Gästebuch


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Menke
31.07.2021
19:54 Uhr
     
Ich finde Taufe gut!

Taufe im Becken, Taufe im Fluss, Taufe als Kind oder als Erwachsener, Taufe auch als Massen Tourismus.
Hauptsache den Glauben an die Taufe bewahren wollen, sollten wir als Christen im Sinne von Johannes dem Täufer tun.
In St. Severin war für mich der Sonntägliche Gottesdienst immer wichtig, mit einer guten Predigt für die kommende Woche.
Als in den späteren Jahren, die Taufe am Ende des sonntäglichen Gottesdienstes mit einbezogen wurde, fehlte mir die gewohnte ausführliche Predigt und Liturgie, mit anderen Worten, der Pastor musste Abstriche machen.
Die Vorderen Bänke wie in allen Taufgottgottesdiensten üblich, musste für die Festgemeinde freigehalten werden.
Natürlich, spült Taufen von auswärts auch zusätzlich Geld in den Spendensäckel.
Meine Persönliche Meinung zur Taufe, man sollte erst mal daran denken, die Taufe in der eigenen Heimatgemeinde stattfinden zulassen, was bei beiderseitigen Willen in der Regel auch möglich wäre.
 
tg
29.07.2021
19:03 Uhr
     
Volles Verständnis für Taufe, Trauung auch auswärts. In 29 Jahren an St- Severin, Keitum hab ich viele Kinder von weither
taufen und Paare trauen dürfen. Kirche ist mehr als Ortsgemeine. Ich habe aber immer mit den Menschen reden können, vorher und wir haben immer einen Termin gefunden, der der ganzen Familie passte. Nur das Wort "Ritualagentur" hat mich erschreckt.
 
TK
29.07.2021
10:29 Uhr
     
Ortsgemeinde hin oder her, leider ist diese oft sehr unflexibel und berücksichtigt nicht die Familie von heute, wie ich leider selbst mehrfach erfahren durfte. Familie bedeutet heute oftmals, dass man über ganz Deutschland verteilt ist und wer wert auf seine Familie legt, dem ist es auch wichtig, gemeinsam eine Feier wie die Taufe zu feiern.

Da ist es schwer genug überhaupt einen gemeinsamen Termin zu finden, wenn die Gemeinde einen dann gar nicht entgegen kommt und auf feste Sonntagstauftermine - meist sogar noch als quasi Massentaufe mit mehreren Kindern - besteht, dann wird man quasi gezwungen einen auf Tauftourismus zu machen und sich einen anderen Taufort für die Kinder zu suchen.

Bei der Entscheidung Familie oder Gemeinde, geht bei mir die Familie vor. Entsprechend ist auch nur eins meiner Kinder in der Ortsgemeinde getauft wurden, die anderen außerhalb.

Somit kann ich mir gut vorstellen, dass eine Ritualagentur, die sich um alles kümmert, an der ein oder anderen Stelle eine gute Wahl ist, zumindest dann, wenn einem die Ortsgemeinde quasi keine Wahl lässt. Das Vertrauen ist an dieser Stelle leider verspielt.
 
tg
28.07.2021
16:47 Uhr
     
Eine "Ritualagentur" will Kirche aufmachen für Taufe und Trauung. Ist Kirche schon so weit aus der Öffentlichkeit verschwunden? Weiß man mehrheitlich nicht mehr, wo die nächste Kirchengemeinde mit Pastor/ Pastorin zu finden ist? Sodass man ein Fest bestellt, wie einen Gegenstand bei Amazon? Und dann einen Tauf-oder Hochzeitsplaner/ planerin zugelost bekommt? Taufe ist doch Einbettung in Kirche, fassbar in der Gemeinde vor Ort. Die Eheschließung braucht einen Standesbeamten, einen Beamtin, die das Recht verwaltet ohne eine persönliche Beziehung. Aber Die Trauung braucht doch einen Menschen, den man kennt oder kennenlernt, dem man Kenntnis gibt von Peron zu Person- Und der/die dann im Namen Gottes das "Anvertraut und zugemutet, bis dass der Tod Euch scheidet" zusprechen darf.
Nur Mut, wieder die Ortsgemeinde aufzusuchen und Vertrauen gegen Vertrauen zu setzen.
 
Menke
26.07.2021
09:21 Uhr
     
Hoffnungsvoll!

Was wäre es doch schön, wenn wir mit dem unabänderlichen Leben könnten und als Zukunft zulassen würden.
Kann ja trotz Ängste, im Nachhinein für jeden einzelnen auch gute Seiten in der späteren Erkenntnis abgewinnen.
Nicht auf das Vergangene, wenn auch nicht immer zufriedene schöne wieder herbeiwinken zu wollen, auch nicht in der Sehnsucht vermischt von Verdrängungen und Träumen gepaart.
Wir schieben solche Gedanken jetzt noch von uns weg und doch gibt es kein zurück mehr.
 
tg
22.07.2021
15:17 Uhr
     
Dank.Ein großer Wurf. Glückliche Familie!  
TK
22.07.2021
09:27 Uhr
     
Urlaub

Man packt die Koffer und den Wagen,
dem Alltag "Lebe wohl!" zu sagen,
scheut keine Kosten, keine Mühen,
sich Streß und Hetze zu entziehen.

Man wünscht sich Ruhe und Erholung,
den Urlaub sieht man als Belohnung
für ein Jahr Schaffen und sich Quälen.
Doch lassen sich die Tage zählen,
an denen man beschwingt und heiter,
der alte Trott geht bald schon weiter!

Da wäre es doch angebracht,
daß auch der Alltag Freude macht.
Da wäre es doch wirklich schön,
man könnt den Sinn von allem sehn.

Wie wär´s, wenn wir an allen Tagen
den nach dem Ziel des Lebens fragen,
der Tag und Stunden ausgedacht.
den, der die Welt und uns gemacht?

Er muß doch wissen, was er wollte.
Er kann wohl sagen, was das sollte:
Geboren werden, um zu sterben?
Arbeiten und besitzen für die Erben?

Leben, grad nur um zu leben?
Über andre sich erheben?
Das beste aus dem Leben machen,
erst füllt man sich den eignen Rachen?
Oder IHM die Ehre geben,
seinen Blick zu IHM erheben?
Als Geschöpf den Schöpfer ehren,
IHM die Herrschaft nicht verwehren?

Dunkle Tage würden hell,
helle Tage würden schnell
wieder uns zum Danken bringen,
und wir könnten fröhlich singen,
diesem Gott, der unsre Welt
immer noch am Leben hält.

Ob nun Urlaub oder nicht,
ob quälende Fragen oder freie Sicht,
ob alles normal und ganz alltäglich,
ob froh wie ein Kind, ob kaum erträglich:

Gott hat versprochen, er ist hier,
bei jedem von uns, bei Dir und mir.
Daß wir nicht übersehen den, der uns liebt!
Daß wir IHN lieben, der uns alles gibt!


(Familiengedicht, Autor: Joachim Krebs, 2006)
 
Dorothee
18.07.2021
11:04 Uhr
     
Kurz zum Wind zurück: Insulaner mögen den O-Wind nicht, weil er vom Festland kommt, somit nicht die Frische des Meerwindes aus Nord-West hat. Sie nennen O-Wind je nach Zustand Scheidungs- o. Migränewind.

Zur furchtbaren Flutkatastrophe: Wir hier im Augustinum Aumühle sperren gerade alle Gästezimmer und andere Wohnmöglichkeiten, damit wir Bewohner aus dem komplett evakuierten Augustinum in Bad Neuenahr aufnehmen können. Ein Teil unserer Pflege und der Bewohnerservice ist dort, um zu helfen. Es müssen 340 Bewohner versorgt und untergebracht werden. Dies ist nur ein relativ kleines Beispiel, denn wenn man die Bilder aus den überfluteten Gebieten sieht , kann man nur wie Malu Dreyer sagen: Man kann nur weinen. Aber Gott sei Dank ist die Hilfsbereitschaft riesig.
Beten wir für alle Betroffenen.
 
Menke
15.07.2021
21:00 Uhr
     
Klimakatastrophe!


In den 80 Jahren, habe ich auf Sylt einmal wie jedes Jahr Urlaub gemacht, kein Wind, viel zu warm, so war das für mich kein Urlaub.
Die Menschen leben von de Natur, nicht die Natur von uns Menschen.
Der Weg wäre nicht, der Flaschensammler lebt bewusster und damit weniger konsumorientiert, sondern all die, die durch ihren nicht gebrauchten Konsum krank geworden sind und werden.
 
TG
15.07.2021
15:07 Uhr
     
SO EIN JAMMER -Die Wetterkatastrophe rückt uns nah. Welche rigorosen Schritte sind jetzt nötig und möglich?  
Windfinder
14.07.2021
16:51 Uhr
     
Ach was. Die Windrichtung ist mit NNO angegeben, die Temperatur um 20°C. Morgen soll der Wind auf NNW drehen. Die Luftfeuchtigkeit ist relativ hoch, das ist das Problem.  
tg
14.07.2021
12:42 Uhr
     
Neuer Tag und neues Glück! Aber auch auf Sylt zu heiß , wellenloses Meer, Ostwind- der Sylter fast krank macht.  
Julius
09.07.2021
02:27 Uhr
     
Ich teile hier ein Gedicht, das ich 2010 nach meinem Abitur, in einem melancholischen Moment, aber doch auch humoristisch, verfasst habe.

Das Weltall ist ein Strudel
in einem großen Klo.
Dran steht der kleine Herrgott
und spült, das macht ihn froh!
Es wirbeln Mond und Sonnen,
solange er es will,
nimmt er vom Knopf den Finger
steht alles wieder still.
 
tg
05.07.2021
20:45 Uhr
     
Habe heute eine Trauerfeier miterlebt. Ein Mensch ist kurzerhand gestorben, der vielen Menschen auf je eigen Art hilfreich und wichtig war. Der Pastor hat liebevoll von ihr berichtet und Zuversicht gegeben. Schon gut, wenn man den letzten Weg begleitet und ihm Gutes nachruft.  
Menke
29.06.2021
22:07 Uhr
     
Auf der Suche nach Heimat!

Suchen und wiederkehren im Alter, kann auch nicht ein versuchtes ankommen in einem Seniorenstift sein.
Gut versorgt, ja das stimmt wahrhaftig, wenn ich dann von außen Bestätigung als zweifelnde bekomme.
Aber Heimat ist was tieferes, vielleicht der Grund warum wir leben.
Damit für mich, wie mein Leben einmalig.
Ein Körper eine Seele, kann auch in beidem keine Heimat sein, wenn ich taumelnd aus dem gebraucht von anderen entlassen werde.
 
tg
28.06.2021
12:35 Uhr
     
Das war ein Liebesbrief an Sylt von Karin. Und Dank an Julius für die Korrektur und Dank den Augustinern, die uns Mut machen beim Altwerden  
tg
28.06.2021
12:28 Uhr
     
VON DER SEELENHEIMAT ZUR LEBENSHEIMATNun geht der Monat auf meiner Insel dem Ende entgegen. Noch einmal sitze ich in der Frühe auf der Terrasse direkt am Wattenmeer, höre den Vögeln zu, lausche der Stille und fühle ein unbeschreibliches Gefühl des Geborgenseins. Noch einmal waren wir am Strand, gingen auf den gekennzeichneten Wegen durch dieDünen, bestaunten immer wieder die winzigen Blümchen, die Heckenrosen und das Heidekraut. Mit welcher Lebensenergie bahnen sie sich ihren Weg durch den leichten Sand zur Sonne, widerstehen den Stürmen, trotzen der Trockenheit und dem Regen schon immer, seit es diese Insel im Meer gibt! Noch einmal aßen wir leckeren „fangfrischen“ Fisch. Noch einmal nahm ich mein Syl-ter Tagebuch, schrieb hinein, was war und was vielleicht kommen könnte. Noch einmal waren wir am Grab unserer Liebsten, die hier neben der Seemannskirche St.Severin ihre letzte Ruhe fanden. Meine Großmutter, mein Vater und unsere Ama und ein Gedenkstein für meine späte Liebe. Sie sind nicht hier, ihre Seelen und ihre Liebe sind bei uns, aber es ist gut, diesen Gedenk-Ort zu haben. Noch ein letztes Mal blicke ich um Mitternacht auf das Wattenmeer, betrachte am nördlichen Horizont den schmalen Streif rötlichen Lichts, bevor sich für vier oder fünf Stunden Dunkelheit über die Insel legt. Und dann kommt ein neuer Morgen, neues Le-ben! Leuchtenden Tage voller Licht, das nicht enden will. Noch ein Mal füllen wir unse-re Herzen und Sinne mit dem Zauber der nördlichen Mittsommerzeit, um nichts zu ver-lieren, keine Minute des Lebens unter dieser Sonne, unter diesem Himmel. Weiße Wol-ken ziehen vorbei, wie Engelsbilder zum Schutz von Mensch und Natur. Morgen schon werden wir auf dem Autozug davon fahren und nach einem Monat Insel-leben zurück finden müssen in das so ganz andere, schnellere und lautere Leben auf dem Festland. Zum Schluss wird jede Sekunde unendlich wertvoll. Wir spüren, wie unersetzbar genaudieser Augenblick ist, in dem wir einatmen und ausatmen dürfen. Es gibt nichts, was das Glück ersetzen könnte, sehnsuchtslos ganz und gar dem Augenblick hingegeben, sich von ewiger Liebe getragen zu wissen. Himmel Erde Luft und Meer- Zeugen unvorstellbarer Schöpferkraft! Und jetzt? Hat sich etwas für uns verändert hier am Saum des Meeres? Vielleicht reicht es ja, mit so viel Sonne im Gedächtnis loslassen zu können und den Wind unter den Flügeln mit zu nehmen. Die Melancholie des Abschieds zu verwandeln in Lebenslust und Aufbruchstimmung. Wir fahren nicht für immer, wir kommen wieder.Und wir fahren nicht in die Fremde. Wir tauschen nur die eine Heimat mit der anderen.Was für ein Glück! HEIMAT, das ist nicht nur ein Ort, Heimat kann viele Gesichter haben. Meine SEELENHEIMAT ist hier im Norden und meine LEBENSHEIMAT dort, wo liebe Freunde mich erwarten, wo ich eingebunden bin in das schöne schwere Dasein des Sorgens und Fürsorgens, der kleinen, großen Freuden und Mühen des Alltags. Wo blei-bende Bindungen entstanden und Spuren hinterließen, wo ich Liebe erfuhr und meine Tochter geboren und erwachsen wurde. Heimat ist auch mein bayerisches Zuhause, mein Garten, meine Lebensmenschen und meine Grünwalder Thomaskirche. Aber bevor wir dorthin zurückkehren, stehen noch ein paar Tage in Hamburg bevor. In der Heimat meiner Kindheit, die noch immer mein Herz höher schlagen lässt. Ja - Heimat hat wirklich viele Farben!  
die Augustiner
28.06.2021
10:33 Uhr
     
Die Idee entstand während der Beschränkungen in der Corona-Zeit , jetzt kam sie zur Durchführung: Man hat uns in unserem Seniorenstift einen eigenen TV-Kanal eingerichtet, durch den wir unsere Gottesdienste, die im Haus stattfinden, im App. verfolgen können. Das ist besonders für Kranke und Pflegebedürftige eine große Freude. Erweitert wird das Programm noch durch Übertragungen von Veranstaltungen und Festen im Haus.
Eine feine Sache!
Ihnen allen hier eine schöne Sommerzeit und dir , Traugott, nochmals vielen Dank für deine unterhaltsame Gesellschaft in Keitum.
 
Julius
25.06.2021
23:27 Uhr
     
Auf jeden Fall kein Ignorant des Unterbewusstseins.  
Julius
25.06.2021
23:00 Uhr
     
Der Mensch hat den Segen und das Wohlwollen der Himmlichen (aka Gott?) aufzubrechen, wohin er will. Es hat niemand versprochen, dass es einfach wird oder gelingt.  
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