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Flügelfreundin
22.02.2021
15:21 Uhr
     
Lieber TG: Trauma vielleicht zu hoch angesiedelt. Freiheit spielt heute eine große Rolle. Ein Hund macht nicht unfrei. Natürlich nur, wenn man das Kümmern um ihn nicht als Einschränkung seiner Freiheit ansieht. Mein eines Kind liebt den Hund, will aber im Moment keinen, weil es mobil sein will. Dafür hat es eine ganz kuschelige, in meinen Augen durchaus auch einschränkende, Beziehung. Ein weiteres würde sofort einen Hund nehmen, aber auf keinen Fall eine auch nur minimal einschränkende Liebesbeziehung. Ich bin genauso und will auf keinem Fall von einem Mann eingeschränkt werden, die Einschränkungen durch den Hund sehe ich nicht, und hier spielt Trauma eine große Rolle. Im Schnitt alle zehn bis zwölf Jahre verliert man einen Hund. Man heult wie ein Schlosshund, nimmt aber sofort wieder auf sich, ein paar Wochen Pipi aufzuwischen und zerbissene Sachen zu beklagen. Das Trauma vergeht. So ist jeder verschieden, und man hat die Wahl. Ich werde bis an mein Lebensende einen Hund haben.
Ein Leben ohne Hund ist für mich vorstellbar, aber sinnlos. Was ich sehr schätze an meinen Hunden: Sie fragen nicht ständig, was ich lese, und ich muss nicht diskutieren, welchen Film ich sehe. Mein verst. Mann, den ich sehr in Ehren halte, konnte meine Filme nicht ausstehen. Krieg, Action, Horror, Science Fiction. Er liebte nur Liebesfilme aller Art. Er wandte sich in Ekel ab, ich vor Langeweile. Am besten war's im Urlaub, keine Filme, keine Bücher, keine Reden darüber. Aber das ist kein Trauma. Das ist lästig. "Wie kann man als erwachsener Mensch diesen amerikanischen Müll gucken?" Will ich nicht mehr hören. Der Müll hat's überstanden.
 
die Augustiner
21.02.2021
19:28 Uhr
     
Eine sehr gute Idee, lieber TG. Zu der Erklärung von Liebe, wie du sie beschrieben hast, gibt es u.E. nichts hinzuzufügen. Deshalb hier einige Zeilen zu den Singles.
Wir Bewohner im Seniorenstift gliedern uns in Ehepaare, bewusst Alleinstehende sowie Witwen und Witwer. Von den Letztgenannten bleiben die meisten für sich, denn sie können sich nach dem Tod des geliebten Menschen keine neue Beziehung vorstellen. Das hindert sie aber -Gott sei Dank- nicht daran, aktiv am gesellschaftlichen Leben, das wir vor Corona hatten und hoffentlich wieder haben werden, teilzunehmen . Also, allein sind sie nicht, es sei denn, sie wollen es explizit.
Da bei uns auch Hunde und andere Haustiere erlaubt sind, können wir sehen, dass sich die Liebe auch auch verlagern kann und diese Menschen glücklich sein können, zumal sie über ihr Tier leicht Kontakte knüpfen können.
Die Liebe ist so vielschichtig, es kann für jeden etwas dabei sein - das ist tröstlich zu wissen.
 
tg
20.02.2021
13:07 Uhr
     
Den Kopf frei fürs nächste Thema:
Wer liebt, gibt sich immer etwas weg. Aber man muss noch man selber bleiben, man darf sich nicht aufgeben. Liebe macht sich auch abhängig- aber man darf sich nicht verloren gehen. Darum ist Autonomie so wichtig, auch eigenes Geld und eigenes Zimmer- nicht dass einer/eine sagt, was geht und was Sache ist. Auf Augenhöhe aushandeln das Gemeinsame und Raum lassen- jedem noch das Seine lassen können.
Liebe braucht nicht unbedingt einen gemeinsamen Hauhalt. Aber Liebe will Nähe, will gemeinsames Leben. Zusammenleben braucht Absprache, Organisieren, Verlässlichkeit, Entscheidung, Verantwortung muss übernommen werden. Und das Errungene an Verständigung zu erhalten macht Arbeit.
Kinder sind die schönsten Früchte der Liebe. Sie verlangen Fürsorge und Begleitung bis zum Loslassen. Kinder stärken die Liebe, bewahren sie vor dem Egoismus zu Zweit.
Liebende machen sich vom andern abhängig, aber man muss noch selbst das Maß entscheiden können in eigener Autonomie.

Warum leben Viele ein Singleleben? Brauchen sie alle Kraft für ihr eigenes Überleben? Sind sie so sehr verletzt worden, dass sie lieber allein bleiben als wieder enttäuscht zu werden? Sind sie selbst so bange, dass sie sie sich keinem mehr zumuten Wollen? Wollen sie nicht die Angst erleiden vor dem Tode des Andern, nie mehr betrauern das Ende einer Liebe, nicht allein vom Grab weggehen müssen ?

Ja , Liebe macht verletzlich. Die Furcht ist immer da- das Kind könnte stürzen, der, die Jugendliche gerate an falsche Freunde, der geliebte Mensch wird schwer krank. Fürsorge kann aussaugen- dann braucht man Freunde, Freundinnen, die einem das Selbstbewusstsein wieder auftanken.
Liebe ist Verstandenwerden, Gesehenwerden, Erkanntwerden. Liebe muss gönnen können. Und die Nähe das andern wollen, immer wieder.
Anvertraut und zugemutet bis dass der Tod sie scheidet-das ist das Glück einer langen Liebe.

(Angeregt auch durch ein Interview mit Connie Palmen im Magazin Süddeutsche Zeitung 7/21)
 
Flügelfreudin
18.02.2021
13:33 Uhr
     
Sie können überall hinreisen, wo die Zahlen niedrig sind und es erlaubt ist. Zuletzt war ich vor Weihnachten bei meinem Freund in Frankreich im Hinterland von Genf. Zweimal Quarantäne. Wer das nicht kann, sind arbeitende Menschen (arme Leute derzeit), denn bei der Rückkehr geht man fünf Tage in Quarantäne und, falls positiv, noch zehn Tage. Jetzt legen Sie das ad acta, bitte. Ich habe ihn ja nicht Wurzelsepp genannt und hätte ihm sogar einen Drink spendiert, wenn ich ihn nochmal getroffen hätte. Der Neid, das ich letzten Sommer gereist bin und mein Schicksal in meine Hände nehme bzw. in die von Gott lege, ist ja unübersehbar und vertreibt mich.

Ein Testament habe ich schon 2017 verfasst bei einer Grippe, die ich für meine Krankheit zum Tode hielt. Die nächste hatte ich Ende Januar 2020, aber hallo. Sie war nicht so schlimm. Die 2017/18 zog sich über ein halbes Jahr und hatte neurologische Folgeerscheinungen. Da sieht man alles für sich etwas anders. Von anderen Leuten halte ich Abstand, und so kann man mir nichts vorwerfen. Nun halte ich auch erstmal Abstand von Ihnen. Sie sind, außer TG, schädlich für meine Gesundheit.
Das Gestein des Canyon ist übrigens unten 1 Mill. Jahre alt und oben 270 Mio und ursprünglich in Panthalassa entstanden mit einer Zwischenstation am Äquator. Man darf nur nicht nach der Luft dazwischen googeln, mein Fehler. Gehaben Sie sich wohl.

PS: An den Drachen: Deine geliebten Dinosaurier hatten Ihre letzte Hoch-Zeit vor 80-100 Mio Jahren. Sie lebten in subtropischen Temperaturen an einer breiten Wasserstraße, die Amerika in zwei Hälften teilte, ähnliche Befunde sicher in China. Als die Vulkane massiv ausbrachen, haben sie sich schwer verkühlt und kein Futter mehr gefunden, und die Wasserstraße wurde zugeschüttet. Es ist bekannt, dass sie schon am Aussterben waren, als der Meteorit einschlug. Sie würden sich bei uns nicht wohlfühlen, höchstens in Indonesien. Ein Teil von ihnen ist übrig, der Komodowaran. Aber er ist gefährlich. Ich verstehe vollkommen, dass du die faszinierend findest. Und ich bin nicht die Einzige. Ein anderer ist Steven Spielberg. Er hat ET daraus gemacht, und darüber muss man glücklich sein. Wir haben Steven Spielberg, Leute wie Du und Leute wie ich.
 
MG
17.02.2021
13:54 Uhr
     
Während der Pandemie nach Italien reisen???  
leise
17.02.2021
12:30 Uhr
     
Die Augustiner täuschen sich nicht. Es ist ein typischer Fall von Fremdschämen für überhebliches Verhalten. Symptomatisch für die Uneinsichtigkeit ist hier auch noch der Versuch, TG auf ihre Seite zu ziehen mit einem falsch interpretierten Zitat (vom 2.9.2020). Dort entschuldigt er sich bei einem Kassierer, der ihn auf Abstandswahrung hingewiesen hat. Er hat ihn eben NICHT verbal fertiggemacht, sondern eingelenkt und sich gemeinsam mit dem Kassierer über das friedliche Miteinander gefreut.  
Flügelfreundin
17.02.2021
00:18 Uhr
     
Sie täuschen sich. Es ging dort sonst sehr entspannt zu. Es war ein wichtiger sehr kompakter Anruf, und der Teilnehmer verstand mich nicht. Der Wärter benahm sich wie die Polizei. Möchten Sie so leben? Was weniger entspannt war, waren in ganz Italien die äußerst deprimiert wirkenden Restaurantinhaber. Sie hatten ca. 20 Przent der sonstigen Touristen und waren bis auf diesen Wärter alle sehr zuvorkommend. Es gab in jeder Stadt bereits pleite gegangene Geschäfte, und es war ausgesprochen still, eine tödliche Zeit für die italienische Mentalität, die aus purer Freude besteht. Ein phantastisches Land. Hoffentlich erholt es sich wieder.
Aber Sie verstehen das schon absolut richtig. Ich bin dagegen, dass für uns Ältere von 60 bis 90 die von 0-60 leiden, in der Schule Maske tragen müssen, ihre Freunde nicht sehen dürfen, ihre Geschäfte entweder verlieren oder sich verschulden müssen und mäßige Perspektiven haben. Ich möchte, dass sie frei herumlaufen, ihrem Leben nachgehen können und wir selbst auf uns aufpassen. Ganz richtig verstanden.
Und das Alles für uns, die Kinder der Nationalsozialisten. Das ist geradezu absurd.
 
die Augustiner
16.02.2021
18:45 Uhr
     
Das Verhalten in Florenz ist für die Ausländer typisch deutsch: belehrend und arrogant, denn 1. weiß jeder vernünftige Museumsbesucher, dass man im g e s a m t e n Museum nicht zu telefonieren hat und 2. macht man einen Angestellten des Museums , der seine Pflicht als Wärter odnungsgemäß erfüllt , nicht verbal fertig, sondern entschuldigt sich für sein eigenes Fehlverhalten und gelobt Besserung.
Die Bezeichnung für den Wärter hier ist ehrverletzend.
 
Flügelfreundin
16.02.2021
17:43 Uhr
     
Kommen Sie wieder runter. Die Ostsee ist schön. Ich war da oft und selten weit weg. Ich habe den Kindern ganz Deutschland gezeigt. Deutschland ist schön, aber am Westen fasziniert mich etwas, das ich vielleicht schlecht beschreiben kann. Und ich war dort noch nicht. Ich habe selten Fernreisen gemacht, und unter der Isolation jetzt habe ich den Westen aufgeblättert und Patagonien, und das kann einen packen. Und ich muss das kürzen. Die Begründung ist blöd, zugegeben. Ich gebe eine andere: Die Indianer unten im Canyon sagen, je mehr Leute dorthin kommen, desto weniger haben sie Wasser, weil oben immer neue Hotels gebaut werden. Ich habe ihn aussortiert, fertig.

Um Ihr Café allerdings macht sich der MP von Schleswig-Holstein auch Gedanken, bzw. um das Ganze. SH lebt davon.
Und von einem Wärter lasse ich mich nicht schikanieren. TG hier ist auch schon schikaniert worden, an einer Supermarktkasse, und wenn ihn das nicht genauso genervt hätte, hätte er es wohl nicht beschrieben.
 
leise
16.02.2021
16:03 Uhr
     
Ah ja, das Universalgenie kennt natürlich auch die Gedanken des "Wärter-Wurzelsepps" und die seines Kollegen. Darüber könnte ich mich schon wieder amüsieren. Wenn es nicht so traurig wäre.
Und ob eines meiner Cafés an der Ostsee im Sommer wieder öffnet oder nicht, werden Sie wohl nicht erfahren. Die Ostsee ist für Sie als Urlaubsziel ja tabu, denn die Wissenschaftler können die Herkunft des Bodens nur zu circa zehn Prozent genau bestimmen und das Alter ebenfalls.
Da bietet sich doch der Mond an. Dessen Entstehungsalter ist inzwischen wissenschaftlich abgesicherte durch die (oh Wunder fossilfreien) Gesteinsproben. Vielleicht ist dafür ein Impfpass entbehrlich. Alles Gute.
 
Flügelfreundin
16.02.2021
15:47 Uhr
     
Das hat auch eine Gegenseite. Ich sehe ca. zehn Schüler versammelt an einer Ecke, wo die Polizei nicht so oft hinkommt. Was meinen Sie, habe ich die verpfiffen? Ich habe noch nie jemanden verpfiffen und werde das auch beibehalten. Wenn alle so wären wie ich, hätten in diesem obrigkeitshörigen Land damals bedeutend mehr Juden überlebt. In der "Banalität des Bösen" der Hannah Arendt steckt vor allem der Gehorsam gegenüber der Obrigkeit, der gehorsam, für den sinnbildlich Adolf Eichmann steht. Da nicht alle so sind wie ich, halte ich fünf Meter Sicherheitsabstand. Von mir kriegen Sie das nicht. Von mir kriegen Sie allenfalls Rückgrat. Ich schikaniere niemanden und lasse mich ungern schurigeln. Und wenn hier mal wieder Schnäppchenjagd in Wohnungen sein sollte oder pleite gegangenen Hotels wie damals in jüdischen, werde ich nicht dabei sein. Das Gefährliche ist nicht Covid (das KANN gefährlich sein), das manifest Gefährliche in diesem Land ist das Devote. Und bedenken Sie: Wer war definitiv nicht so? Wer brach alle Gesetze der Pharisäer? Wer ließ Ehebrecherinnen laufen und heilte Kranke am Sabbat? Und wer wollte ultimativ jede Angst vor dem Tod nehmen, indem er von Erlösung sprach? Ist der nicht das genaue Gegenbild? Das Gegenbild zum "Kaiser". Und was des Kaisers ist (Macht), passt noch schlechter durch ein Nadelöhr als ein doppelhöckeriges Kamel.  
Flügelfreundin
16.02.2021
14:47 Uhr
     
Das kann ich Ihnen genau sagen: Ich stand am offenen Fenster im Flur, und niemand dabei und telefonierte weiter. Er ging zu einem Kollegen und mag ihm das gepetzt haben. Der grinste sich eins. Damit war das erledigt. Vermutlich mochte er den Wichtigtuer auch nicht. Mit leise, leise werden Sie Ihr Café nicht wiederfinden. Bei uns vorort geht nur die Pizzeria gut, Lieferservice. Ich wünsch Ihnen was.  
leise
15.02.2021
22:15 Uhr
     
... was wohl der von Ihnen so verächtlich als "Wärter-Wurzelsepp" titulierte Mann über Sie gedacht hat, wäre auch mal interessant.  
Flügelfreundin
15.02.2021
19:05 Uhr
     
Natürlich finde ich es auch innig, wenn eine wieder zu ihrem Café will. Allerdings besteht bei Fortsetzung dieser Tour die Gefahr, dass es das Café nicht mehr gibt. Mir fehlt, dass Ältere mal sagen, dass ihnen das so nicht recht ist. Das betrifft auch Sylt.
Ich bin schon eine Planung weiter, denn den Grand Canyon habe ich rausgeschmissen. Wozu soll ich in eine Landschaft reisen, wenn Wissenschaftler nicht wissen, wann sie entstanden ist? Der Zeitrahmen umfasst zwischen 7 und 70 Millionen Jahre, je nach Messmethodik. Am interessantesten Teil der Erde neben Alaska, Hawaii, der Andenregion und Kamtschatka bis Japan gegenüber interessiert mich der Wandel über die Jahrmillionen. Und die Versteinerungen. Im Grand Canyon wurden keine wesentlichen gefunden, was eindeutig gegen 70 Mio Jahre spricht.
Andererseits bezeichne ich es als Traum, denn wesentliche Akteure sind messerscharf auf den digitalen Impfpass. Was wird dann aus meinem Traum?: Ein I-Mac und eine Riesenleinwand. Lass doch Andere reisen, werde ich dann sagen. Mal gucken, auf wen sie noch verzichten müssen. Spannende Zeit. Ich werde das aussitzen. Reisen ist gut, aber ich finde es auch anstrengend, die Kleider, die eigentlich gewaschen werden müssten, das eine oder andere enttäuschende Mahl. Fakt ist, dass ich stur geworden bin. Mich wird keine Fluglinie oder Reisefirma mit sowas erpressen. In einem Museum in Florenz stand ich weit entfernt von anderen Leuten und telefonierte letzten Sommer. Ich solle meine Maske aufsetzen, sagte so ein Wärter-Wurzelsepp. Ich habe ihn verbal fertig gemacht. Und zwar sagte ich einfach entschieden: No. Weil ich telefonieren musste. Ihr dürft euch nicht so schurigeln lassen. Wacht doch mal auf, dies ist ein Albtraum der besonderen Art, angeschafft von der Politik, nicht von der Natur. Die Natur ist in summary großartig. Und mein Gott ist der Schöpfungsgott.
 
tg
15.02.2021
15:22 Uhr
     
Das war eben ein highlight in lebensmut.de: dies vertraute Gespräch hin und her, dies Mitnehmen und Mitgehen- da ist man
doch nicht allein und kommt auf Tour in diesen ereignisarmen Zeiten. Aber man kann auch die Armut der Männer merken-Basteln wir lieber schweigsam vor uns hin in Garage oder Keller- oder hacken Holz um da Haus zu wärmen und von Mutter ein Lob zu ergattern? Jedenfalls lebt Lebensmut.de wesentlich von Frauen. Danken wirs (Delf und ich und wer noch???) den Schwestern herzlich.
 
Menke
15.02.2021
11:45 Uhr
     
Freiheit, Lebenslust!


Erinnern wir uns noch sprichwörtlich daran, wo Satire zum Versteckspiel meiner Persönlichkeit wurde?
Wo nach Attentaten, die propagierte Freiheit mit Poldern gesichert wurde.
Frauen im Karneval angegrabscht wurden, jetzt wo die Erkenntnis nahte, Freiheit unterliegt auch manchmal einem Trugschluss in der gelebten Gewohnheit mit seines gleichen.
Schnell und wichtig traten Menschen vor die Kameras, wir lassen uns unsere gelebte Freiheit nicht durch eingezwängte verbohrte, ideologisch verirrten Menschen verbieten.
Last Minute Reisen, für nicht mal schlappe 50 EUR, nicht einschränken, noch unsere lüsterne Gedanken in der Vorfreude daran verbieten.
Wo bleiben seit über einem Jahr die Betonklötze, vor und hinter den Festen, dass Feiern und schunkeln hinter Masken?
Wo kann ich mich in Corona Zeiten, hinter mich selber trotzdem verstecken?
Die Angst jetzt zu kurz zukommen, treibt mich in der nicht mehr auszuhaltenden Wahrheit, aus meinem Versteckspiel heraus.
 
leise
14.02.2021
15:26 Uhr
     
oh ja, dann natürlich wieder leise zugunsten all der Impulselieferer.
Liebe Grüße
 
Dorothee
14.02.2021
14:37 Uhr
     
Pünktchen dankt mit Wedelchen, doch wir müssen dem Alter Tribut zollen, sie ist nunmehr schon fast 14 Jahre alt. Tja, "leise" , so lange kennen wir uns schon über diese Seite, und ich mag die kleinen Abstecher , die wir uns hier ab und an genehmigen. Aber du gehst sicher mit mir konform, dass wir die anderen Mitleser - und -schreiber nicht weiter an neuen Impulsen für diese Seite hindern wollen, und auch Traugott hat bestimmt wieder etwas für uns parat. L.G.  
leise
14.02.2021
11:06 Uhr
     
oh ja, liebe Dorethee, vom Morsumkliff schön über die Braderuper Heide nach Kampen spazieren. Seit ich deine Zeilen las neulich, denke ich oft daran. Was für eine wohltuende Vorstellung, wieder dort zu sein. Liebe Grüße auch an Pünktchen. :-)  
Delf Schmidt
14.02.2021
09:34 Uhr
     
@Dorothee...cg Jung war keine Replik auf den Gang mit dem Dackel..LG delf  
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