch.
 
leise
30.01.2019
13:01 Uhr
     
Der Mann ist vielleicht auch verletzt, gekränkt und enttäuscht, hat sich zurückgezogen und hätte am Telefon auch manches zu beklagen. Traurig all die stillen Dramen in Ehen. Und die Sehnsucht nach intensiver Nähe.  
Monika Glässel
29.01.2019
22:31 Uhr
     
Könnte sein, dass sich die Frau mit der festen Stimme vielleicht nur mit ihrer Geschichte interessant machen wollte....... so etwas erzählt man doch lieber einer Freundin und nicht einem "fremden" Pfarrer???? Ist das nicht ein wenig "distanzlos"? und dann noch am Telefon? kommt mir irgendwie seltsam vor, die gute Frau... was soll man der Frau raten, die scheint sich ja in ihrer "Rolle" noch wohl zu fühlen.....siehe "feste Stimme" da haut es mir schon die Fragezeichen raus.....aber immer wieder interessante Geschichten hier auf TG Seite, so wird es uns nicht langweilig, herzlichst Monika  
leise
29.01.2019
15:51 Uhr
     
eigenartig, ich habe die vier Sätze eher als etwas abwürgend empfunden. Vielleicht geht dann auch folgende tiefe Lebenserfahrung als Weisheit durch: Am Ende sind sie alle tot.  
DS
29.01.2019
10:37 Uhr
     
ja, Dorothé, über den insbesondere letzten Satz werde ich nachdenken, er beinhaltet wohl tiefes Lebenswissen, danke dafür. Wenn ihr dabei auch noch ein wenig mit meditieren wollt, sagt hier mal eure Gedanken - incl. TG. Delf  
leise
26.01.2019
13:05 Uhr
     
Man weiß ja auch gar nicht, ob vielleicht dem redlichen Mann aus gutem Grund die Lust auf die Frau mit der festen Stimme vergangen ist.  
SB
26.01.2019
09:46 Uhr
     
Liebe Dorothé,
ich finde Sie haben in vier Sätzen alles auf den Punkt gebracht.
 
Dorothé
25.01.2019
22:51 Uhr
     
Liebe kann von Außenstehenden nicht ver- bzw. be-urteilt werden.
Liebe an sich hat immer recht.
Aber unterscheiden sollten wir zwischen Begehren auf Zeit und wahrer Liebe.
Je nachdem, was wir selbst erlebt haben, zeigen wir uns verständnisvoll oder auch nicht.
 
tg
25.01.2019
17:44 Uhr
     
eigenartig. Mir tat mehr die Frau leid. Sie liebt ja ihren Ehemann immer noch, liebt aber auch das Geliebtsein vom andern-Diese Liebe neben der Liebe-- ein heißes Thema.Kommt, gebt was von Euch rein. tg  
leise
24.01.2019
12:54 Uhr
     
Mir tat beim Lesen eigentlich der Mann leid, der redlich an seiner schwierigen Familie festhält. Man weiß aber zu wenig und daher wohl das Schweigen. Hoffentlich weiß der Mann Bescheid und kann selbst entscheiden, ob sein Leben nicht vielleicht weniger schwierig wäre ohne diese Frau. Aber nach der kurzen Schilderung ist zu viel offen. Ich empfände es nicht als Erbarmen oder gar Liebe, wenn jemand nach alledem bei mir bliebe und ich womöglich ahnungslos, redlich usw  
ds
24.01.2019
09:29 Uhr
     
...gehen wir wieder zu schnell über TGs Beitrag vom 17.12. hinweg?....Nur ein Stichwort mal aufgenommen: Wahrgenommenwerden. Ja, drei Grundbedürfnisse hat jeder Mensch: 1. Wahrgenommen-, Angesehen- oder Geliebtwerden 2. Heimat und 3. Transformation (so etwa statt vieler bei Pierre Stutz)! Das bedenken und an anderen leben wäre sinnhaft, setzt aber mein herzliches Wissen um mein unendliches Geliebtsein (bei Gott) voraus. Mangelt es eigentlich meist daran? Herzlich Delf  
leise
22.01.2019
23:16 Uhr
     
Die Fernbedienung

Ich denke oft an dich
wenn ich allein
mit offenem Mund
in meinem Zimmer liege
und die Fernbedienung
im Bettzeug verschwunden ist.

Leonard Cohen
 
Menke
22.01.2019
19:10 Uhr
E-Mail    
Ich komme in mir zurück!


Wenn zwei, oder drei, sich finden zu schön um wahr zu sein, sagen viele, die immer noch suchen aus ihrer eigenen Quelle.
Na ja, wenn in jungen Jahren, die Blüten auf einem meiner Gefühle erwacht, ist Ausschau nach Lebensgeistern angesagt.
Dann kommt irgendwann Verantwortung dazu, aber ich frage Euch, liebe Leut, was hat das von Gott gewollte mit Verantwortung für Zweisamkeit zu tun?
Sind die Blumen im Feld nicht mehr in voller Blüte, oder gar abgeerntet, so hält der Eine wie der Andere, Ausschau nach neuen Lebenzeichen.
Im Jahreszeitlichen Wandel, kommt hier der Herbst und damit der Verantwortung, von neuem dem stillhalten gans nahe.
Wir glauben, dass erkennbare Glück, immer wieder auspropieren zu können, aber letzendlich ist auch der Bauer auf seinem Feld Müde geworden, und das immer wieder neu sähen und ernten, hat ihn wieder zurückgebracht, da wo alles einmal anfing, das Neue zu betrachten.
 
tg
17.01.2019
11:42 Uhr
     
Ein Anruf: Eine Frau mit fester Stimme will reden. Sie habe einen redlichen Mann. Die schwierige Familie ernährt er gut. Schlafen tun sie nicht mehr miteinander. Sie fand einen Liebhaber. Jetzt will sie sich ihrem Mann wieder nähern.“ Ist es Liebe, ist es Erbarmen? Ich weiss es nicht“- Ich: „Erbarmen ist auch Liebe.“ Ich ergänzte kurz: "In der Bibel heißt es mal: Entzieh dich nicht deinem Fleisch" (Jesaja 58,7). Dann Sie weiter: „Aber mit dem Andern ist es wunderbar. Ich weiß eigentlich nicht, ob ich meinen Mann wieder annehmen kann. Vielleicht, wenn ich ihm die Liebe zugute schreibe, die ich anderswo finde.-Irgendwie gehören wir ja alle zusammen, und vielleicht liebe ich den andern ja auch nicht , sondern genieße sein Lieben, das Wahrgenommenwerden; genieße , daß ich einem Freude sein kann. Ja, ich liebe an ihm sein In- mich- verliebt- sein“. Nach längerer Pause: „Vielleicht lieben wir ja nur Gott und Mann und Frau sind seine Meteore; wir einander Verkörperungen von Gottes Liebe, also kleine Öfen, winzige Glutkerne der großen Liebe. Und vielleicht nehme ich meinem Mann ja nur übel, daß er mich nicht so braucht, wie ich gebraucht sein will. Dabei hab ich eine instinktive Körperlust für zwei. Ich kann ihm nichts vorwerfen. Ich will ihn wieder suchen. Ich liebe ihn auch, wie auch immer. Danke für das Gespräch“.  
tg
14.01.2019
16:35 Uhr
     
Gut zu beherzigen im Neuen Jahr
Die alten Griechen hatten zwei Gottheiten für die Zeit. Die eine ist Chronos- der seht für die fließende, vergehende Zeit. Und Kairos. Der steht für den Augenblick, den richtigen , passenden Moment. Kairos war abgebildet mit einer Glatze am Hinterkopf und einem fülliger Schopf vorne: Also Fass die Gelegenheit, die einmalige Wunderbare und wenn du sie verpasst, hilft alles Hinterherlaufen nichts, da ist nichts mehr zu fassen, du greifst ins Leere.
 
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