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:: lebensmut.de ::
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Monika Glässel
04.03.2016
19:51 Uhr
     
Danke an Mut.  
Abendrot
04.03.2016
19:14 Uhr
     
Liebe dH, Effi Briest wurde - so kurz sind solche Dinge erst her - zwangsverheiratet, daher ist hier kein Vergleich möglich. Was man vergleichen kann, sind das Nähkästchen mit dem heutigen Mailbox-Eingriff. Übergriffigkeit war immer gleich, nur was vorausging oder folgte, änderte sich. Ein Muslim sagte mir mal, dass seine Leute, die Männer, ein tiefes Gefühl der Befreiung erfahren würden, wenn sie aufhören würden, die Frau als Besitz zu betrachten, und wenn sie sie nicht ständig bewachen würden. Und tatsächlich, das erscheint logisch.
Zu der Zeit, als Effi Briest geschrieben wurde, machten die ersten Frauen (vereinzelt) Abitur. Die echte Effi wurde angeblich Krankenschwester und sehr alt.
 
dH
04.03.2016
16:56 Uhr
     
Wo ist eigentlich Flogni?
(Habe ihm immerhin einen meiner Lieblingsfilme zu verdanken. 'Lunchbox'.)
 
Mut
04.03.2016
16:14 Uhr
     
Wenn man Frau Abnedrots Gedankenergüsse hier aufmerksam liest, dann fallen einem die vielen niederträchtigen Worte auf, mit denen diese monologisierende Schreiberin die Personen bezeichnet, die nicht ihrer Gedenkenwelt entsprechen. Und leider sehe ich immer noch und immer weider Parallelen zu AfD und Pegida-Äußerungen. Offenbar steht sie intellektuell über alle Politiker, Pastoren und Geistesgrößen, die unser Abendland mit sinnvollen Äußerungen bereichern, gestalten und nach vorn schauen lassen!  
dH
04.03.2016
13:53 Uhr
     
Abendrots reflektierte gedankliche Auseinandersetzung mit der Flüchtlingssituation als ausländerfeindlich zusammenzufassen ist mal wieder so richtig typisch. Ich will Sie nicht angreifen, MG, ich will Ihnen nur helfen, genauer zu lesen und zu verstehen.  
dH
04.03.2016
13:23 Uhr
     
War der Altersabstand zu Ihrem (lieben) von Instetten auch zwei Jahrzehnte, Abendrot, irgendwie machen Sie neugierig. Schrieben Sie ein Buch, ich würde es ganz sicher lesen.
Viel Wiedererkennen und überhaupt.
 
Monika Glässel
04.03.2016
13:19 Uhr
     
An Frau Abendrot: Ihre ausländerfeindliche Haltung gegenüber flüchtenden Menschen, die leider immer wieder durch Ihre endlosen Monologe und Selbstdarstellungen durchscheint, macht Sie sehr klein. Versuchen Sie sich mal an einer toleranteren Denkweise, die Intelligenz müsste doch vorhanden sein, fehlt nur noch das Herz für Menschen, die in Not sind und eine andere Hautfarbe als Sie haben. Ich will Sie nicht angreifen, ich will Ihnen mit diesem Beitrag helfen, ein mitfühlender Mensch zu werden.  
Abendrot
04.03.2016
09:20 Uhr
     
Wir haben Rechte, klar. Angeblich sind wir wer, wir Frauen, wir verdienen genug, können unsere Meinung sagen. Aber viele von uns, die älter sind, sind noch erheblich versaut worden durch Väter, Lehrer, Pastoren, Ausbilder und deren unübersehbare männliche Arroganz, die oft nur aus Kriegsbeschädigung und nachfolgender Verteidigung einer Machtposition oder gar eines Charisma herrührte. Wer einen Analytiker online umsonst bekommt, muss den als Perle bezeichnen.
Es gab nur zwei Möglichkeiten: Sadomasochistisch stillhalten und die manifeste oder latente Aggression entschuldigen, ein Trend, der sich bis heute erhält bei der Bagatellisierung arabischer, türkischer oder afghanischer Untaten, oder die massive Verteidigung mit der Brechstange, evtl. dem Anwalt.
Ich habe sehr lange stillgehalten und dabei allerdings die Fähigkeit entwickelt, meine guten Lehrer auf jedem Gebiet von den schlechten zu destillieren. Eines Tages beschreibt mich mein bester Lehrer gnadenlos, und ich baue den Komplex konsequent ab. Ich mache keine großen Kompromisse mehr, vor allem nicht gedanklich.

Man wird einsam dabei.
Der Deutsche braucht dieselbe Meinung, jemanden der in sein Horn tutet, klein beigibt oder auf Kegelclub mit ihm macht. Die Deutsche braucht oft die Gewissheit, dass ihre Ratschläge angenommen werden.
 
Abendrot
04.03.2016
08:03 Uhr
     
Ich meine festgestellt zu haben, dass die gesamten Kriegsgenerationen einen an der Waffel haben, genauer, sie sind schwer beschädigt worden, und statt darüber zu reden, ließen sie das in autoritärem Gehabe innerhalb der Familie 'raus. Nach dem Krieg wurde es deutlich besser; 68er, die wilhelminische Altgewissheiten aufbrachen, Freud und Reich wurden wichtig, man therapierte die Eltern weg oder versuchte das zumindest.
Mein Lieber hat Teile seiner Jugend im Keller verbracht. Eine Stadt weiter hätten sie verschüttet werden können. Er erzählte lachend von den Kellersitzungen mit den Nachbarn. Der Gedanke an die Nachbarstädte wurde verdrängt, das Schicksal der anderen ins Regal gelegt, was leicht war, weil die gesamte Republik auf die Schuld ausgerichtet war und ist.
Zur Zeit holt man sich neue Kriegstraumatisierte ins Land, aber leider nicht gezielt. Man hätte sie 'rauspicken und abholen und danach gut versorgen können, auch psychotherapeutisch, und später, mit klarer Ansage am Anfang, mehrsprachig und besser gebildet in ihre Länder zum Aufbau zurücksenden können. Die Ansage kam inzwischen, aber sehr spät und nur dem Wahlkampf zu verdanken. Mit Menschen wird umgegangen wie mit Material und mit Tieren auch, siehe link. Wenn nur noch die Bauindustrie zu sagen hätte, der Hauptprofiteur der sinnlosen Schleppbewegung, würde sie Knochen zu Mörtel verarbeiten. Die sind seelenlos und die Großfischerei auch. Und wer einen Elefanten für ein scheinbares Aphrodisiakum tötet, gehört zehn Jahre hinter Gitter:
http://www.welt.de/wissenschaft/article152890368/Groesstes-Artenst erben-seit-Verschwinden-der-Dinosaurier.html
http://www.rhinos-in-europe.net/wp/2016/02/augsburg-baby-2-ist-ein-maedchen/
 
Effi!
03.03.2016
22:13 Uhr
     
Briest  
Abendrot
03.03.2016
22:08 Uhr
     
Ein Glücksfall, auch nicht schlecht.
Er sah natürlich, dass ich anders wurde, dezidierter, abgegrenzter, genauer. Er: Mein Lieber. Er war überaus paranoid in solchen Dingen und neugieriger als BILD. Ich musste jemanden erfinden, und das tat ich. Ich erzählte etwas Schnickschnack und dazu, ich könne nicht viel dazu sagen, weil er bei einem Dienst arbeitet. Das war der Renner. Mein 003 oder sowas. Die Distanz zu beiden hat mich endlich in Form gebracht. Vorher war ich eine Art Besitz, das ist nicht gut. Daher kann ich ihn jetzt unbefangen betrachten, manchmal meine Fehler reflektieren und nicht seine. Er ruht in großem Frieden mit mir. Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, schaue ich zuerst sein Photo an. Neben seinem Photo steht noch ein ganz kleines. In Schwarzweiß. Mit seiner Schultüte bei der Einschulung. Und ein kleines von seinem Vater.

Steffi Graf war ein Glücksfall.
Herrliche Persönlichkeit geworden.
Lebensweisheit: Männer sind neugieriger als Frauen.
 
tg
03.03.2016
19:51 Uhr
     
Steffi B ist ein Glücksfall  
Abendrot
03.03.2016
19:01 Uhr
     
Es fehlt einem manchmal menschliche Größe, das geht wohl jedem so.
So fragte ich mal bezüglich der Taizé-Lieder, ob es nicht machbar wäre, "Bénissez le Seigneur" zu singen. Eine Sängerin hätte sich gefunden. Oh, dachte ich, hätte ich doch lieber nicht gefragt und mich aus der hochheiligen Taizé-Veranstaltnug 'rausgehalten.
"Bénissez le Seigneur" ist ein Jubelgesang auf den Schöpfungsgott, so klar wie die Augen von Frère Roger.
Heute würde ich mich durchsetzen und diesen Chauvinismus durchbrechen. Ich würde einfach Ingrid damit anbaggern.
 
Abendrot
03.03.2016
18:48 Uhr
     
@ tg
Er hatte etwas von Jesus, ohne das zu wissen. Sehr direkt stellte er Dinge klar, ohne dabei auch nur einen Funken böse zu sein. Ich erkannte ihn daher wieder, ich kannte die Art schon längst. Ja, so etwas ist eine Perle.
Er hatte etwas für mich übrig und ich für ihn, und wir haben es geschafft. Wir haben auch eine große Gemeinsamkeit: Wir respektieren unsere Kinder, zu denen die Partner gehören, die man manchmal etwas zu lange kennt, in Momenten. Das gab es schon immer. Steffi Briest. Man sollte nie in Nähkästchen, heute mailboxes genannt, herumschnüffeln. Entfaltung ist gut.

Jakobus ist übrigens auch eine Perle, vermutlich.
 
jakobus
03.03.2016
16:10 Uhr
     
ja, Abendrot: Narzissten und Egomanen wünschte man eine Portion Demut und die Erfahrung/den Glauben, dass wir uns nicht selbst verdanken.
@ tg: Auch sollten wir uns selbst verzeihen können.
Grüße von jakobus
 
tg
03.03.2016
16:08 Uhr
     
Warum so rigoros mit sich? Eine Eisenstange in die Wirbelsäule??? ( wie die wunderbare Frieda Kahlo-nach ihrem mörderischen Unfall) Und warum "zum Glück kein Verhältnis" Das muss ja ein Mirakel von Mann sein, dem Sie zweimal den Orden "Perle" verleihen. tg  
Abendrot
01.03.2016
22:03 Uhr
     
Sieh mal an, tg, darüber muss ich nachdenken, und noch vor zehn Jahren hätte ich das nicht gemusst. Was ist dazwischen passiert?:
Ich habe einen Mann kennengelernt, online, der mir nach einer Weile auf den Kopf zuschrieb, masochistische Züge zu haben, und er hatte Recht. Das war die Perle meines Lebens, keine Beziehung - wir waren beide verheiratet - aber eine Sympathie, ein echtes Interesse an gegenseitigem Wohlbefinden. Danach habe ich diesen unangenehmen Zug peu à peu abgelegt. Gleichzeitig habe ich mir ein gerüttelt Maß an Höflichkeit zugelegt (meistens), um mich dezidiert verteidigen zu können.
Mit der Perle meines Lebens, die mir eine Eisenstange in die Wirbelsäule gepflanzt hat, einem Mann mit hohen psychoanalytischen Qualitäten, hatte ich keine Beziehung, Gott sei Dank. Und ich habe mich revanchiert.
So was passiert nicht jedem. Ich bin dem Schicksal dankbar dafür. Vielleicht war es auch Gott, der, so er existiert, registrieren dürfte, dass ich keine Scheu habe, auch in unpassenden Kreisen hin und wieder ein gutes Wort für ihn einzulegen und dabei ein sehr klares, und auch für seinen Menschensohn. DEM habe ich auch wesentliche Dinge zu verdanken.
Irgendwo schrieb gestern ein Autor (ich glaube in der FAZ), dass ihn wundere, warum die Oscar-Preisträger sich nie bei ihren Lehrern und Vorbildern bedanken. Wundert mich auch. Fürchte, dass das alles hemmungslose Narzissten sind. Egomanen manchmal.
 
tg
01.03.2016
11:20 Uhr
     
Ich muss mir von mir selber nicht alles gefallen lassen (Tamara Dietl)-
Ich kann auch anders. Ich bin mehr, nicht zwangsgesteuert- Heute, in irgendeiner Angelegenheit, geb ich mir einen Ruck - heut nacht, vorm Einschlafen,sag ich: "Siehste ". Wetten.
 
Menke
24.02.2016
17:00 Uhr
E-Mail    
Die Welt bleibt nicht stehen!

Wir können Menschen aus der Vergangenheit, heute auch noch wie damals spüren, manchmal sehen wir sie auch irgendwo an ihren Lieblingsplätzen uns zuwinken.
Dann enstehen Bilder die alles nur noch glaubhafter machen und uns mitteilig machen wollen.
Ja selbst wie damals, lassen wir diese Bilder ins eigene Leben einfliesen.
Dann wäre dem heute noch geschätzten geholfen und dem sich erinnern .
Auch wenn ab und an, in mir Müdigkeit in den zu lesenden Antworten und Texten auftauchen, sich dann die Frage stellen könnte, daß ganze hat mich längst überholt.
Vertrauen sollte doch aufblitzen, wir verändern uns fortlaufend und das sollte mich immer wieder aufs neue neugierig machen.
 
tg
24.02.2016
15:51 Uhr
     
ja gut.
Hier zur freude der
Glückwunsch von Ernst Jandl:
Wir alle wünschen jedem alles gute:
Daß der gezielte Schlag ihn just verfehle;
daß er ,getroffen zwar, sichtbar nicht blute,
daß, blutend wohl, er keinesfalls verblute;
daß, falls verblutend, er nicht schmerz empfinde;
daß er, von schmerz zerfetzt, zurück zur stelle finde,
wo er den ersten falschen schrítt noch nicht gesetzt-
wir jeder wünschen allen alles gute.
 
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