Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
13.04.2009
09:11 Uhr
     
die Erdenschwere des Lebens- wie ist sie gesegnet: Die der Kargheit abgerungene Ernte Reis, das Lachen unter Tränen, das Wiederfinden, das unermüdliche Kämpfen, es selber zu können. Und wieder und wieder neu anfangen. Gesegnet der Anfänger, der Aufersteher, der Losgeher -mit uns an ein kleines, aber nötiges Werk . Und die Liebe blüht.  
Ursula
13.04.2009
08:06 Uhr
E-Mail    
Mir fällt es immer schwerer, an Ostern in diesen Jubel einzustimmen.
Heute haben gerade die Theologen eine eigene Auffassung von Tod und Auferstehung. Sie benutzen die gleichen Worte - meinen aber etwas anderes als wir. Ostern bedeutet für mich: ohne Angst Gottes Liebe leben - aber sie ist doch immer noch begleitet von der Erdenschwere des Lebens.
 
tg
11.04.2009
22:51 Uhr
     
Hurra. Christus ist wahrhaftig auferstanden. Gott hat ja damit sein Wesen uns gezeigt: Sein Wesen ist Lieben, in diesem Jesusleben mustergültig verkörpert. Auch die tiefste Verlassenheit ist von Gott umfangen. Und Jesus und ihm nach allles Lebendige stirbt um zu werden. Gott hat mit uns Vollendung vor. Feiern wir Ostern als ersten Tag vom Rest unseres ewig mit allem eins Sein. Feiern wir das Leben, das unerschöpfliche. Und dass wir dabei. sind, hurra.  
corinna
09.04.2009
13:38 Uhr
     
Die Speedboote werden nicht fahren. Der Veranstalter hat seine Fahrten abgesagt, weil es so viele Proteste gab. Ich freue mich so. Das macht wieder Hoffnung sich für "Gottes Schöpfung" einzusetzen. Danke für Eure Gedanken dazu. Frohe Ostern.  
DS
08.04.2009
11:03 Uhr
     
Corinna, wir Einzelne sind nicht allumfassend verantwortlich - wo wolltest du anfangen, wo je aufhören? Zuständig zunächst bei uns selbst, die Familie eingeschlossen - gutes Beispiel der Wasserkocher, aber auch dort schon oft Exot. Lasst jetzt den Ruf von Ostern an euch ran, Auferstehung jeden Tag zunächst bei mir, das verändert die Welt auch! Herzlich Delf  
Delta
07.04.2009
18:54 Uhr
     
Liebe Corinna,
ich kann deine Wut gut nachempfinden. Mir ging es ähnlich, als ich in der Tagespresse las, dass man jetzt per Flugzeug von Stade nach Helgoland gelangen kann.
Für mich ist das ein Grund mehr, noch einmal öfter zu bedenken, ob ich nicht lieber das Fahrrad nehme und das Auto dafür stehen lasse. Oder meiner Familie auf die Finger klopfe, wenn wieder einer einen ganzen Liter Wasser im Wasserkocher heiß macht, weil er eine Tasse Tee trinken möchte.

Liebe Grüße
Delta
 
corinna
07.04.2009
13:52 Uhr
     
Gottes Schöpfung
Der wunderschöne Frühling ist so einfallsreich und farbenfroh. Gottes Schöpfung ist ein riesen Geschenk an uns. Ich hoffe, ich kann sie je in seinem Sinne ehren, bewahren und wertschätzen. Viele bemühen sich um unsere Natur.
Aber warum haben manche Menschen so viel Macht unsere Natur zu zerstören und wir müssen ohnmächtig zusehen? Ich denke da aktuell an die Speedboote der Firma "Sailing", die im Auftrag der Adler Reederei an Ostern Fahrten für Touristen durchs Schutzgebiet Wattenmeer von List / Sylt bis nach Dänemark anbieten (Geschwindigkeit bis zu 100 km/h). Genau in diesem Gebiet erwarten jetzt Robben und Schweinswale Nachwuchs und brauchen unbedingt RUHE.
Ich bin wirklich geschockt. In Kiel hieß es, sie können nichts machen, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Aber wer kontrolliert das auf dem Meer? Hält sich "Sailing" daran, wenn es doch auf seinem Flyer mit "Rennbooten" wirbt.
Was sage ich Gott, wenn er mich fragt, ob ich seine Schöpfung bewahrt habe? Reicht da mein kleiner Anteil aus meinem Leben aus? Bin ich nicht mitverantwortlich für das große Ganze, für die Natur, das Meer , die Tiere?
Ich habe so eine Wut, wenn ich mir vorstelle, dass da so Leute-just für fun- das Wattenmeer durchpfügen-ohne Rücksicht auf die Tiere.
 
SB
05.04.2009
18:42 Uhr
     
Heute bei herrlichem Frühlingswetter auf den Spuren von Martin Luther und der Heiligen Elisabeth
auf der Wartburg. Was für ein schöner Tag mit so vielen Eindrücken !
Do, stell Dir vor auch dort weiße Tauben vor den alten Gemäuern , ich musste sofort an Dich denken.
Danke für diese schönen Erlebnisse, die unser Herz so froh machen.
Euch allen eine sonnige, frühlingshafte Woche mit der Vorfreude auf das Osterfest und ein ganz besonders
lieber Gruß an Kathrin
von SB
 
Luise
05.04.2009
13:54 Uhr
     
Ja Kathrin, dass hab ich auch schon manchmal gedacht, mal eben sich treffen und austauschen, es wäre sicher sehr bereichernd. Einen schönen Film habe ich gerade gesehen : P.S. Ich liebe Dich. War sehr skeptisch zuerst, aber das die Liebe bleibt auch über den Tod hinaus und ein gehüteter Schatz ist, davon lebt dieser Film und auch davon, dass das Leben weitergeht und neue Chancen, andere Facetten bietet.
Einen gesegneten Sonntag mit herrlicher Frühlingsluft allen Lebensmutigen.
 
Menke
02.04.2009
21:51 Uhr
E-Mail    
Abschied der nicht sein konnte!

Ruhe in der Dunkelheit und deiner Aufrichtigkeit,dann gibt es keinen Abschied,sondern nur Abschiede für morgen und übermorgen sich immer wiederholend im Gleichklang.

Veränderungen kündigen sich meist an,wenn auch feinfühlig für wenige, ob gewollt oder hinterhergebracht, immer die gerade oder ungerade Zahl.
Mal auftauchend,wiederkommen mit Zeitverschiebung aber wie auch immer ein Stück Zeit von mir in mir.
Mal kommen Abschiede zurück, dann nicht richtig durchlebt und nach vorn geschaut mit dem ewig Vergessen ins Unbegreifbare .
Nicht immer schön wenn dann auch nicht festhaltend.
So lasst uns Abschiednehmen üben,um immer wieder von neuem Einlassen zurückkommen, wenn nicht anderes gewollt dann wenn so vorbestimmt auch als schön im Vergessen mit brauchbarer Traurigkeit.
 
SB
01.04.2009
17:08 Uhr
     
Liebe Kathrin,
in den letzten Tagen habe ich oft an Dich gedacht, das Ganze hat mich sehr berührt.
Zur Zeit hängt im "Schaukasten" unserer Kirche der Spruch : " Es soll nicht dunkel bleiben über denen die in Angst
sind". Ich finde das ist doch ein " Lebensmut-Angebot" !
 
Kathrin
01.04.2009
16:45 Uhr
     
Ihr findet so schöne Worte, das tut gut.
Ich wünsche euch auch alles Liebe. Im Geiste habe ich uns eben an einem Tisch versammelt gesehen, an einem echten, nicht virtuellen, in was für Augen man da wohl blicken würde. Eigentlich schade, dass man nicht ganz spontan sagen kann: was haltet ihr von nachher so gegen vier?
Viele Grüße
von Kathrin
 
Delta
01.04.2009
15:15 Uhr
     
Liebe Katrin,
ich denke so oft an dich.
Als ich gestern das Gedicht las, konnte ich in jeder Zeile ein wenig von deiner Hoffnung entdecken. Nimm dir Zeit für deine Tränen und dann mach es wie dieser kleine Vogel. Fliege in den Frühling hinaus, auch wenn du dich gestutzt fühlst.

Delta
 
morgenliebe
01.04.2009
14:32 Uhr
     
, welch schönes Geschenk Kathrin. Du warst traurig, und jetzt heut' morgen zeigt sich Dir die Amsel, und vielleicht meinte sie " Mach Dir keine Sorgen Kathrin, schau, mir geht's einigermaßen gut ",
wünsch' Dir herrliche Vogelkonzerte, und einen guten Tag, Ingrid.
 
Kathrin
01.04.2009
08:50 Uhr
     
Das Gedicht hat so etwas Zartes.... "Kleine Wasser ändern die Betonung".... das ist schön.
Ja, die vielen Gesichter der Liebe... Heute Morgen war da auch etwas sehr Beglückendes.
Ende letzter Woche hatte ich im Nachbarsgarten ganz viele Amselfedern gefunden, alle Schwanzfedern und noch schrecklich viele Daunen und war ganz traurig, es sah nach einem Katzenangriff aus, den "der Schwarze mit dem gelben Schnabel", wie Ingrid es so schön sagt, eigentlich kaum überlebt haben konnte.

Und eben, als ich meinen Mann verabschiedete, landete auf dem Zaun ein völlig zerrupftes, aber l e b e n d i g e s Etwas, er muss den Angriff also sehr wehrhaft überlebt haben. Völlig schwanzlos und zauselig saß er dort, aber ansonsten wirkte er sehr unverdrossen, und auch das Fliegen klappte zum Glück völlig problemlos.
Auch das war irgendwie ein ganz warmes Gefühl von Freude und Zuversicht und Liebe.
 
tg
31.03.2009
21:39 Uhr
     
Das lass Dir gesungen sein. Du hast es gefunden, es ist Dein Frühlingserwachen: Die Liebe kommt in neuen Kliedern wieder  
Kathrin
31.03.2009
16:38 Uhr
     
Dieses Gedicht von Rilke entdeckte ich eben und finde es schön, daher wollte ich euch teilhaben lassen.


Vorfrühling

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,

greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit ins Land und zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

Aus: Die Gedichte 1922 bis 1926 (Muzot, etwa 20. Februar 1924)
 
Kathrin
31.03.2009
07:36 Uhr
     
Danke, Ihr Trost bedeutet mir viel. Ich werde versuchen, es zu verinnerlichen. (Wenn man es doch nur wirklich w ü s s t e...)
Naja, so richtig jung und jugendlich war keiner mehr von uns vor den nahezu acht bis neun Jahren, als wir uns begegneten... Er war damals schon Anfang 50, ich fünfzehn Jahre jünger. Aber irgendwie hat Zeit und Raum sowieso nie eine Rolle gespielt.

Dankbare Grüße von Kathrin
 
tg
30.03.2009
20:27 Uhr
     
Weh tut auch, so nebenbei nur vom Tod des Liebsten zu hören. Erstaunlich ist , daß er garnicht fünf jahre gealtert ist wie Du, sondern, der Junge, der Jugendliche geblieben ist, der von damals, als Ihr euch liebtet. Das ist eine Achterbahn hinund zurück- in erinnerung an ihnbist du auch die von vor fünf, sechs Jahren.
weh tut,daß man nicht mittrauern durfte -das mußt du jetzt tun. und darin steigt eure Liebe noch mal zu neuem Blühen auf.
Weh tut alle Liebe, die nicht leben durfte- durch frühen tod oder Andersgebundensein. Dies Zweifache trifft Dich/ Euch.
Aber eins ist jetzt ganz fest dran: Du siehst ihn im Glück, in der vollkommenden Freude. Er ist angekommen im Ewigen Leben. Du kannst jetzt ihn denken in vollkommener Gottesnähe. Leuchtend schön ist er und strahlt auf Dich , auch auf Dich heilige Energie. Und seine Liebe kommt in neuen Kleidern wieder. Siehst du Krokus, Zylla, andere schöne Blumen, flecht in Gedanken einen Kranz ihm ins schöne Haar aber diesen Kranz setz einem andern Mensche auf- Schmücken wir einander. Die uns Vorweggeganen sind, feiern schon vor. Wie müssen noch arbeiten, auch Lieben macht Arbeit.
 
Luise
30.03.2009
19:57 Uhr
     
Liebe Kathrin, dass Du uns ein kleines bißchen teilhaben läßt an Deinem Erleben und Deinen Gefühlen,
uns das Lied von Hermann van Veen schenkst empfinde ich als eine echte Beglückung. du hilfst all jenen die ähnliches erlebt haben. Ich habe gerade so darüber nachgedacht ob ich es gekonnt hätte und vor Deinem Beitrag hätte ich gedacht , dass ich dies Erleben mit mir selbst aushandeln muß. Nun weiß ich wie es besser geht, aber es gehört Mut und Überwindung dazu sich so sehr zu öffnen. Danke für denWeg .Alles Liebe Luise
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 





Nach oben - © 2003-2018 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss