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Karina
13.12.2005
22:19 Uhr
     
Das JA der Maria ist für mich kein demütiges kopfgeneigtes, sondern nach dem ersten überrascht sein, ein starkes, selbstbewußtes JA. Wenn man bedenkt, dass sie sich in einer für die damalige Zeit äußerst schwierigen Situation befand und weder Furcht noch Scham vor den Folgen ihrer Schwangerschaft hatte, sich vielmehr mit ihrer Scham bei Gott aufgehoben wußte, ist dies für mich ein Bild der Stärke. Scham läßt sich auch als ein Stachel interpretieren, der uns dazu motovieren kann, andere Formen des Umgangs mit der Realität zu entwickeln - siehe auch die tolle Predigt über Scham von TG vom 26.04.98 NEU "Scham empfinden zu können ist ein Geschenk, sie schützt gegen ein kränkendes Gefühl der Demütigung" u.a. Für mich hatte Scham viel mit einer anderen Person zu tun, bis ich erkannte, dass der- oder diejenige für sich selbst verantwortlich ist.
Maria wird nicht selten als ein göttliches Wesen, verglichen mit Isis, Sophia oder als mütterrlicher Lebensgrund beschrieben. Erstaunlich schön und vielfältig sind doch diese Bilder von Maria, äußerlich aber auch als innere Bilder wahrgenommen und erlebt. Darum fällt es mir auch leicht, die Jungfrau Maria im Stall als ein Bild für die göttliche Kraft zu empfinden. Ka
 
Menke
13.12.2005
10:42 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Feixen und greifen zum nachahmen,zeigt mein Ich in der Problematik in mir auf andere reflektierend auf.

Nicht festmachen und festhaldent,immer nur alles zu Ende auf ein mir geläufiges Ziel zu bringen zeigt an,dass nur Schwäche im unendlichen vor Gott bestehen kann.

Trost und Rückmeldung an einem Ort wie hier zu finden, wer würde sich wundern wenn die Umkehrung zum Entschluß der eigenen Beurteilung im anderen Denken würde.

 
U.sun
12.12.2005
19:19 Uhr
     
Lieber Jakobus.
Ich hoffe genau wie Thomas, dass dieses Forum nicht nur dafür da ist, dass wir hier gemeinsam um unseren ernsthaften Glauben ringen wie Du es beschrieben hast.
So weit ich TG verstanden habe, wird hier nicht gewertet, wer sich am besten in der Bibel auskennt ( Auch wenn ich Eure Gedanken dazu höchst interessant finde ) sondern es ist für alle da. Alle, die sich über Psalmen und Geschichten austauschen wollen, alle, die etwas auf dem Herzen haben, alle, die etwas für sie Interessantes teilen wollen. Schade, dass in den letzten Einträgen häufiger andere Einträge gewertet wurden. Das nimmt (auch mir) den Mut, sich einzugeben. Die Vielfalt ist doch das Spannende, nicht das Können.

Ich wünsche Dir und allen Anderen eine entspannte, sternenreiche und fröhliche Adventswoche.

Übrigens war ich heute nachmittag mit meinem Sohn zur Adventsfeier im Wald. Der Nikolaus kam völlig erschöpft vorbei. Sein Engel war mit dem Sack voller Geschenke weggelaufen, hatte aber unterwegs viele Goldtaler verloren. Mit den Kindern haben wir im dunklen Wald die Spur verfolgt und den Sack gefunden. Der freche Engel hatte sich leider versteckt, aber der Nikolaus freute sich. So wie die Kinder im herbstlichen Wald mit vielen Lichtern, Lebkuchen und Kinderpunsch. Solch eine schöne Stimmung.
 
do
12.12.2005
09:45 Uhr
     
Danke, DS, für's Mitteilen&equal;Teilen der Botschaft, die die Nicht-Nordler ja sonst kaum erreichen würde! Das ist auch ein Stück aktive Wegbereitung! Für dieses Geben nehmen Sie bitte unsere Freude dafür entgegen! Und bald singen wir "In dulci jubilo ..." do  
DS
12.12.2005
07:59 Uhr
     
Guten Morgen Euch allen mit dem Wochenspruch aus Jes. 40 :
Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig.

Dazu Kurzauslegung von TG in der Nordelbischen Kirchenzeitung :

"Gott den Weg bereiten, helfen, dass man ihn einlässt, einander den Staub der Gewöhnung von der Seele blasen. Dem Gott aller Freude und allen Trostes den Weg bereiten durch unser Hoffnung-Machen und unser Trösten. Wie gewaltig würde er einbrechen in unser Alltägliches, wenn wir das wahr sein lassen."
Freunde und Mitleser : TG schreibt ...würde... ...wenn... .
Würde Tg nicht auch sagen: ...also los !! Eine gute Adventswoche !DS
 
Thomas Müller
11.12.2005
21:30 Uhr
E-Mail    
Hallo Jakobus
Ich staune ... ! Sagst Du denn, was hier gesagt werden soll? Es steht Dir ja frei, mal zu schweigen. Vielleicht hat hier jemand anders DAZU etwas mit zu teilen ....

Ich würde meinen, dass, auch wenn es für Dich "nur" ein Kalenderspruch ist, so lohnte es sich trotzdem, auch darüber mal zu sinnen .... Oder?

Mit bernischem grunzen und grinsen und einem herzlichen Gruss
thomas
 
jakobus
11.12.2005
17:05 Uhr
     
Lieber Thomas Müller, eigentlich reicht mir Menke schon - nun kommen Sie noch mit Kalenderweisheiten, die uns in unserem gemeinsamen und ernsthaften Ringen um unseren Glauben nicht weiterbringen. Was soll's?
jakobus
 
Thomas Müller
11.12.2005
14:13 Uhr
E-Mail    
Wenn die Ameisen sich einig sind, können sie auch einen Elefanten wegtragen.

(afrikanischer Verfasser, unbekannt)

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So ist es doch, denke ich !

Mit einem herzlichen Gruss in den noch kälteren (?) Norden !
thomas
 
Thomas Müller
09.12.2005
20:38 Uhr
E-Mail    
Einfach eine gute Geschichte, gute Gedanken zum Nachsinnen:

Eine alte Geschichte der Chassidim:

Ein Rabbi fragte seine Schüler: „Wie erkennt man, dass die Nacht zu Ende geht und der Tag beginnt?“

Die Schüler fragten: „Ist es vielleicht dann, wenn man einen Hund von einem Kalb unterscheiden kann?“
„Nein“, sagte der Rabbi.

„Ist es dann, wenn man einen Feigenbaum von einem Mandelbaum unterscheiden kann?“ „Nein“, sagte der Rabbi.

„Wann ist es dann?“ fragten die Schüler.

„Es ist dann“, sagte der Rabbi, „wenn du in das Gesicht eines Menschen blickst und du darin deine Schwester und deinen Bruder erkennst. Dann ist die Nacht vorüber.”

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So einfach ist es, nicht wahr !? Wäre es .... Tun wir's doch!

Ich wünche Euch allen hier einfach ein schönes Wochenende !

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
do
09.12.2005
18:15 Uhr
     
Darf ich wissen, was wir aus diesem Forum machen wollen? Welche verwirrenden Sprachübungen wir hier einbringen wollen? Und welchen Sinn wir diesen geben wollen? Welche Kommunikation ist das? Was bezwecken wir denn damit?
Ich komme da nicht so ganz mit, wünsche einfach ganz schlicht und ergreifend in dem Deutsch, das ich mal in der Schule lernte, einen freunlichen Abend allen Gästebuchleuten, kommunikativ für die, die's mögen, still für die, die's lieber so haben. Ein leuchtendes Adventwochenende mit drei Kerzen nun - do
 
Martin
09.12.2005
16:18 Uhr
     
Ich möchte jetzt endlich auch mal im Menke-Stil schreiben:

Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wi rrnis in meinem Kopfe!

Aushaltenmüsend lasse ich Menkes "indivitualistische" Formulierungen in die unentlichenWeiten meiner Gehirnwindungen voller Rätselhaftigkeit entbehrend jeden Sinnes einströmen.

Schaue nur mal zurück, sinne nach,wobei die zerbrechliche Wirklichkeit sich meiner bemächtigt. Erlebnisreiches sich verdunkelnd in der Abendsonne, durchscheinend aber der endlose Raum eines sehnsuchtsvollen Etwas. Ich suche nach Staunen in der Hieroglyphenartigkeit des dargebotenen,die ausfliegende Vernunft des nimmerwiederkehrenden durchschreitet die Oberflächlichkeiten. Woher nehmen die Herandrängung des einen Schlüssels,womit Entzerrtwerden gemeistert werden sollte oder musste?


Menke, ich kann es zwar nicht so gut wie du, aber ich hoffe du verstehst mich trotzdem (nicht).
 
DS
09.12.2005
12:43 Uhr
     
Menke - alles klar !!  
Menke
09.12.2005
11:37 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Kaufrausch mit meinen Sinnen!

Komme gerade wieder um die Begierde meiner Sinne und Gefühle zu befriedigen,aber immer nur angeschaut.

Das Objekt machte mir schon lange intressenhalber Kopfzerbrechen,wo wollte ich denn sonst hin,wenn nicht Lusterfüllung mein Treiben endlich Erfüllung und bitteres Ende nehmen sollte?

Schäme mich schon,dass Preise und Rolltreppen mit Indivitualisten gefüllt irgendwo ankommen wollen,im Niemansland ihrer Sehnsüchte auch runderfahrend ich meist nur Enttäuschung,oder ausdruckloser Gesichtausdruck in der Verschleierung ihres offenen Bauchnabels mit quellender Falte sehen konnte.

Verlasse das Schauspiel,des sich immer wiederholenden Marktanalysen,wer reinfällt ist selber schuld,nur wiederholen allzeit wieder wenn nicht doch Sehnsucht schöne aushaldente Ängste sich immer wiederholen im neuen,der fortschreidenten unendlichen Zeit von mir weg.
 
do
08.12.2005
12:52 Uhr
     
"vertrauensvoll ergab sie sich ihrem Schicksal" ... das liest sich so passiv. Mir ist ein bewussteres, aktives "vertrauensvoll nahm Maria ihr Schicksal an" lieber, habe ich doch da ein Bild von geöffneten, nehmenden Händen vor mir und nicht das eines traurig gebeugten Kopfes. Eine weiter schöne, helle Adventszeit - do  
jakobus
07.12.2005
18:32 Uhr
     
Marias "Ja" geschah in dem Bewußtsein, in dem Wissen und in dem untrüglichen Gefühl getragen zu werden. Die Angst vor dem Ungewissen war ihr genommen, vertrauensvoll ergab sie sich ihrem
Schicksal. Vorbildlich im Glauben - einfach "Ja" zu sagen und sicher zu sein, dass alles gut wird.
Ich habe mich bislang nur wenig mit der Rolle Marias beschäftigt (bin halt evangelisch) aber je mehr ich über sie nachdenke, umso mehr wird mir ihre Bedeutung und Funktion für unseren Glauben klar.
Alles Gute,jakobus
 
Karina
07.12.2005
18:04 Uhr
     
Diese junge Frau ist ein Phänomen und niemand kann ihr das Wasser reichen. Sie hat etwas erreicht, was von keiner anderen Frau auf dieser Erde erreicht wurde. Auf allen fünf Kontinenten bekannt und geliebt, in drei Religionen anerkannt, zwei Jahrtausende lang in unschlagbarer Frische gegenwärtig - Maria. Warum ist das so? Was hat sie, was andere nicht haben? Ein schlichtes Ja kann doch nicht eine solch ungeheurige Wirkung haben! Doch, es kann. Ein Ja aus ganzem Herzen verändert die Welt. Ein Ja mit allen Sinnen und mit der ganzen Vernunft der Liebe verdreht dem Lauf derWelt den Kopf. Durch ein Ja kann alles gut werden. Und in der Regel nichts einfacher. Welches Ja in meinem Leben möchte ich behalten und welches Ja möchte ich loslassen? Eine gute Adventswoche mit vielen Ja. Ka  
rose
07.12.2005
12:52 Uhr
     
... ich sah heut'mittagsüberrascht eine Biene an der kalten Fensterscheibe, sie wollte gierig nach draußen. " Bleib' doch noch " , flüsterte ich zu ihr. Fragte mich, woher sie kam - was Ihre Hoffnungen sind und wohin Sie will...
Später erfüllte ich ihr den Wunsch. Behutsam, mit einem Glas und der Postkarte von einem lieben Menschen trug ich sie vor die Tür' .
Sie flog über die letzte noch soo tapfer blühende Rose hinweg - ins Luftmeer. Manfrau müßten beiden ein Mäntelchen stricken.

Mögen Seine Engel euch behüten auf all' eueren Wegen
und Flügen und in den Meeren und in all' den welten

Die Rose ist gelb und wärmt WIEdieSonne. In die Winterzeit. Ich bin dankbar dafür.
Und wie glücklich hat sich auf meinem weg hierher der große Braune mit der Zottelmähne und der schönen Blesse gewälzt - da in SeinerGrünenWeideWelt. Ich bin froh mit ihm. Es ist ein Pferd im Glück.
 
Menke
06.12.2005
10:17 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn ich ausser Atmen bin!

Bleibt ich in mir stehen,wenn ich meine Luft nicht mehr spüre in der Zuschnürung aller meiner Gefühle?
Ereignisse die sich ankündigen,oder plötzlich vor mir stehen kann sich im Versagen meiner Stimme äusseren.

Schön,dass Bewustsein von hochziehender Atmenluft zu fühlen wie sie wieder in mir einströmt.

Wo rühren Dinge her,die mir keine Lockerung meiner Gefühle geben können,davon das Zusammensiehen meiner Verkrampfung sich nicht mehr erinnern konnte,oder wollte?

Lasst mich vergessen was herrührend gewesen sein wollte und gib mir immer ab jetzt Aussagefähige Atmenluft.
 
U.sun
04.12.2005
19:55 Uhr
     
Khalil Gibran schreibt aber nicht nur für geborene Moslems sondern auch, und ich bin 100% tig sicher, für mich . Genau genommen für mein geborenes mich ( :
leider ist mir nicht deutlich, was denn esoterisches Dschumm ist . Dass ich das Leben liebe und es bisher sicher nicht versäumt habe, ist mir allerdings klar.
Vielen Dank an dieser Stelle für den Hinweis, eine Reise mit meinem Vater zu unternehmen. Das war die beste Idee.

U.sun
 
Thomas Müller
04.12.2005
11:13 Uhr
E-Mail    
Und dies zum Gespräch unten - zum darüber im Zusammenhang nach zu sinnen ... Tolerant sein und Toleranz versuchen zu leben !

Einen schönen Sonntag und Advent !
Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
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