Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Dagmar Müller-Funk
06.04.2005
18:12 Uhr
E-Mail    
Der ungläubige Thomas - vor drei Jahren stand ich in den florentinischen Uffizien vor diesem unglaublichen Gemälde von Michelangelo Carravaggio: der milde, fast herablassende Christus mit dem staunenden, ängstlichen, verzweifelten Thomas. Was für ein Bild!

Und ein aspekt der mir bei all dem immer zu kurz kommt: Ja, Christus ist für uns ans Kreuz gegangen. Aber dahinter steckt doch noch sehr viel mehr: theologisch gesehen der Erlösungsgedanke, ganz pragmatisch jedoch diese Idee: Nichts und niemand kann mich von meinem gewählten Weg abbringen. Notfalls muss ich für meine Überzeugung sterben.

Gegen diese massive und radikale Ausübung des freien Willens - den ich persönlich für GOTTES großartigste Gabe an uns Menschen halte, neben, freilich, der Liebe - hat keine weltliche Macht mehr irgend etwas zu setzen. In dem Moment wo jemand seinen eigenen Tod billigend in Kauf nimmt, gibt es nichts mehr womit man ihn erschrecken könnte.

Somit ist Karfreitag für mich seit eh und je der Tag an dem wir feiern, dass Jesus uns zum Leben(!) befreit hat, uns nämlich zeigt, dass wir diejenigen sind, die Entscheidungen treffen. Bis zum bittern Ende - wenn's sein muß.

Das Leben geht ja weiter, stirbt eine Hülle nichts sonst. Schwer für die "Ungläubigen", der Geist, die Seele bleibt am Leben!

Gebt aufeinander acht, damit Eure Seelen am Lenben bleiben!

dagmar
 
hans
06.04.2005
11:50 Uhr
  Homepage  
Alles zu den Hochkulturen unserer
Vorfahren !

www.indogermanen.de.vu
 
Thomas Zumstein
06.04.2005
02:11 Uhr
E-Mail Homepage  
Kondolenz an den Papst:

Lieber Eminenz Papst Johannes Paul II



Die Welt trauert um deinen Tod. Du warst ein Papst für die Jugend. Die Jugend war für dich. Grosse Bewunderung und Hochachtung habe ich vor deiner Versöhnung und dem geistlichen Zölibat. Ich teile felsenfest deine Meinung zum Zölibat. Ich kenne auch das Gefühl der Trauer und des Verlusts und der Trauernden. Doch ich denke gern und mit Liebe an die Zeit zurück, als du zum Papst geweiht worden bist. Wie gern hätte ich dieses Gefühl erlebt. Jetzt als Erwachsener sehe ich die grosse Verantwortung. Du hast jeden Respekt und Würde verdient, dass man dich in dein Herz schliesst und dich ohne Anfeindungen oder Hass-Gefühlen aus dem Leben lässt. Die Welt hat einen so charismatischen und felsenfest überzeugten Menschen wie dich verdient. Das Vorbild wirst du für mich immer bleiben. Lieber Johannes Paul, ich wünsche dir, dass es dort wo du jetzt bist, so schön ist, wie du es immer geglaubt hast! Ich danke dir für alles Gute, das du in deiner Amtszeit für den Frieden auf der Welt getan hast. Und ich danke dir persönlich, dass du die Welt an deinem Sterben hast teilnehmen lassen. Du hast mir damit eindrucksvoll gezeigt, dass der Tod kein Tabu sein sollte, sondern ein Teil des Lebens. Und dass man keine Angst vor dem Tod haben muss. Geprägt hat dein Pontifikat viele auf der ganzen Welt, auch mich. Danke ist alles was zu sagen bleibt... die irdische Kirche wird leerer sein ohne dich. Der Himmel erfüllter: Wir sehen uns.

Ein Gebet der Liebe

Gott, du hast den Papst Johannes Paul den Zweiten zu dich gerufen. Gib ihm die Liebe und die Versöhnung, die er der Gesellschaft und der Welt gegeben hat…

Thomas Zumstein

Schriftsteller

Grenchen

www.samuz.ch.vu
 
Menke
05.04.2005
11:17 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn der Tot draußen vor der Türe steht und das Leben ist abgeerndet, warst Du nun Papst oder Mensch alles zur seiner Zeit.

Leistungen die im Amt vollbracht und nach Verwunderung schreit, geht ins Nichts der eigenen Gefühle unter, wenn Leid und dann Tot gewerdet wird.

Ob aus dem Gelbten bertachtet zb. Polen Afrikaner oder Nichtgläubige im äusseren, sollte keiner Lebensbewertung standhalten und wenn doch durch vermeindlich beruffene Menschen dazu, vieleich auch deshalb um sich im fremden Lebenswerk zu sonnen.
 
jakobus
04.04.2005
20:28 Uhr
     
@ TG
Wenn nicht Brückenbauer, was dann? Schau doch die vielen Millionen an, die unzähligen Trauernden, Betenden in aller Welt, die in ihrer Trauer miteinander Verbundenen. Für mich war JP ein ganz Großer und ich bin mir sicher, er hat viele zum Glauben hingeführt und ihnen ihre tiefe Sehnsucht nach Gott verdeutlichen können.
Alles Gute, jakobus

 
Sophie
03.04.2005
22:20 Uhr
     
Lieber Papa für Viele! Nun sagen sie einfach, sie bräuchten keinen Brückenbauer. Dann denke ich, sie sind blind. Sie sehen doch, wie Du die Menschen verbindest, auf dem Petersplatz, von dem vielleicht die Kerzen in Dein Sterbezimmer schienen, im Kölner Dom, in Polen oder in Los Angeles. Natürlich brauchen wir Brückenbauer, wenn die Menschen uns das zeigen. Ich bin froh, daß Gott Dich geholt hat. Mich hast Du nie so sehr berührt, weil ich nicht katholisch bin, aber als Du an Deinem Fenster das Gesicht verzogst, vor Schmerz, nehme ich an, und nicht mehr sprechen konntest, hat es mich zerrissen vor Mitleid. Ich bin froh, daß Du nicht weiter leiden mußt.

"Karel Wojtyla war kein Papst der Widersprüche. Sondern ein Papst des Widerspruchs - gegen die Lebenslügen der Moderne. Ein Mensch, der das 20. Jh in intensiver Zeitgenossenschaft erlebt und erlitten hat. Zugleich ein Mann von wahrhaft biblischem Glauben: kristallklar und hart, fugenlos und fest - wie ein Fels." Martin Posselt
 
thomas
03.04.2005
14:02 Uhr
E-Mail    
Lieber TG

Sie sagten: "... wir brauchen auch keinen Brückenbauer (pontifex) zu Gott, Er ist mitten unter uns...."
Dies meine ich auch. Ich bin einmal röm. kath. getauft und eher ökumenisch-frei aufgewachsen und bin froh darüber. Dies schützte mich bisher vor fundamentalistischem (unwahrem) "Getue".

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch Insulanern
thomas
 
Traugott Giesen
03.04.2005
08:44 Uhr
     
Bruder Papst war ein leuchtender Mensch- Kardinal Lehmann nann te ihn einen "prachtvollen" . Für mich als Protestanten ist die zentrale Stellung des Einen nicht im Sinne Jesu- wir brauchen auch keinen Brückenbauer (pontifex) zu Gott, Er ist mitten unter uns.
Fahr wohl JP. Du hast im Rahmen Deiner Ansichten bis zum letzten gekämpft, hast viel für die Würde des Schwachen erreciht. Wir sehen uns drüben.
 
Traugott Giesen
02.04.2005
21:40 Uhr
     
sonntagpredigt vonm ungläubigen Thomas- kommt .  
thomas
02.04.2005
13:14 Uhr
E-Mail    
.................................................................................................

Über sich selbst lachen

Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, ernsthaft zu sein; als ob wir damit beweisen könnten, dass wir erleuchteter sind als Andere, dass wir besser sind als Andere.
Wir sind erst richtig frei, wenn wir gelernt haben, über uns selbst zu lachen. Wenn man in den Spiegel blickt und erkennt, wie närrisch man sein kann, dann muss man einfach lachen.

Und aus diesem Lachen kann Weisheit erwachsen.

G´Kar
Babylon 5

.................................................................................................

PS: .... habe ich eben gefunden!

 
Sophie
01.04.2005
22:28 Uhr
     
Das finde ich toll, und zwar, weil ich das gerade ähnlich überdachte. In manchem hatte er Recht. Was so antiquiert klang, wäre gesellschaftspolitisch besser gewesen. Hätten wir z.B. keine Pille und keine Schwangerschaftsunterbrechung, dann hätten wir heute mehr Kinder. Die Rentenlast wäre leichter zu tragen, das Leben überschaubarer. Alle hätten mehr Last und vielleicht weniger Spass gehabt, aber wir stünden nicht an dem desolaten Punkt eines unausgewogenen gesellschaftlichen Systems. Das Leben scheint ihm also Recht zu geben. Das Leben und die Natur. Und einige christliche Ideen.  
Traugott Giesen
01.04.2005
21:27 Uhr
     
Der eiserne Papst hat die guten Seiten einer reformbedürftigen Kirche gut gelebt, aber die schlechten, die herrischen Seiten damit zementiert. Gott hab ihn selig.  
Traugott Giesen
31.03.2005
21:24 Uhr
     
Das Leben liebgewinnen mit seinen Bedingungen- im Beispiel der Tiere- auch wenn wir rennen müssen - das gehört zu den bedingungen , ob Löwe oder Gazelle oder mensch;"es ist genug, daß jeder tag seine eigene Plage habe"- also Sich Mühen gehört zur Würde. Und mit offenen Augen bleibt unendlich viel zu richten. Aber "klug und ohne falsch" (auch Jesus) . Und wir dürfen nachts gut schlafen.  
DS
31.03.2005
15:12 Uhr
     
TG Danke für konkrete Lebensmut-Entwürfe. Das brauchte ich - wir ? Wir haben hier in der Gemeinde in Hamburg gebetet : "...und nimm uns die Angst vor dem Tode u n d vor dem Leben !!" Angst vor dem Leben - ein Thema für sich - oder Titel für Dein nächstes Buch !?
Dennoch: was heisst im Absatz " also ran ans Leben"
1. " Mehr Einverstandensein mit dem Lauf der Dinge" und
2. " Du musst das Leben liebgewinnen mit seinen Bedingungen" ??
Mit sagte kürzlich jemand, es sei alles gut so wie es ist.
Meinst Du das ? Gibt es danach nichts mehr zu gestalten durch uns - als erste Mitarbeiter Gottes, wie Du doch immer sagst ?
Sagt was dazu! Bitte ! Bleibt behütet Dein/Euer Ds aus Hamburg
 
Traugott Giesen
30.03.2005
16:52 Uhr
     
Die Osterpredigt hat Power. bitte mitlesen, und ein Stück Echo hier mit hinbringen, bitte. TG  
***
29.03.2005
15:21 Uhr
     
Forum für Arbeitslose:

http://forum.grueger.org


ein privates Forum, auf dem sich Arbeitslose, Angehörige und Freunde austauschen können über alles, was Arbeitslosigkeit mit sich bringt.

Dieses Forum dient nicht nur dem Austausch von Informationen sondern soll auch ein Ort der Begegnung sein, da von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen trotz steigender Zahlen noch immer ausgegrenzt werden. In diesem Forum soll auch Raum sein für Traurigkeit, Hilflosigkeit und Wut, aber auch für Solidarität, Ermutigung und Kampf um das eigene Selbstwertgefühl. Arbeitslosigkeit ist eine schlimme Zeit, vor allem für jene, die verzweifelt Arbeit suchen, in einer Gesellschaft, die den Menschen einerseits über seine Leistung definiert und andererseits mehr und mehr Arbeitsplätze zerstört. Vielleicht kann dieses Forum einen kleinen Beitrag leisten, damit das Leben trotz Geldknappheit und seelischem Streß lebenswert bleibt und diese Zeit keine verlorene Zeit ist.
 
Tobias Ali Abal-Fazl
27.03.2005
15:53 Uhr
  Homepage  
Ich hoffe ihre Seite engagiert sich auch für den Dialog zwischen den Religionen. Die Stimmung gegen den Islam verschlechtert sich leider zunehmend und ich hoffe, dass die Anhänger von Jesus Christus sich für den Dialog einsetzen, damit die Vorurteile verschwinden.  
Sophie
26.03.2005
16:41 Uhr
     
Auferstehen mit Menschen ist etwas Schwieriges. Wenn einem mal etwas sehr missfallen hat an einem Menschen, er sich aber ändert, als anderer Mensch lebt, das Glück hatte, gute Wege zu wählen oder bereitet zu bekommen, muss man ihn befreien von Misstrauen, darf ihn nicht ständig mit alter Prägung und Erinnerung belegen, muss ihm Chancen geben, anders zu sein. Wem gelingt das schon? Wer nimmt einen Menschen, den er schon kannte, noch einmal ganz neu wahr und gibt ihm dadurch die Chance, wertvoll zu sein? Es sind doch Riesenmauern aus Ängsten und Vorbehalt zwischen den Menschen. Einen Menschen neu zu erfassen, dazu gehört das Verzeihen und das Vergessen und die Bereitschaft, noch einmal neu und besser zu starten. Es gehört eigentlich dazu, dass man Jesus versteht, der jedem Menschen eine Chance gab, beste Beispiele die Frau aus Samaria oder die blutflüssige Frau. Diese wird von Anna Katharina Emmerich als Veronika identifiziert, einer der wenigen Menschen, die Jesus auf dem Kreuzweg beistanden. Also:
"Als neue Menschen leben", immer wieder. Und selbst es immer wieder versuchen, immer wieder die Hand ausstrecken, auch wenn sie weggeschlagen wird. Ich selbst, glaube ich, kann das, und ich habe es teils aus der Religion, aber auch aus dem Sport. Wenn es mich beim Skilaufen mal hinhaut, dann gescheit. Ich stehe auf und mache die gleiche Abfahrt erneut. Immer wieder aufstehen, neu anfangen, nicht die Abfahrt als Trauma speichern und bloss nicht einen Menschen!
Veronika&equal;vera icon, das wahre Antlitz.
 
DS
26.03.2005
07:55 Uhr
     
TG, ich höre von den Menschen immer wieder, dass Ostern als ein Ereignis gesehen wird, das nur JC betraf - seine Auferstehung bewirkte Erhöhung, war er danach noch Mensch wie vorher ? Sag doch bitte, was das heute, konkret und jeden Tag wieder für unser Leben bedeuten kann. Du findest doch Worte, die das klar machen. Bis bald mal wieder live. Liebe österlich Grüsse dein Delf Schmidt  
Traugott Giesen
26.03.2005
07:36 Uhr
     
Auferstehung jetzt! Chacen aufspüren, nochmal Verstehn üben, die Dennochs tun. Erbitte Beiträge für die Osterpredigt: Auferstehung jetzt! bis 21 Uhr. TG  
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 





Nach oben - © 2003-2018 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss