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Menke
17.04.2019
18:36 Uhr
E-Mail    
Ein Lebn geht dahin!

Ob beim Sterben so oder so, aber dann darf auch darauf verwiesen werrden, dass ein Glaubenswerk hier ein Dom durch Menschenglaube geschaffen, gab und gibt heute auch noch Trost für unsesr aller Ende.
Mehr noch, der Himmel ist hier im Lebenswerk ganz nahe gewesen und immer noch ist.
Dieser unser aller Trost im Glauben, können Feuersbrünste nicht vernichten und deshalb der sofortige Aufbau für weiteren Trost, Lebensende jetzt schon als nicht so schlimm zu finden und nur noch staunen, dass was Kathedralen uns sagen wollen.
 
Charly
17.04.2019
09:56 Uhr
E-Mail    
Notre Dame: Natürlich ist es schade um die Schäden am Bauwerk, das auch ich schon bewundert habe. Aber: Es ist nur ein Gebäude. Und innerhalb 24 Stunden sind über 800 mio da!?! Wieviel Leid und Elend gibt es in der Welt - auch in den ehem. frz. Kolonien - man denke an den verheerenden Sturm von neulich. Da hungern und sterben Menschen und niemand scheint es zu interessieren. Nicht falsch verstehen - auch ich fand das schlimm mit dem Brand. Es wurde oft betont wie viele Güter von "unschätzbarem Wert" betroffen sein könnten - unschätzbarer Wert hat nur das Leben. Alles andere kann man kaufen oder auch darauf verzichten.
Wie war das mit den irdischen Gütern??
Wirklich gut bei dem Ganzen: Niemand wurde ernsthaft verletzt! Das ist mehr Wert als irgendwelche Dornenkränze o.ä.
 
Monika Glässel
16.04.2019
17:59 Uhr
     
Ich bin dafür, dass mir ein Arzt beim Sterben helfen darf, wenn ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalte und kein Weg für Besserung mehr erkennbar ist.....nein, mir fehlt Nichts, nur in dem Fall, dass es einmal so weit oder arg sein sollte.....ist das doch eine gute Beruhigung, und nun geniessen wir noch das schöne Leben, so lange wir es können und wollen.......herzlichst Monika....und nun geht`s auf zur Papstaudienz, da freue ich mich schon sehr darauf, weil ich Franziskus so gerne mag......  
tg
15.04.2019
14:44 Uhr
    ICQ
Darf mir ein Arzt helfen bei meinem Sterben?
Natürlich darf er mir helfen, die Schmerzen zu lindern, darf mir auch zu heilsamem Schlaf verhelfen- doch nicht mit einer Überdosis, die mich entschlafen lässt.
Aber darf ein arzneierfahrener Mensch mir einen Sterbecoctail mixen und bereitstellen- den ich dann von eigener Hand zu mir nehme? In der Schweiz ist das erlaubt und lockt manch einen Todessüchtigen dafür über die Grenze.
In den nächsten Tagen entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob auch bei uns Sterbehilfe geleistet werden darf. Dann wird auch zu klären sein, ob das Wort „Selbstmord“ den Todeswunsch noch angemessen benennt. Dass Gott das Leben gibt (mittels der Eltern), uns erhält und dann auch uns sterben lässt, ist –oder war (?) für Christen lange Gewissheit. Das Wort„Suizid“ klingt wissenschaftlich, sachlich, und blendet alle ethischen Fragen aus. „Sich das Leben nehmen“- darin klingt Diebstahl an Gottes Eigentum mit.
Aber darf man nicht ganz anders denken- dass ich fliehe in Gottes Arme aus dem Leben, welches mir unerträglich geworden ist? Dass wir also das ewige Leben uns herbeizerren- Darf man so denken?
Jedenfalls sollte Deutschlands höchstes Gericht es uns freigeben, zu guter letzt unser Leben selbstbestimmt beenden zu können. Der die Selbstabschaffung will, verneint nicht den Willen zum besseren Leben, wohl aber diese Bedingungen. Keiner geht doch leichtfertig. Wir sind ja mit so viel wunderbarem Lebenswillen ausgestattet, dass es schwerste Belastung braucht, um uns die Lebensfreude verkümmern zu lassen. Und sollen dann Andere mir verwehren dürfen, mir Hilfe und Beistand zu holen, wenn mein Körper mir zum Feind geworden ist oder mein Geist zu Tode erschöpft ist?
Ein Jammer bleibts immer, wenn ein Mensch sich so leid ist, dass er sich von hier, von uns losreißt. Zurückbleibende Nächste fühlen sich schuldig, nicht genug Nähe gegeben zu haben- auch wenn ein letzter Brief sie entlasten soll. Jede Selbstabschaffung greift tief in uns alle– wieviel Einsamkeit und Verzweiflung war bei jedem, der ging? Hoffentlich haben wir, wenn in großer Not, einen, der uns nochmal hilft, unsere Segnungen uns aufzuzählen. Der schwer mit Krebs geplagte Journalist Michael Jürgs sagte im Interview im Spiegel 16/19:"Meine Frau hat mich, als ich sterben wollte, umarmend im Leben festgehalten die ganze Nacht.Und jetzt müssen wir halt sehen, wie lange es geht."
 
tg
15.04.2019
11:31 Uhr
     
Darf mir ein Arzt helfen bei meinem Sterben?

Natürlich darf er mir helfen, die Schmerzen zu lindern, darf mir auch zu heilsamem Schlaf verhelfen- doch nicht mit einer Überdosis, die mich entschlafen lässt.
Aber darf ein arzneierfahrener Mensch mir einen Sterbecoctail mixen und bereitstellen- den ich dann von eigener Hand zu mir nehme? In der Schweiz ist das erlaubt und lockt manch einen Todessüchtigen dafür über die Grenze.
In den nächsten Tagen entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob auch bei uns Sterbehilfe geleistet werden darf. Dann wird auch zu klären sein, ob das Wort „Selbstmord“ den Todeswunsch noch angemessen benennt. Dass Gott das Leben gibt (mittels der Eltern), uns erhält und dann auch uns sterben lässt, ist –oder war (?) für Christen lange Gewissheit. Das Wort„Suizid“ klingt wissenschaftlich, sachlich, und blendet alle ethischen Fragen aus. „Sich das Leben nehmen“- darin klingt Diebstahl an Gottes Eigentum mit.
Aber darf man nicht ganz anders denken- dass ich fliehe in Gottes Arme aus dem Leben, welches mir unerträglich geworden ist? Dass wir also das ewige Leben uns herbeizerren- Darf man so denken?
Jedenfalls sollte Deutschlands höchstes Gericht es uns freigeben, zu guter letzt unser Leben selbstbestimmt beenden zu können. Der die Selbstabschaffung will, verneint nicht den Willen zum besseren Leben, wohl aber diese Bedingungen. Keiner geht doch leichtfertig. Wir sind ja mit so viel wunderbarem Lebenswillen ausgestattet, dass es schwerste Belastung braucht, um uns die Lebensfreude verkümmern zu lassen. Und sollen dann Andere mir verwehren dürfen, mir Hilfe und Beistand zu holen, wenn mein Körper mir zum Feind geworden ist oder mein Geist zu Tode erschöpft ist?
Ein Jammer bleibts immer, wenn ein Mensch sich so leid ist, dass er sich von hier, von uns losreißt. Zurückbleibende Nächste fühlen sich schuldig, nicht genug Nähe gegeben zu haben- auch wenn ein letzter Brief sie entlasten soll. Und jede Selbstabschaffung greift tief in uns alle– untergraben wir doch mit unserer Lebensart unser Lebenkönnen- wir scheinen auf Selbstvernichtung ja geradezu hinzusteuern..
 
tg
11.04.2019
10:30 Uhr
     
Es soll nicht das Wesentliche sein,was man aus dem Menschen gemacht hat, sondern was er aus dem macht, was man aus ihm gemacht hat.( Sartre)-Gut zu wissen und gegen die Festlegungen einzusetzen, was die Gene und die Erziehung alles Bedrängende uns beigelegt hätten für immer. Das ermutigt auch zum Glauben, dass die Zeit unsere Erziehungsfehler ausbügelt. Und lässt mit ganzer Kraft hoffen für unsere Enkel. Sie werdens schon gut ausfechten.  
Louise
04.04.2019
21:19 Uhr
     
Zum runden Geburtstag hat mein konfirmierter Enkel mir als eine seiner Lieblingserinnerungen geschrieben: Gott liebt Dich und Gott braucht Dich (Danke an Traugott, hat mir vor 30 Jahren gut getan). Vielleicht malt er dann seinen Kindern oder Enkeln auch mal abends zum Einschlafen mit diesen Worten ein Kreuzlein auf die Stirn. Auch damit steht er auf den Schultern der Vorhergehenden.  
tg
04.04.2019
14:20 Uhr
     
Erinnere mich noch: Hatte ich nach langem Arbeitstag die Nase voll und zog mit Frau Gemahlin gerade zum Spaziergang los, als ein Mensch sehr entschieden auf mich zu kam und gern ein Buch haben wollte von der Kirche mit Widmung. Ich sagte an diesem Sonntagabend ziemlich knapp. "Ich will für heute nichts mehr müssen. Aber morgen um neun ist das Büro geöffnet, da sehen wir uns wieder."- Das war barsch, nicht nett, ich hatte mindestens zwanzig Minuten ein schlechtes Gewissen, der Mensch kam natürlich am nächsten Tag nicht ins Büro.-
Da wollte ich mich mal mehr lieben als den Nächsten und schon gab es Gedankenqual die Fülle.
Es ist günstiger, wenn möglich eben noch einmal geduldig mit dem Partner sein, dem Kind. Enttäuschte wieder ins Lot bringen, kostet viel mehr Energie als eben noch einmal gute Miene zu machen. Aus Eigenliebe gelingt viel Nächstenliebe- diesem Trick des lieben Gottes verdankt die Menschheit ihr Überleben.
 
tg
29.03.2019
15:51 Uhr
     
War, ist Jesus echt?
Kannten die Evangelisten Jesus? Wahrscheinlich nicht Auge in Auge. Aber intuitiv wussten sie. Sie waren ja nicht Archäologen sondern Prediger - fußend auf ihrem Glauben und dem ihrer Gemeinde. Auch historischer Stoff liegt ihnen vor- z.B. läßt sich eine "Logien-Quelle" rekonstruieren, mit Urworten und Szenen des Jesus. Aber alle Verfasser biblischer Schriften sind vom Herrn "Angefaßte", sind Enthusiasmierte,"in Gott eingetauchte", Inspirierte, Beatmetete. Wenn da einer mit dem Mikroskop und Gummihandschuhen rangeht, dann kann er nichts begreifen- es ist wie mit der Liebe. So Albert Schweitzers großes Werk: Das Leben Jesu. Das endet so: Nach allem Forschen und Suchen steht man da, wie am Anfang...Er kommt auf dich zu, wie am See Genezareth damals und sagt zu dir: Folge mir nach - Und wieder ist es an dir zu entscheiden, wer du bist....
 
Menke
25.03.2019
13:20 Uhr
E-Mail    
Wenn dein Fahrrad Dich verlässt!

So werden manche denken, dann fahre ich eben mit Bus und Auto, oder gehe im schlimmsten Fall zu Fuß.
Denkste, ein Fahrrad was Du lieb gewonnen hast, geht dir nicht aus dem Kopf, wohl aber aus deinem Besitz.
Beim Kauf eines neuen Fahrrads, meist aus dem gleichen Geschäft von gleicher Geschicklichkeit und Genauigkeit, in Technik und Fahrverhalten bleibt Dir vertraut.
Wenn einmal Dein Fahrrad nicht mehr so will wie Du, ja es sogar züchtigen möchtest und damit weiterfahren willst, dann stürzt Du von deinem Fahrradsattel und bleibst benommen auf der Straße liegen.
 
tg
22.03.2019
22:30 Uhr
     
Sagt euren Kindern,
dass euer Leben verdankt ist dem Lebenswillen Gottes. Sagt ihnen, dass euer Mut geliehen war von der Zuversicht Gottes. Sagt ihnen, das eure Verzweiflung geborgen war in der Gegenwart des Schöpfers. Sagt ihnen , dass wir auf den Schultern unserer Väter und Mütter stehen. Sagt ihnen, dass ohne Kenntnis unserer Geschichte und unserer Tradition eine menschliche Zukunft nicht gebaut werden kann. Johannes Rau. Stark, was ?
 
tg
16.03.2019
18:31 Uhr
     
christchurch- Ganz kaputt, diese gandenlose , sinnlose Gewalttat.-Man könnte wieder hilflos Teuflisches am Werk wähnen. Aber es ist nur ein Gott und Vatermutter von Allem,mitleidend und heimholend- ach bitte, sei !  
tg
15.03.2019
14:55 Uhr
     
An dem Brexit-Chaos kann man den Wert und die Wunderbarkeit gelingender Politik ablesen.  
Orbart
10.03.2019
20:59 Uhr
     
Den dicken Strich hat Wilhelm Busch natürlich nur wegen des Endreims verwendet.
Aber ich verstehe sehr, was er meint und sagen will.
Da ist der Kollege, der vor wenigen Wochen tot in seiner Wohnung gefunden wurde.Er lebte alleine, war für seine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt und sein Fehlen fiel rasch auf.
Kaum 50 Jahre wurde er.
Die Nachricht von seinem Tod, übermittelt von einer Arbeitskollegin noch auf dem Bahnsteig, traf mich wie ein Schlag in die Magengrube. Allzu kraftstrotzend hatte ich ihn in Erinnerung.
Ein anderer Kollege, der kurz vor der Berentung steht, kommt nach drei, vier gesundheitlichen Nackenschlägen kaum mehr auf die Beine.
Und auch ihn der weiten Welt der Musiker und Schauspieler mehren sich die Todesfälle, weit vor der achtzigsten und neunzigsten Spielminute.
Der dicke Strich wird gesetzt, wenn man ihn nicht erwartet und es hilft kein Verhandeln und Vorbeugen.

Es bleibt nur, ihn zu akzeptieren.
 
leise
10.03.2019
13:07 Uhr
     
So sehe ich das auch, liebe Augustiner. Und Klaus von Dohnanyi, der im Juni sogar 91 wird, geht es so gut, dass seine Frau, die Dichterin Ulla Hahn, ihm im vergangenen Jahr zu seinem runden Geburtstag dieses Gedicht schrieb:

Weiter geht's!

Wenn du erwachst am Morgen
deines zweihundertsten Geburtstages
reibst du dir die Augen, ziehst deiner
einhundertdreiundachtzigjährigen Frau
die Bettdecke weg, springst auf die Füße
topfit und fidel
als wärst du soeben gerade mal
neunzig geworden.
-----

Was für ein wunderschönes Vorbild.... weiter geht's....!
 
die Augustiner
09.03.2019
22:18 Uhr
     
Lieber Traugott, auch in diesem Jahr bleibst du im Mai noch im " Club der u 80" und du weißt, dass jedes Fußballspiel in die Verlängerung geht. So halten wir uns doch an die Weisheit unseres liebenswürdigen Personals : Unter 90 geht hier niemand von uns.  
tg
08.03.2019
17:44 Uhr
     
heute am Weltfrauentag erst recht wissen: Gott ist die Mutter alles Lebendigen, und die Frauen sind noch mehr an der Schöpfung beteiligt als wir Männer. Werden wir freundschaftlicher, gerechter -auch im Teilern der Mühen, lassen wir mehr fünf gerade sein.  
tg
08.03.2019
17:41 Uhr
     
von wegen Strich durch. Nach dem mühsamschönen Hiersein kommt doch die Championslige. Hier ist doch Übung, Mitarbeit an der Schöpfung. Dann aber werden wir sein wie die Träumenden, Mund voll Lachens, mit Abraham und Sara, Jesus und Magdalena werden wir zu Tische sitzen und ewig reden, werden mit Gott ein Ganzes bilden und feiern, feiern, feiern. Er hat uns doch die Ewigkeit ins Herz gelegt-wie sollte Er uns am Ende eine lange Nase drehen. Also jetzt noch- bei mir denke ich ist es 82. Minute- alles geben fürs Glücken Vieler auf dem Weg.  
DS
08.03.2019
06:58 Uhr
     
...aber nitte nicht drängeln...
Tg
 
leise
07.03.2019
16:57 Uhr
     
Rosen, Tanten, Basen, Nelken
sind genötigt zu verwelken;
ach - und endlich auch durch mich
macht man einen dicken Strich.

Wilhelm Busch
 
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