Gästebuch


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Autor Nachricht
Bettina
02.08.2004
15:39 Uhr
     
Zur Kolumne:
Gelobtes Land - Pensionierung? Ich glaube, die Realität sieht oft anders aus. Es gibt Menschen, die nach 40 Jahren Schuften körperlich am Ende sind und sich gerade nicht treiben lassen können in Richtung ihrer Wünsche, weil sie eine Mini-Rente kassieren, mit der sie nicht einmal den Zahnersatz finanzieren können. Sie können sich kein Auto und keinen Urlaub und erst recht keinen Wohnwagen oder ein Haus mit Garten und Teich leisten. Sie kommen gerade so über die Runden, bewohnen eine winzige Mietswohnung in der Grosstadt, haben keine Mann (mehr), und auch keine Kinder; das Ende der Dienstzeit und der Abschied von Kollegen und Verpflichtungen bedeutet immer auch einen Verlust von sozialem Netz und kann der Beginn von Einsamkeit und Depression sein. Und nicht jeder hat den Mut, die Kraft, das Talent eine Babysitter Vermittlung oder einen Stammtisch aufzumachen.
Nicht ganz so einfach, nicht ganz so schön.
 
Maria Baumgartner
02.08.2004
11:25 Uhr
E-Mail    
Lieber Traugott Giesen,
danke für Ihre Predigt vom 25.7.! Vor lauter Glück habe ich tief Atem geholt, sodass mein Inneres riesengroß wurde - und so ist es seither geblieben.
Wir Katholischen sind derzeit sehr bekümmert über die Vorkommnisse in St. Pölten, Sie haben vielleicht davon gehört. Gerade jetzt glaube ich fest an Gott, meine Burg, und dass die Kirchen - alle, die es gibt - ihren Weg durch die Zeit machen, und der Vollendung entgegenfliegen, wie auch immer. Ich vertraue darauf.
Ihnen einen herrlichen Tag und alles Glück der Welt!
Maria Baumgartner
 
Sophie D.
31.07.2004
11:19 Uhr
     
Gestern die liebe Freundin verabschiedet. Sie war aus der kath. Kirche ausgetreten, doch ein liebevoller pensionierter Priester hat sie beerdigt. Solche Menschen brauchen die Kirchen. Und die Kirchen müssen für die Menschen da sein in dem Moment, wo sie gefragt sind. Somit hier auch eine Antwort auf die Kolumne über H.Knef vor zwei Jahren. Ja, die Kirchen sollten ausgetretene Mitglieder beerdigen, mindestens, wenn diese getauft waren, sonst verlieren sie auch noch die Angehörigen oder Freunde. Dieser Priester - er ging den menschlichen Weg, den auch Jesus ging, nicht immer alles nach der Regel.
Wir haben Blumensträuße mitgebracht, sind alle an einen Fluß gewandert und haben die Blumen hinein geworfen, und der Fluß nahm sie mit in seinen grünen Fluten, ein schönes Bild. Ich hatte mir ein paar Zeilen gemerkt für den Tag:
Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers, das Netz ist zerrissen, und wir sind frei. Psalm 124

Aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze. (Noch einmal H.D.)

Anm.: Aus Liebe räuberisch? Ja, kann vorkommen. Das ist aber nicht Liebe, sondern Trieb und Besitzgier. (So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, daß wir nach dem Fleisch leben...Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Paulus.)
 
DS
30.07.2004
08:44 Uhr
     
Ja Corinna, Danke für Deine Worte und Deinen Dank und Danke Ihm und ihm. DS  
corinna
29.07.2004
23:09 Uhr
     
Lieber Pastor Giesen,
Vielen Dank, dass Sie für uns alle immer wieder so Mut machende Predigten finden. Jede ist anders schön, man muss sie gar nicht vergleichen, und es gibt viel zum Nachdenken. Danke für Ihre unheimliche Energie und Ihre guten Worte. Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der versucht für so viele Menschen da zu sein und ihnen Lebensmut zu geben. Ich sage das auch im Namen vieler Freunde. Sie sind ein gorßes Geschenk für uns. Danke, corinna
 
Traugott Giesen
29.07.2004
18:57 Uhr
     
Dank für das Britting-Gedicht. Zum Atemanhalten. Und das Hunger-Jaulen der Wölfe? Und wie nervös die Marder? Römerbrief ,8. Kapitel : Es ist ein ängstliches Seufzen aller Kreatur, Auch die Kreatur wartet auf dei Erlösung. Und die "herrliche Freiheit der Kinder Gottes" steht auch noch aus. Sind wir einander räuberisch, so doch auch aus Hunger nach Anerkennung oder Essen oder Liebe oder Gebrauchtwerden- Unter dem Schatten deiner Flügel- Gott, ist es noch nicht ganz gut, aber wir sind doch mitgerissen zu den Baugerüsten Reichgottes, sind mit dir auf deiner großer Fahrt , versehrter und heiler...  
Elena
29.07.2004
14:42 Uhr
     
Zu AIDS, Flüchtlinge, Trinkwasser, Mörder, Terror vom 18.7. und "Doch der Mensch fuhrwerkt gewaltig im Gewebe des Lebendigen herum, vor allem: wir werfen uns zu Herren über Leben und Tod auf" vom 25. 7. ein zynisches Gedicht von Georg Britting:

"Hast du auch Knechte, Tod?" Ich habe Knechte!
"So nenne sie!" Da sind einmal die Seuchen.
Ich lobe sie. Sie sind aus dem Geschlechte,
Das Unflat speit aus vollen, gelben Bäuchen.

Im Wasser dienen mir die wilden Hechte,
Im Wald die Beeren auf den Giftgesträuchen,
Den Baum zu stürzen, dient mir gut die Flechte,
Der Marder, um das Federvieh zu scheuchen.

Das Gras zu dorren, dient die Sonne mir,
Die Saaten zu ersäufen, Wasserflut.
Die Wölfe reißen mir die zarten Kälber.

Sind gute Knechte. Bess're nenn' ich dir:
Gilt's hinzumähen ihre eigne Brut,
Dienen am besten mir die Menschen selber.

Dagegen: Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
daß du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht,
vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt. Psalm 91

Was wollen Sie jetzt machen, fragte ich. Sie machen einfach weiter mit verletzt-heil, mit Psalm 91. Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, eine logische Fortführung und auch sehr gut.
 
do
27.07.2004
11:33 Uhr
     
Hilde Domin wird heute 95 Jahre alt ... aus einem ihrer Gedichte eine Besinnung über das Glück :

Das Glück ist kein Flugzeug,
hat keinen Fahrplan,
keinen Lufthafen.
Ein großer Vogel, der einen kleinen
auf seine Fittiche nimmt.
Irgendwo.

Und dazu die Predigt von Sonntag - immer wieder finden wir irgendwo Fittiche, die uns tragen und das "Hilflossein hinter uns weichen lassen" ... Danke. do
 
S.D.
24.07.2004
16:16 Uhr
     
Dieses Gedicht hat mich etwas länger beschäftigt, abends, nach dem Alltag. 1. u. 3. Strophe passen zusammen und sind in sich schlüssig.
"Der Wunsch nach der Landschaft diesseits der Tränengrenze taugt nicht", da hat sie vollkommen recht, meine ich. Menschen, die nur das Gute absahnen wollen, sind arm dran und oft oberflächlich.
"Der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten, verschont zu bleiben" taugt, so meine ich, dagegen sehr viel, denn er macht die Träume, die Wünsche, die Sehnsüchte und letztlich auch die Ethik. Die Lyrik selbst wird hieraus geboren.
Letzte Strophe, die Flut wieder aufgenommen. Nun ist es aber so, daß die Flut alles verschlungen hat, so wie auch Nebukadnezar unterging, bis auf Noah, und der war ein Kind Gottes. Und falls ich das richtig betrachte, waren die drei Männer im Feuerofen und Daniel in der Löwengrube Kinder Gottes, denn sie blieben UN-versehrt. Somit gibt es für mich in diesem Gedicht Logikbrüche.
Es gibt wohl beides, die unversehrte oder kaum beschädigte Gotteskindschaft und die Rettung aus Not oder Sünde, und für letzteres steht für mich in unserem Glauben Jesus Christus gerade, der alles auf sich nimmt.
Daniel war ein Heiliger. Außer unversehrt bleiben konnte er Träume deuten un d träumte selbst, er hat also auch mit unversehrtem Blütenfrühling zu tun. Er blieb unversehrt, weil er, vor Jesus, wie Christus war, ein Christus-Bild, aus dem gleichen Stoff gewebt. Und die Bibelstellen des Apostels Paulus passen gut dazu.
 
do
23.07.2004
13:30 Uhr
     
Soll Ihr sonst sehr eindrucksvoller Eintrag, Elena, denn heißen, dass TG nur für sich mit persönlichem Leistungsbarometer predigt ? Ich glaube kaum und danke auf jeden Fall von Herzen für die starken Worte, freue mich schon ganz "heißhungrig" auf Sonntag und die nächste Predigt, in der Hoffnung, dass TG's Wortquelle für uns, zu uns noch lange nicht versiegt und er noch lange so sehr ins Gelingen verliebt sein möge.
Heute sah ich im TV in den Nachrichten die wieder aufgebaute Brücke von Mostar, die vor 13 Jahren während des Balkankrieges völlig zerstört worden war. Ein schönes Bild von Hoffnung und Frieden zwischen unterschiedlichen Religionen und Traditionen.
do
 
corinna
23.07.2004
11:34 Uhr
     
Ich sage auch noch mal vielen Dank für die schöne Predigt. Sie hat für mich so viel Licht und Hoffnung.
Ich freue mich schon sehr auf die nächste Predigt. Sie kann doch anders schön werden, es muss ja nicht immer alles "getoppt" werden.
Viele Grüße, corinna
 
Elena
23.07.2004
09:36 Uhr
     
Der vorige Eintrag ist ganz bezaubernd. Sich verbeugen vor Menschenkindern und vor der Oma - das ist doch Atman.

Und ein wenig tégéklonisch: Ich kann nicht umhin, Ihr "Ego zu plustern", aber Ehre, wem Ehre gebührt, Sie werden deswegen nicht gleich zum Hahn werden, sondern hoffentlich bei den Tauben bleiben:

Diese Predigt ist brillant. Was wollen Sie eigentlich jetzt noch machen nach dieser Predigt? Sie können sich doch nicht selber toppen. Mal nur ein Zitat - dieses Gedicht. Statt dessen ein Spannungsbogen über die gesamte Bibel von Noah bis zur Offenbarung, Daniel, der Psalter, Johannes, Paulus. Besser kann man nicht über Frieden und Gerechtigkeit predigen. Einfach ergreifend. Für mich die beste Predigt, die ich je von Ihnen gehört, gelesen habe. Das Erscheinungsdatum, 20.7., im Internet war auch gut zusammen mit dem Gedicht. Dietrich Bonhoeffer lächelt Ihnen vom Himmel zu. Nach dieser Predigt spürt man einmal bewußt, daß man doch von guten Mächten wunderbar geborgen ist. Schließe mich an an dank mit Dank.

Zu Sven: Menschen, die ihren Alltag gut bestehen, sind um 2.15 längst am Schlafen, statt Nonsens in den PC zu tippen.
 
dank
22.07.2004
21:17 Uhr
     
Ich mit mir, möchte gerne ein Ölzweigmiteinander zwischen Himmel und Erde schicken...

Ein sehr besonderer Tag - der vergangene Sonntag, begleitet von einer grandiosen Predigt in St.Severin!
UND es IST - der Ehrentag meiner heimgeholten Großmutter, ein unvergeßlich wundervoller Mensch.
Die obertonfrohe Nachricht war: an diesem Tag begegneten sich zwei Menschenkinder endlich wieder - auf einer Wiese im Heimatland umrundet von Pappeln. Nach acht Monaten Trennung, nach einer langen gemeinsamen Zeit. Sie wollten sich wunderbarerweise die Chance schenken, endlich zu verzeihen... um ein Hoffnungsband in die Freundschaft zu knüpfen?
ICH wünsch' es euch von Herzenherzen! Und verbeuge mich, so schön ich kann, vor euch geliebten Menschenkindern, vor meiner Oma Anna, vor Traugott Giesen und HILDE DOMIN und vor allen Pappeln dieser Welt.
Gestern sah ich eine Taube, eine Gurrende - wenn mich künftig Eine umflügelt, dann werd' ich fragen: "Wohin fliegst DU?"
 
S.B.
22.07.2004
02:15 Uhr
E-Mail    
Hallo zusammen,

kennt Ihr eine Marion Schmitt. Ärztin in Bergisch Gladbach.
Sorry, wenn ich euch störe aber über was redet ihr ? Über Probleme mit dem Alltag oder, dass der Alltag ein Problem mit euch hat. Ein Tipp von mir, nehmt euch nicht zu ernst. Oder wie seht ihr das?

Gruss,
S.B.
 
Sophie D.
21.07.2004
10:06 Uhr
     
Ich muß doch mein Vorhaben brechen, weil ich in Trauer bin und es so besonders und vielleicht teilenswert ist, was gestern war. Ich habe eine Freundin verloren, einen ganz lieben Menschen. Sie hatte einen Unfall. Es war eine besondere Freundschaft, eine junge, ein Jahr alte, wachsende Freundschaft ohne jeden Streit. Ich habe so mit Gott gehadert. Gestern Abend habe ich diese kostbare Predigt aus zwei Teilen, diese durch ein Gedicht inspirierte Predigt gelesen, draußen in der Natur, im Gewitter, unter einem Dach. "Das Leid der Welt, wer ist da Gott?" las ich unter Tränen. Wo warst Du, Gott? habe ich so viele Male schon gefragt. Warum hast du sie nicht davon abgehalten, auf diesen Berg zu klettern, wo der Steinschlag runter ging und sie zertrümmert hat?. "Derdurch die Zeit geht, wer ist das?" Oh, manchmal erscheint er uns nicht greifbar, nicht verständlich, nicht anwesend, gar nicht fürsorglich. Und die Natur, der Steinschlag, unempfindend und böse. Und "Kommt wieder Menschenkinder" kann man nicht gleich annehmen, wenn der "Schöpfungswille einen, den man lieb hat, das Leben aushauchen" läßt, und dann noch so brutal.
So habe ich unter Tränen diese Predigt gelesen. "Ja, jetzt habe ich noch mit mir zu tun", dachte ich und schaute auf. Still war es geworden, die Wolken hatten die Abendsonne noch einmal freigegeben, die Bäume und Wiesen schimmerten fast bläulich in dem letzten nur leicht gelben Licht, fast wie damals bei der Sonnenfinsternis. Und vor mir erhob sich der prächtigste und klarste Regenbogen, den ich je gesehen habe, fast zum Greifen nah. Und deswegen schreibe ich das überhaupt. Da stand er, Gott, mit seinem Friedensbogen, als ich in Trauer und Hader eine Predigt lese, in der Noah vorkommt. Und Rilke fiel mir ein:
"Du bist der Wald der Widersprüche,
Ich darf dich wiegen wie ein Kind
Und doch vollziehn sich deine Flüche,
Die über Völkern furchtbar sind."
Versehrt las ich die Predigt, und das Heile erschien am Himmel und versöhnte mich wieder mit Gott und mit der Natur, auch wenn ich noch oft traurig sein werde. Amen.
 
ds
19.07.2004
15:51 Uhr
     
...die letzten Einträge machen Appetit auf die Predigt. Herzlich DS  
Traugott Giesen
18.07.2004
18:06 Uhr
     
Dank für den stärkenden Eintrag, die Aufnahme des Ölzweiges aus der Predigt, das Teilen und Herzeigen des Erlebten im Kölner Dom , sodaß ich fast mit dabei war.  
do
17.07.2004
22:42 Uhr
     
Keine Idee wirklich, aber ein Ölzweig-Erlebnis für mich:
Gestern abend im Kölner Dom, zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg ganz ohne Bestuhlung - ein riesiger, weiter Raum ... ich inmitten von 6000 jungen Menschen, die drei Tage lang ihr Chorfestival im Dom, in der Philharmonie, auf dem Domvorplatz feierten, die "Pueri cantores" waren aus aller Welt angereist zum Singen.
Bei Einbruch der Dunkelheit erloschen sämtliche Lichter, die Orgel hub ihr kraftvolles Spiel an - das mächtige Kirchenschiff verwandelte sich in ein alles umfassendes Sternenzelt, unzählige helle Sterne am dunklen Himmel zeigten sich bald in einem Blumenmuster, das die hohen grauen Säulen leicht werden ließ, bis sie farbdurchdrungen die in staunender Stille verharrenden Kinder und Jugendlichen in freudestrahlende, brausende Jubelrufe ausbrechen ließen.
Ein wundersames Erlebnis der Nacht, ein Erwachen und Zu-Sich-Finden unter einem unverhofften Sternenzelt in Jahrhunderte altem Gemäuer, das sich paradiesisch verwandelte ...
Der Ölzweig als Bild von Frieden und Hoffnung schien mir zum Greifen nah. do
 
MM
17.07.2004
19:35 Uhr
     
Wunderschön: "zu uns selbst entlassen werden", herzlichen Dank!

Ja, im Leben stehen, darin eintauchen, vollkommen hier sein und annehmen, hinnehmen dass es weiter geht; mit der Gewissheit dass alles gut ist wie es ist und mit der Zuversicht dass es deshalb immer besser wird. Zumindest die Saat, sogar die Frucht dazu liegt doch in uns, ist uns gegeben.

Alles ist gut, wir sind hier um zu leben - durch dick und dünn, hier und jetzt. Hat der Vater uns nicht das Leben in Form geschenkt - oder heißt uns an Seiner Stelle und für Ihn in Form zu leben, Form die vergeht und doch immer neue Form erzeugt - um dadurch Ihm und Seinem Ebenbild (uns) immer näher zu kommen? Hier und jetzt!

Herzlichst,
MM
 
corinna
17.07.2004
15:36 Uhr
     
Eine Idee zu dem schönen gedicht:
Für mich fühlt es sich sehr farbenreich an, wie das Betreten des Paradieses. Es ist für mich ein bisschen so, wie wenn man auf die andere Seite unseres Lebens -Spiegels sieht, also hinter den Spiegel. Da ist so viel Licht, Zuversicht und Hoffnung.
Mir fällt dazu ein Zitat von J. Gaardner "durch einen Spiegel in einem dunklen Wort" ein: "...Geboren werden bedeutet, dass wir die ganze Welt geschenkt bekommen - mit der Sonne tagsüber, dem Mond und den Sternen am blauen Himmelszelt nachts. Mit einem Meer, das die Strände überspült, mit so tiefen Wäldern, dass sie nicht einmal ihre eigenen Geheimnisse kennen, mit seltsamen Tieren, die durch die Landschaft ziehen. Die Welt wird nie alt und grau..."
Viele Grüße, corinna
 
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