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:: lebensmut.de ::
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Baruch
17.03.2011
12:48 Uhr
     
Herward: Wenn man etwas schließt, wird es enger. Es ist wie ein Fluss, der ohne Zustrom austrocknen kann. Wenn man es öffnet, wird das Ursprüngliche größer und im Idealfall bereichert wie ein Fluss mit Nebenflüssen. Das Internet ist so ein Fluss. Und Jeshua wollte auch öffnen. Kranke am Shabbat zu heilen, bedeutete für ihn nicht, den Shabbat abschaffen zu wollen, sondern mehr aus ihm zu machen mit Humanität.  
Aufruf
17.03.2011
12:18 Uhr
     
Ich war gestern auf der Bank und habe etwas gespendet, wovon ich mir eigentlich etwas Bestimmtes kaufen wollte. Das kann warten. Es macht einmal klar, wie dankbar man sein sollte, ein Dach über dem Kopf zu haben. Es wäre schön, wenn einige das zum Anlass nehmen würden, auch zu geben und vielleicht noch anderen Stellen dazu anzuregen. Ich bin sicher, die Japaner werden es uns danken. Sie sind ein sehr dankbares Volk.  
Winfried Schley
17.03.2011
06:31 Uhr
  Homepage  
Weder ein roter Gabriel, noch ein grüner Trittin dachten in ihrer Amtszeit als Umweltminister im Traum daran, ein deutsches Atomkraftwerk wegen technischer Unsicherheit abzuschalten. Beiden ging es um Laufzeitverkürzung, damit der Atommüll nicht unnötig groß wird, weil die Endlagerung in Deutschland - und nur dort wird sie in den Medien diskutiert! – ungelöst ist.

So schlimm die japanische Bevölkerung ein Erdbeben von bisher unbekannter Stärke und ein Tsunami von ungekannter Wucht traf, die Angst, die unsere Nachrichtenmedien nun verbreiten, gehört merkwürdigerweise nur der atomaren Bedrohung durch eine Kernschmelze in drei japanischen Reaktoren.

Niemand scheint mehr wahrzunehmen, dass z.B. in jener Gegend, wo ich wohne, nach der Reaktorexplosion in Tschernobyl vor 25 Jahren ein radioaktiver Regen niederging, der bis heute Wildschwein- und Rehfleisch und Pilze höher verstrahlt hat, als die von Japan zur Zeit berichteten Werte. Wie mir ein Strahlenmediziner glaubhaft versicherte, hat eine Frau, die Lunge oder Brust röntgen lässt, eine höhere Strahlenbelastung als ein Japaner, der ein Jahr lang in seiner augenblicklichen verstrahlten Umwelt leben muss, die beklagenswerten Todeskandidaten in AKW-Nähe ausgenommen.

Wenn nun ausgerechnet eine schwarze Bundeskanzlerin Merkel die sieben ältesten AKWs vorübergehend abschalten lässt, von denen wohl drei nach verschärften Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr ans Netz gehen werden, mag das jene trösten, denen nicht bewusst ist, dass man für den deutschen Strombedarf nun Strom aus weniger sicheren AKWs der Nachbarländer aufkaufen muss.

Schon 1980 warnte der katholische Kardinal Höpfner vor der Atomenergie, weil sie einen niemals erfüllbaren Sicherheitsstandard voraussetze. Kein Verantwortlicher in Politik und Wirtschaft hat auf ihn gehört.

Das augenblickliche sehr unsachliche Wahlkampfgetöse der Politiker in den Medien tut mir in der Seele weh; denn es wird weder den akuten Nöten der Japaner, noch den gesundheitlichen Interessen der hiesigen Bevölkerung gerecht.
 
tg
16.03.2011
18:07 Uhr
     
"Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit" - Setz Reich für Wirklichkeit und Kraft für Energie und volles umfassendes Glück für Herrlichkeit- Auch alle beschädigende Energie ist Seine, alle missbrauchte Macht richtet sich gegen Das Gottesprojekt und bringt das Ganze doch nicht um. -wenn, ja wenn der Tod bei aller Qual doch ein Freudensprung sein wird; und Schopenhauer (!) recht hat mit seinem Bekenntnis: Ich glaube, dass, wenn der Tod uns scheidet, wir in einem Lichte stehn, von dem die sonne nur ein Schatten ist.  
DS
16.03.2011
09:37 Uhr
     
lasst uns noch wenigstens ein wenig bei tg vom 12.3. bleiben "...Erdbeben ist Schöpfung..."
Musste ich erst verdauen - wegen der Folgen dort fällt das nicht leicht ist aber wohl so. Dann ist (aber) auch Tsunami Schöpfung und/aber auch Kernkraft ?!?! Und gehört auch Uran dazu und/aber Menschenwerk Kernkraft dann nicht mehr. Erz ist auch Schöpfung aber die Kanonen als Menschenwerk dann ebenso verwirrt wie Kernkraft?!?! Lasst uns hierüber anläßlich dieser furcht(!)baren Folgen noch ein wenig nachdenken. Delf
 
Flogni
16.03.2011
09:14 Uhr
     
Was für eine tragische Ironie der Geschichte ! Das furchtbare Schicksal der Einen gerät (vielleicht)
zum Segen der Anderen !? Es bedurfte erst dieser grausamen Verkettung von Katastrophen in
Japan, um unsere Regierung zur Einsicht zu zwingen, alte(marode?) Atomkraftwerke abzuschalten.
Wenn dabei eventuell auch wahltaktische Motive im Spiel sind - mir soll´s recht sein. Das Ergebnis zählt. Schon Hauptschüler erfahren im Physikunterricht, dass Radioaktivität ein unbeherrschbares
Risiko darstellt - nicht nur für die jetzige Generation. Die Kernenergie bedroht nicht nur das Leben der Gegenwärtigen - sie belastet das Leben der Zukünftigen. Denken wir an unsere Kinder, Enkel, Urenkel ....... !!!
 
tg
15.03.2011
23:02 Uhr
     
es zerreißt einen, unsere Mitmenschen etwas weiter nebenan leiden Todesschmerz. Gott ist voll Blut und Wunden. Und wir dürfen gut schlafen.  
Claus
15.03.2011
22:36 Uhr
     
Liebe(r) do, Vorwürfe sind nicht angebracht! Die Gedanken sind bei den Menschen in Japan, deren Leid man kaum erfassen kann. Aber genau so, wie wir weiterhin unserem Beruf nachgehen, können wir hier unsere Meinung sagen zu den immer häufiger werdenden Aufforderungen, andere Seiten anzuklicken. Das hat nichts damit zu tun, dass man die furchtbaren Geschehnisse vergisst.  
Herward
15.03.2011
20:50 Uhr
     
An do: tg hatte ja gerade einen uns allen aus der Seele sprechenden Kommentar zu Japan hier geschrieben. Aber dann kommt Werbung für eine Seite, die mit dem derzeitigen Thema, das jeden von uns berührt, gar nichts zu tun hat. Deshalb die Anmerkungen. Ich hoffe, Sie verstehen das!  
Zurnt
15.03.2011
19:55 Uhr
     
Die Leute sollen keine Fahrräder (wie Licht, Reifen, Bremsen) und Sachen, wie Kleidung und Schuhe kaputt machen  
do
15.03.2011
19:47 Uhr
     
In Japan bebt die Erde, das Meer bäumt sich auf, Atomreaktoren explodieren - Tausende Menschen sterben, Abertausende werden vermisst, und die Menschheit lebt in Angst vor nuklearen Schäden ... sind denn Gedanken an das japanische Volk nicht wichtiger als ein Nachdenken und Urteilen darüber, wer hier mal gelesen werden will?
Gott stehe Japan bei ...
do
 
Herward
15.03.2011
18:05 Uhr
     
Sie haben völlig Recht, RBBln, ich habe bereits vor geraumer Zeit bemängelt, dass "LEBENSMUT" als Werbeplattform von einigen genutzt wird. Die langjährigen Leser dieser Seite können darauf verzichten.  
RBBln
15.03.2011
16:52 Uhr
     
bisher empfand ich es immer als ausreichend die Beiträge der Leser dieser Seiten und die Kommentare von TG zu lesen, nun sollen immer mehr andere Seiten angeklickt werden - immer wieder tauchen andere Interessenten auf, die HIER nicht lesen und sich mitteilen wollen, sondern die andere "klicks" empfehlen. Empfinde ich sonderbar. Klicken Sie, liebe Leser dieser Seite, alle die empfohlenen Seiten an und bin ich ein Sonderling, der nur hier verbleiben und nicht ausschweifen will? Hoffentlich antwortet wir einer ...  
tg
12.03.2011
23:39 Uhr
     
Trauer um Japan, die Menschen, die Kreatur, die zerstört sind. Trauer auch um den väterlich-mütterlichen Lebensgrund, der mitleidet, mitweint, dem alle Gewalt am eigenen Leib geschieht. Aber der auch einholt, heimholt alles.
Wir, die wir noch hier bleiben können eine Spanne Zeit, müssen aufhören mit der Sünde, auf Kosten anderer uns Vorteile zu beschaffen. Erdbeben gehören zur Schöpfung wie erschlaffende Haut. Es ist genug Leid in der Welt, die wir nur tragen können. Der Energiebeschaffung aus Atomkraft, die wir nicht beherrschen und deren Abfall wir nicht gefahrlos entsorgen können, müssen wir entsagen. Werden wir bescheiden aus Einsicht.
 
Pity
12.03.2011
21:59 Uhr
     
zu Flogni: meins auch. Lange nicht geweint:
Minami Sanriku davor (17.000 Einwohner):
http://www.japanican.com/hotels/shisetsudetail.aspx?st=2454001
und danach (10.000 Vermisste):
http://news.de.msn.com/panorama/bilder.aspx?cp-documentid=156433532
 
Flogni
12.03.2011
19:18 Uhr
     
Erdbeben, Tsunami und Angst vor einem Atom-GAU.

Mein tiefstes Mitgefühl gilt dem japanischen Volk.
 
SB
11.03.2011
20:23 Uhr
     
Nun hat die Fastenzeit begonnen.
"Sieben Wochen ohne", diesmal unter dem Motto : „Ich war’s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.
Ob uns das wohl gelingt, wie geht es Euch dabei ??

Allen ein sonniges Frühlingswochenende
SB
 
molitor
10.03.2011
22:25 Uhr
     
Fand folgende Geschichte von Manfred Zacher:

Eine ältere Dame kauft sich einen Teller Suppe. Behutsam trägt sie die dampfende Köstlichkeit an einen Stehtisch und hängt ihre Handtasche darunter. Dann geht sie noch einmal zur Theke. Sie hat den Löffel vergessen. Als sie zum Tisch zurückkehrt, steht dort ein Afrikaner - schwar, Kraushaar, bunt wie ein Paradiesvogel - und löffelt die Suppe.
Zuerst schaut die Frau ganz verduzt. Dann aber besinnt sie sich, lächelt den Mann an und beginnt ihren Löffel zu dem seinen in den Teller zu tauchen. Sie essen gemeinsam. Nach der Mahlzeit - unterhalten können sie sich kaum - spendiert der junge Mann ihr noch einen Kaffee und verabschiedet sich höflich. Als die Frau gehen will und unter den Tisch zur Handtasche greift, findet sie nichts. Alles weg.
Also doch ein gemeiner, hinterhältiger Spitzbube. Enttäuscht, mit rotem Gesicht schaut sie sich um. Er ist spurlos verschwunden. Aber am Nachbartisch erblickt sie einen Teller Suppe, inzwischen kalt geworden. Darunter hängt ihre Handtasche.
 
ing
10.03.2011
16:24 Uhr
     
Ihr GlücksKINDER ! Ich freu mich mit Euch, daß Ihr die Möglichkeit habt, das ' IO T'ABBRACCIO ' im Kirchlein zu lauschen..., da wär' ich gern dabei. Ihr habt's gut !
Liebe Kathrin, manchmal hab ich das Glück, Herman's Gedanken in der 'Schleswig Holstein am Sonntag' lesen zu dürfen, aus ihr ist auch das 'Spinnwebchen'...
Ja, es ist berührend wie verwandt wir Menschlein uns fühlen, wenn wir erkennen, daß wir uns mit den gleichen Menschen verbündet fühlen. Alles Liebe ! Von Carl Spitteler :

Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl
das schönste Glück auf Erden.

Und die Musik im Kirchlein, indrasun. Herzliche Grüße von Ingrid.
 
indrasun
10.03.2011
11:27 Uhr
     
Liebe Ingrid,

wie schön, von Dir zu lesen. Ich meine, zu erkennen, dass Du angekommen bist. Und das macht Mut ! Dass ich weiß, dass es geht, dass es auch für mich immer mehr kommen wird. Was macht denn Sinn, außer diese kleine Spinne, die Tautropfen, die Kinder, die Menschen in ihrem Wunder wirklich zu sehen ?
Danke ! Indrasun
 
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