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Autor Nachricht
tg
12.11.2021
11:55 Uhr
     
Das sag ich auch heute noch. Doch es ist mir lieber, dass einer von Euch / Ihnen den Erinnerungsschatz blühen lässt.

Fand übrigens ein ungeheuerliches Wort von Lessing: „Dass er dich noch sündigen lässt, ist schon Strafe genug."
 
DS
10.11.2021
13:09 Uhr
     
...es gab mal Zeiten, da hätte TG gesagt: Zufall und Schicksal sind Tarnworte für Gott -
oder Albert Schweitzer: der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will. LG Delf
 
Orbart
08.11.2021
12:40 Uhr
     
Wenn man den Begriff "Schicksal" erklären oder seine Bedeutung verhandeln soll, wird´s allerdings mühsam.
In dem von mir geschilderten Fall war die alte Dame selber (!) der Auffassung, dass ihr Weg längst beendet sei und sie empfand alles weitere als sinnlos und quälend.
Ich maße mir nicht an, es besser zu wissen und irgendeinen "Sinn" liefern zu können. Und es ist ja nun nicht so, dass es an Beispielen dieser Art mangeln würde.
 
Ewald Menke
06.11.2021
09:21 Uhr
     
Was meinst Du denn damit?

Schicksal bedeutet für manche Menschen was negatives, für andere kann das auch was positives bedeuten.
Man könnte auch die Bibel zitieren, wie Vorsehung, von Engeln getragen, oder Gott vertraue ich, er führt mich zu grünen Auen und weitet mich.
Letztendlich ist Schicksal ein erklärbarer Wortgebrauch, aber nichts tieferes, unabhängiges von Menschen losgelöste Aussage so mal dahingesagt.
 
Orbart
04.11.2021
18:14 Uhr
     
Das Leben im Sinne von Schicksal war hier gemeint.
Also einer Sphäre, die dem menschlichen Einfluss nicht unterliegt.
 
tg
03.11.2021
18:41 Uhr
     
A:S:Du bist Leben, das leben will; inmitten von Leben, das leben will.  
t g
03.11.2021
15:13 Uhr
     
Was ist damit gemeint: "Das Leben ist blind u verständnislos"? Sie sind doch Teil des Lebens- ich erfahre Sie nicht als blind u verständnislos.  
Orbart
30.10.2021
12:29 Uhr
     
Wenn ich als 14-15jähriger meine Grosseltern besuchte, kam gelegentlich eine
älteren Dame aus dem 2 Stock herunter.
Sie mochte wohl so knapp 90 Jahre alt sein und sagte - noch bevor sie in der Tür war - "Ich bete jeden Abend, dass ich morgen früh nicht mehr aufwache!"
Als jungem Menschen waren mir solche Gedanken total fremd.

Heute aber verstehe ich all dies, denn das Leben ist blind und verständnislos.
Und noch viele Jahre lang musste die bewusste Dame ihren Wunsch äussern, bevor er ihr erfüllt wurde.
 
Menke
28.10.2021
20:31 Uhr
     
Ernst nehmen, oder aus einer Laune heraus!

Ich unterhielt mich kürzlich mit einem Mann Mitte 70 in einer Arztpraxis, der aus Badenwürtenberg nach hier gezogen war.
Seine Frau mit der er über 50 Jahre verheiratet war, vor kurzem gestorben, jetzt wohnt er bei Schwiegertochter und Sohn in deren Haus, weil die Miete in der Alten Wohnung zu teuer sei.
Aber heimisch könnte er sich hier nicht fühlen, auch mit der Schwiegertochter käme er nicht so gut zurecht.
Heimweh nach seiner Heimat und Freudeskreis wäre groß und so führe er regelmäßig in seine Heimat, verbilligt mit dem Zug.
Am liebsten würde er abends im Bett einschlafen und nicht mehr aufwachen.
Ich fragte mich, kommen nur Alte, kranke, vereinsamte auf solche Ideen?
In jungen Jahren konnte ich mich nicht erinnern, unter meines gleichen so etwas nach Hilfe schreiendes gehört zu haben.
Nur die Damaligen Alten, sprachen bei bestimmten Anlässen manchesmal von ihrer Lebensunlust.
 
tg
27.10.2021
14:53 Uhr
     
Was weiss das Kind im Mutterleib von draußen. Was wissen wir draußen vom Mutterleib Gottes, in den wir zurückkehren?-
Also mal Sterben als ginge man zu Ball.
 
die Augustiner
22.10.2021
10:50 Uhr
     
Das passt zu Martin Luther: Simul iustus et peccator - zugleich gerecht und Sünder. So sind die Menschen eben.
Und zu dir Traugott: Genieß dein Leben weiterhin auch mit dem abendlichen Glas Rotwein!
 
Menke
21.10.2021
19:57 Uhr
     
Man kann nicht alles auf Corana schieben!

Gott sei Dank, ähnliches vor einem halben Jahr im Krankenhaus erlebt, beide Seiten wollten nicht von einander loslassen.
Ich durfte auch wieder einmal erleben, nicht alle Menschen sind eigenützig und damit bösartig.
Einige Wochen später musste ich dann erleben, wie eigenützig und bösartig Menschen doch sein können.
 
tg
21.10.2021
18:36 Uhr
     
gut gesagt "Man darf Menschen nicht überfordern, es ist schon viel erreicht , wenn man sich nicht an die Gurgel geht."
Ich war kurz im Krankenhaus und erlebte da professionelle Hilfe und Menschenfreundlichkeit. Zurückgekommen nach Hause bin ich dankbar für die schlichte, gewohnte Alltäglichkeit- eine Gnade, wieder hinreichend klarzukommen.
 
Flügelfreundin
16.10.2021
18:43 Uhr
     
Glauben Sie mir das bitte: Ich bin nicht gewöhnt an rasende Radfahrer und schaue etwas zu spät. Schon zweimal bin ich zu Fuß von zwei rasenden Frauen, eine mit Lastenfahrrad fast umgemäht worden. Bei der mit dem Lastenfahrrad wäre ich ein Polytrauma gewesen.

Beide beschimpften mich unflätig.
Die Aggressionen sind überall.

Auf Pässen überhole ich sie nur mit guter Sicht. Manche bedanken sich. Es sind meistens Rennradfahrer. Die sind generell erheblich freundlicher, viielleicht, weil sie gern Rennrad fahren.
 
Orbart
16.10.2021
13:05 Uhr
     
Das Leben in einer Gemeinschaft ist für das Individuum immer mühsam und frustrierend. Jede Menge Aggressionen werden da wach.
Aggressionsmildernd wirken einzig Gefühle der Zusammengehörigkeit, der Eindruck, dass man "aus einer Wurzel stammt".
Daran kranken alle Modelle der "Weltoffenheit, Diversität und Multikulturalität.
Man darf Menschen nicht überfordern, es ist schon viel erreicht , wenn man sich nicht an die Gurgel geht.
Wir tragen Millionen Jahre tierisches Erbe in uns.
Ideologische Wunschträume enden meist in einer Katastrophe.
 
Menke
14.10.2021
10:44 Uhr
     
Wir sagen immer schnell!

Jede Generation sagen viele Jugendliche, hatten an ihren Lebensverhältnissen was auszusetzen über sich und andere
und orentierten sich an ihrer Zeit.
Warum habt ihr damals nicht mehr Zivielcorage an Tag gelegt und seit mit der Masse mitgelaufen oder hinterhergelaufen,
Vorwurf an die Kriegsgeneration!
Was hat Kinder und Jugendliche in unserer heutigen Zeit geprägt?
Ob nun die Eltern der Mittelschicht, der Oberschicht, der Unterschicht, letztendlich die Gesellschaft, was abfärbend auffällig ist.
Das alles zusammengewürfelt in einen Rührtopf geworfen, ergibt die Zeit in der wir alle leben mit dem wir konfrontiert werden und uns beschäftigen.
Die Zeit des Alterns, was wir jetzt überblicken und mit der Zeit davor vergleichen können, die wir alle irgendwie mitgestaltet und weiterhin werden, damit begegnen wir uns im Alltag.
 
die Augustiner
12.10.2021
18:12 Uhr
     
Das scheint uns ein gesamtgesellschaftliches Problem zu sein. Nur 2 Beispiele: Bewohner wurden von eiligen Autofahrern vor dem Augustinum bepöbelt und es wurde nah an sie rangefahren, nur , weil sie die Fußgängerampel gedrückt hatten und nicht ganz so zügig die Straße überqueren konnten. Eine Dame mit Parkinson wurde bespuckt.
Der Förster der Bismarckschen Forstverwaltung schilderte uns, dass er und seine Kollegen im Wald, wenn sie z.B. darum bitten, auf den Wegen zu bleiben, damit das Wild nicht ständig gestört wird, sogar mit dem Messer bedroht und beleidigt werden. Auch wurden Bäume mit schädlichen Farben besprüht und junge Pflanzen herausgerissen.
Wir sprechen viel miteinander und der Tenor ist, dass vielfach Erziehung und Anstand verloren gegangen sind.
Andererseits sehen wir die Enkel , die hier ihre Großeltern besuchen und können uns freuen an der
Herzlichkeit und Lebensfreude und dem Willen , etwas zu bewegen und zu schaffen. Das macht wieder Mut.
 
tg
11.10.2021
12:51 Uhr
     
Ein Mitmensch sagte, er erlebe auf Sylt eine schlechte Aura-mürrische Autofahrer, giftige Schlangesteherinnen ; drängeln, maulen, Vogelzeigen- Ich nehme mir vor, geduldig mit Menschen zusammen zu sein, und will uns allen Friedenwillen zugute halten. Nur manchmal sind wir nicht gut genug für unsere guten Vorsätze, jedenfalls will doch kaum eine(r) gern Böses tun. Wir können das Aura-Klima verbessern, in jedem Augenblick-wenns geht.  
Kallisto
08.10.2021
20:19 Uhr
     
Ich glaube, Menke, dass es eine größere Menge kleiner, armer, manipulierbarer und unwissender Menschen gab als heute.
Zum Ausgleich aber gab es einige überragende Geister und ich schätze mal, dass es größere Geister waren als heute.
Ich würde auch postulieren, dass sowohl der zwölfjährige Jesus, der im Tempel predigte, als auch der Kaufmann! Mohammed lesen und schreiben konnten, und dass ihre Schriften evtl, weil nicht hilfreich, vernichtet wurden, andernfalls Atmosphärilien anheim fielen.

Ich vergleiche den Bau des Berliner Flughafens BER mit dem, was wir von Ägyptern, Maya, Azteken und Inka vorfinden, und das spricht für mich eine ganz eindeutige Sprache, genau wie römische Aquädukte (Wasserleitungen) im Vergleich zu maroden Autobahnbrücken oder auch heutigen Wasserleitungen. Was nicht mehr steht, brach nicht etwa zusammen, sondern wurde meistens als Baumaterial gestohlen oder überbaut.

Die heutige Welt zeichnet sich aus durch massive Selbstüberschätzung.
 
Menke
07.10.2021
10:15 Uhr
     
Vor 5000 Jahren

Glaubten Menschen vor langer Zeit, was Sie überliefert bekamen, oder von den Stammesältesten vorgesagt bekamen?
Heute ist vieles von damals erforscht und wird von der Wissenschaft belächelt.
Schon wichtig zu hinterfragen, fühlten sich die Menschen vor 5000 Jahren zufriedener, weil vieles nicht erklärbar war.
Daraus hatten sich für sie Geister und Gottesgestalten entwickelt, die ihr Leben beinhaltete.
Sie waren überzeugt, es sei ihr Richtige Weg.
Bekamen Sie Ablehnung mit dem was sie taten, so konnten oder wollten sie nicht erkennen, das ihr denken fühlen und handeln nicht aus einer Gottheit kam, sondern sie waren von ihresgleichen verwandelt.
 
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