Gästebuch


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tg
07.04.2017
18:32 Uhr
     
Giftgas auf Menschen in Syrien, Trump schlägt zu als Strafaktion, Hungersnot in Afrika, Stockholm-Attentat. Und jeden Tag gehen uns nächste Schreckensmeldungen durch und durch. Doch wir müssen und dürfen glücklich werden wollen, jeden Tag neu. Dazu gehört auch "Brot für die Welt" und einem Menschen Schaden begrenzen, einen aufrichten, seinen Leidenweg ein Stück mitgehen. Und einem politischen Irrtum entgegnen, wie auch immer.
Dann aber auch: Sorg für dein Glück. Mach dir Freude. Gönn dir was.
Das hat doch der Christus ans Licht gebracht: Es bleibt nicht Karfreitag.. Wir gehen auf Auferstehung zu, stehen auf von Mangel, Dunkelheit,Todesschatten. Wo wir keinen Grund für Hoffnung sehen, da ist doch um alles in der Welt geheime, undenkbare Hoffnung. Heute- dein Tag, Schattenhaftes zu verbannen.
 
Dorothé für die Augustiner
02.04.2017
17:11 Uhr
     
Ja, Traugott, so hast du sehr gut beschrieben, was uns alle erwartet, wenn wir älter werden. Wir leben hier in einem Seniorenstift und da gilt, liebe Frau Heimann, geteiltes Leid ist halbes Leid. Man kennt sich, trifft sich in der Kaffee-Ecke und tauscht sich aus, was nicht bedeutet, dass ständig über Erkrankungen geredet wird, im Gegenteil, es wird viel gelacht und wer traurig ist, wird getröstet. Wir haben alle unsere "Baustellen", aber gemeinsam lassen die sich leichter ertragen. Auch bei den vielfältigen Kulturveranstaltungen kann man Freundschaften knüpfen oder sich flotter erhalten durch gemeinsame Gymnastik,- Sport- u. Tanzkurse. Da kommt wirklich Lebensmut auf, auch, wenn man gerade so einen "Ruck" erleiden musste.
Ja, und wenn es wirklich zu Ende geht, helfen Pastor und Palliativsystem.
Ich selbst bin jetzt 70 und relativ früh nach dem Tode meines Mannes und meiner Pensionierung in diese Einrichtung gegangen, in die ich auch meine Dackelhündin "Pünktchen" mitnehmen konnte. Ich habe diesen Entschluss nicht bereut. Wichtig ist, dass man so eine Entscheidung nicht zu lange hinauszögert. Man muss noch in der Lage sein, zu genießen und auch sich von Dingen, die man liebt, aber nicht mehr benötigt, zu trennen. Aussortieren befreit wirklich, wenn man es denn geschafft hat.
 
Heimann, Gerdi
01.04.2017
19:20 Uhr
E-Mail    
Guten Abend, ich bin neu hier, aber eine große Anhängerin von TG. Danke, dass es diese Möglichkeit hier gibt. Ich werde dieses Jahr 70, lebe jetzt im 4. Jahr alleine, hab letztes Jahr meine Schwester begleitet, musste dann Abschied nehmen und die Abschiede waren in den letzten Jahren gehäuft.
Hab in letzter Zeit Probleme mit dem Alleinleben, kann´s , fällt aber zusehens schwer und meine Spiegel-Blicke und die gekommenen Schwächen..... Diese beschriebenen Alters-Rucke / Stufen, sie anzunehmen,
leichter gesagt als getan. Immer wieder muß ich mich am Schopf packen, mich überwinden, hinaus ins
Leben wollen, aber dieses damit Abfinden fällt mir schwer. Wird dies nun so bleiben ? Wie lerne ich diese
Endlichkeit besser anzunehmen, ihr Gesicht ist mir noch nicht tröstlich . Sollte ich mehr beten, ist mein Glaube zu schwach , noch alles andere zu selbstverständlich ? Gruss Helene
 
tg
31.03.2017
11:36 Uhr
     
DANK, liebe MG. 3500 Menschen lesen hier wohl leider nicht mit, sondern was weiss ich, vielleicht 100, 200 , die mehrmals in
100 oder 200 , die mehrmals in der Woche anklicken. -eine kleine Gemeinde eben- Ist ja auch gut. -
Also
Altern:Unsere Fähigkeiten werden im Ganzen brüchig - langsam aber unaufhaltsam. Und da gibts nur eins: Sich darein schicken und geschickt die Beeinträchtigungen irgendwie ausgleichen.
Unser Altern geht ja ruckweise- längere Zeit reduzieren sich unsere Kräfte nur mit wenig Gefälle- und dann kommt ein Ruck, und wir finden uns auf neuem weniger starkem Niveau wieder. Können da aber mit einigen Veränderungen noch eine ganze Weile bestehen, bis zur nächsten unvermeidlichen Schwelle..
Eine solche Schwelle, einen solchen Ruck anzuerkennen und nicht zu überspielen ist die Kunst. So ist dein Beinahunfall, aus dem Parkhaus kommend, ein Glück, dein Beinahsturz über den Rollator ein Glück wenn sie glimpflich abgingen und du sie als Lernstoff nahmst- Wenn, ja wenn Du jetzt entscheidest, Dunkelheit zu meiden. jedenfalls immer Taschenlampe dabei hast, und ab jetzt mehr Bus oder Taxi. usw.Und immer dankbarer, für so viel Gelungenes, so viel Behütung, so viel Lebendiges.
 
Monika Glässel
29.03.2017
08:54 Uhr
     
Hallo, an Euch 3500 lieben Menschlein da draussen, nicht bloss lesen, auch mal was schreiben, mir fällt gerade nix mehr ein, herzlichst Monika  
Monika Glässel
26.03.2017
21:01 Uhr
     
Wenn das Gästebuch 3500 mal aufgeschlagen wurde, ist es für uns Menschen enorm wichtig, nicht nervös werden, lieber Traugott, falls mal Flaute herrscht..... bei uns ist zur Zeit Alles in Ordnung, sei froh, wenn Du nicht`s Schlimmes liest, ich muss gerade über Trump und Putin nachdenken und frage mich, wie es so weit kommen konnte, dass die Länder von solchen Deppen manipuliert werden??? In den arabischen Ländern herrschen Diktatoren oder die Anarchie, na und über Erdogan will ich erst gar nicht anfangen.
" Glaubenskriege "????, dass ich nicht lache, es geht nur um Macht und Einfluss, ich habe eine Kapelle der Weltreligionen gebaut (für alle Menschen, auch die, die an gar nichts glauben) und hoffe, dass es in ...irgendeiner Zukunft keine Kriege mehr im Namen Gottes (Allahs) etc. mehr gibt, denn dem ist schon ganz schlecht, wenn er auf die Erde blickt, da waren ja die Affen und die Frühmenschen gescheiter, schaut Euch mal die Rüstungsetats dieser Erde an, anstatt dass dieses Geld für medizinische Forschung ausgegeben würde, erfindet man immer neue Technologien, um sich gegenseitig möglichst effektiv umzubringen, nur wegen der Gier, mehr und mehr zu haben. Und wie leicht wir trotz der Massenmedien manipulierbar sind, jetzt wo uns die Welt des Wissens offen steht (ich liebe meinen Computer) warum nutzen wir dieses Wissen nicht für friedliche Zwecke??? Ja, lieber Traugott, wenn jemand 4 mal heiraten will, dann soll er doch, wir sind freie Menschen in einer freien Welt, es gibt Schlimmeres, herzlichst Euere Monika Glässel
 
tg
26.03.2017
14:40 Uhr
     
In den letzten 60 Tagen haben hier etwa 10 Personen mitgeschrieben, aber3500 mal wurde "lebensmut.de/Gästebuch" aufgeschlagen. Wie ist das zu verstehen? Soll man überhaupt zählen? tg  
tg
24.03.2017
20:29 Uhr
     
Hatte mal einen Menschen (52) in vierter Ehe verheiratet. Darf man das? Eine dauernde, nicht vergilbende Ehe ist nur Gnade, inklusiv der zugehörigen nüchternen Vernunft. Mancher braucht wie beim Weitsprung mehrere Anläufe zum endgültigen Sprung. Immer wieder dankbar über das weise Trauversprechen:"Ich will sie (ihn) aus Gottes Hand annehmen...bis daß der Tod uns scheidet."-Ich will, nicht ich werde. Ehe mit Perspektive bis in die Unendlichkeit, aber ohne Garantie. Und ist nicht eine zweite Ehe der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung?  
ds
20.03.2017
10:40 Uhr
     
Steinmeier bereitet sich im Kloster vor, das klingt hoffnungsvoll! Gestern gefunden bei tagesschau.de:

Steinmeier wird Präsident Vom "Kirchenasyl" ins Schloss Bellevue - Stand: 18.03.2017 07:00 Uhr

Frank-Walter Steinmeier hat in den vergangenen Wochen die klösterliche Abgeschiedenheit gesucht, um sich auf sein neues Amt vorzubereiten. Als Außenminister war er im Dauerkrisenmodus. Seine Handschrift als Bundespräsident muss er noch finden.

Von Arnd Henze, ARD-Hauptstadtstudio

Kein Türschild, kein Name an der Klingel - nichts deutet darauf hin, dass der zukünftige Bundespräsident gerade "Kirchenasyl" in der Katholischen Akademie Berlin bekommt. Noch bis morgen hat sich Frank-Walter Steinmeier dort mit seinen engsten Vertrauten als provisorische Wohngemeinschaft eingerichtet. Kaum etwas symbolisiert wohl besser, dass Steinmeier im Moment zum ersten Mal in seinem politischen Leben ohne aktives Amt ist: Seinen Amtssitz im Auswärtigen Amt hatte er schon im Januar für Sigmar Gabriel frei machen müssen, die Räume im Bundestag hat seine Nachfolgerin als brandenburgische Abgeordnete bezogen. Und selbst beim Evangelischen Kirchentag musste er den Schreibtisch räumen. Dort hatte man ihn zwar schon vor Jahren zum Präsidenten gewählt - aber nur für den Kirchentag 2019 in Dortmund.

Als ökumenisches Signal hat der reformierte Protestant nun bei der Katholischen Kirche eine vorübergehende Bleibe gefunden. Der Münchener Kardinal Marx ließ es sich nicht nehmen, das Provisorium in aller Form zu segnen.

In der klösterlichen Abgeschiedenheit mitten in Berlin findet der frühere Außenminister nun die perfekte Umgebung, sich im wahrsten Sinne des Wortes zu erden. Nach den Millionen Flugmeilen im Dauerkrisenmodus, den langen Tagen in fernen Zeitzonen und den kurzen Nächten im Flieger oder in Hotels schüttelt er sich nun nicht nur den permanenten Jetlag aus den Knochen.

Der Totalverzicht auf Reden, Konferenzen und Interviews ist wie ein Fasten. Es soll den Kopf frei machen für den Wechsel vom Krisenmanager zum ersten Bürger in Deutschland. Dafür braucht es neue Gedanken, vor allem aber eine andere Tonalität - aus der eine neue Erzählung für das Präsidentenamt entstehen soll.
 
tg
19.03.2017
14:27 Uhr
     
Zum Wechsel im Amt des Bundespräsidenten: Dank für Alles, lieber JG: So viele Gedanken, so viel gute Worte, so viel Wahrnehmen Anderer- Und F_WSSt -Ihnen eine glückliche Hand mit uns allen!  
tg
10.03.2017
10:50 Uhr
     
Seelsorge ist die Muttersprache der Kirche (Nikolau Schneider). Lasst uns einander hegen. Und stärken das Vertrauen, zu taugen , gewolt, gebraucht, geliebt zu sein. Wir müssen einander doch mit Kirche sein, einander Heimat geben. Sogar hier gibts Brosamen, die uns nach Hause leiten können. Sagen wir uns hier mehr Tröstliches, Wahres.  
do
09.03.2017
14:51 Uhr
     
A propos "Kinderbibel": Zu meiner ersten Hl. Kommunion bekam ich die "Ravensburger Kinderbibel", Ravensburger Verlag, geschenkt ... Lange Jahre begleitete und erfreute sie mich ...
Antiquarisch ist sie heute noch bei Amazon.de für kleines Geld erhältlich ...
do
 
Menke
03.03.2017
17:22 Uhr
E-Mail    
Was ist Religon?

An unserer Universität, wird auch Theologie für Lehramt, als Vorlesung angeboten.
Ich habe bis jetzt 8 Semester, an der Unversität zugebracht.
Bildlich, sehe ich die Theologie in den Bücherregalen vor mir.
Ein großer Raum, etwa 50 Meter lang und 20 Meter breit.
Theologisches Fachwissen, für den Laien nicht mehr überschaubar.
Eine Kinderbibel, fand ich leider dort noch nicht.
Eine Saat, die die Zuhause gesät, kann im späteren Leben, noch geerntet werden.
Eine zerfleterte Lutherbibel, mit einer persönlichen Anmerkung, wurde mir vor Jahren, von Pastor Giesen geschenkt.
 
tg
03.03.2017
14:51 Uhr
     
ich erinnere mich:
Eine junge Grundschullehrerin soll ihrer ersten Klasse Religionsunterricht geben. Sie will Rat: "Ich habe die Sintflut und die Arche jetzt zwei Stunde von den Kindern malen lassen. Ich weiß nicht, was das alles bedeuten soll. Ich bin nicht in der Kirche, meine Eltern sind Atheisten, in der Schule hatte ich nur etwas Religionsphilosophie." Dann haben Sie die Offenbarung ja noch vor sich. Die nach der Liebesumarmung schönste Entdeckung, daß Gott sein könnte, liebevoll, vertrauenswürdig, wie Jesus ihn beglaubigte. Auch die kulturelle Sensation ihres Lebens haben Sie noch vor sich: Die Bibel. Haben sie schon darin gelesen, haben sie eine?" „Ja, eine Kinderbibel".- Ich stattete sie aus. Sie weinte zwischendurch.
 
ds
02.03.2017
18:03 Uhr
     
On this day of your life I believe God wants you to know...
...that there is something 'wrong' with everything.
No matter what you are looking at, you can
find something wrong with it, something imperfect,
something that is not okay with you. Don't worry,
if you look hard enough you'll find it.

There is also something 'right' with everything.
No matter what you are looking at,
you can find something right with it,
something perfect.

There remains, then, only one question:
What are you going to look at? What are you
choosing to notice? What is your perspective?
(I'll bet you already know what God's perspective is...und soviel zui TGs Frage der letzten Tage (...was Gott will...)
 
A.
27.02.2017
16:22 Uhr
     
Liebe Monika,
kann man nicht nur lieben, Himmel, Erde, Blumen, Tiere, Menschen und auch Konsum, wenn man wenigstens zufrieden ist, wenn nicht sogar glücklich?
Ich glaube, dass der Mensch im Prinzip eine hormonelle Fehlkonstruktion ist, denn ich bin viel zufriedener, seit der Kram passé ist, auch wenn mein Äußeres früher deutlich besser war. Und ich war auch als Kind vor dem Kram überaus zufrieden und produktiv wie auch interessiert. Da gab's auch noch nicht so viele Hormone im Essen, und Kinder wie Kälber waren durchweg dünn wie auch mein Hund. Heutzutage muss ich die Hunde immer wieder zwischenzeitlich auf Diät setzen - wer weiß, was da drin ist, damit man noch mehr Futter kauft.
 
Monika Glässel
27.02.2017
09:07 Uhr
     
Ich will, dass die Menschen lieben .... und schau mal, was sie machen......?????? (M.G.)  
tg
26.02.2017
19:47 Uhr
     
"Was, Gott, willst du, sag es für deine großzügigen Gaben? Für die Schneekristalle, Seifenblasen, für die Tiefe der ewigkeit und des Himmels?" (Janusz Korczak)  
MUT
23.02.2017
16:30 Uhr
     
Ups - ein "en" zu viel = Missbrauch!  
Mut
22.02.2017
20:25 Uhr
     
...nur mal so dazwischen gefragt:
Vielleicht braucht Gott auch mal "sein Inkognito", weil wir Menschen zu häufig in und mit seinem Namen Missbrauchen betreiben...?
 
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