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DS
03.10.2011
19:29 Uhr
     
ja, Winfried, "danke dass ich danken kann" ist vielleicht auch Erntedank - eine schöne Geschichte.DS  
Winfried Schley
03.10.2011
09:36 Uhr
  Homepage  
... unser tägliches Brot gib uns heute ...

In seiner guten Stube am runden Tisch erzählt mir das Ehepaar von seiner Arbeit. Sie betreiben nebenberuflich eine vom Vater übernommene Landwirtschaft. Wie kaum ein anderer Beruf ist der Landwirt dem Wetter ausgeliefert. Sobald sich Gewitterwolken auftürmen, kommt Angst hoch. Droht Hagel? Wie viel Hektar der Ernte wird er vernichten? War alles umsonst? Der Vierzehnstundentag in Spitzenzeiten, der geopferte Urlaub, die ersatzlos gestrichenen Feierabendstunden im trauten Familienkreis?

"Ständig die Gefahr vor Augen, dass man umsonst arbeitet, das kann einen ganz schön fertig machen! Aber aufhören? Das fällt schwer. Da gibt es tief in einem drin ein Gefühl, ähnlich der Pflicht und der Verantwortung, das können wir nicht einfach wegwerfen, ohne dass etwas Wertvolles verloren geht."

Es ist spät in der Nacht, als ich mich nachdenklich auf den Heimweg mache, vorbei am dunklen Bäckerladen, in dem ich wie selbstverständlich fast täglich mein Brot kaufe. Zu Hause in der Küche breche ich ein kräftiges Stück Brot vom Laib, setze mich an den Esstisch und schiebe Bissen für Bissen in den Mund, während im Haus alles schläft. Noch nie habe ich ein Stück trockenes Brot mit soviel Aufmerksamkeit gegessen wie in dieser nächtlichen Stunde.
 
TG
02.10.2011
18:17 Uhr
     
Dank für Dank, tut gut. Martin Walser sagte: "Der Mund des Gastes macht den Wein gut." Erst unser Beifall macht die Musik gut?. Jedenfalls freuts die Künstler, wenn wir ihre Kunst bestaunen und nicht nur verbrauchen. So auch in etwa der HERR? Jedenfalls will er uns nicht als gedankenlose Mampfer. Darum vor dem Essen der Augenblick des Verweilens und des Dankes, daß nichts , garnichts selbstverständlich ( also selbsttständig , aus sich heraus) ist. Und vor dem Einschlafen und als Liebesumarmung . Dankend erleben wir uns als denkfähig. Und was ,wen hast du an den Altar gestellt?  
DS
02.10.2011
09:34 Uhr
     
im Hamburger Abendblatt in der Sonnabend-Rubrik "Gott und die Welt" von Pastor Bernd Lohse Auszug aus dem Beitrag "Vaterliebe macht Kinder stark": "... Erntedank. Eine schöne Gelegenheit, auch für die Früchte der Erziehung einmal Danke zu sagen: Danke für für die Kinder und Danke für die Liebe der Eltern, die Glauben, Vertrauen und Orientierung im Leben ermöglicht haben. Und Anlaß genug, sich einmal selbst die Frage zu stellen: Wo habe ich eigentlich Glauben und Vertauen gelernt? " Bei meiner ANtwort hierauf komme ich täglich auf http://www.lebensmut.de zurück. Danke IHM und ihm dafür - eben Erntedank. Euer DS  
serva
01.10.2011
12:12 Uhr
     
Was für ein Zugewinn an Lebensqualität, dankbarsein zu können - schon DAfür bin ich dankbar! Seit kurzem probiere ich - um es evt. in meiner Arbeit empfehlen zu können - das Freudetagebuch, schreibe also abends kurz auf, worüber ich mich tags gefreut habe - und fühle mich reich: also den Sucher auf Freude gestellt gerät mir überraschend viel Freudeträchtiges ins Blickfeld. Klingt banal, macht aber tatsächlich Freude und fühlt sich erntedankfestlich an. Und "Von allem, was ich besaß, blieb mir nur das Verschwendete und Verschenkte". Stimmt das für andere auch?  
tg
30.09.2011
20:53 Uhr
     
- - Erntefdank. welche Beute , welche Freuden, welche Hilfsprojekte? Nicht , dass die Sorgen von morgen uns den Dank für gestern stehlen.  
de
29.09.2011
00:01 Uhr
     
Erntedank für Leib und Seele-Sonntag ist Erntedanksonntag-nach glücklichem grossem Familientreffen danke ich für so viel glückliche Lenkung von oben,dass alle erfüllt sind von einer guten gemeinsamen Woche,trotz grosser Verluste und Problemen und Sorgen wissen wir uns getragen von einem Glauben an eine behütenden Gott,der über Generationen weitergegeben wurde,das ist ein Glück,das ich vielen wünsche-wie auch das glück,sich in der wunderbaren Natur staunend verbunden zu fühlen-allen schon heute einen guten Erntedanksonntag!  
tg
28.09.2011
23:07 Uhr
     
misch die Karten neu, Leben ist Anfangen.  
Claus
25.09.2011
21:27 Uhr
     
Ja, Herwarth, Sie sprechen gewiss vielen Menschen mit Ihrem Beitrag aus der Seele. Bei aller Kritik, die schon wieder zu hören ist an Benedikts Besuch, so hat er doch deutlich gezeigt, dass die Menschen Sehnsucht haben nach Frieden und auch Harmonie. Dass die Jugend so begeisternd mitmacht, macht uns Mut. Als Protestant sage ich zu diesem Punkt : Danke Benedikt!
Bezüglich der Ökumene bin ich allerdings enttäuscht. Warum müssen wir denn so unendlich lange Geduld haben, das ist die Frage nach Rom.
 
Sophie
25.09.2011
17:22 Uhr
     
@ Webmaster: Ja,ja, mach ich schon, aber das war für Winfried Schley und die Übersetzung, um keinen auszuschließen aus der Wahrnehmung von außen. Französisch lesen ist nix Besonderes, das können viele Deutsche.
@Winfried Schley: So wie Sie diesen Papst beschreiben, kenne ich ihn. Aus der Literatur und aus Bayern von Kollegen, die ihn beschreiben: Fein und klar, sehr zentriert auf den Glauben und sehr genau.
 
webmaster
25.09.2011
11:45 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie, ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten. Wollen Sie uns zeigen, dass Sie französische Zeitungen lesen? Oder warum zitieren Sie aus "Le Figaro"? Ich kann den Sinn dieser unkommentierten Auszüge hier nicht nachvollziehen. Vielleicht könnten Sie sich einfach mal wieder für einen Moment zurücknehmen.
Lieber Herwarth! Ihr kleiner Beitrag vom 24.9. geht so leicht unter. Aber auch ihn finde ich sehr wichtig! Danke.
 
Sophie
25.09.2011
09:14 Uhr
     
Les Allemands aiment la franchise, ils ont été servis!
Die Deutschen lieben die Offenheit, sie sind bedient worden!
Au troisième jour de sa visite officielle, "leur" Pape leur a réservé un message qu'il n'aurait jamais osé délivrer à aucune autre église du monde.
Für den dritten Tag seines offiziellen Besuchs hat ihnen "ihr" Papst eine Botschaft reserviert, die er in keiner anderen Landeskirche auf der Welt gewagt hätte, vorzutragen.
A Freiburg au Breisgau, au sud de l'Allemagne, où il est arrivè samedi en milieu de journée - dernier étape de son séjour officiel, il rentre à Rome dimanche soir, Benoît XVI a dit tout haut ce que tout le monde à Rome pense tout bas: "En Allemagne, l'église est structurée de manière excellente. (...) Sincèrement nous devons dire qu'il y a un excédent de structures par rapport à l'Esprit. J'ajoute: la vraie crise dans le monde occidental est une crise de la foi. Si nous n'arrivons pas à un véritable renouvellement de la foi, toute réforme structurelle demeurera inefficace."
In Freiburg im Breisgau, im Süden von Deutschland, wo er Samstag um Mittag eintraf - letzte Etappe seines offiziellen Aufenthalts, er kehrt Sonntagabend nach Rom zurück, sagte Benedikt laut, was jeder in Rom leise denkt: "In Deutschland ist die Kirche exzellent strukturiert. (...) Ehrlich gesagt, wir müssen sagen, dass es ein Übermaß an Strukturen zuungunsten von Geist gibt. Ich füge hinzu: die wirkliche Krise in der westlichen Welt ist eine Glaubenskrise. Wenn es uns nicht gelingt, zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens zu finden, bleibt jegliche strukturelle Reform wirkungslos."
Le Figaro, Dimanche.
 
webmaster
24.09.2011
23:10 Uhr
E-Mail    
Das Herumgezicke und die persönlichen Attacken in den letzten Tagen nerven ungemein und sind der Lebensmut-Seite und dem Sinn dieses Forums gewiß nicht förderlich...
Lieber Herr Schley, danke für Ihren interessanten und wertvollen Beitrag.
 
Sophie
24.09.2011
22:48 Uhr
     
Also wirklich Luise, was Sie da ablassen, ist unmöglich, fast wie eine Drohung oder böse Prophezeihung. Und wenn Ihr Jagdhund überfahren wurde, bedeutet das lediglich, dass Sie den nicht halten konnten. Alle Unfälle mit Haustieren sind Halterfehler, daher gibt es ja auch die Haftpflicht.
Sie machen hier grundsätzliche Fehler. Christen müssen zusammen halten und nicht nur Christen, sondern auch Christen und Juden und Christen und Muslime mit einem gesunden Religionsempfinden. Ich finde, dass der Papst das immer wieder gut zum Ausdruck bringt, mehr als sein Vorgänger, der ein sehr politischer Mensch war, zwangsläufig. Und er bringt es auch jetzt zum Ausdruck, wenn er politische Dinge, die er als Zumutung empfindet, nicht anspricht, sondern auf die wirklichen Probleme der Menschheit hinweist. Die Religion ist in Gefahr, ganz und vor allem die guten Strömungen im Islam, auf die ich rein zufällig stieß, über die seit Nineleven wenig gesprochen wird. Sowohl der Islam als auch die EKD sind m.E. zu wenig spirituell und zu politisch geworden. Wirtschaftskrisen sind ein guter Anlass zu Rückbesinnung auf das Wesentliche. Und das Wesentliche ist doch von Jesus und Moses und vielleicht in Teilen auch von Mohammed und vor allem auch von Buddha gesagt worden. Ich bin nur verbal mal scharf, aber so einen Vergleich wie Sie habe ich noch niemandem gebracht. Der ist nicht lustig.
 
Herwarth
24.09.2011
20:51 Uhr
     
Wenn wir tagtäglich die furchtbaren Video-Aufzeichnungen aus deutschen Großstadtbahnhöfen sehen, die gewalttätige Jugendliche zeigen, die auf brutalste Art andere Menschen ins Koma, in den Tod treten, dann tut es doch gut, die Jugend um Benedikt in Freiburg zu sehen. Da hat man wieder Hoffnung!  
indrasun
24.09.2011
19:35 Uhr
     
Lieber Herr Schley,
vielen Dank , es war mir tatsächlich, im Beitrag für kaum möglich gehalten, gelungen, weil auch gar nicht versucht, den Papstbesuch für wichtig oder gar interessant zu halten. Vielleicht, weil ich nicht fernsehe. Nun wird Herr Ratzinger schon iteressanter, wo es nicht mehr um herunter oder heraufgefahrene Fensterscheiben geht... Danke dafür !
Indrasun
 
Luise
24.09.2011
15:18 Uhr
     
Danke W. Schley, ihren Beitrag habe ich sehr gerne gelesen. Sie wecken Neugier und Interesse theologische Diskurse zu verfolgen und zu nutzen sich selbst zu entwickeln. Zu den Tübinger Theologen, die ich immer wieder spannend finde gehört auch Hans Küng. Er gibt viel Anregung für den Alltag in seinem Buch : was ich glaube ,auch die Kraft andere zu verstehen und zu respektieren.

Sie Sophie Elena E.D. sind, was Respekt anbelangt eine echte Herausforderung, denn Sie haben ihn in keinster Weise und toben sich hier aus, dass es beschämend ist.
Der Vergleich mit dem Foxterrier hätte nicht passender sein können, bissig ,chaotisch , unberechenbar und so dämlich dass es sich garnicht lohnt darauf einzugehen. (Wir hatten auch mal einen zur Jagd, der war so versessen das er überfahren wurde....)
 
Sophie
24.09.2011
12:40 Uhr
     
Ja, und "Herr, schmeiß Hirn vom Himmel" ist ein bekannter Ausdruck von einem Site namens PI, den kürzlich die TAZ beschrieben hat: Mit einem stilisierten Hakenkreuz dabei. Damit die Leute wissen, wo Sie möglicherweise herkommen. Und der Verfassungsschutz. Und falls Sie aus der Ecke kommen, verschwinden Sie von diesem Site.
Zu Winfried Schley: Bravo.
 
rbBln
24.09.2011
12:35 Uhr
     
zu sophie: ich bin im allgemeinem von Ihren beiträgen nicht allzu angetan, aber diesmal muß ich den 2. teil Ihres beitrages voll unterstützen: warum muß ein Thema wie Ehepaare verschiedenener Konfessionen/verheiratet oder nicht Kommunion-Abendmahl usw.usw. so einen Raum einnehmen, da gibt es dringenderes... da gibt es einen Ratschlag von sophie, der auch meiner wäre: der Kath. geht mit dem Ev. mit oder der andere konvertiert - und schon kann man alles gemeinsam machen, wir sind doch alles Christen. Alles mögliche an Zeit sollte man größeren problemen einräumen ...  
rbBln
24.09.2011
12:26 Uhr
     
betr. Schley vom 24.9.: ein sehr guter und informativer artikel, ein student und ein junger Ratzinger. schön, über so etwas zu erfahren, das sind beiträge .... danke dafür!  
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