Gästebuch


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ds
11.08.2007
11:07 Uhr
     
@ Annett : wenn du in der Karibik ein "Neues Leben" ( so die HP) versprichst :
Das neue Leben kann grundvoll nur mit Jesus Christus gelebt werden, wenn uns dies hier im (oft grauen) Norden nicht gelingt, dann auch dort nicht .. oder wie denkt ihr ? Herzlich DS aus dem grauen Hamburg
 
Anett Wunderlich
09.08.2007
20:32 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo sehr schönes Gästebuch. Wenn Ihr schon immer vom Leben unter Palmen geträumt habt, wa sbestimmt schon mal jeder irgendwann getan hat. Euer Traum kann Wirklichkeit werden! Wo? Auf der Karibikinsel Saint Martin/Sint Maarten . Als EU Bürger dürft Ihr hier leben. Man braucht keine Arbeits-und Aufenthaltserlaubnis. Wer mehr zu der Insel wissen will kann mir gerne schreiben.Sonnige Grüße aus Saint Martin von Anett  
Luise
09.08.2007
20:02 Uhr
     
vielleicht mal ein neues Thema: gerade ein schönes Buch gelesen, wiedermal die Liebe und fand folgenden Satz : .....und sie wußte nicht, liebte sie ihn oder ihre Liebe zu ihm, was aber vor Gott das Gleiche ist.
So hab ich es noch nicht gesehn, aber beim nachdenken, dachte ich mir, eine ganz neue Perspektive.Spannend.Was meint ihr?
 
Delta
08.08.2007
17:50 Uhr
     
Myer,
all das, was du aufzählst sind gute Argumente, seinem Kind den nötigen Freiraum zu lassen. Genau so sehe ich es auch und ich bin dankbar, dass ich nie vor Angst geschlottert habe, wenn meine Kinder etwas gewagt haben.
Ich bin meinen Eltern dankbar, dass ich (zusammen gerechnet) Wochen meines Lebens auf Bäumen verbringen durfte.
U. Sun möchte loslassen und kann nicht. Das ist wohl ihr großes Problem- so habe ich es verstanden-. Mit dem Nichtloslassen können hat sie sich an die Gemeinschaft hier gewandt.
Wollen und nicht können, weil die Angst sie lähmt.
Sie kennt aus ihrem beruflichen Werdegang die Folgen. Sie kennt das Leid der Eltern und die Einschränkungen, die Kinder mit Auffälligkeiten erfahren.
Und trotzdem, die Angst ist da und beherrscht sie. Sie ist größer als alles Wissen und stärker als der Verstand.
U. Sun: sei stark im Glauben und in der Zuversicht. Es ist zu schaffen. Denke dran, gut Ding braucht Weile.

Herzlichst
Delta
 
Myer
08.08.2007
16:01 Uhr
  Homepage  
Sei stark im glauben und in der Zuversicht!

Purzelbäume und dabei mit dem Kopf auf einem Trampolin aufzukommen,lässt mich in der Erinnerung als ehmaliges Kind vor Lebenslust jauzen einfach glücklich sein,denn ein Trampolin kannten wir nicht.

Wir selbst hatten einen Bauernhof spielten im Heu im Stroh auf bäumen,um Reichliche Ernte mit Lebenserfahrung machen zu müssen.

Wie wäre manch brenzlige Situation im späteren Leben wohl ausgegangen,ohne diesen Bewegungsdrang und das dabei entfundene Glück gespürt zu haben?

Gewiss wir waren 7 Kinder und wurden schon sehr früh in die Pflicht des erwachsenenlebens hineingenommen.
Absicherung durch Eltern,oder andere waren uns damals wie heute fremd.
Behütet,oder überbehütet erst Recht.

Festzuhalten wäre noch,ein Trampolin weckt auch motorische Fähigkeiten.
Wär da auch mal anders fällt wie befürchtet,sollte sich die Frage stellen,kann und will ich überhaupt loslassen?
 
U.Sun
07.08.2007
11:47 Uhr
     
Liebe Luise,
Danke für diesen weiteren mitfühlenden Hinweis. Ich fühle mich reich beschenkt ! Engel haben ja auch Menschengestalt. Offensichtlich können sie zeitweise ganz einfach reelle Hilfestellungen geben, wenn man nur danach fragt ... ( :
So gut unterstützt sollten wir unseren Wege wohl finden.
Liebe Grüße U.Sun
 
Luise
06.08.2007
22:12 Uhr
     
Liebe U.Sun,
beim Judotraining lernen die Kinder fallen, abrollen und auch Überschlag und dort wird es langsam aufgebaut. Wenn er ein gutes Gefühl bekommt und in der Regel haben Kinder das ja, kann ihm nichts passieren. Wichtig für Dich ist, das Gefühl zu haben, du unterstützt ihn und hilfst ihm, sich selbst zu helfen.
Hab ruhig Vertrauen in ihn, seinen Schutzengel (auch wenn der mal gestresst sein sollte) und Dein eigenes Gefühl für Gefahr. Im Vertrauen baut sich das rechte Gefühl auf.Was haben wir alles heil überstanden und unser Schutzengel war "schweißtriefend". Die überstandenen Gefahren sind doch auch ein Teil der Erfahrungen die ein Mensch zum überleben braucht und um selbst Situationen einschätzen zu lernen. Das ist doch der beste Schutz.
Viel Freude mit und an Deinem Sohn.
 
U.Sun
06.08.2007
22:06 Uhr
     
Hallo Delta,
ich bin sehr dankbar für diese umfangreiche Teilnahme an meiner Geschichte. Allerdings habe ich langsam das Gefühl, es nimmt zu viel Raum ein. Das ist mir etwas unangenehm. Ich fasse mich kurz. Mein Sohn ist 8 Jahre alt. Bisher hat er sich ganz gut einschätzen können. Salto ist schon ein Risiko, vor Allem am Anfang, dass schwer einschätzbar ist.
Liebe Grüße U. Sun
 
Delta
06.08.2007
15:35 Uhr
     
Liebe U. Sun,
verrätst du mir, wie alt dein Sohn ist?
Und kann es sein, dass er Gefahren nicht einschätzen kann?

Gruß
Delta
 
U.Sun
06.08.2007
12:24 Uhr
     
Ihr seid wirklich klasse ! ( :
Salto in ein Schwimmbecken üben. Das wäre auch toll. Aber leider kein Ersatz für das Aufkommen auf eine Matte. (was ihm als Situation einfach viel häufiger begegnet) Die Idee mit den Übungsleitern hatte ich im letzten Jahr und bin extra mit meinem Sohn zu einer Übungsstunde gegangen mit der Vorstellung, dort würde er dann irgendwann erstmal vorsichtig anfangen. Allein beim Aufräumen sprangen die Jungen dann lustig und ungeordnet Saltos vom Kasten auf die Matte während die Übungsleiterin sich im Geräteraum betätigte... Ich möchte nicht schlecht über den Turnunterricht sprechen. Sicher lernen die Kinder dort viel. Mein Sohn kann aber solche Dinge noch nicht und kommt häufiger in Zugzwang, weil er denkt, er muss das können und macht dann Dinge, die noch nicht dran sind. Diese Geschichte hat mich abgeschreckt. Ich komme um die Engel einfach nicht drum rum. Ich muss vertrauen! Und dennoch halte ich weiter Ausschau, meinem Sohn kontrollierte Übungsmöglichkeiten zu bieten. Vielleicht frage ich auch seine frühere Turnlehrerin, ob sie sich gezielt eine halbe Stunde Zeit nehmen kann. Ich würde sie dafür bezahlen. Bei solchen Dingen sage ich mir immer, was ich alles bezahlen würde, wenn etwas Schlimmes passiert wäre.
Mit diesen Ängsten ernst genommen zu werden, hilft enorm . Ich danke sehr dafür !! Auch im Namen meines Sohnes, für den es sicher manchmal leichter wäre, wenn ich einfach Vertrauen hätte und wegsehen könnte.

U. Sun
 
Delta
05.08.2007
22:44 Uhr
     
Hallo U. Sun
vorhin hatte ich spontan die Idee, ob dein Sohn nicht auf das Schwimmbad ausweichen kann.
Oder könnte er in den Sportverein gehen? Da sind geschulte Übungsleiter, die Hilfestellung geben können. Es sind geeignete Matten da, die das Schlimmste verhindern (sollten) Ganz ausschließen kann man einen Unfall nie, das weiß ich wohl. Aber mit ein bisschen Gottvertrauen wird es gelingen und freu dich über den Mut und die Ausdauer des kleinen Kerls.
Überlege, wie viele Kinder sich nicht mehr bewegen mögen, wie viele von deinen kleinen Patienten vielleicht erst deshalb zu Patienten geworden sind, weil die Mama sie nicht gelassen hat, als sie anfingen zu klettern, zu experimentieren und zu balancieren.
Du hast deinem Sohn diese Angst nicht von Anfang an mit auf den Weg gegeben, sonst wäre er jetzt nicht so mutig. Hab weiter Vertrauen zu ihm und bete zu Gott, bitte ihn um seinen Schutz.

Delta
 
U.Sun
05.08.2007
22:00 Uhr
     
Lieber Thomas,
vielen Dank für den guten Rat. Fühle mich nicht geschlagen. Bin einfach froh, wenn jemand mitdenkt oder hört. Allein das Schreiben hat irgendwie schon Luft gemacht. Ich finde die Idee super und ich werde sehen, ob ich so eine Halsmanschette bekomme. Zumindest zum Üben . Irgendwann wird er / und ich mit ihm sicherer sein und das Risiko hoffentlich überschaubarer.
Vielen Dank dafür !
 
hirtin
05.08.2007
21:38 Uhr
     
Ja Luise,
es ist wahr!
Ein Mensch, der für mich auch Engel war, ist Elisabeth. Mit ihr zu Lachen - vergeß' ich nie - war so schön. Und bei ihr zu Weinen war trost. Ihr Dinkelbrot war immer Kraftquell' und sonnen für Viele.
Einmal - da durfte ich sie nach Hause fahren, nachdem wir die Kühe auf eine neue, fette Weide begleitet hattten. Beim Einsteigen bis zur Haustüre erklang im auto.radio 'Das kleine Hirtenmädchen'
Im Jetzt, wenn zufall ist, ich es wiederhören darf, dann hör' ich auch jedesmal ihren schönen Duft. Wundervoll.

Heute war ein Tag zum mit den Wellen spielen, und ich war manchmal meer Delphin als großes Kind. Sie rollten wieder den silbernen Glanz ein, und wer innen war, durfte ein Silberkleid tragen. Bald jede neunte Welle war gigantisch! Und beim bewundernden Nachschauen verschwand für Augenblicke das StrandLand und die Dünenwelt. Es schien, als tauchte das Meeresgrün ins Himmelsblau. Grandios.
 
Thomas Müller
05.08.2007
21:09 Uhr
E-Mail    
Liebe U.Sun

Ratschläge sind oft auch Rat-SCHLÄGE ...! Aber ich versuche es doch: Es kam mir spontan die Idee, dass dein Sohn, zum Trampolinüben eine Genick- und Halsstütze tragen könnte, die doch einen gewissen Schutz bieten würde.
Es gibt ja bereits andere Freizeitsportarten, die Rollerblades z.B., wo es sich lohnt - der körperlichen Unversehrtheit zuliebe - Schutzpolster oder -stützen an zu ziehen! Der Motorradfahrer trägt ja auch einen breiten Stützgürtel ...

Mit herzlichen Grüssen aus Bern an dich und auch an deinen Sohn!

Thomas
 
U.Sun
05.08.2007
18:12 Uhr
     
So schön, wie viele sich mit Engeln beschäftigen und glauben...
und trotzdem wache ich schweissgebadet auf. Mein Sohn probiert im Moment immer wieder einen Salto auf dem Trampolin. Im letzten Jahr ist er einmal auf den Kopf gefallen. Dann hab`ich es erstmal verboten. In diesem Jahr geht es wieder von vorne. Nun gehe ich gezielt mit ihm zum Trampolinplatz, damit er üben kann. Das Verbot lässt sich bei dieser Motivation u. den vielen Gelegenheiten nicht aufrecht erhalten. Vielleicht wird es durch Training besser. Aber zwischendurch fällt er wieder auf den Kopf. Was mach`ich blos? Alle sagen, die Engel sind doch da. Aber ich habe das Gefühl, sie müssen sich dauernd mit meiner Angst auseinander setzen und kommen dann nicht zum Aufpassen.. So eine Angst !!! Ich weiss, dass im letzten Jahr ein 8-jähriges Mädchen eine Querschnittlähmung beim Trampolinspringen hier im Dorf erlitt. Ich möchte manchmal einfach zusammenbrechen unter dieser alleinigen Verantwortung. Dieser quirlige, schnelle, sportliche, zarte kleine Kerl. Mir fehlt einfach so viel Vertrauen und ich übertrage das wohl auf meinen Sohn.
Wenn ich doch nur mal so locker damit umgehen könnte wie die anderen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mein ganzes Berufsleben lang mit entwicklungsverzögerten, verhaltensauffälligen, eingeschränkten oder schwer kranken Kindern gearbeitet habe. Mein gesunder normaler Junge ist alles andere als selbstverständlich für mich. Ich frage mich gerade, ob ich vielleicht auch denke, dass ich ihn gar nicht verdient habe.
 
Luise
04.08.2007
21:14 Uhr
     
noch etwas zu den Engeln:aus Han Suyin "alle Herrlichkeit auf Erden".
Die Engel stehn an immer gleicher Stelle,ganz nah,
Ihr braucht nur einen Stein zu drehen,
doch ihr ,ihr blindgewordenen Gesichter
versteht der Erde Herrlichkeit nicht mehr zu sehen.

W.Lindenberg hat in seinem Buch über Engel:"Gottes Boten unter uns"
beschrieben, wie sie auch in Menschengestalt auftauchen um uns beizustehen.Es ist doch eine
schöne Gewissheit.
 
Traugott Giesen
04.08.2007
09:36 Uhr
     
Kinder am Meer- Der Knabe baut die Burg, sie soll den Wellen trotzen , unermüdlich schaufelt er den Damm. Stolz setzt er die Piratenflagge. Das Mädchen tanzt die Wellen aus; verlacht sie: \"Bis hierher und nicht weiter!\" weist sie die Fluten an, läuft ihnen triumphal entgegen, eilt angstvoll jauchzend zurück.
Der Junge macht Front, das Mädchen spielt mit. Den Umgang mit Schicksal lernen- sich entgegenstellen oder elastisch die Lücken nutzen.
 
rb berlin
03.08.2007
17:18 Uhr
     
"Der Engel der Langsamkeit" EIN Engel hat immer für Dich Zeit, daß ist der Engel der Langsamkeit. Er streichelt die Katzen, bis sie schnurren, reiht Perlen zu Ketten, ohne zu murren. Und wenn die Leute über dich lachen, und sagen, das mußt du doch schneller machen, dann lächelt derEngel der Langsamkeit und flüstert leise: laß dir Zeit! die Schnellen kommen nicht schneller ans Ziel. Lass den doch rennen, der rennen will! Er sitzt in den Ästen von uralten Bäumen, lehrt uns den Wolken nachzuträumen,erzählt vom Anbeginn der Zeit, vom Sommer, von Winter, von Ewigkeit. Und sind wir müde und atemlos, nimmt er unsern Kopf in seinen Schoß. Er wiegt uns, er redet von Muscheln und Sand, von Meeren, von Möven und Land. Von Jutta Richter (verkürzt)  
Myer
03.08.2007
16:42 Uhr
E-Mail    
Engel verlassen Dich nicht!


Wie oft könnte ich jetzt über Engel erzählen,mir fällt nach dem lesen über Engelsempfindungen viele Umstände ein wo Du noch einmal davon gekommen bist,oder noch schlimmer ein Wunder das Du überhaubt noch lebst!

Wie schön ist es doch wenn wir an Engel glauben der uns zu dem Ausruf kommen lässt,hier hat Gott mir oder jemant anderes einen Engel geschickt.

In den Gotteshäusern blicken Sie freudig,schützend,niedlich,nicht streng,oder vorwurfsvoll auf uns herab.
Mancher Maler oder Bildhauer hat hier seine Gefühle und Vorstellungskraft für sich und andere so rübergebracht.

Schützend in der Not den Alltag leichter zu machen,so wurde er uns von Gott geschickt.
Dein Engel kann Dich nicht enttäuschen,wo Du Ihn suchst wird er Dich finden.
 
Delta
03.08.2007
15:40 Uhr
     
Hallo und einen fröhlichen guten Morgen!

„Guten Morgen", das waren meine Worte am 6.6.07 zu einem Vater und seiner Tochter, die auf dem Weg zum Kindergarten waren. Die Kleine fragt ihren Vater ganz erstaunt: „Warum sagt die uns guten Morgen? Wir haben doch gar nichts gesagt.“
Ja, warum guten Morgen? Einfach nur so? Oder weil wir ihn alle gebrauchen können, den guten und fröhlichen Start in den Tag? Ein Tag, an dem wir begleitet werden von unserem Engel?

Am Tag darauf ist mein Vater verstorben. Ein Morgen, der alles andere als gut war.
Sein Schutzengel wird da gewesen sein, als es ihm so schlecht ging. Er hat ihn mit Sicherheit nicht alleine gelassen.

Seit ein paar Tagen geht mir nun das Gedicht von den Engeln nicht mehr aus dem Kopf:


Einen Engel wünsch ich dir,
der dir unterwegs begegnet.
Einer komm und bleibt bei dir,
der dir hilft und der dich segnet.

Einen Engel wünsch ich denen,
die in Traurigkeit und Sorgen
sich nach Licht und Liebe sehnen,
einen Engel heut und morgen.

Einen Engel wünsch ich uns,
dass wir von ihm sehen lernen
und die hohe schwere Kunst:
Leises hören in dem Lärmen.

Einen Engel sende Gott
zu uns her in diesen Tagen,
dass wir seine Botschaft hören
und danach zu leben wagen.

Und gestern war wieder einer da. Ein Schutzengel, der meiner Mutter zur Seite stand und dafür sorgte, dass sie ihr Telefon erreichen konnte, um Hilfe zu rufen. Es war knapp.

Schutzengel, ich danke dir
 
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