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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
SB
13.10.2013
17:28 Uhr
     
Lieber TG,
ihr Eintrag hat mich sehr erschrocken, handelt es sich um "Jo", der uns immer mit seinen Beiträgen erfreute, ich bin so unsicher, da er ja im September ( 21.09.) noch hier geschrieben hat oder handelt es sich um eine
andere Person ?
 
tg
12.10.2013
22:46 Uhr
     
Joe grüßt ein letzte Mal alle hier- diese Mitteilung hat er seiner Frau aufgegeben, die sie mir übermittelte. Joe brachte mir das Computern bei, er war ein wunderbarer Mensch. Er soll es gut haben beim Herrn. Ich freue mich auf ihn .TG  
Flogni
12.10.2013
19:20 Uhr
E-Mail    
@ molitor

Beim Durchlesen Ihres Beitrags über Themenrettung und Moral fiel mir spontan der Spruch aus
Brecht´s Dreigroschenoper ein:"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."
Bei dieser Ballade geht es vor allem um die Frage: "Wovon lebt der Mensch ?" Brecht bezieht
dabei eindeutig Stellung - zuerst muss das Existenzminimum gesichert sein (Problem Hartz IV),
dann kann man über ethische Fragen richten. Jesu Spruch "Der Mensch lebt nicht vom Brot
allein..." kann NICHT als Gegenargument verwendet werden - man beachte das wichtige Wörtlein allein. Es bedarf der Grundsicherung(Nahrung, Kleidung, Unterkunft), um erst einmal am Leben
zu bleiben. Forderungen, die dieses Faktum ignorieren, fallen meines Erachtens unter den Begriff Doppelmoral - volkstümlich "Wasser predigen und Wein trinken".
Ich zitiere aus dem "Redensarten - Index": "Moralische Normen sind der Kern von Hochreligionen (Christentum, Buddhismus usw.) und von Rechtssystemen (altgermanisches Recht, römisches Recht usw.). In derart kodifizierter Form sind MORALvorstellungen meist starrer als die wirklich in der
Gesellschaft praktizierten(doppelte MORAL)" In Rechtssystemen können durch Anpassungen (an den sogenannten Zeitgeist) Veränderungen bewirkt werden - siehe das weite Feld Homosexualität. Religionsgemeinschaften neigen eher dazu in kleinere Gruppen zu zerfallen, die
für sich einen totalitären Machtanspruch reklamieren. Das Brechen von Tabus führt jedoch immer
zu einer Kontroverse, die die betroffene Gesellschaft neu bewältigen muss.
 
ing
12.10.2013
13:48 Uhr
     
Herrlich Ewald! Danke!  
Menke
12.10.2013
13:32 Uhr
E-Mail    
Gestern noch auf Sylt!

So ist der Urlaub vorbei und hoffentlich noch lange,der nur schönen Erinnerungen im Gedächnis verbleibend.
In Westerland, traf ich im katholischen Gemeindehaus, statt der erwartenden Gemeinde,die Sylter Tafel in den letzten Zügen,um dann bald den Essensenserwerb zu schließen.
Ich bat,um mich zu setzen,wurde gefragt und gesellte mich dazu,was kein ungutes Gefühl in mir auslöste.
Zum Schluss noch ordentliche Restwegzehrung in den mitgelieferten Beutel gesteckt,
Bananen, Plätzchen Brot und anderes der 2 Wahl.
Einiges aß ich sofort soviel ich konnte,was zu viel,steckte ich in die Tonne.
So ging ich weiter meines Weges und durchquerte den Park der Evangelischen Kirche.
Einige Obdachlose,saßen und standen auf den Bänken,mit flüssigen und Nikotin in den Händen.
Ich ging weiter und erinnerte mich an das weggeworfene in der Tonne.
Kehrte alsbald zurück,weil Gewissen mich plakte,spontan und gab den Rest der Wegezehrung der Bedürftigkeit.
Mit erstaunter Miene,aber dann doch dankbar von den Leuten,war es mir wohler ums Herz.
 
ing
12.10.2013
11:50 Uhr
     
Die Grünen haben es gutgemeint mit den Menschen - und SEINERSCHÖPFUNG, oder?

Ich fühle, träume ... also - wenn ich z.B. der König wär', dann würden die Öffentlichen Kantinen einmal prowoche eine FleischMAHLZEIT servieren. Anfänglich wärs furchtbar für die gerne Fleisch Esser. Aber bald würden sie sanfter werden, je weniger Fleisch sie essen würden, und dann hätten sie gar kein Problem mehr damit, die übrigen sechs Tage keins zu essen. Sie würden gesünder werden. Mitfühlender empfinden. Sie würde sich Schritt für Schritt verändern, die Gesellschaft. Sie würden nicht mehr Mitläufer sein, sondern würden dann gerne selbstdenkende Bürger werden, auch wenns herausfordender wäre. Sie würden fragen "Will ich eigentlich das alles, was ich da machen soll?" Und sie würden die Lust haben, zu sagen, was sie wollen, wirklich wollen - und es dann auch thun.
Im Laufe von viel Zeit würde möglicherweise alles noch Gut werden können.
Mir kommt jetzt Franz Alt in den Sinn. Er wäre ein guter König nach meinen Wünschen in meinem Land ...
Wenn ich zurückschaue, dann sehe ich, daß die Grünen schon grandiosGutes bewirkt haben, DANK'! Und es kann doch immer noch besser werden.
Kennt ihr eigentlich den Schatz von Herman van Veen ° wenn ich der König wär' in meinem Land ° ?
 
komisch
12.10.2013
09:07 Uhr
     
dass die Gesellschaft nicht will, dass das Klima Rettung erfährt. Echt komisch.  
molitor
12.10.2013
01:17 Uhr
     
Ich würde gerne ein Thema retten, das in unserer Diskussion über die Grünen steckt:
Unsere Sehnsucht nach Moral, zugleich unsere Abneigung gegen Moral.

Erstaunlich fand ich den moralischen Appell im Programm der Grünen, dass öffentliche Kantinen einmal pro Woche vegetarisches Essen servieren sollen. Begründung: weniger Fleischkonsum, am Ende ... Rettung des Klimas. Erstaunlich die Reaktion darauf: Robuste Ablehnung! "Verbotspartei", "Wir lassen uns nicht von einer Partei vorschreiben, wie wir leben sollen", "Moralkeule", "staatliche verordnete Buße". Und weil Göhring-Eckhardt Kirchenfrau ist, wurde gleich das alte Bild bedient: kirchliche Spaßbremse und kirchliche Volkserzieher, Gegner einer selbstbestimmten liberalen Gesellschaft.
Und tatsächlich ähneln die Grünen in ihren moralischen Appellen stark den Kirchen, sie ähneln in der Stärke ihrer Moral mehr der katholischen Kirche als der evangelischen:
Beide wollen den Menschen sagen, wie sie zu leben haben.
Beide wollen durchsetzen, was wir zu schützen haben (nur Beispiele: Natur - ungeborenes Leben), was wir uns verbieten sollen (Fleischkonsum - Homosexualität), beide haben aus ihrer Sicht gute Gründe dafür.
Beide stoßen aber mit ihren moralischen Appellen auf Ablehnung: Heute will sich keiner von einem anderen sagen lassen, wie er zu leben hat, denn wir entscheiden das selber. "Weder die Grünen noch die Katholiken reden in meine Sexualität rein, ich entscheide selbst."
(Ich vermute, dass das moralische Veggie-Day-Programm die Grünen ziemliche viele Stimmen gekostet hat, genauso verliert die Kirche an Zustimmung, wenn sie sich in moralischen Verboten äußert).

Andererseits brauchen und wollen Menschen eine überzeugende Moral, an der sie sich ausrichten können. Das "selber entscheiden" ist nämlich sehr anstrengend! Die Freiheit ist auch ein Fluch.

Wie kriegt man eine Moral hin, die nicht wie ein grüner oder katholischer Feldzug daherkommt?
Wie kriegt man eine Moral hin, die nicht überfällt, sondern die überzeugt?
 
kath
11.10.2013
13:37 Uhr
     
oder lassen Sie es mitlesend wieder verschwinden wie den armen Fuchs.  
kath
11.10.2013
13:19 Uhr
     
meingott, diskutiert doch einfach weiter.
sorry, auch an mitlesende webmaster. dachte, hier darf jeder mal was einwerfen und jeder kann drüberweglesen.
 
ing
11.10.2013
11:53 Uhr
     
MeinerMeinungnach hatte 'auch schön' ein herbes Erlebnis mit jemandem, der 'ihr/ihm' erschien, als sei er/sie ein bißchen cerebral undurchblutet, und hat 'ihr/sein' Gefühl dann in die lebensmut.welt gerufen ... Oder 'auch schön' ?  
Mut
11.10.2013
11:38 Uhr
     
@ auch schön
Für alle, die sich hier an der gegenwärtig laufenden Diskussion beteiligt haben, finde ich dieses Zitat, kommentarlos in den Raum geworfen, recht befremdlich!!!!
 
ing
11.10.2013
09:20 Uhr
     
... wenn dann aber gleichZEITig das Herz gefüllt ist mit Liebe, dann kanns dennoch gut werden  
auch schön
11.10.2013
08:38 Uhr
     
Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.
Orson Welles
 
Mut
10.10.2013
11:49 Uhr
     
@Flogni
Danke, Sie haben recht, da ist mir ein Irrtum unterlaufen. Auch in der Darstellung, dass ich Herrn Schley mit "...großer Schuld..." zitierte. Er sprach ja nur von "...Sünde..." - und das klingt für mich noch harmloser.
 
stimmehören
10.10.2013
11:17 Uhr
     
am vergangenen Montag in einer Inselzeitung : ... " Ich hatte immer Heimweh nach Gerechtigkeit." ...

Wie gut konnte ich das verstehen! Dankbar!
 
Flogni
10.10.2013
01:21 Uhr
E-Mail    
@ Mut

Wahrscheinlich meinen Sie den verschwenderischen
Bischof von LIMBURG Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Im Übrigen stimme ich Ihnen vollinhaltlich zu.
 
Mut
09.10.2013
11:51 Uhr
     
@ Herr Schley
Ihr nicht endenwollender Kampf gegen ALLES was mit der gottgegeben Sexualität zu tun hat, grenzt schon an vom engstirnigen Dogmatismus geleiteten Fanatismus. Wie viele Familien werden durch die Strukturen zerstört, die uns, abgesegnet AUCH von CDU-Politikern(!), Wirtschafts- und Bankkonzerne, getrieben von der Börse, aufzwingen.
Wie viele Scherflein der Witwen hat der Bischof von Trier für sein egoistisches Luxusleben verprasst?
Hier geschieht Zerstörung in geplanter Weise und DAS ist Programm! Nur mit einem Unterschied, dieses hier genannte Programm wird durchgesetzt, mit Hilfe von menschenverachtenden, lieblosen und vergebungsrenitenten Personen, die mit Ihren Beiträgen solidarische Unterstützung erhalten. Dabei geht man über Leichen, um einer biblisch orientierten Gerechtigkeit -UND DAZU GEHÖRT AUCH DIE SOZIALE GERECHTIGKEIT-, zu umgehen.
Mir sind die Grünen tausendmal lieber, als pädophile und egoistische Geldausbeuter der Katholischen Kirche. Gegenüber den Grünen habe ich Möglichkeiten um dagegen vorzugehen. Bei Ihnen in der K.K. leider nicht, weil die sich hinter obskuren Argumenten, die immer schön fromm klingen verstecken und alles liebevoll bemänteln können.
Und diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit betiteln Sie banal mit großer Schuld, aber gegen die Grünen kämpfen Sie hier einen Feldzug, um sie in die Verdammnis treiben zu wollen.
Nicht mit mir. Für mich sind Ihre Argumente blinder Fanatismus der an Hass grenzt.
Sehen Sie immer noch nicht, wie Sie kräftig am Steinewerfen sind?
 
Urs
09.10.2013
08:28 Uhr
E-Mail    
Keiner wird gezwungen, die Grünen zu wählen, niemand wird gezwungen, seine Familie aufzulösen ( wenn sie nicht schon zerstört ist ) . Leben wir doch freudig in den Bindungen, die uns gut tun, die uns helfen den Alltag zu bewältigen. Wir beurteilen zu oft das Leben und Handeln der anderen - oder meinen, uns ein Urteil bilden zu können. Lebe, lobe, danke!  
Winfried Schley
08.10.2013
21:18 Uhr
E-Mail Homepage  
@ Mut: Die Verfehlungen katholischer Priester sind und bleiben für die Katholische Kirche Sünde. Die Positionen der Grünen Jugend aber sind Programm, abgesegnet und finanziert von der Parteiführung der Grünen mit dem klaren Ziel, die klassische Familie zu zerstören, weil man sie mehrheitlich privat nicht mehr für lebbar hält. Dazu kann ich als Christ nicht ja sagen.  
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