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tg
04.08.2020
12:23 Uhr
     
Ja, gut Statt Erbsünde "Vorurteil". Aber dass Vorverurteilen zu unserm Erbgut gehört, übersetz ich auch mal mit "Erbsünde". Ja... "mit dem Schöpfergott verbinden" wollen, das ist ein gutes Projekt. Ich staune immer, wenn welche sagen: Die Natur macht... Da kann man auch sagen: Das Kochen macht dies und das. Die Natur ist kein denkendes Wesen, sondern (für mich)die Schöpfung, die Werde-und Vergehewelt.
Zwei passende Zitate: Eines der liebenswürdigsten Etappen auf Gottes Weltgang vom Guten zum Besseren ist die Schöpfung des Hundes.(F.TH: Vischer)
und
Von den Vorfahren lernen, die jeden Tag neu, innerweltlich, aus dem Mondaufgang Glück erstellten durch Loben- aus Naturvorkommen Gesänge machen... (D Sölle)-
 
Flügelfreundin
29.07.2020
23:33 Uhr
     
"Zu der zählt für mich auch, dass wir nicht unbefangen Menschen auf uns wirken lassen. Sondern mit Vorurteilen aus Vorerfahrungen Sympathie und Antipathie verteilen". Selbst Jesus war ihr gegenüber nicht gefeit, meine ich. Hierzu dient z.B. die zunächst schroffe Zurückweisung der Frau, die ihm nachläuft wie ein Hündlein. Er erlag der Versuchung der Erbsünde aber seltener. Möge hierzu die Geschichte mit der Frau aus Samaria am Brunnen dienen. Wäre es angemessen, in diesem Fall (die drei Bewerber) Erbsünde mit Vorurteil zu übersetzen?
@ Orbart: "Und sie dreht sich doch." Eine zufällig bewohnte Kugel in einem Kosmos in nur einem Sonnensystem kann nicht "fertig" sein. Sie war schon vereist und schon brühwarm und ihre Massen sind in ständiger Bewegung. Sie wird nie sowas wie fertig sein. Fertig gibt es im Kosmos nicht. So wird auch nie ein Lebewesen fertig sein. Es kann nur seine Arbeit vor dem Abend fertig machen. Nehmen wir - aktuell - Viren. Sie haben immer auf alle Lebewesen eingewirkt, sich in sie eingebaut und z.T. auch verändert. Und auch sie sind nie fertig und zeigen es am besten, da sie am schnellsten mutieren. Nehmen Sie Hyracotherum, besser bekannt als Eohippus: 50-55 Millionen Jahre bis zum heutigen Pferd. Säugetiere brauchen also länger. Will ich das mit dem Schöpfungsgott verbinden, muss ich wohl sagen: Er schöpft permanent.
 
Orbart
29.07.2020
18:48 Uhr
     
Wie das so ist, wenn Denkkonstruktionen auf die Realität prallen..............

Hoimar von Ditfurth sagte dazu :

"Und es wird deutlich, daß die Welt offenbar noch nicht fertig ist und wir auch nicht. Daß also niemand, zuletzt wir selbst, Vollkommenheit von uns verlangen kann. Auch das wäre in Wirklichkeit ein grössenwahnsinniger Anspruch.

Daß also unsere entsetzliche Mangelhaftigkeit die Folge der nichtverschuldeten Tatsache ist, daß wir Wesen des Überganges sind.
So, wie die Fische der Übergang waren von wirbellosen wasserlebenden Tieren zu den ersten Quastenflossern und zeitweiligen Landbegehern und die Saurier Übergänge waren von den Reptilien zu den Warmblütern.

Wir sind nicht weniger, wir sind aber auch nicht mehr. Wir sind Wesen des Überganges."

Aus dem Buch : "Hoimar von Ditfurth, Das Gespräch ".
 
tg
29.07.2020
17:57 Uhr
     
„Erbsünde“ ist eine theologische Denkkonstruktion. Sie soll erklären, warum wir gegen besseres Wissen immer wieder versagen . Seit dem ersten Menschenpaar haben wir die kindliche Unschuld (die Tiere noch haben) verloren. Aber ein Trost: Gott hat uns eingespannt als seine Mitarbeitenden. Inklusive Herrschsucht und Habgier. Wir wissen eigentlich , wir sollen so handeln, dass unsere Maßstäbe die Grundlagen allgemeiner Gesetzgebung werden können (nach Kant). Doch bei aller Rechtschaffenheit sündigen wir immer wieder, sind so angesteckt von der „ Erbsünde“. Zu der zählt für mich auch, dass wir nicht unbefangen Menschen auf uns wirken lassen. Sondern mit Vorurteilen aus Vorerfahrungen Sympathie und Antipathie verteilen. So ungefähr…. Tg  
tg
29.07.2020
17:53 Uhr
     
„Erbsünde“ ist eine theologische Denkkonstruktion. Sie soll erklären, warum wir gegen besseres Wissen immer wieder versagen . Seit dem ersten Menschenpaar haben wir die kindliche Unschuld (die Tiere noch haben) verloren. Aber ein Trost: Gott hat uns eingespannt als seine Mitarbeitenden. Inklusive Herrschsucht und Habgier. Wir wissen eigentlich , wir sollen so handeln, dass unsere Maßstäbe die Grundlagen allgemeiner Gesetzgebung werden können (nach Kant). Doch bei aller Rechtschaffenheit sündigen wir immer wieder, sind so angesteckt von der „ Erbsünde“. Zu der zählt für mich auch, dass wir nicht unbefangen Menschen auf uns wirken lassen. Sondern mit Vorurteilen aus Vorerfahrungen Sympathie und Antipathie verteilen. So ungefähr…. Tg  
Monika Glässel
29.07.2020
01:42 Uhr
     
"Erbsünde", dieses Wort fand ich schon immer sehr besch....n, was kann ich für die Sünden meiner Vorfahren, da habe ich gar keinen Bock darauf, die "abzutragen", ich bin mir ganz sicher, dass Gott nicht nachtragend ist......, und die "Erbsünden" Jesus aufzubürden, wäre ja sehr gemein, er hat schon mit meinen Sünden genug zu tragen..........., herzlichst Monika  
ds
28.07.2020
14:40 Uhr
     
...denk noch nach über deinen Eintrag vom 11.7. :
"Der Nicht-Gewollte hat keine Schuld. Aber trägt Erbsünde mit ab. Schwer zu begreifen."
Lässt mich irritiert zurück....sorry.. LG Delf
 
Hildegard
27.07.2020
10:58 Uhr
     
Wenn es uns gelingt zu lernen, unser Selbst und unser Leben auf eine liebevolle, schöpferische und abenteuerliche Weise zu betrachten, können wir uns auf erstaunliche wunderbare Entdeckungen gefasst machen. "Zwischen der Art wie wir Dinge betrachten und dem, was wir tatsächlich erleben, besteht ein enger Zusammenhang".  
Monika Glässel
26.07.2020
23:31 Uhr
     
Lieber TG, ich musste mich schon oft in meinem Leben entschuldigen, weil ich ein sehr spontaner Mensch bin und mein Herz, aber auch meinen Groll sehr schnell auf der Zunge trage. Entschuldigen müssen braucht Überwindung, aber wenn man sich überwunden hat, kann Gutes daraus entstehen. Aus einigen Entschuldigungen sind Freundschaften erwachsen und mir wurde sehr oft vergeben. Mein Mann braucht sich fast gar nicht entschuldigen, er ist ein guter "Schweiger" und "Zuhörer" und wurde oft von Dir gerügt: "Jetzt sag halt mal was!" Danke Gott, für die vergangene Woche auf Sylt und den Gesprächsabend am Dienstag von Frau Pfarrer in Keitum, immer wieder schön, herzlichst Monika u. Helmut Glässel  
Tg
25.07.2020
22:00 Uhr
     
Bitte, redet mit.  
tg
24.07.2020
10:01 Uhr
     
Schuld ist ja das, was wir schuldig bleiben: Dank, Teilen, Freundlichkeit, Redlichkeit,Wahrhaftigkeit, die mehr ist als nackte Ehrlichkeit. Und von Pessoa: "Es kann mich nicht sonderlich bekümmern, dass ich es nicht geschafft habe, Kaiser von Rom zu werden. Aber es kann mich schmerzen, nie mit der Näherin gesprochen zu haben,die immer gegen neun um die rechte Häuserecke biegt."  
tg
19.07.2020
12:39 Uhr
     
Man muss auch mal wieder über Vergeben nachdenken. Wessen Vergeben brauch ich, wer braucht mein um Vergebung- bitten? Sich entschuldigen geht eigentlich nicht. Der, die Andere entschuldigt mich, wenns gut geht. Jesus sagt mal: "Sie liebt viel, weil ihr viel vergeben ist." Und "Wer meint, ihm müssen nichts vergeben werden, der liebt wenig."  
Flügelfreundin
14.07.2020
17:01 Uhr
     
@ tg: Schöne Betrachtung. Man kann es anders machen: Man könnte den Ersten oder Zweiten nehmen, dazu aber den Dritten aus einem einzigen Grund: Weil man ihm etwas geben möchte, das er noch nicht hat. Mein Chef nahm mal Einen, der in allem sein Gegenteil war, und dieser wurde sein bester Schüler und später selbst Chef.  
tg
11.07.2020
12:01 Uhr
     
Erinnere drei Bewerber um zwei Zivildienststellen: Auf Anhieb ist die Wahl getroffen, einer mit lustigen Augen, zu DDR-Zeiten noch konfirmiert, der andere, sein Freund, abgewogen, behutsam, wird alles der Reihe nach tun. Der Dritte elitär, abgrenzend, weit ausholend.
Das Gewicht der Symphatie- komprimierte Erfahrung: Unsere Günstlinge sind Wiederholungen. Die uns skeptisch machen, sind nur die letzte Seite eines schlechten Buches, darin die schwierigen Mitschüler, die herrischen Kollegen, die blasierten oder uns gefährlich gewordenen Lehrer von irgendwann uns wieder nicht grüßen oder uns Schlimmeres antun. Der Nicht-Gewollte hat keine Schuld. Aber trägt Erbsünde mit ab. Schwer zu begreifen.
 
Menke
07.07.2020
17:35 Uhr
     
Wenn Geburtstag nicht im Rotwein trinken, so vor sich her läuft!

Kennen viel wohl nicht, denn es fehlt an Vorstellungskraft.
So steuerte ich schon etliche Wochen von meinen Gedanken verhext, immer wieder auf Geburtstag zu, aber und was so war, ich verunsicherte mich mit jedem Tag.
Ein letztes Grüßen im Telefongespräch, dann war die Tür ins Schloß gefallen.
Das Auto schon krazte mit den Hufen und brachte mich zum Ziel des vermeintlich guten.
Die Wanderschuhe geschnürt, so ging ich durch Wald und Flur, wo Fichten, Moos und Fingerhut, mir den Weg mit
Sonne und Regen zeigten.
Unterwegs begegneten mir nicht etwa Geburtstagsgrüße, sondern eine Frau mit 2 Hunden, der Eine der mir was sagen wollte und eifrig dabei kläffte.
Später dann, eine Frau mit Baby am Leinentuch zur ihrer Brust tragend.
Geh weiter sagte ich mir, dein Weg, dein Tag zum Ziel ist noch nicht zu Ende.
 
Monika Glässel
07.07.2020
14:55 Uhr
     
PS: Wir sind viele "Mitleser" und diese Seite ist uns, lieber TG sehr wichtig!!!!!!!!!!!!!!  
Monika Glässel
07.07.2020
14:52 Uhr
     
Weil wir jeden Tag nachschauen, lieber TG, was es Neues gibt.... ich schreibe auch nur, wenn ich Gebetsbeistand brauche, oder wenn eine mehrtägige Lücke mich zum "Lückenfüllen" animiert, ganz liebe Grüße an Alle, Eure Monika Glässel  
tg
06.07.2020
20:05 Uhr
     
Auch , wenn Menschen zufällig hier landen- die Seite ist in den letzten Tagen täglich mehr als hundertmal aufgerufen worden. Wie kann das sein?  
Mine
05.07.2020
22:17 Uhr
     
Ich bin gerade zufaellig auf Ihrer Homepage gelandet ( war eigentlich auf der Suche nach einer anderen Seite ).
Ich moechte diese Seite nicht verlassen, ohne Euch ein Lob zu dieser gut strukturierten und schick designten Page zu hinterlassen!
 
Flügelfreundin
01.07.2020
18:59 Uhr
     
„Was ich mit meinem Bruder gemeinsam habe, ist zunächst diese Grundstimmung, die uns trägt, die uns beide als Gläubige doch sehr froh sein lässt, vor allem der Glaube an die Barmherzigkeit Gottes. Dass es einmal gut ausgeht bei den Menschen, die einigermaßen guten Willens sind. Das ist unser Glaube. Und das ist uns auch der Grund der Hoffnung. Dass wir sehen: Darauf geht es hin. Nicht auf irgendein Nichts. Es geht auf die gesamte Erfülltheit mit Freude hin. Wo nichts mehr dagegen ist. Wo kein Wurm mehr drin ist. Das erfüllt uns mit Freude. In einem würdigen und feierlichen Gottesdienst wird das ja schon vorweggenommen, in einem schönen Kirchenraum, mit wundervoller Musik, in der anbetenden Menge, wo die Leute mit einer Stille erfüllt sind, die nicht angeschafft oder befohlen ist, sondern mit einer Stille, die von selber kommt, wo alle menschlichen Sinne gepackt werden. Das ist etwas, was man so in einem weltlichen feierlichen Rahmen nicht hat, auch in dem allerschönsten Konzert nicht. Das ist für uns Glück: Diese Erfülltheit und das Getragensein von irgendwo anders her. Dieser Vorgeschmack des Himmels in einem feierlichen Gottesdienst. – Glück, wissen Sie, das ist die Anbetung Gottes!“ Aus einem Nachruf zu Georg Ratzinger, der 96jährig verstorben ist, von Paul Badde, Welt, lesenswert.  
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