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Camille
21.04.2018
15:31 Uhr
     
Bin auch ein Daumen, TG. Habe mich gewundert, dass die Polizei bei Betreten der Wohnung den Staffordshire nicht erschossen hat, aber sie dürfen wohl nicht.
Kenne jemanden mit so einem Hund. Der ist freundlich, weil gut gehalten, aber ich schaue dem nie in die Augen, der Sache nicht trauend.

Aber schrecklich finde ich, wenn dann auf alle Hunde geschimpft wird (die andere Seite), wie es der Fall war, als der kleine Volkan in HH von einem Kampfhund totgebissen wurde. Die meisten Hunde sind überaus freundliche Seelen, im Schnitt besser als der Mensch.
 
Gruß
19.04.2018
09:23 Uhr
     
Wo ist eigentlich Flogni?  
MUT
18.04.2018
22:06 Uhr
     
TG - 100 Daumen hoch  
tg
18.04.2018
19:51 Uhr
     
Ist das nicht verrückt- Wenig Aufregung, dass zwei Menschen totgebissen wurden, aber eine Empörungswelle, darüber, dass der Hund eingeschläfert wurde wegen offensichtlicher Gemeingefährlichkeit. Anscheinend gieren einige Menschen nach Anlässen, ihren Wahn rauszuschreien unter der Tarnung Tierliebe oder sonstwas.  
tg
16.04.2018
18:46 Uhr
     
Dank, Camille- Klug und schwierig. Kleine Korrektur : Günther sagte natürlich:" Glauben ist nicht Wissen."  
Camille
15.04.2018
23:11 Uhr
     
Er vermutet, nicht wahr?
Der MP vermutet, dass eine Vermutung Nichtwissen ist.

Und daher beweist er mit seiner Vermutung sein Nichtwissen über den christlichen Glauben.

Trotzdem muss ich ihn verteidigen. Es wäre erheblich einfacher, zu wissen, dass sagen wir mal Lazarus scheintot gewesen war. Es ist schwierig, etwas anderes zu glauben. Daher müsste er sagen, dass Wissen mit Beweisen einfacher zu haben ist. Und der heutige Mensch will es eher ein wenig einfacher.

"Lazarus, komm heraus" ist köstlich, aber schwierig.
Ein Defibrillator ist Produkt von Wissenschaft und einfacher.

Jesus läuft über den See Genezareth. Das ist nichts für Machtmenschen ohne Träume und mit schweren Füßen. Das ist etwas für Rainer Maria Rilke, der Machtmenschen so beschreibt:
"Und dabei sagen sie Ich und Ich und meinen Irgendwen " (Menschen bei Nacht) und Gott dagegen so:
"Ich weiß, Du bist der Rätselhafte, um den die Zeit in Zögern stand" (Stundenbuch).
Und merke: Ich weiß! Er glaubt es und weiß es. Dieser Rilke mit seinen Ringen.
 
tg
14.04.2018
11:12 Uhr
     
Heute wieder- der freundliche Mininisterpräsident von Scheswig-Holstein in seinem ansonsten frommen Morgenwort auf NDRinfo: "Glaube ist Nichtwissen." Dabei ist unser christlicher Glaube das gewisseste Wissen überhaupt.
Man muss das auseinanderhalten: Das Sachenwissen und das Vertrauenswissen. Alles Messbare, Zählbare, Objektive- also unabhängig von meiner subjektiven Meinung Vorhandene- ist Wissen von Tatsachen. Ist beweisbar.Dagegen, was was mir bedeutet ist ein anderes Ding. Geld kann ich zählen; ich weiss, was ich auf dem Konto habe. Aber was ich damit machen will, ist Ermessensfrage. Was und wer mir was bedeuet- das ist m e i n Wissen. Wieviel ich für "Brot für die Welt" abgebe, muss ich entscheiden mit meinem Gewissen. und dann weiss ich, was richtig ist und was Geiz ist.
"Ich liebe Dich"- das ist doch Wissen, gewissestes Wissen, es realisiert sich in liebendem Tun.
Leider benutzen wir das Wort "glauben" schlampigerweise oft für nur ungefähres Wissen:" Ich glaube, es ist 14Uhr"
Das echte "ich glaube" kommt von "geloben" . "ich glaube an dich",- meint: ich stehe für Dich ein.
"Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat, samt allen Kreaturen"- Nicht: ich schätze, dass... sondern: Ich verlasse mich darauf, ich weiss mit meinem Innersten.
Achten wir doch mehr darauf, "glauben" nicht für ungefähres Wissen zu benutzen - sagen wir dann lieber, "schätzungsweise" ode: "Ich meine ; ungefähr..."
 
An Ostern
12.04.2018
18:42 Uhr
     
... Die Tulpen - In die LIEBE ...  
Camille
09.04.2018
20:04 Uhr
     
Ostern ist auch kosmisch, die Auferstehung verschmilzt doch mit der Symbolik für die Natur. Wäre das Fest auf Karfreitag verkürzt, fehlte das Tröstliche, das die Natur bietet, wenn nach langem Winter die Eise brechen und die Narzissen und Tulpen nach Schneeglöckchen und Krokus blühen.

Ich selbst hatte dreißig Tulpen in einem hellen Violett zu einem guten Preis bekommen. Es war ihnen wohl vorher zu kalt gewesen, und sie wirkten schlaff. Plötzlich, Ostersonntag, standen sie in ihren Vasen wie eine Eins, wunderschön anzusehen. Ich musste denken an "Seht die Blumen, seht die Vögel" und an das Fresco von Franziskus in der unteren Kirche zu Assisi, wie er zwischen Bäumen die Vögel füttert.

Ich hatte die Eier dunkelblau gefärbt, und frisch geölt standen sie unter den Tulpen und einem kleinen Zimmerginster. Jesus ist mir Ostersonntag am nächsten und vielleicht Heiligabend, und ich schmücke das aus und bin froh, wenn es gelingt. Und ich dachte, dass Gott selbst die Tulpen wiedererweckt hatte und dass es kein Zufall ist, dass Johannes Maria Magdalena Jesus als Gärtner sehen lässt.
 
Bitte
09.04.2018
16:30 Uhr
     
, sie wollen zu einem Maler Deines Vertrauens transportiert werden - Diese Worte. Würde ich jetzt die Möglichkeit haben, würde ich dieses Wortebild auf Blauem Samt zu Ingo bringen : Karfreitag mündet an Ostern in die Liebe .  
tg
07.04.2018
16:16 Uhr
     
Erinnere mich: Sat1 wollte eine Zweiminutenerklärung zu Karfreitag. Die junge Reporterin, zu DDR-Zeiten ohne Kirche großgeworden, wünscht sich Karfreitag ohne die Glorie von Ostern. Also das Kreuz als Summe aller Leiden bis heute. Ohne Lösung, Antwort, Zukunft. Ich hab es versucht. Aber der Drall hin zu Ostern ist doch glückhaft. Auf dem Keitumer Altar: g Gottvater ineins mit dem toten Sohn. ja, Karfreitag ist noch. Aber dazu das Kanzelkreuz : Christus wird vom Kreuz gelöst , erhoben, reißt sich vom Kreuz los, reißt damit den Tod aus seinem Vernichten und Verneinen los, bringt ihn zu seiner Wahrheit: Wie Jesus Gott im Tod traf, so stoßen auch wir im Tod auf Gott. So ist Leid Teil vom Sinn, trennt nicht. Karfreitag mündet an Ostern in die Liebe. Das wollte ich sagen aber stotterte.  
Menke
03.04.2018
13:18 Uhr
E-Mail    
Auferstehung vorbei, warum nicht?

Feierlichkeiten vorbei, 2 Auferstehungsgottsdienste erlebt, 1 Fernsehgottesdienst am Sonntag gesehen.
Nebenher, noch Papstmesse mit Segen, für das Ganze Erdreich dazu angesehen.
Ehrlich gesagt, nüchtern und teilweise langweilig.
Die Seelsorger / innen, spulten ihr Pensum herunter, sodass ich zum Hörer der Hotline griff und meine Meinung zum Fernehgottesdienst sagen musste.
Dietrich Bonhöfer, als Buch heute Morgen zu Ende gelesen, jetzt vertehe ich endlich, warum die Evangelische Amtskirche, mit Bonhöfer wenig anfangen kann.
Wird sie doch bei Bonhöfer, immer auf ihr Mitläufertum im 3 Reich hingewiessen.
Schmerzhaft, für Amtsträger und Gläubige, der Evangelischen Kirche bis heute.
Das waren noch Zeiten, wo sich ein evangelischer Pastor, nicht nur gegen das Nazi regime auflehnte, sondern auch gegen das Mitläufertum seiner Amtskirche, eigene Meinung äusserte und anklagte.
Dabei auch noch freiwillig, auf gutes Pastorengehalt und eigenes weiterleben verzichtete, aus Überzeugung in der Nachfolge Jesu.
 
jakobus
02.04.2018
20:58 Uhr
     
Neuanfänge: https://youtu.be/f8MJ4spXs3w  
Aus dem Licht
02.04.2018
17:14 Uhr
     
Mich macht so froh, dass SIE - Ihr Versprechen halten durfte, und SIE, wegen des sanften Schwungs Ihres einzigen ungebrochenen Flügels, mitbekommen hat. Das macht mich friedenslandfroh. Hier auf Erden.
Mir ist ein lieber Mensch begegnet. Sie will für mich in Heidelberg eine Rose zum Grab bringen. Danke.
 
Johannes
01.04.2018
22:48 Uhr
     
Ihr fragt
wie ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
wann ist die auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
gibtís
eine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ihr fragt
gibtís
keine auferstehung der toten?
ich weiß es nicht
ich weiß
nur
wonach ihr nicht fragt:
die auferstehung derer die leben
ich weiß
nur
wozu Er uns ruft:
zur auferstehung heute und jetzt
Kurt Marti
 
tg
01.04.2018
18:16 Uhr
     
Auferstehung passiert hier, mitten am Tag , in allen neuen Anläufen der Liebe, der Mühe, der Neuanfänge. Was später kommt: Dafür ist gesorgt. Keine Angst. Hat Christus alles klar gemacht. Kümmert Euch jetzt um einander . Auch hier bei "lebensmut" . Sagt was, steht auf zum Umarmen hier in Worten , ansonsten leibhaftig. Tg  
Monika Glässel
28.03.2018
15:17 Uhr
E-Mail    
"Machine Gun Preacher" Sam Childers kommt am 8.4.18 um 19 Uhr in die Stadthalle nach 95168 Marktleuthen. Falls jemand von Euch in der Nähe ist, herzliche Einladung, er kommt auf Einladung der evangelischen Kirche und wir freuen uns sehr auf seinen Vortrag, herzlichst Monika  
Menke
27.03.2018
20:49 Uhr
E-Mail    
Kurz und zutreffend, so gemeint!


Was noch nicht gut ist, braucht noch Lebenszeit!
 
tg
23.03.2018
19:46 Uhr
     
Wenn es ewig so bliebe, so kalt und bedeckt, wenn niemals Frühling, Sommer würde- zum Weinen wärs. Wenn Ostern nicht wäre, keine Posaune die Auferstehung verkündete- wir wären mit dem Sterben dem Schattenhaften, der entsetzlichsten Verlassenheit preisgegeben.
Nun aber ist Christus passiert. Er hat das Leben als Anlauf zur ewigen Gemeinschaft mit Gott erkundet, vermessen, bestimmt. Sein Sagen, Tun, Erleiden, Erwecktwerden bahnt auch uns den Weg, bricht durch Verzweiflung hindurch, eröffnet auch uns Nachhausekommen und Ewigbestimmtsein für die Liebe.
Sterbend will ich flüsternd rufen: Schiff ahoi, die Leinen losÖ
 
tg
19.03.2018
10:52 Uhr
     
wieder unterstreicht das "die Gnade der späten Geburt" für die Generationen nach dem Krieg. Aber auch wir haben unser Paket Schuld- im Privaten wie als Mitgenossen dieser Zeit. Auch wir- nur durchschnittliche Eltern, auch wir der Vegebung bedürftig. Gestalten wir noch ein Stück Wegs mit. Wir dürfen noch.  
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