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Traugott Giesen
27.11.2005
22:52 Uhr
     
Unser gästebuch macht mir freude. dank der Webmasterin für einarbeiten der noch nicht erschienen Predigten. Dank für aktuelle Blitzlichter gelebten Lebens. Dank für Teilen von Lebensenergie aus Brotbacken oder Gedichten und allem.  
webmaster
27.11.2005
20:02 Uhr
E-Mail    
Vier "neue" (alte) Predigten im "Archiv Predigten" - "Predigten 1997", zu Totensonntag und Advent.
 
Hut ab!
27.11.2005
19:59 Uhr
     
... hab' frisches Brot gebacken. Möcht' es am liebsten teilen, mit Menschen, die ihr's so gern mit mir teilen...
Nun zieh' ich meinen hut für diesen Sänger. der ist geflochten aus Hortensienblüten und erinnert an den HimmelaufErden, der sich heut' nachmittag in der Feuchte des WattenMeeres ausbreitete. HortensienblauZartbordeauxrotSchön.
"Komm. Wink' allen diese Farben in den abendhinein - und das Glück vom Freitag. Komm," duftete das Brot.

Es war irgendwie adventure, vor dem ersten Advent. Ich reiste sehr spontan nach Hamburg, ohne die Gewißheit noch eine Konzertkarte zu bekommen und einen warmen Platz für die Nacht.
Ich mag diesen Holländer. Ich mag es, wie er singt und die Geige spielt, wie er tanzt und ich mag es, wenn auf seiner Nase ein rotesrosenblütenblatt liegt. Ich mag das ehrenvolle und schöne Miteinander zu seinen Musikern. Es ist vollSchönerMenschlichkeit.
Und ich mag es, unsere Gesichter im festlichen Saal zu sehen, die da lauschen und die Augen strahlen und tränen und Lachen und Glück.
Als sich in der Stunde vor Mitternacht die Türen der Laeiszhalle öffneten, da schneite es weich und schön. Die Auto' s trugen weiße Mäntel. Wir durften schneetanzen zum Bus.
Nach der Verzauberung durch Herman van Veen und seinen Menschen, da verzauberte sanft der Himmel die Stadt.
Im Januar sind sie in Berlin, im April in Kassel und Frankfurt, im Mai in Stuttgart und dazwischen nochvielmehr...
Und er geht und er singt und er meint

Wenn jemand sagt: " Ich glaube an die Zukunft,"
dann frag ihn,
Was er denn tut
für den Garten,
die Tiere,
die Kinder?

Wenn jemand sagt: " Ich glaube an Gott,"
dann frag ihn,
woraus das ersichtlich wird.
Was er denn tut,
um seinen Gott
zu ehren?

Ich bin so dankbar für' s erlebendürfen und wünsch' euch einen lichtvollen AdventsAbend - ein glückliches Ankommen.


 
jakobus
26.11.2005
18:31 Uhr
     
Mir ist in diesem Jahr sehr bewusst geworden, dass ich für mich die nachdenklichen Tage um den Buß- und Bettag herum brauche, um mich wieder auf die Adventszeit freuen zu können. Vorangegangene Tage des Besinnens, des Nachdenkens, des Gedenkens sind für mich Voraussetzung dafür, mich dann auch wieder positiv stimmen zu können, die Fenster zu meinem Selbst zu öffnen, frischen Wind hereinzulassen (TG - auch das passt: Tut mir auf die schöne Pforte...!) und mich auf Zukünftiges vorzubereiten. Ich brauche den nachdenklichen Abschluss, um den Neuanfang bewusst zu erleben, zu schätzen und die ganze Spannweite des Lebens, Trauer und Freude, zu erleben.
Allen einen gesegneten Adventssonntag,
jakobus
 
Karina
25.11.2005
22:13 Uhr
     
Dank an Martin für seinen klärenden Hinweis und für den gelungenen Vorgeschmack an Ewigkeit.

Nun endlich mal wieder eine tolle Bibelenergie die auch als Weihnachtslied so auffordernd in die Herzen hinein klingt. Ich habe in meinem Leben viel Bewahrung erfahren, vor allem fühlte ich mich in meiner Kindheit sehr behütet und doch bin ich so wenig mutig bei Entscheidungen. Im dichten Gestrüpp der Möglichkeiten geht mir die Orientierung verloren und das Fenster nach draußen öffnet sich kaum, vielmehr muss ich Acht darauf haben, dass sich vor meinem Blick in die Welt nicht auch noch die Fensterläden schieben. Drum Dank auch an TG für diese Energie, soll sie mir doch helfen, dass auch ich mutig für mich zu streite und alles wieder ins fliessen kommt, damit die Tore weit und die Türen hoch sich wieder öffnen für all die Herrlichkeit. Gesegneten 1. Advent und ein aufmerksames warten.....Ka
 
Traugott Giesen
25.11.2005
15:19 Uhr
     
wieder Bibelenergie:
Psalm 24, 7.8.1.9
„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt reißt auf,
dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre?
Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR,
mächtig im Streit. Sein ist die Erde und was darinnen ist,
der Erdkreis und die darauf wohnen.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe!“

Die einen rufen, die andern fragen. Die einen fordern freie Bahn für Gott. Die andern zögern: Ist denn überhaupt Einer König der Ehren? Hier die Fanfaren des Willkommens, da die Skeptiker hinter verschlossenen Türen.
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ ist das Adventslied. Herr der Herrlichkeit ist der, der die Welt will, dich will, dich aus der Fülle aller seiner Möglichkeiten gehoben hat und seitdem mächtig für dich streitet. Du sollst ihm gelingen, durch dich will Gott in die Welt einziehen, wie er damals in Jesus zur Welt kam. Weiß dich „im Auftrag des Herrn“. Überdenk, wo du Bewahrung erlebt hast? Und wofür brauchst du neuen Mut, deine Türen nach innen und Fenster zur Welt aufzureißen?
 
Menke
25.11.2005
08:49 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Vernunft die nicht waltet!

Herbeireden um vernünftig zu sein,weil der Zeitpunkt nahe ist kann eine gute Einsicht sein,mach was daraus.

So vergehen und kommen meine Gedanken,auf die Vernunft ist wenn ich sie brauche verlass.

Wohlfühlen ist gut gesprochen,ich bin ja zur Vernunft verdammt.

Ich gehe hinaus und komme wieder,in mich die Vernunft trägt mich immer noch.

Vergessen und Ruhe haben in anbetracht des erlebten,dem Wunsch neues zu wagen stehe ich dann im zeitlichen Leben,wo Vernunft mich nicht mehr stützen kann.

Leben ohne Vernuft gibt es so etwas,ja aber danach kommt die Vernunft und begleitet Dich deinem Wunsche entsprechend wieder.
 
Martin
24.11.2005
18:53 Uhr
     
Da wir uns ja noch in der Woche nach dem Ewigkeitssonntag befinden, will ich hier mal eine kleine Erzählung einstellen zu der interessanten Frage: Ist die Ewigkeit langweilig? Diese Erzählung habe ich eben im Evangelischen Erwachsenenkatechismus "entdeckt":

" 'Was man von dieser Erfüllung nicht glauben darf, ist, dass sie langweilig sein könnte. Eine mittelalterliche Legende erzählt von einem Mönch, der sich fragte, ob die Ewigkeit nicht langweilig sein müsse. Tief versunken in Gedanken ging er in den Wald und hörte dort eine Nachtigall singen. Er lauschte gespannt. Nach einer Stunde kehrte er zum Kloster zurück; aber dort erkannte ihn niemand. Er nannte seinen Namen und den des Abtes; aber kein Mensch konnte sich ihrer erinnern, bis man in den alten Chroniken nachschlug und feststellte, dass tausend Jahre vergangen waren, seit er gegangen war. Während er lauschte, hatte die Zeit für ihn steillgestanden. Auch der moderne Mensch erfährt ähnliches noch. Wenn er intensiv lebt, bewundert oder liebt, zählen die Stunden nicht mehr. Die Zeit vergeht wie im Fluge: Vorgeschmack der Ewigkeit, Friede ohne Abend.' (aus dem Holländischer Katechismus)"
 
Elena
22.11.2005
15:58 Uhr
     
Auch nichts hinzuzufügen, außer dass ich ebenfalls bewegt bin.
She's doing it her way too with somebody behind her.
Alles Gute, Angela Merkel, auf diesem schweren Weg!
 
DS
22.11.2005
14:52 Uhr
     
hab Martin kaum was hinzuzufügen - ausser : auch der Bundespräsident wünscht ..... und Gottes Segen !! Gut zu wissen, das die das Fundament noch kennen u n d benennen ! Euer DS  
Martin
22.11.2005
13:46 Uhr
     
Angela Merkel als Bundeskanzlerin vereidigt. Der Kreis schließt sich wieder - das "So wahr mir Gott helfe" war doch schön zu hören! Da zeigt sich Relativierung von menschlicher Macht und das Bewusstsein, getragen zu sein.
Empfehlenswert und nett zu lesen ist jetzt die Kolumne vom 24. Oktober 1998 "Starte mit Gebet, Kanzler".
 
Menke
22.11.2005
08:18 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Gewissensbisse nach der Vollendung!

Eltern die Mal so,oder anders Denken nicht in meinem Sinne als wohlfühlen gedacht,kann kein Automatismuß des anhaldenten Gewissen zur Ewigkeit sein.

Mensch deiner Abkömmlichkeit,wo bleibst Du in der Selbständikeit deines jetzigen Leben.

Wenn vieles angetan wurde,so mal anders kann nicht immer in der Selbstfindung auch in der Unterdrückheit der lang ersehnte Liebesschleier Dich umhüllen,

Mit gedachten Menschenverstand der Ahnen auch zur jetzigen Zeit,bleibt nicht alles entschuldbar auch nicht durch die Vorsage der anderen,in anbetracht Ihres zeitgeistes der eigenen Herkunft,was dann aber bei Ihnen nicht ablesbar ist.
 
Thomas
22.11.2005
07:16 Uhr
E-Mail    
Eben gefunden:

Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen.

Helmut Schmidt
 
jakobus
21.11.2005
17:51 Uhr
     
Dein Eintrag, Martin, passt sehr gut zu dem bewegenden Eintrag von U. Sun: "Wir können so dankbar sein, dass wir glauben dürfen."
Dieser Satz soll mich und Euch in dieser Woche begleiten.
jakobus
 
Martin
21.11.2005
17:35 Uhr
     
Toleranz ist gut und von Gott geboten. Toleranz heißt, dass wir erdulden und ertragen, wenn jemand anderer Meinung ist. Es heißt hingegen nicht, im Pluralismus zu versinken und nicht auf Veränderung hinwirken zu sollen.
Und vor allem bedeutet es nicht, dass wir den Kern der Botschaft von Christus nicht mehr nennen oder nur hinter Verschleierungen verdecken. Wir folgen doch auch Luthers Spuren und müssen immer und immer wieder darauf dringen, dass das Wort von unserer Schuld und der Erlösung durch Christus klar erstrahlt, auch wenn es manchmal unbequem ist und dem Zeitgeist entgegen zu laufen scheint. Christen glauben nämlich tatsächlich, dass es nur einen einzigen Weg gibt, der selig macht: Christus.

Dazu passend die Meldung von heute aus dem epd-Newsticker:
"Düsseldorf/Bielefeld (epd). Die Leiter der evangelischen Kirche im Rheinland und Westfalen, Nikolaus Schneider und Alfred Buß, haben Pfarrer zu einem deutlicheren Bekenntnis zum Glauben aufgefordert. Es gebe eine "merkwürdige Scheu, über den eigenen Glauben zu reden", sagte der westfälische Präses Buß der "Welt am Sonntag" (NRW-Ausgabe). Der rheinische Präses Schneider kritisierte eine "defensive Ansicht mancher Kirchenleute, nach der jeder allein zum Glauben finden müsse"."
 
Traugott Giesen
21.11.2005
16:31 Uhr
     
Wenn Vater angst hat vor dem Sterben, dann hat er Angst, allein zu sein, im Finsteren zu sein. Halt ihm so oft Du kannst die Hand. Sing ihm seine Lieder. Entzünde Kerzen. Aber vielleicht ist alles viel zu früh. Wir dürfen nicht mit dem Tod paktieren (E. Canetti). Geh mit ihm auf Reisen, und wenn es nur einen Tag ist. Frag ihn, wen er (noch ) sehen will. Arrangier was - Feiert ein Fest. Und erst mal ihm Hunger auf ein schönes Weihnachten machen.  
Schubest
21.11.2005
16:07 Uhr
     
Ein Satz aus der Kolumne "Es gibt so viele Wege zu Gott" sollte vielen Extremisten unserer Kirche, die nur Ihren Weg für den allein selig machenden (im wahrsten Sinne!) halten ins Stammbuch geschrieben werden. Mehr Toleranz stände uns gut zu Gesicht, und würde manchen Suchenden das Finden leichter machen.  
Menke
21.11.2005
08:05 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Der 1 Adwent!

Lichterglanz der Dich erst einmal nur zu einer Kerze führen soll damit Du eingestimmt wirst ins Banale der Nichtoffenabarung,im Verschlafensein Deiner Gefühle und Handlungsweisen.

Erfahre viele mal und Denke nach,wenn die Dunkelheit plötzlich im nahenden Dezemberlicht automatisch in mir hochkommt,in anbetracht der Auswüchse vieler ehrlich gemeinter hervortetender verständnissvoller Tränen.

Denk noch ein Stückchen weiter der Erleichterung sich verabschiedener Dezembertage,dann wieder aufkommendes nachhaldiges längers Licht wo Alltagsleben für neues erreichbares Jahr wieder eintreten soll.

Lasst Dir die Freiheit jetzt auch schon in Erwartung des besonderen lichts,die Gefühle der Vergangenheit mit einzubeziehen.
 
U.Sun
20.11.2005
21:16 Uhr
     
Mein Vater ist krank. Und er hat Angst. Oh, wäre er doch mit seinen 65 Jahren auch so weise und würde keine Angst vor dem Sterben haben. Dieses nicht glauben, dieses ohne Perspektive im Bezug auf das Ende leben macht mich ganz traurig. Vielleicht stirbt er ja noch lange nicht. Aber in keinem Fall wäre er neugierig. So sehr würde ich mir wünschen, dass er glauben könnte an einen Weg. Ich liebe ihn.
Wir können so dankbar sein, dass wir glauben dürfen.Gute Nacht und danke für dieses Leben und dieses Forum und die Freiheit zur Neugier, die durch den Glauben erst möglich wird. Denn Neugier kann doch ohne Stabilität gar nicht sein.
 
Traugott Giesen
19.11.2005
20:12 Uhr
     
Gerhard Schröder mit "Großem Zapfenstreich" (Zapfhahn zu- Signal zur Lagerruhe) verabschiedet. Das Militärische unmartialisch, eher ballethaft. Gute halbe Stunde- wenigstens dies als Symbol des Dankes für sieben Jahre Regieren. Der Kanzler hatte sich statt weihevollen Liedern inkl. "Nun danket alle Gott " seine Hits gewünscht: "Und der Haifisch der hat Zähne"...vielleicht eine Anspielung auf das harte Politikgeschäft; "Summertime"- ein Wiegenlied.. im Sinne: Genug geschuftet. Und "I did it my way"- sicher auch eine Bitte um Verständnis und auch Vergebung? Und Dank, so geführt worden zu sein?- Nicht verschlungen von Chaos und Terror, hindurchgerettet. Ihm standen Tränen in den Augen. Er sah erschöpft und dankbar aus, ein rettendes Ufer noch erreicht zu haben.  
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