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Autor Nachricht
Hella Kellermeyer
19.08.2021
20:00 Uhr
     
Der oberste Kirchenfürst Bedford Strohm legt sein Amtskreuz beim Besuch des Tafelberges gleich neben Golgatha ab,ein Kirchentag ähnelt einem Parteitag der Grünen,Obama ist dort ein willkommener Gast und Redner,Greta wird mit Propheten verglichen, die Klima-Religion kennt keine Gnade ,von Greta ist man beseelt,Weihnachtsmarkt heißt Winterfest,St.Martinstag nennt sich Lichterfest ,GottundJesus finden auf der Straße keinen Platz mehr.Gotteshäuser werden wegen Corona eher geschlossen als Baumärkte.Die Kirche ist auf bestem Wege ihren Kern zu verlieren ,ja das Christentum schwächt sich ,zieht sich selbst zurück und macht freiwillig den Platz frei für andere Religionen.  
Julius
18.08.2021
01:55 Uhr
     
Eine Frage, die in einem der letzten Beiträge auftauchte, war: "Warum verliert die Evangelische Kirche Mitglieder?" Ich möchte hierüber einmal brainstormen.

Seit Jahren erscheint mir die EKD durchpolitisiert, namentlich in der Person von Bedford-Strom.

Wenn ich darüber nachdenke, was das Einzigartige am Protestantismus ist, dann denke ich an Luther und, dass er Mystiker war. Und vor allem, dass er die Freiheit des Christenmenschen entdeckt hat: Ich alleine stehe vor Gott mit meiner Schuld und ohne Mittler.

Dass der Mensch schuldig ist, mit dieser Schuld persönlich zurechtkommen muss, sich dabei nur auf die Heilige Schrift verlassen kann und auf Jesus, der sich vor den Riss stellt, der durch ihn hindurch geht, das verkündet die Evangelische Kirche aber heute nicht mehr. Stattdessen verkündet sie Gender und Multikulturalismus.
 
tg
15.08.2021
16:51 Uhr
     
Dank, gut gesagt.
Hab heute in St Severin wieder mit Mitmenschen Gottesdienst gefeiert. Und gemerkt, wie wichtig die soziale Einbindung für meinen / unseren Glauben ist. Ich darf wissen, dass in meinem /unserem Glauben die Gottesgegenwart anbricht. Die äußert sich in der Entschlossenheit, das Dasein zu bejahen und uns wahrzunehmen als Personal des anbrechenden Reiches Gottes. Dazu hilft eine "Institution, die selbst kulturell attraktiv erscheint, und dadurch den Glauben sozial absichert. Es erleichtert die Glaubenden, wenn sie nicht die einzigen sind, die glauben" (Jörg Lauster: Der Heilige Geist- eine Biographie). Mein Kirchgang stärkt auch die Anderen und sie mich.
 
Kallisto
15.08.2021
14:55 Uhr
     
Ja, TG, ist mir schon passiert, dass ich es wusste: Meistens hinterher, genau wie Julius es beschreibt. Wir hecheln dem Glück hinterher und merken oft gar nicht, dass es uns wie ein Hund folgt und wir uns nur nach ihm umdrehen müssen und sagen wie zum Hund: Komm mal her Glück, ich hab auch ein Leckerli für dich.
Für mich ist im Moment Glücksempfinden, dass ich zufrieden und geordnet bin. Das empfinde ich bewusst.
 
Kallisto
15.08.2021
14:50 Uhr
     
Hat schonmal jemand gesagt, dass viele von uns als Jugendliche so waren, Julius?
Glück ist, wenn uns verziehen wird.
 
DS
13.08.2021
09:55 Uhr
     
...meld mich hier mal zurück: TG gibt so gute Inputs...dann kommt schon ein neuer, ohne dass Beiträge kommen: die Ritualagentur ist ja ein Konstrukt der Nordkirche, daraus entstanden, dass immer mehr der klassischen Amtshandlungen nicht mehr nachgefragt werden. So bietet sich die R. an, wiewenn Kirche wie Sauerbier hinterhergetragen werden müsste. (Hier!?) zu erörternde Frage wäre dann also, warum Kirche Bedeutung zu verlieren scheint...die Austrittszahlen sprechen die gleiche Sprache. Was ffehlt den Menschen?
Und Glück...der wohl am stärksten lebenstragende Begriff des Glückes könnte hier doch eine gute Reihe von Beiträgen auslösen: hab mal gehört, ich sei glücklich, wenn ich mit mir und meinem Gott einig bin - gern auch umgekehrt. Damit weiss ich um die Bedeutung von Glaubens für meine Glücksgewissheit - sicher ne eigene Sicht in Zeiten, wo materielle Dingen zum Glücksbringer stilisiert werden...nur mal so.
Also/ergo: bitte lest hier weiter mit und tragt - gern kurz - ne Meinung bei. So denkt doch TG sein Forum..Danke. Delf
 
Julius
10.08.2021
23:15 Uhr
     
Ich habe die vorherigen Beiträge nicht gelesen und weiß nicht, was ETG in diesem Kontext bedeutet, lege aber mal los.
Als Kind und Jugendlicher war mir nicht bewusst, in welchem Glück ich mich befand.
Dieser Satz ist zunächst in Bezug auf meine Schulzeit richtig. Mit wenigen Ausnahmen waren meine Lehrer bemerkenswerte Persönlichkeiten und sehr für die Schüler engagiert. Auch hatte ich meist das Glück, mit interessanten Mitschülern in einer Klasse zu sein. Heute bedaure ich in vieler Hinsicht, wie ich mich gegenüber den Lehrern verhalten habe. Ich war ein fleißiger, aber auch unzufriedener, manchmal anmaßender, häufig überkritisierender, auch respektloser Schüler. Ich weiß, dass ich manchen Lehrern, die mich liebten, damit wehgetan habe. Auch war ich gegenüber vielen Mitschülern arrogant und feindselig. Erst im Studium, wo ich Probleme hatte, Anschluss zu finden, wurde mir bewusst, wie wertvoll es damals war, in meiner Klassengemeinschaft bedingungslos angenommen zu sein.
Der Satz ist auch in Bezug auf meine Großmutter wahr. Ich und meine Großmutter hatten ein sehr gutes und enges Verhältnis. Häufig habe ich es aber als selbstverständlich hingenommen, war launisch und habe meine Großmutter sogar gekränkt. Es schien mir damals normal, so eine liebende Großmutter zu haben. Heute begreife ich, dass es außergewöhnlich wahr.
 
tg
09.08.2021
19:06 Uhr
     
Bitte um Teilnahme ETG
" Du weisst gar nicht, in welchem Glück du schwelgst." Trifft das auf Dich zu? Traf es mal auf Dich zu? Hoffst Du auf Glück für Dich? Welche Hindernisse kannst Du selbst aus dem Weg räumen?
 
Menke
07.08.2021
16:59 Uhr
     
Glück!

Manch einer sagte, in der Urlauszeit war ich glücklich, wenn ich z.B. den Sonnenuntergang auf Sylt bewusst betrachten durfte.
Wieder andere sagten, Glück gehört allein dem tüchtigen.
Einer sagte, wenn ich mich im Spiegel betrachte bin ich glücklich.
Andere erzählten aber auch, wenn ich loslassen konnte, dann spürte ich mich selbst und dann war ich glücklich.
Eine Familie, spürte in der Nachkommenschaft ihr Glück.
Ich hörte auch Leute sagen, ich lief dem Glück hinterher wie 6 richtige im Lotto, habe aber bis heute nichts dazugelernt.
 
tg
07.08.2021
12:33 Uhr
     
" Du weisst gar nicht, in welchem Glück du schwelgst." Trifft das auf Dich zu? Traf es mal auf Dich zu? Hoffst Du auf Glück für Dich? Welche Hindernisse kannst Du selbst aus dem Weg räumen?  
SB
02.08.2021
12:43 Uhr
     
Danke TG, eine sehr gute Predigt, gefällt mir.
Allen eine gute Sommerzeit, vielleicht sogar am Meer.
 
Menke
31.07.2021
19:54 Uhr
     
Ich finde Taufe gut!

Taufe im Becken, Taufe im Fluss, Taufe als Kind oder als Erwachsener, Taufe auch als Massen Tourismus.
Hauptsache den Glauben an die Taufe bewahren wollen, sollten wir als Christen im Sinne von Johannes dem Täufer tun.
In St. Severin war für mich der Sonntägliche Gottesdienst immer wichtig, mit einer guten Predigt für die kommende Woche.
Als in den späteren Jahren, die Taufe am Ende des sonntäglichen Gottesdienstes mit einbezogen wurde, fehlte mir die gewohnte ausführliche Predigt und Liturgie, mit anderen Worten, der Pastor musste Abstriche machen.
Die Vorderen Bänke wie in allen Taufgottgottesdiensten üblich, musste für die Festgemeinde freigehalten werden.
Natürlich, spült Taufen von auswärts auch zusätzlich Geld in den Spendensäckel.
Meine Persönliche Meinung zur Taufe, man sollte erst mal daran denken, die Taufe in der eigenen Heimatgemeinde stattfinden zulassen, was bei beiderseitigen Willen in der Regel auch möglich wäre.
 
tg
29.07.2021
19:03 Uhr
     
Volles Verständnis für Taufe, Trauung auch auswärts. In 29 Jahren an St- Severin, Keitum hab ich viele Kinder von weither
taufen und Paare trauen dürfen. Kirche ist mehr als Ortsgemeine. Ich habe aber immer mit den Menschen reden können, vorher und wir haben immer einen Termin gefunden, der der ganzen Familie passte. Nur das Wort "Ritualagentur" hat mich erschreckt.
 
TK
29.07.2021
10:29 Uhr
     
Ortsgemeinde hin oder her, leider ist diese oft sehr unflexibel und berücksichtigt nicht die Familie von heute, wie ich leider selbst mehrfach erfahren durfte. Familie bedeutet heute oftmals, dass man über ganz Deutschland verteilt ist und wer wert auf seine Familie legt, dem ist es auch wichtig, gemeinsam eine Feier wie die Taufe zu feiern.

Da ist es schwer genug überhaupt einen gemeinsamen Termin zu finden, wenn die Gemeinde einen dann gar nicht entgegen kommt und auf feste Sonntagstauftermine - meist sogar noch als quasi Massentaufe mit mehreren Kindern - besteht, dann wird man quasi gezwungen einen auf Tauftourismus zu machen und sich einen anderen Taufort für die Kinder zu suchen.

Bei der Entscheidung Familie oder Gemeinde, geht bei mir die Familie vor. Entsprechend ist auch nur eins meiner Kinder in der Ortsgemeinde getauft wurden, die anderen außerhalb.

Somit kann ich mir gut vorstellen, dass eine Ritualagentur, die sich um alles kümmert, an der ein oder anderen Stelle eine gute Wahl ist, zumindest dann, wenn einem die Ortsgemeinde quasi keine Wahl lässt. Das Vertrauen ist an dieser Stelle leider verspielt.
 
tg
28.07.2021
16:47 Uhr
     
Eine "Ritualagentur" will Kirche aufmachen für Taufe und Trauung. Ist Kirche schon so weit aus der Öffentlichkeit verschwunden? Weiß man mehrheitlich nicht mehr, wo die nächste Kirchengemeinde mit Pastor/ Pastorin zu finden ist? Sodass man ein Fest bestellt, wie einen Gegenstand bei Amazon? Und dann einen Tauf-oder Hochzeitsplaner/ planerin zugelost bekommt? Taufe ist doch Einbettung in Kirche, fassbar in der Gemeinde vor Ort. Die Eheschließung braucht einen Standesbeamten, einen Beamtin, die das Recht verwaltet ohne eine persönliche Beziehung. Aber Die Trauung braucht doch einen Menschen, den man kennt oder kennenlernt, dem man Kenntnis gibt von Peron zu Person- Und der/die dann im Namen Gottes das "Anvertraut und zugemutet, bis dass der Tod Euch scheidet" zusprechen darf.
Nur Mut, wieder die Ortsgemeinde aufzusuchen und Vertrauen gegen Vertrauen zu setzen.
 
Menke
26.07.2021
09:21 Uhr
     
Hoffnungsvoll!

Was wäre es doch schön, wenn wir mit dem unabänderlichen Leben könnten und als Zukunft zulassen würden.
Kann ja trotz Ängste, im Nachhinein für jeden einzelnen auch gute Seiten in der späteren Erkenntnis abgewinnen.
Nicht auf das Vergangene, wenn auch nicht immer zufriedene schöne wieder herbeiwinken zu wollen, auch nicht in der Sehnsucht vermischt von Verdrängungen und Träumen gepaart.
Wir schieben solche Gedanken jetzt noch von uns weg und doch gibt es kein zurück mehr.
 
tg
22.07.2021
15:17 Uhr
     
Dank.Ein großer Wurf. Glückliche Familie!  
TK
22.07.2021
09:27 Uhr
     
Urlaub

Man packt die Koffer und den Wagen,
dem Alltag "Lebe wohl!" zu sagen,
scheut keine Kosten, keine Mühen,
sich Streß und Hetze zu entziehen.

Man wünscht sich Ruhe und Erholung,
den Urlaub sieht man als Belohnung
für ein Jahr Schaffen und sich Quälen.
Doch lassen sich die Tage zählen,
an denen man beschwingt und heiter,
der alte Trott geht bald schon weiter!

Da wäre es doch angebracht,
daß auch der Alltag Freude macht.
Da wäre es doch wirklich schön,
man könnt den Sinn von allem sehn.

Wie wär´s, wenn wir an allen Tagen
den nach dem Ziel des Lebens fragen,
der Tag und Stunden ausgedacht.
den, der die Welt und uns gemacht?

Er muß doch wissen, was er wollte.
Er kann wohl sagen, was das sollte:
Geboren werden, um zu sterben?
Arbeiten und besitzen für die Erben?

Leben, grad nur um zu leben?
Über andre sich erheben?
Das beste aus dem Leben machen,
erst füllt man sich den eignen Rachen?
Oder IHM die Ehre geben,
seinen Blick zu IHM erheben?
Als Geschöpf den Schöpfer ehren,
IHM die Herrschaft nicht verwehren?

Dunkle Tage würden hell,
helle Tage würden schnell
wieder uns zum Danken bringen,
und wir könnten fröhlich singen,
diesem Gott, der unsre Welt
immer noch am Leben hält.

Ob nun Urlaub oder nicht,
ob quälende Fragen oder freie Sicht,
ob alles normal und ganz alltäglich,
ob froh wie ein Kind, ob kaum erträglich:

Gott hat versprochen, er ist hier,
bei jedem von uns, bei Dir und mir.
Daß wir nicht übersehen den, der uns liebt!
Daß wir IHN lieben, der uns alles gibt!


(Familiengedicht, Autor: Joachim Krebs, 2006)
 
Dorothee
18.07.2021
11:04 Uhr
     
Kurz zum Wind zurück: Insulaner mögen den O-Wind nicht, weil er vom Festland kommt, somit nicht die Frische des Meerwindes aus Nord-West hat. Sie nennen O-Wind je nach Zustand Scheidungs- o. Migränewind.

Zur furchtbaren Flutkatastrophe: Wir hier im Augustinum Aumühle sperren gerade alle Gästezimmer und andere Wohnmöglichkeiten, damit wir Bewohner aus dem komplett evakuierten Augustinum in Bad Neuenahr aufnehmen können. Ein Teil unserer Pflege und der Bewohnerservice ist dort, um zu helfen. Es müssen 340 Bewohner versorgt und untergebracht werden. Dies ist nur ein relativ kleines Beispiel, denn wenn man die Bilder aus den überfluteten Gebieten sieht , kann man nur wie Malu Dreyer sagen: Man kann nur weinen. Aber Gott sei Dank ist die Hilfsbereitschaft riesig.
Beten wir für alle Betroffenen.
 
Menke
15.07.2021
21:00 Uhr
     
Klimakatastrophe!


In den 80 Jahren, habe ich auf Sylt einmal wie jedes Jahr Urlaub gemacht, kein Wind, viel zu warm, so war das für mich kein Urlaub.
Die Menschen leben von de Natur, nicht die Natur von uns Menschen.
Der Weg wäre nicht, der Flaschensammler lebt bewusster und damit weniger konsumorientiert, sondern all die, die durch ihren nicht gebrauchten Konsum krank geworden sind und werden.
 
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