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Autor Nachricht
Menke
22.08.2021
10:07 Uhr
     
Glauben nicht am Menschen festmachen!

Viel Lebenszeit brauchen Menschen, nicht nur durch Überlieferung ihren Glauben an Gott festzumachen.
Schlage die Bibel auf, wegen mir die Einheitsausgebe beider Weltkirchen, wenn Du dich dann einlässt, dann spürst Du, das Gott zu Dir spricht.
Nicht Menschen, Menschen die von Menschen auserwählt wurden, Gottes Wort gegen Bezahlung zu verkünden.
Vereinfacht gesprochen, Beamtenstatus haben.
Wenn Du zu solch einer Einsicht kommst, dann kann man auch nicht aus einer Kirche austreten, sondern Gottes Wort bleibt in uns ewiglich.
 
die Augustiner
22.08.2021
01:43 Uhr
     
Lieber Traugott, wir reden offenbar über zwei verschiedene Aspekte. Bei uns wurden die Gottesdienste wegen des großen Zuspruchs aus dem Andachtsraum in den Theatersaal verlegt. Das zeigt, dass wir die Predigten und die hervorragende seelsorgerische Arbeit unserer Pastoren vor Ort sehr schätzen.
Auf der anderen Seite teilen wir die Kritik, die hier in den Beiträgen präzise dargestellt und auch erläutert wurde.
Auch wir befürchten, dass es aus den erwähnten Gründen weitere Kirchenaustritte geben wird.
 
Hella Kellermeyer
21.08.2021
23:48 Uhr
     
schimpfen?Ich lese wohl nicht richtig.Eine Kirche,die aus kirchensteuerfinanzierten Mitteln mit der Sea watch4 und derANTIFA Flagge am Mast Menschen aus dem Mittelmeer retten will,fährt doch wohl den verkehrten Kurs.Da muss doch endlich seitens der Kirche mal Alarm geschlagen werden,um diese ev.Kirche vor dem Untergang zu bewahren.Die Kirche muss doch für dieses Stück Erde mit seiner christlich geprägten Kultur für ihren Erhalt etwas tun.Gendern ,Multikulti,und sich für Kritik taub zu stellen,hilft auch nicht weiter. Sonst können wir unsere Kirchen in 50 Jahren als Freilichtmuseen betrachten. -Eine Ritualagentur ist sicherlich nicht der letzte Hit,aber wenigstens ein Versuch ,die Kirche wieder unter das Volk zu bringen,nach dem Motto „Christ werden-sein bleiben-kann man überall. Ein Versuch ist es wert!  
tg
21.08.2021
16:16 Uhr
     
Ach liebe Leute- Was Ihr über Kirche schimpft ist m.e nicht fair. Sie ist immerhin noch meine, deine , unsere Kirche mit allen Schwächen. Wann habt ihr denn den letzten normalen Gottesdienst miterlebt? Wann den Kirchenbrief eurer Gemeinde mit Leserbrief gewürzt. Lasst doch die Kirche im Dorf. T  
Orbart
21.08.2021
13:03 Uhr
     
Ich teile ihr Entsetzen, liebe Augustiner...  
die Augustiner
21.08.2021
10:53 Uhr
     
@ orbart : Das mag schon sein, aber in unserer Altersklasse als Bewohner eines Seniorenstifts ist man entsetzt über den Weg, den Kirche unter BStr. geht.  
Orbart
20.08.2021
12:52 Uhr
     
Ich fürchte, dass das "Fussvolk" den Kirchenfürsten nur allzu gerne folgt, denn diese vertreten die Mehrheitsmeinung, wie sie von den Öffentlich- Rechtlichen Medien erzeugt wird.

Wer sich nicht alternativ informiert, bleibt ein Opfer der Propaganda.
 
Julius
20.08.2021
00:39 Uhr
     
In umgekehrter Weise wird der Säkularismus aufgeweicht: Säkulare Politik gewinnt Macht in der Evangelischen Kirche. Warum muss mein Pfarrer gegen Kernenergie, für gleichgeschlechtliche Ehe und Masseneinwanderung auf die Straße gehen? Vertritt die EKD nicht auch Unzählige, die pro Kernenergie und gegen Masseneinwanderung sind?
Manchmal erscheint mir die EKD mehr als linke NGO denn als Hort des Evangelischen Christentums.
 
die Augustiner
19.08.2021
22:48 Uhr
     
Chapeau für die letzten Beiträge! Wenn die Kirchenfürsten doch nur einmal merken würden, wie weit sie sich vom "Fußvolk" entfernt haben. Eine unsägliche Entwicklung.  
Hella Kellermeyer
19.08.2021
20:00 Uhr
     
Der oberste Kirchenfürst Bedford Strohm legt sein Amtskreuz beim Besuch des Tafelberges gleich neben Golgatha ab,ein Kirchentag ähnelt einem Parteitag der Grünen,Obama ist dort ein willkommener Gast und Redner,Greta wird mit Propheten verglichen, die Klima-Religion kennt keine Gnade ,von Greta ist man beseelt,Weihnachtsmarkt heißt Winterfest,St.Martinstag nennt sich Lichterfest ,GottundJesus finden auf der Straße keinen Platz mehr.Gotteshäuser werden wegen Corona eher geschlossen als Baumärkte.Die Kirche ist auf bestem Wege ihren Kern zu verlieren ,ja das Christentum schwächt sich ,zieht sich selbst zurück und macht freiwillig den Platz frei für andere Religionen.  
Julius
18.08.2021
01:55 Uhr
     
Eine Frage, die in einem der letzten Beiträge auftauchte, war: "Warum verliert die Evangelische Kirche Mitglieder?" Ich möchte hierüber einmal brainstormen.

Seit Jahren erscheint mir die EKD durchpolitisiert, namentlich in der Person von Bedford-Strom.

Wenn ich darüber nachdenke, was das Einzigartige am Protestantismus ist, dann denke ich an Luther und, dass er Mystiker war. Und vor allem, dass er die Freiheit des Christenmenschen entdeckt hat: Ich alleine stehe vor Gott mit meiner Schuld und ohne Mittler.

Dass der Mensch schuldig ist, mit dieser Schuld persönlich zurechtkommen muss, sich dabei nur auf die Heilige Schrift verlassen kann und auf Jesus, der sich vor den Riss stellt, der durch ihn hindurch geht, das verkündet die Evangelische Kirche aber heute nicht mehr. Stattdessen verkündet sie Gender und Multikulturalismus.
 
tg
15.08.2021
16:51 Uhr
     
Dank, gut gesagt.
Hab heute in St Severin wieder mit Mitmenschen Gottesdienst gefeiert. Und gemerkt, wie wichtig die soziale Einbindung für meinen / unseren Glauben ist. Ich darf wissen, dass in meinem /unserem Glauben die Gottesgegenwart anbricht. Die äußert sich in der Entschlossenheit, das Dasein zu bejahen und uns wahrzunehmen als Personal des anbrechenden Reiches Gottes. Dazu hilft eine "Institution, die selbst kulturell attraktiv erscheint, und dadurch den Glauben sozial absichert. Es erleichtert die Glaubenden, wenn sie nicht die einzigen sind, die glauben" (Jörg Lauster: Der Heilige Geist- eine Biographie). Mein Kirchgang stärkt auch die Anderen und sie mich.
 
Kallisto
15.08.2021
14:55 Uhr
     
Ja, TG, ist mir schon passiert, dass ich es wusste: Meistens hinterher, genau wie Julius es beschreibt. Wir hecheln dem Glück hinterher und merken oft gar nicht, dass es uns wie ein Hund folgt und wir uns nur nach ihm umdrehen müssen und sagen wie zum Hund: Komm mal her Glück, ich hab auch ein Leckerli für dich.
Für mich ist im Moment Glücksempfinden, dass ich zufrieden und geordnet bin. Das empfinde ich bewusst.
 
Kallisto
15.08.2021
14:50 Uhr
     
Hat schonmal jemand gesagt, dass viele von uns als Jugendliche so waren, Julius?
Glück ist, wenn uns verziehen wird.
 
DS
13.08.2021
09:55 Uhr
     
...meld mich hier mal zurück: TG gibt so gute Inputs...dann kommt schon ein neuer, ohne dass Beiträge kommen: die Ritualagentur ist ja ein Konstrukt der Nordkirche, daraus entstanden, dass immer mehr der klassischen Amtshandlungen nicht mehr nachgefragt werden. So bietet sich die R. an, wiewenn Kirche wie Sauerbier hinterhergetragen werden müsste. (Hier!?) zu erörternde Frage wäre dann also, warum Kirche Bedeutung zu verlieren scheint...die Austrittszahlen sprechen die gleiche Sprache. Was ffehlt den Menschen?
Und Glück...der wohl am stärksten lebenstragende Begriff des Glückes könnte hier doch eine gute Reihe von Beiträgen auslösen: hab mal gehört, ich sei glücklich, wenn ich mit mir und meinem Gott einig bin - gern auch umgekehrt. Damit weiss ich um die Bedeutung von Glaubens für meine Glücksgewissheit - sicher ne eigene Sicht in Zeiten, wo materielle Dingen zum Glücksbringer stilisiert werden...nur mal so.
Also/ergo: bitte lest hier weiter mit und tragt - gern kurz - ne Meinung bei. So denkt doch TG sein Forum..Danke. Delf
 
Julius
10.08.2021
23:15 Uhr
     
Ich habe die vorherigen Beiträge nicht gelesen und weiß nicht, was ETG in diesem Kontext bedeutet, lege aber mal los.
Als Kind und Jugendlicher war mir nicht bewusst, in welchem Glück ich mich befand.
Dieser Satz ist zunächst in Bezug auf meine Schulzeit richtig. Mit wenigen Ausnahmen waren meine Lehrer bemerkenswerte Persönlichkeiten und sehr für die Schüler engagiert. Auch hatte ich meist das Glück, mit interessanten Mitschülern in einer Klasse zu sein. Heute bedaure ich in vieler Hinsicht, wie ich mich gegenüber den Lehrern verhalten habe. Ich war ein fleißiger, aber auch unzufriedener, manchmal anmaßender, häufig überkritisierender, auch respektloser Schüler. Ich weiß, dass ich manchen Lehrern, die mich liebten, damit wehgetan habe. Auch war ich gegenüber vielen Mitschülern arrogant und feindselig. Erst im Studium, wo ich Probleme hatte, Anschluss zu finden, wurde mir bewusst, wie wertvoll es damals war, in meiner Klassengemeinschaft bedingungslos angenommen zu sein.
Der Satz ist auch in Bezug auf meine Großmutter wahr. Ich und meine Großmutter hatten ein sehr gutes und enges Verhältnis. Häufig habe ich es aber als selbstverständlich hingenommen, war launisch und habe meine Großmutter sogar gekränkt. Es schien mir damals normal, so eine liebende Großmutter zu haben. Heute begreife ich, dass es außergewöhnlich wahr.
 
tg
09.08.2021
19:06 Uhr
     
Bitte um Teilnahme ETG
" Du weisst gar nicht, in welchem Glück du schwelgst." Trifft das auf Dich zu? Traf es mal auf Dich zu? Hoffst Du auf Glück für Dich? Welche Hindernisse kannst Du selbst aus dem Weg räumen?
 
Menke
07.08.2021
16:59 Uhr
     
Glück!

Manch einer sagte, in der Urlauszeit war ich glücklich, wenn ich z.B. den Sonnenuntergang auf Sylt bewusst betrachten durfte.
Wieder andere sagten, Glück gehört allein dem tüchtigen.
Einer sagte, wenn ich mich im Spiegel betrachte bin ich glücklich.
Andere erzählten aber auch, wenn ich loslassen konnte, dann spürte ich mich selbst und dann war ich glücklich.
Eine Familie, spürte in der Nachkommenschaft ihr Glück.
Ich hörte auch Leute sagen, ich lief dem Glück hinterher wie 6 richtige im Lotto, habe aber bis heute nichts dazugelernt.
 
tg
07.08.2021
12:33 Uhr
     
" Du weisst gar nicht, in welchem Glück du schwelgst." Trifft das auf Dich zu? Traf es mal auf Dich zu? Hoffst Du auf Glück für Dich? Welche Hindernisse kannst Du selbst aus dem Weg räumen?  
SB
02.08.2021
12:43 Uhr
     
Danke TG, eine sehr gute Predigt, gefällt mir.
Allen eine gute Sommerzeit, vielleicht sogar am Meer.
 
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