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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Gaby Heinrich
13.11.2002
08:32 Uhr
E-Mail    
Liebe Bettina!
Gott legt uns keine Schuld auf, er will dass wir lieben, leben, lachen. Wie Pastor Giesen gesagt hat, "schieb den Schuldkram beiseite".
Pack das Leben bei den Wurzeln, gehe hinaus in die Natur, nehme das "Jetzt" deutlich wahr. Die Vögel singen, am Teich die Enten, ein Windhauch, eine Schnecke, die Deinen Weg kreuzt, die Sonnenstrahlen, die durch die Bäumen blitzen usw. Das Jetzt und Hier, Deine Existenz, das Allumfassende wird mit so kleinen Dingen so klar und deutlich. Du bist ein Teil davon!
Schließe einfach mal die Augen und stell Dir vor, was für Dich "LEBEN" bedeutet. Was würdest Du tuen, um richtig glücklich zu sein, welchen Menschen würdest Du begegenen, was wirst Du für Ziele haben, geh einfach mal in eine Traumwelt rein. Lass Dich treiben. Anschließend schreib einfach alles mal nieder und nimm Dir ein, zwei Punkte raus. Wie könntest Du sie angehen, was brauchst Du, um sie umzusetzen? Schreib doch einfach in Lebensmut hinein. Bestimmt bekommst du ein paar Tipps! Nimm Dir nicht zu viel vor, am Anfang steht man vor einem riesigen Berg und weiß nicht, wie man da rauf kommen soll. Aber stell Dir einfach vor, der Berg bestehe aus einer Treppe und Du nimmst Stufe um Stufe. Jetzt ist erst mal die erste Stufe dran. Mehr nicht!
Geh einfach mal los, denn alles fängt mit einem ersten Schritt an und schreib uns weiter!
Viel Glück, Gaby
 
Nora Matzen
12.11.2002
21:11 Uhr
E-Mail    
Hey,Bettina!Der Schock saß tief,von Juli bis November.
Schwäche? Man kann noch weit gehen,wenn man müde ist.
Es kommt darauf an,den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.
Erzähl mal,was hast du gewagt:
wo,an wen oder was bist du RAN gegangen ?
Schuld,wieso Schuld....das ist doch ganz einfach...einfach ENT schuld igen....
Gruß Nora
an Corinna : .Na,Siehste!
 
Bettina Gosslich
12.11.2002
16:04 Uhr
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Lieber TRaugott Giesen,
nachdem mich Deine Mitteilung vom Ende Juli fast geschockt hat, denn ich habe schon so oft gehört: ran ans Leben, schreibe ich jetzt wieder.
Gut ran ans Leben - und wie wie die Schwäche überwinden? Das war doch meine Frage: ich kenne alle Dinge, die ich tun sollte - genau wie Du auch sagst, aber umsetzen.... ist das die Schuld, schwächt das noch mehr?
Auf jeden Fall aber vielen Dank für die Antwort. Sicher hat der Schock auch einen Sinn. Höre ich das Falsche?
Viele Grüße
Bettina Gosslich
 
Corinna Rechel
11.11.2002
15:40 Uhr
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Liebe Nora!
Dein Brief war eine große Freude heute morgen vor der Schule. Vielen vielen Dank. Du hast mir viel Mut gemacht. DANKE: Alles alles Gute auch für Dich. Bis bald. Corinna
 
Delf Schmidt
11.11.2002
13:59 Uhr
E-Mail    
vorheriger Beitrag - zur Pflicht - passt gut zum Gesprächsabend morgen - wünschte, ich könnte dabeisein.
Aber zur Kolumne :
"Wer die Menschen das Sterben lehrt,
lehrt die Menschen das Leben."
Autor mir leider unbekannt!
Bringt aber Licht ins dunkle November-Totensonntag-Denken.
Herzlich Delf Schmidt
 
Lebens Mut
11.11.2002
08:46 Uhr
E-Mail    
TG hat Recht, etwas mitteilen darüber, wie wir denken, fühlen, weinen, uns entwickeln, zurückgeworfen werfen etc wäre doch lebensfördernd. Habe das Wort Pflicht oft mit negativem Vorzeichen gesehen - warum auch immer !? Dazu :
Arbeit-Freude
Ich schief und träumte,
das Leben sei Freude.
Ich erwachte und sah,
das Leben ist Pflicht.
Ich tat meine Pflicht und siehe da,
das Leben ward Freude.
R. Tagore
 
Nora Matzen
11.11.2002
06:29 Uhr
E-Mail    
Hey,liebe Corinna!Sicher machst Du das richtig.Wie Gott später,viel später einmal seinen Mantel um Dich legen wird ,
so legst du jetzt den Mantel der Zuneigung,Liebe,Zuwendung,Wärme und des Annehmens um deine Kinder in der
Schule.Vor kurzem las ich hier:Alles LEISE ist wichtig,oder alles Wichtige passiert leise ,oder
Bleib leise,wenn du Wichtiges sagen willst,oder Lautheit beeindruckt nicht,oder ...jedenfalls machst Du es gut in
Deiner Schule.Sehr gut! Sei Deinen Schülern eine liebevolle,warmherzige,wohlmeinende Zeigerin.Sie werden
dich für immer in ihr Herz schließen.
Ich spüre Hinwendung zu Dir und nehme Dich ganz mütterlich in meine Arme,wiege Dich,wärme
Dich.So,meine Süße! Gelobt? Getröstet? Geholfen? (schmunzel....) Nora
 
Corinna Rechel
10.11.2002
21:22 Uhr
E-Mail    
Lieber Pastor Giesen
Am Donnerstag habe ich ein tolles Lob von meinen Kindern an der Schule bekommen. Eine Schülerin sagte zu mir: "Du bist immer so nett zu mir und bei dir lernt man so viel. Die anderen Lehrer sind immer so streng und keiner sagt "Mein Schatz" zu uns,nur du". Das war eine Schülerin aus der 3. Klasse. Dieses Lob tat so gut. Ich bekomme sonst kaum Lob an dieser Schule und ich bin ja oft so unsicher, ob ich das richtig so mache. Vielleicht hilft das ein bißchen meine Referendarzeit durchzuhalten. Noch etwas anderes: Ich hoffe so, dass es mir gut geht, wenn ich tot bin und Gott wirklich seinen Mantel um mich legt, wie sie es mal gesagt haben. Alles alles Gute für Sie. Bis bald. Corinna R.
 
D L
10.11.2002
16:17 Uhr
E-Mail    
Eine schöne Geschichte, zumindest für mich schön:
Vor mehr als drei Jahren verstarb mein geliebte Mutter, meine Schwester und ich durften bis zum letzten Moment bei ihr sein ... sie hatte neben ihrem eigenen immer den Ehering meines vor mehr als 20 Jahren heimgegangenen Vaters getragen - am nächsten Tag fragten wir im Krankenhaus nach diesem und einem Schmuckring - nichts. Nun schade, aber in Ordnung, sagten wir uns.
Am Tag nach ihrem 60. Hochzeitstag im Oktober lag im Briefkasten Post von eben diesem Krankenhaus, in welchem ich letztes Jahr und nun im Oktober wegen Schlaganfällen gelegen hatte, mit der Bitte, man solle vergessene Wertgegenstände abholen - der Brief war an meine Mutter gerichtet.
Mein Anruf im Krankenhaus ergab, dass dort ein Briefumschlag im Tresor lag.
Den väterlichen Ring trage ich nun am Mittelfinger, den mütterlichen seit 1999 am kleinen Finger ...
Ein Gruß von beiden - so empfinde ich's und vielleicht schützen die Ringe mich auch vor dem dritten Schlaganfall ? Vielleicht ist meine Zeit noch nicht gekommen? Und der dankbare Gedanke an meine Eltern hilft mir umso mehr, Gott zu danken.
 
t g
10.11.2002
15:22 Uhr
E-Mail    
Warum schreibt denn hier kaum jemand? Ich dachte mal, hier könnte wirklich was Persönliches wachsen? Eine Art Freundeskreus durch die Luft, wo man Freud und Leid miteinander teilt- das kann man doch hier auch, jedenfalls viel mehr als wenn man alleindrauf sitzen bleibt. Kommt. Tut was, gebt was ab. Laßt uns doch zeigen : Ich lebe noch. Und habe eine Idee, die will Euch vorstellen. oder: Warum ich eben weine. Oder eine schöne Geschichte, eben passiert.. bitte kommen TG  
christian
05.11.2002
19:54 Uhr
E-Mail    
DANKE Gaby für den Tipp, klemmt noch ein bißchen, das Schreien, aber ich wills weitermachen wie empfohlen. Und en Polster verklopf ich auch. Ja, gewiße Gefühle dürften von Wut und Zorn noch überwuchert sein. Wünsch mir, weinen zu können, geht noch nicht.
lb Grüße
 
t g
04.11.2002
21:26 Uhr
E-Mail    
Christian, christian. Trauen Sie sich endlich , das Ihre zu leben. So ein Quälkram. für nichts und wieder nichts. Sie müssen es ja nicht vor aller Augen leben. Im Publik-forum sind genug Kollegen zu finden, die dankbar wären, Sie zum Freund zu haben. Würden Sie ihre HeteroS. auch nicht leben aus Schüchternheit, aus Gesetzlichkeit ? Gott liebt Sie mit ihrer Veranlagung. also leben Sie diese. Christicher Glaubem, der das Lieben verböte , wäre Häresie. Hören Sie auf, weiter so aggressiv gegen sich anzugehen- kein Wunder, wenn sie dann auch Gewalt nach außen geben wollen. Heute ist der erste Tag vom Rest Ihres Lebens. Leb Deins, endlich. Du wirst gefragt werden, ob Du glücklich warst: Glücklichwerden ist Deine Pflicht- Wie sollen sie sonst „Lobe den Herrn“ singen, viele Strophen. Dazu sind Sie da. TG  
christian
04.11.2002
20:09 Uhr
E-Mail    
DANKE für die Antworten.
Ja, ich probiere ab und zu auch das Schreien, bin dann ganz heiser.
Ich kann mir virstellen, dass ich meine starke und strenge Mutter nachahme. Hab nicht nur Schläge sondern auch Psychoterror erlebt. Kann mich an meine Kindheit nicht mehr erinnern. Bin ein lediges Kind, 4 Jahre im Internat verbracht, war auch nicht erinnernswert. Habe dort auch die Homosexualität entwickelt. Erlaube mir nicht, sie zu leben. Bin zu feige vor der Öffent-lichkeit. (Dorf) Außerdem will ich meinem hetero-Freund treu bleiben, der schwulenfeindlich ist und nichts von meiner Veranlagung weiß. Aber ich bin in ihn verknallt. Nach seiner Scheidung "durfte" ich ihn auffangen und für ihn da sein. Wollte halt gerne den Platz seiner Ex einnehmen, aber das geht einfach nicht. Die Kinde, Arbeit und Sport, jedenfalls wenig Zeit für mich. Jetzt hat er sich neu verliebt und ich werde in fast ganz verlieren. Aber ich bin immer noch (nur) sein bester Freund, er braucht mich noch immer, dass mußte ich erfahren, und so "darf" ich mir auch alles anhören, was ICH absolut nicht hören will. Nämlich die Entwicklung seineSoviel zu dem, um das Sie, lb. Pastor, gefragt haben bzgl. Belastung. Ich lebe allein seit dem Tod meiner Mutter. Das ganze Jahr hindurch besucht mich niemand, außer zum Geburtstag, mein Freund kommt schon, aber immer weniger. Obwohl ich nicht kontaktscheu bin. Aktiv in der Pfarre, Gesangverein, Theaterclub. Nur warum ich privat
niemand intersessiere, das ist mir ein Rätsel.
Denn ich habe meine Aggressionen noch nie ausgelassen. Aber ich hab auch eine liebe Verwantschaft, zu denen ich wochenends gehen kann. So viel vorerst einmal. Die Beziehung zu
Gott ist ein eigenes Kapitel. ich mach auch eine Psychotherapie. (Kath. Priester.)
Danke fürs "zuhören"
 
Gaby Heinrich
04.11.2002
07:28 Uhr
E-Mail    
Hallo Christian,
hast Du es schon mal mit "schreien" versucht? Evtl. mal mit dem Auto irgendwo rausfahren, sich hinsetzen und schreien, alles aus der Seele schreien, aufs Polster klopfen, alles, was einen in den Sinn kommt in die Welt hinausschreien. Wenn nötig jeden Tag. Immer wieder aufs neue. Das befreit, bringt Tränen, bringt trauernde und liebende Gefühle zutage.
Du sagst, Du bist unsportlich. Trotzdem: Laufen befreit. Auch hier sich trauen, im Wald oder sonstwo schreien! Nur Mut! und viel Glück!
Gaby
 
g t
03.11.2002
21:28 Uhr
E-Mail    
Christian, Christian!Die Wörterbuchbedeutung von „aggressiv“ ist ja „feindselig“, Sind Sie das Chr. ? Zu sich, zu anderen zu allem und jedem?- Ich glaube das nicht. Also etwas gibt ihnen auch warme Gefühle, irgend jemand ist ihnen näher, andere ferner. Da mal sich rantrauen, ob das Wärmende, Freundliche nicht ausbaubar ist. Also die Symphatiegefühle vermehren, sie nutzen, sie verlängern, sie nähren.
Auch sich selbst können Sie mehr oder weniger leiden-Wann mehr? Das ausbauen, das unterstützen. Die Symphatie-Phasen verlängern. Das ist das erste.
Das 2. Aggressionen weniger auf sich ziehen. Wird Ihnen eine Masse ausgeteilt? Müssen Sie viel einstecken? - Das ändern, zur Not Stellung ändern, Wohnung wechseln. Muß man überlegen mit einem Fachmenschen, fragen Sie bei Kirche. Die haben Berater/innen.
3 Wenn sie Lust auf Gewalt haben, suchen sie Menschen, die ähnlich fühlen. Sie scheinen hellwach den Unterschied zu wissen zwischen Vergewaltigen in vielen Formen und kraftvoll mit anderen sich auszugeben. Das ist schon viel wert. Die Lust an Gewalt kann davon kommen, dass Sie sich gerne durchsetzen wollen, und dafür Körperkraft als Mittel kennen, fürchten und schätzen lernten. Vielleicht ahmen Sie auch Vater nach oder ihren älteren Bruder, der sie oft im Schwitzkasten hatte, was ihnen Schmerzen machte und das Gefühl von Zugehören. Vielleicht müssen Sie mal mit einem Fachmenschen sprechen, wie man diese Bereiche wieder auseinanderbekommt
Aber wichtig: Keine Gewalt gegen Schwache, und nicht unter Zwang und nicht gegen sich selbst.
„Wenn zwei Berliner gleichzeitig auf eine Rolltreppe zugehen, gibt es ein Drama“ schrieb Max Faust- Weiß nicht. Aber Trainieren Sie doch Lust am Streitvermeiden. Und belohnen sie sich, wenn es gelang. Erst mal . Grüße. TG
 
christian christian
02.11.2002
14:47 Uhr
E-Mail    
hallo, wer kann mir Tipps geben, wie man mit Agressionen umgeht bzw. wie man sie rauslassen kann? Habe das Verlangen, mich an anderen abzureagieren, durch Gewalt. Das ist eine große Belastung für mich und schwer, es anzunehmen. Bin unsportlich. Hab schon das Laufen begonnen.
Welche Möglichkeiten gäbe es noch?
 
Delf Schmidt
01.11.2002
08:38 Uhr
E-Mail    
Wir lassen uns nicht erschrecken von Deinen Worten - im Gegenteil, eher von den anderen und dass Du so breit antwortest, habe ich bewundernd verfolgt. Es gab doch auch kürzlich schon von www.Gnade.de ähnliche Bemerkungen - alle sehr gesetzestreu - oder was steht dahinter !?
Danke für Dein Immer-Weitermachen-und-Uns-Hochhalten, sind wir doch bedürftig, in dieser Welt von guten Mutmachern substantielle Lebensmut-Infusionen zu erhalten . Bleib auch Du behütet ! Dein und Euer Delf Schmidt.
 
t g
31.10.2002
11:30 Uhr
E-Mail    
Laßt euch nicht verschrecken von dem langen Textriemen- das nur, wenn Grundlöegendes dran ist. Jetzt wieder, alltäglicher. Bitte Kommen! Traugott G.  
t g
26.10.2002
21:47 Uhr
E-Mail    
Lieber Tom Pfisterer? Sie wissen viel von mir. Ich nichts Persönliches von Ihnen, weiß Nicht Ihren Hintergrund, was Ihre Fragen mit Ihnen zu tun haben. So habe ich nur Ihre Fragen– Ich will auf die einzelnen Bibelstellen eingehen, aber diese als authentische Jesus-Worte hinzustellen geht schon mal nicht pauschal- Die Zitierten sind laut Theologischer Forschung alle nicht „ipsissima vox“, nicht „die Stimme höchstperönlich“. sondern sind Predigt der Urgemeinde, an die wir unsere Predigt, unsern Glauben anschließen sollen und dürfen. Da spielt immer persönliche Nähe und Ferne mit. Wer sich für einen „Gerechten“ hält, (vielleicht ausgelöst durch zugehören zu einer Bekenntnisbewegung), der wird mehr den drohenden Richter in Jesus sehen, natürlich für die anderen. Wer aber „Jesu Blut und Gerechtigkeit- das ist mein Schmuck und Ehrenkleid“ sich selbst zugute sagt, weil er sich für einen Sünder und der Gnade bedürftig hält, der wird sich mehr an Jesu Wort halten: „Ich bin nicht gekommen zu rWieso sagt Jesu sowas? (Lukas 17,33-35):
"Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren; und wer es verlieren wird, der wird es gewinnen.“
Ich meine : Wer sein Leben für sich selbst haben will, der wird es verlieren, dem wird es unter den Fingern zerrinnen. - Wenn ich meine Zeit, meine Begabungen nicht ins Gemeinsame, nenn es den Leib Christi, gebe, werde ich innerlich vertrocknen. Der nächste Satz:
Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett liegen; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben werden. Zwei Frauen werden miteinander Korn mahlen; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben werden."-
ist nicht von Jesus, unserm Erlöser, gesagt; er ist von der Urgemeinde gesagt, die meinten, es sei nötig, jetzt, heute noch, weil morgen der Himmel einstürzt, sich zu Jesus zu bekehren und vom Judentum sich abzukehren. Jesu Vater aber gibt keinen preis, das ist meine (und Ihre )Rettung.
Oder sowas? (Lukas 12,8-9)
(Jesu sagt) "Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes."
Auch so ein Drohsatz, der nicht im Geiste Jesu ist. Sieben mal 70 mal sollen wir vergeben, und dann meinen Sie, dass Jesus uns nicht vergibt. Sondern : „Wie du mir, so ich dir“ richten wird- wissen Sie- für dieses „Auge um Auge“ hat Jesus nicht kommen brauchen, das wusste das Alte Testament auch schon. Und darum hat Jesus garantiert zu beiden Verbrechern gesagt: Gleich haben wir das Irdische hinter uns, und sind in des Vaters Hand. Nur die unterm Kreuz haben nur die Hälfte gehört, wenn sie überhaupt was gehört haben- Die Texte von Karfreitag sind allesamt erst 30, 30 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehen schriftlich fixiert worden. :Aber wieso fragen Sie mich das?
Wieso sagt Jesus eigentlich nicht zu BEIDEN Verbechern, die neben ihm am Kreuz hängen: Na klar, ihr werdet selbstverständlich beide heute mit mir im Paradies sein, auch du, der du nichts von mir hältst.- -
Warum sagen Sie nicht Ihre Lösung? Ist das Ihre Meinung, daß Gott den einen verwirft und den andern zu sich zieht? Wissen Sie was? Das halte ich für Gotteslästerung. Ich glaube an den Gott, „der die Gottlosen gerecht macht“(Römerbrief 4,5).
Wieso bezeugt Johannes: (Johannes 3,36)
"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."-
Der Zorn Gottes ist ein altes Wort für die verhängte, verdunkelte Wirklichkeit, jenseis von Eden, gnadenlos, hoffnungslos. Der Glaube an Jesus, der Glaube mit Jesus dagegen zeigt uns eine Welt des mütterlich- väterlichen Lebensgrundes, eine Welt, in der Reich Gottes im Anbrechen ist. Darum ist Der Glaube an, mit Jesus so rettend, wir dürfen uns als geliebt wissen, obwohl wir oft versagen.
Wieso schreibt Paulus (Galater 6,7-8) "Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.-
Das ist nicht das letzte Wort, womit Gott richtet. Sonst wäre Jesu Opfertod nicht nötig gewesen, und wir alle wären doch nur unseres Glückes und Unglückes Schmied. Nur in irdischen Verhältnissen ist es so: wer Wind sät, wird Sturm ernten. Gott richtet uns ja nicht hin sondern richtet uns her, macht uns schön durch seine Liebe.
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten." –
Das ist ja so Wer an sich selbst glaubt, der wird spätestens im Sterben sehen, dass dieser Glaube zu kurz greift.
Wieso verhaltet sich viele hier wie Festus (Apostelgeschichte 24,25)
"Als aber Paulus von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und antwortete: Für diesmal geh! Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen lassen."-
Paulus hatte zum Glück noch anderes zu sagen : Zum Beispiel:“Freuet euch und abermals sage ich euch: freuet euch (Philipper 4,4) und vor allem:: „So bestehet nun in der Freiheit, zu der euch Christus befreit hat und laßt euch nicht wieder in ein knechtendes Joch zwingen“ (Galater 5,1) Kein Joch der Angst mehr, auch nicht der Angst vor Gott, von Menschen gemacht, die sich als Seine Gerichtsvollzieher aufspielen.
Wieso spricht Luther immer wieder von gnädiger Errettung vor dem "bösen Feind", der das Verderben bringt?
Wir brauchen Errettung vor so viel Bösem in uns, Selbstverachtung oder Überheblichkeit, Geiz oder , oder. Aber Christen glauben nicht an einen Gegengott, wenngleich übermenschlich Böses in der Geschichte geschehen ist und geschieht.l
Sind das alles "Einschüchterungsversuche" von evangelikalen Aposteln und mittelalterlioch finsteren Gesellen? –
Was meinen Sie persönlich? Nein, Sie schüchtern nicht ein. Sie fragten ja bloß. Ich hoffe, ich konnte dienen.
Was ist das eigentlich für eine "billige Gnade" ohne Buße, Reue und Umkehr, die hier in Jesu Namen verkündet wird?
Wo hier? Was wissen Sie (und ich) von der Buße, der die Menschen unterzogen sind? Wieviel Reue ist in der Welt, wie viel wird geweint, wie viel Gewissen zermartern sich? Wieviel Umkehr geschieht täglich? –Auch per Net. Auch ein Stück hier im Forum. Christus ist gegenwärtig und trifft die Menschen unterwegs auch beim surfen, trifft sie wiedie Jünger in Emmaus.
Wo wäre der verlorenen Sohn geblieben, wenn er nicht irgendwann seine verzweifelte Lage erkannt hätte? Richtig, bei den Schweinen.
Nicht sein Erkennen ist das Wichtigste, sondern sein Erinnern; die in ihn eingegrabene Liebe des Vaters treibt ihn nach Hause, die Liebe des Vaters saugt ihn heim. Klar, wir müssen Verwandlung zulassen und wollen.
Und als er dann umkehrte, da erfuhr er die Liebe des Vaters ohne alle weiteren Bedingungen.
Schon die Umkehr ist aber Gnade. Der heilige Geist erleuchtet uns, nicht wir uns selbst.
Und ab hier kann Herr Gießen zu Recht ins Schwärmen geraten. Aber wieviele von denen, die sich bei ihm "wohlfühlen" und (von ihm) geliebt wissen, haben jemals die rettenden Worte des Zöllners mit ganzem Ernst gesagt: "Gott, sei mir Sünder gnädig."? Gute Frage? Aber ich glaube, sie steht Ihnen (und mir) nicht zu.
 
Tom Pfisterer
22.10.2002
15:09 Uhr
E-Mail    
Liebe Schwarmgeister, mein letzter Beitrag (Entschuldigung: Einschüchterungsversuch) hier:
Wieso sagt Jesu sowas? (Lukas 17,33-35)
"Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren; und wer es verlieren wird, der wird es gewinnen. Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett liegen; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben werden. Zwei Frauen werden miteinander Korn mahlen; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben werden."
Oder sowas? (Lukas 12,8-9)
(Jesu sagt) "Ich sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes."
Wieso sagt Jesus eigentlich nicht zu BEIDEN Verbechern, die neben ihm am Kreuz hängen: Na klar, ihr werdet selbstverständlich beide heute mit mir im Paradies sein, auch du, der du nichts von mir hältst.
Wieso bezeugt Johannes: (Johannes 3,36)
"Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm."
Wieso schreibt Paulus (Galater 6,7-8)
"Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten."
Wieso verhaltet sich viele hier wie Festus (Apostelgeschichte 24,25)
"Als aber Paulus von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und antwortete: Für diesmal geh! Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen lassen."
Wieso spricht Luther immer wieder von gnädiger Errettung vor dem "bösen Feind", der das Verderben bringt?
Sind das alles "Einschüchterungsversuche" von evangelikalen Aposteln und mittelalterlioch finsteren Gesellen?
Was ist das eigentlich für eine "billige Gnade" ohne Buße, Reue und Umkehr, die hier in Jesu Namen verkündet wird?
Wo wäre der verlorenen Sohn geblieben, wenn er nicht irgendwann seine verzweifelte Lage erkannt hätte? Richtig, bei den Schweinen.
Und als er dann umkehrte, da erfuhr er die Liebe des Vaters ohne alle weiteren Bedingungen.
Und ab hier kann Herr Gießen zu Recht ins Schwärmen geraten. Aber wieviele von denen, die sich bei ihm "wohlfühlen" und (von ihm) geliebt wissen, haben jemals die rettenden Worte des Zöllners mit ganzem Ernst gesagt: "Gott, sei mir Sünder gnädig."?
Viele Grüße Tom Pfisterer
 
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