Gästebuch


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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
30.11.2018
11:00 Uhr
     
Dank. macht Heimweh nach früher.tg  
Leise
29.11.2018
13:43 Uhr
     
Viertel vor sieben https://g.co/kgs/6TWmNw  
Leise
29.11.2018
13:27 Uhr
     
Zu der Erinnerung, lieber TG, passt wunderschön das wehmütige Lied von Reinhard Mey "Viertel vor sieben".
Mal anhören auf Youtube.
 
tg
28.11.2018
19:07 Uhr
     
Erinnerung, dass wir Geschwister, schon erwachsen, Mutter mal fragten, ob sie bemerkt habe, daß wir sie früher öfter beklaut hatten. Sie: "Ja, aber ich war ja ganz früher mal Kindergärtnerin, seitdem weiß ich, daß Kinder viel Freiheit brauchen. Darum habe ich immer etwas im Portemonnaie gelassen."
Erinnerung: in der Jugend 19 Uhr Abendessen, da hatte man dazusein, sonst gabs Fragen; also mußte ich um 18.44 das Kino verlassen. Habe so viele happy-ends nicht mitbekommen. Auch daher mein Hunger aufs gute Enden von Allem?
 
Monika Glässel
22.11.2018
02:42 Uhr
     
Nach der Bombenstimmung in Israel sind wir wieder gut daheim angekommen. Die heiligen Stätten haben wir mit freundlichen Menschen besucht, besonders eindrucksvoll die Klagemauer und der See Genezareth und der Jordan. Durch die Mauer nach Betlehem, ganz anders als die Vorstellung, die man so im Kopf hatte.....und ein Gebet, dass endlich Frieden zwischen den Völkern werden möge. Vielen Dank für Eure Gebete, herzlichst Monika  
tg
20.11.2018
10:43 Uhr
     
Den eigenen Tod muss man nur sterben, mit dem Tod seiner Lieben muss man leben(nach Mascha Kalèko). Die uns starben sind daheim, sind im Glück, am äußersten Meer geborgen im Lichthaus der Gnade. Sie und wir sind im guten Ganzen. Nutzen wir hier die Erdenzeit um Gutes zu tun und zu lieben und uns lieben zu lassen.  
tg
13.11.2018
15:24 Uhr
     
Nächstes Jahr in Jerusalem! Und Ihr macht es wahr!! Gott ist mit euch auf all euren Wegen. ETg  
Monika Glässel
13.11.2018
15:18 Uhr
     
Ihr Lieben, morgen früh beginnt unsere, seit 30 Jahren ersehnte Reise nach Israel und ausgerechnet dann müssen die A............ streiten und kämpfen!!! Wir sind Gott sei`s gedankt nur 1 Woche dort, haben schon fast keine Lust mehr. Als wir 2001 in Syrien waren, war der 11.9 und auch diese Reise war dann shit! Sollten wirklich nur noch in die Provence und nach Sylt fahren....
Bitte betet dafür, dass wir wieder gesund wiederkommen, herzlichen Dank Euch Allen! herzlichst Monika u. Helmut Glässel
 
ds
12.11.2018
10:18 Uhr
     
Sinn der Diskussion um das Verfallsdatum ist doch (nur), sich der Sterblichkeit zu bedenken. Weise werden aus dem Wissen, das Leben endlich ist und dies bewusst g e g e n alle Verdrängung an, die diese Welt übt, praktiziert, hochhält, zum Lifestylethema macht! TG, du hast doch immer erinnert an "was ER noch mit uns vorhat" oder "sich in Gebrauch nehmen lassen SEIN Mitarbeiter". Dies im Angesicht der Endlichkeit bedenken...bedanken...pflegen... da ist noch ganz gut was zu tun. Danke für eure GEISTreichen Anregungen hier dazu. Delf  
SB
12.11.2018
08:01 Uhr
     
Liebe Dorothé,
der Spruch des Dalai Lama gefällt mir, genau so ist es !

Allen einen guten Start in die neue Woche.
 
Dorothé
12.11.2018
00:21 Uhr
     
Ich glaube , dass Traugott seinen Beitrag hier- genauso wie sein übrigens sehr kompetenter Arzt- ( sonst wäre er nicht seit vielen Jahren sein Patient) humorvoll gemeint hat, deshalb habe ich auch entsprechend geantwortet.
Vielleicht sollten wir uns an den Dalai Lama halten:
"Es gibt nur 2 Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist GESTERN, der andere ist MORGEN.
Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag ist zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum LEBEN."
 
MG
10.11.2018
23:40 Uhr
     
Lieber tg, ich würde mal den Dorfdoktor wechseln, Du hast noch viele gute Jahre vor Dir, da bin ich mir ganz sicher, herzlichst MG  
do
08.11.2018
11:52 Uhr
     
Reden wir vom Mindesthaltbarkeitsdatum oder vom Verfallsdatum?
Sind wir Joghurt? Oder vielleicht doch ein guter Wein, der ohne Datum reifen darf, open end sozusagen?

Ich habe Glück: mein Doc mag diese Art von Rede von "altersgerechten Beschwerden" überhaupt nicht, versucht lieber, diese mit Gottes Hilfe und der passenden Therapie lindern oder vielleicht sogar heilen zu können.

Michael Douglas, gestern im TV, freute sich, in Gegenwart seines hoch betagten Vaters Kirk ,101 Jahre alt, eine Ehrung entgegen nehmen zu dürfen ...

Ein respekt- und liebevoller Umgang mit einander tut so gut...

do
 
Dorothé
06.11.2018
22:53 Uhr
     
Tja , Traugott, so ist es. Ich erinnere mich an eine Klassenreise mit meinen Oberstufenschülern in das schöne Jugendhotel in Freiburg i. Br. ( wo sie sogar gegen den FC Freiburg spielen und 12:1 verlieren durften...) und ein Schüler meinen aus der Tasche gerutschten Ausweis aufhob, auf das Ablaufdatum schaute und meinte: "Oh, Ihr Verfallsdatum steht auch drauf."
Inzwischen befasse ich mich wirklich damit. C`est la vie .
 
tg
06.11.2018
14:00 Uhr
     
Hab einige Beshwerden mit meinem Dorfdoktor besprochen. Er: "Du weisst, Dein Verfallsdatum ist abgelaufen. Was willst Du da erwarten?"  
tg
02.11.2018
15:32 Uhr
     
"Das macht für mich Sinn" sagt man so dahin. Aber es unterstreicht: Wir sind begabt, etwas für wert zu halten. Die Kehrseite davon: Wir können und müssen auch verwerfen- Menschen könnensogar ein Bibelexemplar in den Abfall tun. Der Glanz: Mein Glaube hat Weltentdeckungskraft. Weil ich für wichtig halte, darum ist es wichtig."Dem Kind den richtigen Namen geben"- das beteiligt an der Schöpfung, die ihre Vollendung noch vor sich hat..  
Menke
31.10.2018
16:39 Uhr
E-Mail    
Die Praxis am Rande der Stadt.

Kürzlich, fuhr ich bei meiner langjährigen Arztpraxis vorbei.
Rolläden waren herutergelassen, wo sonst frühmorgens, schon helles Warteraum Licht, bei hochgezogenen Rolläden, sanft und milchig brannte.
Kurz nach 9 Uhr, kam die Äztin in die Praxis geschwind mit ihrem Kopf zuerst, durchs Wartezimmer gesaust.
Die Arzthelferinnen, nach guten Morgen, übergaben wie auf Kommando, die Krankheitsakte für den ersten Patient.
Ich mache mal eben schnell, eine Auszeit für ein Jahr und komme dann zu Euch wieder, so sprach es sich unter den Patienten eines tages herum.
Frage, warum und wie, wechselten sich später mit Bangem warten ab.
Mit prinziepien strengen Lächeln, hatte Sie doch immer wieder, in all den Jahren, die Anwesnden im Warterzimmer, hinter den schiebenden Glasscheiben, durch ihre runde Brille durchschaut.
 
Monika Glässel
29.10.2018
11:49 Uhr
     
Geht grad so.... für ne alte Bäuerin... herzlichst Monika  
tg
28.10.2018
09:47 Uhr
     
Der Text davor hat es doch wirklich in sich. Oder zu schwer? zu abgehoben? Tg  
tg
24.10.2018
18:07 Uhr
     
Die Vision unseres Glaubens,
die Substanz, die Tiefendimension, für die wir Kirche brauchen und ihre Organisation, die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, Kirchensteuer, die Verwaltung- was ist das Wesen der Kirche? Wofür brauchen wir all die Strukturen, das Personal, für welches Sein all das Machen?
Wem dient der Gottesdienst und womit?

Gott- das Kraftfeld des liebenden Seins, erstaunend merken, es einsaugen, es stärken, mich in ihm wahrnehmen- das ist christlich Glauben. Ich will in Gott leben, mein InGott will ich mir geschehen lassen.
Und die Wirklichkeit will ich mir geschehen lassen als spirituellen Ort, offen nach vorn will ich mich sehen. Auch vorne ist Gott, das Vorne ist gottvoll, Im Zukünftigen kommt Gott entgegen. Freud und Leid sind darum voller Chancen, voller Anfang,
Wir sollten Geduld haben und auch alles Ungelöste im Herzen aushalten- vielleicht wächst man ja allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages, in die Antworten hinein (nach Rilke).

Die Bibeltexte für die Predigten sollten als Antworten genommen werden auf Menschheitsfragen und -erfahrungen. Was hält, was trägt, was besteht im Vergehen, was ist das Heilige des Kindes, des Sterbenden, des Liebenden, des Tieres, der Sternenwelten?
Was lässt mich rühmen, jetzt im Augenblick, da mir das Atmen gelingt?
Das Gelingen jetzt macht mich doch lebensdankbar und stärkt mein Vertrauen. Ich erlebe es: “Gott, Du verwandelst meine Klagen in einen Reigen( (Psalm 30,12). Du bringst mich in Einklang mit Dir. Nicht aus der Welt will ich mich zurückziehen, sondern will mich in der Wirklichkeit als in Gott aufgehoben wissen.
Jesus sagt von sich: “Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10,30). Wenn Gott das Sein ist, Und Jesus sich mit Gott, dem Sein eins weiss, und ich mich zu Jesus zugehörig glauben darf, dann bin ich einbezogen in das liebende Sein.
Und dann ist viel Vollmacht bei mir, das liebende Sein zu genießen und mit zu gestalten. „Wir sind die Bienen des Unsichtbaren“(Rilke), Heiliger Geist bewirkt, die Werdekraft im Geschehen als gottvoll zu merken . Und den Honig dieses Wissens geben wir als Lebensmut, als Teilelust, als Freundschaft zurück ins Geschehen. Wir eröffnen Zukunft, wissend um den Zauber jeden Anfangs. Aus Selbsterkenntnis wissen wir, das Abbrüche und Scheitern zum Lebendigsein dazugehören. Aber wir dürfen die Katastrophen sehen als Teil der großen Pflügearbeit Gottes, mit dem er Verkrustetes aufbricht und aus Sterben neue Frucht heraufführt.
Kirche kann auch helfen, sterben zu lassen, was seine Zeit hatte. Auch liebgewonnene Erscheinungsformen von Kirche dürfen nicht ewig dauern. So ist etwas der Pastor als Patron, die Pastorin als Mutter der Kompanie vorbei. Es hat auf Sockel gestellt und überfordert, es hat die Gemeinde entmündigt und ihre Begabungen vernachlässigt. Gebraucht wird der/die Erste unter vielen Geschwistern, die zusammen Gemeinde bauen. Die zusammen Leben verstehen lernen als gottvolle Wirklichkeit. Die Glück, Himmel, Friede, Liebe anfassbar teilen: Wo keiner Herr oder Herrin sein will sondern sie einander beistehen, einander dienen, ein jeder/eine jede mit der Gabe, die er/sie empfangen hat (1.Petrus 4,10).
Im Kern soll Kirche das Staunen über Gott, das liebende Sein, zur Geltung bringen, soll uns begeistern , dass wir eingespannt sind in den Bau des Reiches Gottes. Schöpfungsverbundenheit und eine universale Geschwisterlichkeit ist zu gestalten. Die Schöpfung und der /die Nächste sind als „Liebesbrief Gottes“ zu lesen (Ernesto Cardenal). Sehen wir uns doch von Gott und seinen Millionen Möglichkeiten umfangen, seinen Zukünften, die auch das uns Verlorengegangene verwandelt in Herrlichkeit. Und:
„Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben,
aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger
von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders
durchstrahlt wird,
von Lichtquellen jenseits aller Vernunft. (Dag Hammarskjöld)

Ps. Anregend war für mich ein Vortrag: „Was stirbt in unsern Kirchen und was drängt ins Leben“ von Pastorin Christina Bergmann, abgedruckt im Deutschen Pfarrerblatt 10/2018.
 
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