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:: lebensmut.de ::
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SD
02.07.2005
15:33 Uhr
     
Ich nehme das nicht so ernst. Sonst müßte ich denken, wir waren ihm alle immer nur eine Last und nie Freude. Vielleicht tröstet er sich nur selbst damit ein wenig. Aber man denkt wirklich: was soll jetzt das schon wieder heißen?  
Ds
02.07.2005
10:23 Uhr
     
TG - " nach 39 Jahren endlich ein freier Mensch" - was soll das denn heissen ? Hast Du uns nicht vermittelt, das zur Freiheit uns JC befreit hat - irgendwo Galater ? Muss wohl mal wieder deine Predigten durchselen und irgendwo hast du auch darüber in einem der Bücher geschreiben !! Ich gönn Dir alles, auch Zeit für Neues, Nicht-mehr-müssen - das kann ich sehr gut verstehen, dass Du immer musstest - oder meintest zu müssen !? Aber jetz erst frei ??Darüber muss ich erst mal nachdenken, wie Du immer sagtest. Schau mich am nächsten Wochenende mal auf Sylt um, was man so von Dir sieht und hört in Freiheit. Bleib der Alte - oder der neue, freie Alte ! DS  
Traugott Giesen
01.07.2005
21:35 Uhr
     
Der Umzug ist geschafft. Nach 39 Jahren jetzt ein freier Mensch. Wohnen (erst mal)in einer freien Lehrerwohnung :Norddörferschule in 25996 Wenningstedt. Bleiben uns übers Netz verbunden. TG  
regina
01.07.2005
16:19 Uhr
     
Hallo Menke, schicke Dir ein paar Sonnenstrahlen, wohlige Wärme, den Duft von Salzwasser, sonnendurchfluteten Pinien und Lavendel und einen Blick soweit Dein Auge reicht....
Schönes Wochenende und nicht so griesgrämig sein.
Liebe Grüße
Regina
 
Menke
01.07.2005
12:51 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich nichts anderes als Regen und höre Autos und Menschen um mich rum.

Bewust das ich es bin und Freitag ist, wo bleibt mein Stillstand,mein Atmenholen in diese meiner unserer Zeit.

Im Spiegel des gästebuchs,Verlustängste und ungewisse Zukunft sind als Liebsgedicht genannt wenn auch meist nur zittiert.

Findet euren Frieden, wie auch die Zeit der anderen ihren Frieden sucht wenn auch nicht gleichmäßig in der Erkenntnistheorie.

Menschen die kamen und gingen, mein Herz lies Sie kommen und wieder gehen wenige die ich wieder spüren konnte, sie blieben mir wie auch immer erhalten und wir standen im Regen der Gefühle dabei.
 
MiomeinMio
28.06.2005
09:34 Uhr
     
DS, ich glaube, Sie haben ein Juwel verloren, einen Rubin, Kapitän auf der SY Michel-mein-Michel.
Freund, wußten Sie, dass Goethe das schon gemacht hat:"sturmatmend, bienensingend, freudehell und jünglingsfrisch, schlangewandelnd, silberprangend, freudebrausend, umfangend umfangen", Goethes "Knabenmorgen-Blütenträume".?
Hey! Es ist hübsch, aber Goethe hat es erfunden. Dies nicht:

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Von einem anderen Zauberträumer.
 
DS
28.06.2005
08:54 Uhr
     
to whom it concerns :
können auch wir diese Predigt nachlesen, die wir nicht dabei sein konnten ? Dank für Mühe auch damit. DS
 
freund
27.06.2005
22:29 Uhr
     
... sagtest Du - Lieber Gott durch Christiana Lasch-Pittkowski, die erste der beiden Pastorinnen, die wir kennenlernen durften - am Sonntag in St.Severin. Wir wurden reich beschenkt durch die lebensmutmachendschöne Predigt.

Freund, schreite von dem einen kostbaren Licht zum nächsten hoffnungsvollen Licht...

Und dann - im Antworten der Orgelklänge durch Alexander Ivanov hörten wir Dein leises Zeichen FÜR die Brücke zwischen den beiden Lichtern: sie ist gewebt aus seidenen Bahnen, die den Namen Vertrauen tragen.
Dank' für diese wunderbaren Menschen!
Und von Herzen durften wir das Lied Zweihundertachtundfünfzig singen ZIEHT IN FRIEDEN EURE PFADE
DANK' sei Dir DANK' . Amen
 
corinna
26.06.2005
14:03 Uhr
     
Das gute Wort aus TG`s Schatzkiste für die Woche:

Wir können hier nicht satt werden. Wir bleiben hungrig, wir sind mit zuviel Sehnsucht ausgestattet - darum muss Himmel sein, wie auch immer, dass wir zur Ruhe kommen.
 
do
26.06.2005
08:11 Uhr
     
Noch eins zum Thema "Glück" ... Aus Kindertagen kam mir ein Eintrag in meinem Poesiealbum wieder in den Sinn:

"Willst du glücklich sein im Leben,
Trage bei zu Anderer Glück,
Denn die Freude, die wir geben,
Kehrt ins eigne Herz zurück."
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 
do
25.06.2005
22:57 Uhr
     
Wer weiß schon mit anderen Menschen "richtig" umzugehen? Was für mich "richtig" sein könnte, ist es für andere noch lange nicht.
So ist mir TG's Formulierung viel mehr Anleitung zum Glück und Glücklichsein ...
Und "Ich kann von Glück sagen", Dankbarkeit für Befreundungen und Vertrauen verspüren zu dürfen und Steine zu sammeln und sie auch zu zerstreuen (siehe Kolumne von heute).
Hierzu fiel mir gleich ein, was ich neulich am Brunnen von St. Severin beobachtet hatte: dort wohl auch in zerstreuender Absicht niedergelegte schöne Steine gefielen auch anderen; die nahmen sie sichtlich glücklich mit - wie ein besonderes Geschenk von St. Severin.
Einen hellen Sonntag - do
 
wellen
25.06.2005
15:28 Uhr
     
... die sind vollerwunderSCHÖN heute ! Ich bin froh, jetzt das Glück der schönen jungen Menschen im Zusammen mit den bunten Kiteschirmen mitgenießen zu dürfen. " Das ist GuterWind " erzählen die Wellenreiter strahlend und jubilierend UND sie erleben das Glück, blaueZEIT zu haben. Ich darf es miterleben !
Das ist glückliche Zeit - BlaueZeit imGlück
 
Elena
25.06.2005
10:59 Uhr
     
Den Terminus "Glücklichmachen", TG, ersetzen durch "mit anderen Menschen richtig umgehen, Empathie", würde mir mehr liegen. Von richtigem Umgang kommt etwas zurück, von "Glücklichmachen" keineswegs immer und oft nicht das Richtige. Sie bringen den Aspekt Konsum. Hierzu einige Zeilen, von denen ich mich angesprochen fühlte:
"Es ist nun einmal so, dass in jedem von uns ein für diese Epoche produzierender, arbeitender, handelnder Kapitalist und ein Künstler koexistieren. Der Künstler in uns tröstet sich über die existenzielle Leere hinweg, indem er eine Vergangenheit beweint, die nicht mehr ist oder eine Zukunft, die sein könnte. Diese Schizophrenie - zwischen einem Maschinenwesen, das an der Börse spielt und von Geldfluss zu Geldfluss, von seinem Fernseher zu seinem Laptop wechselt, das seinen Narzissmus mit ein paar protzigen Einkäufen befriedigt und einem Menschenwesen auf der Suche nach Sinn, Erfüllung, das in der Natur, in Büchern und Künsten einen Rest Schönheit und Harmonie finden möchte -, eben diese Schizophrenie ist die Hauptkomplizin des Kapitalismus. Sie dient seinem Paradox: der freiwilligen Knechtschaft eines jeden in einer kollektiv freien Wirtschaft.
Statt eine Renaissance herbeizuführen - eine Rückbesinnung auf das, was den Menschen ausmacht, die Sprache, das Lachen, die Erkenntnis, das künstlerische Empfinden - vertiefen wir diese Schizophrenie und sympathisieren mit ihr. Auf die Arbeitsteilung folgt nun eine Teilung des Menschen, ein Dr.Jekyll&Mr.Hyde, wobei der erste sklavisch die Welt genießt, während der zweite einen Ausweg, mehr noch, eine Befreiung sucht................................
Wie kann man erreichen, dass der Künstler über die Maschine obsiegt? Es gibt keine kollektive (demokratische, europäische, soziale) Antwort auf die Obszönität, die Unanständigkeit der Wirtschaft; würde eine leise Vorhaltung denn genügen? Eine innere Stimme, die einem z:B. Folgendes sagen würde: Sieh doch, wie die Sorge um den Markt, den Profit, das kapitalistische Überleben dich hässlich und fett macht! Sieh doch, wie sehr die Modernität, der Fortschritt dich entstellen. In dir selbst eine Revolution vollziehen, eine Revolution im Menschen, das wäre schön."

Und das ist von Camille de Toledo, typischer Franzose, so finde ich, lakonisch, ironisch und eigenständiger Querdenker. Nachzulesen "Die Zeit" Nr.26 (aktuell), S.44.
Und falls Ihnen der Artikel gefällt und der Autor Sie interessiert, dann denken denken Sie darüber nach, ob das richtiger Umgang mit Ihnen ist. Glückmachen will ich Sie nicht, das überlasse ich Anderen. Viel Freude, EIN Ausrufungszeichen. Ihr Dr.Jekyll&Mr.Hyde
 
DS
24.06.2005
11:42 Uhr
     
TG - heute AbschiedsGD für Helge Adolphsen im Hamburger Michel.
Habe HA mehrfach wöchentlich gehört, oft kurz gesprochen, anfassbarer, warmherziger Christenmensch - sein Weggang hier erinnert mich ein bisschen an den 29.5.2005.
Predigt Knees bemerkenswert; schön, auch die nachlesen zu können.
Euch Sylter einen guten GD an StSev. Gruss aus Hamburg. Euer DS
 
Karina
24.06.2005
10:47 Uhr
     
Liebe Regina, wieder Zuhause war ich froh, dass Du durch die schnelle Webmasterin, vielen Dank, die Predigt schon lesen konntest. Du hast gute treffende Worte gefunden, die auch meinen Eindruck wiedergeben. Auch fand ich es schön, dass Du auf meinen Text reagiert hast, fühle mich dadurch nicht so in einem luftleeren Raum und etwas Gemeinsames kann entstehen. Deshalb Dank an Dich und Max. In mir gibt es lange Strecken ein so tiefes freudiges Einverständnis mit dem Leben, dass ich als Glückzustand empfinde. Sicher erst die Dunkelheit macht das Licht möglich, wie wir ja alle wissen. Ich begleite in dieser Zeit eine befreundete trauernde Familie, die in tiefer Dunkelheit ist. Ein Sturz, körperlich nicht so schlimm, hat mich aber in anderer Weise so mitgenommen, dass ich unsicher bin ob ich ich im Moment die richtige Begleiterin bin. Die Predigt von Pastor Knees werde ich irgend wann lesen, wenn ich mehr Zeit habe - im Moment will ich dies aber auch noch nicht.
Liebe Grüße an Dich und Alle hier im Gästebuch Karina.
 
Traugott Giesen
23.06.2005
15:44 Uhr
     
Ich stehe zum Auftrag, glücklichzu sein. Allerdings die Zugangsbedingungen sind eben nicht das Kaufbare, nicht das Finanzielle. Obwohl auch Geld zum leben gehört, keine Frage, Jesus hatte auch einen kassenwart dabei. Und vor allen Frauen, "die dientzen ihnen mit ihrer Habe"! hört ,wen Jesus glücklich preist....Die Seligpreisungen Jesu, die "Makarismen"Matthäus 5 : nichts zum angeben haben, Leid tragen, barmherzig sein, sanftmütig.... Glücklichsein hat zu tun mit Glücklichmachen, mit Teilen. zufrieden sein kann man alleine, glücklich sein ist wohl ein soziales Gestimmtsein. gute wege Tg  
Elena
23.06.2005
12:18 Uhr
     
"Wir haben den Auftrag, glücklich zu sein." Das klingt mir mehr nach westlicher Welt als nach Bibel. Deshalb tun sich westliche Gesellschaften so schwer, wenn die Umstände sich - wohl auf Dauer - zum Schlechteren verändern. Sie sind nicht in der Lage, zu begreifen, dass alles Gutgehen der Siebziger und der Achtziger eine Illusion auf Pump war, bei der man geflissentlich die erste Ölkrise von 1973 oder Reporte wie Global 2000 (von Jimmy Carter in Auftrag gegeben) ignoriert hat. Es ist ein Segen, dass Recht auf Glück nicht im Grundgesetz steht.
Ich selbst habe mir nur vorgenommen, an Zufriedenheit, Gelassenheit und Ausgewogenheit zu arbeiten, denn dauerhaftes Glück gibt es nicht. Glück geht Hand in Hand mit Unglück und Unzufriedensein, schon hormonell. Zufriedenheit ist für mich eher, in Einklang mit den Umständen zu leben. Daher geht es mir auch bei Regen gut.
Wirklich gute Predigt von P.W.Knees. Über die möglichen Folgen nicht von Glück, sondern von tiefem Unglück.
 
regina
22.06.2005
19:29 Uhr
     
Predigt zum 6. Gebot
...war ganz schön philosophisch anfangs und spannend, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, manche Stellen 2,3 mal. Wer sich da nicht findet??? Schade um jeden nicht geliebten Tag. Das hat mir Karft und Mut zum weiterlieben gegeben, lächeln ist auch Liebe...es funktioniert und es ist so einfach. Gott sei Dank.
Danke der schnellen Webmasterin.
Regina

 
Traugott Giesen
21.06.2005
22:01 Uhr
     
dank, liebe Webmasterin,daß Sie den Zugriff zur Predigt übers 6. Gebot so leicht machen.Dieser Text ist mir besonders wichtig. Ich finde die Übersetzung "Liebe- und schütze Ehen" setzt zu uns über die Fracht, die in diesem Gebot: "Du sollst nicht ehebrechen"- zu uns kommt, wenn wir es mit Jesus als Liebesgebot lesen. gute wege Tg  
wind
20.06.2005
14:04 Uhr
     
... hatte heut' morgen samtenweich Gehsteige und Straßen geschmückt mit ganzviel Rosenblütenbunt...
Wir rollten froh zur Arbeit und das Fahrrad schimmerte rosalich und wir fühlten uns reich beschenkt.
DANKE lieber Gott für soooviel Zauber!
Ich spür' es als ein gutes und beruhigendes Zeichen. Es war zum Wohlfühlenschön - das Miteinander von St.Severin und Pastor Knees
und der großen Musik und Deiner Hilfe. Es war Harmonie. DANKE
 
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