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Geheiligt werde dein Name

Die Gier, sich einen Namen zu machen

Als die Leute in Babylon sich einen Turm bauen wollten bis in die Wolken, gierten sie, sich einen Namen vor anderen zu machen (1.Mose 11). Ganz raffiniert heute die Werbung einer Kreditkartenfirma: “Bezahlen Sie mit Ihrem guten Namen.” Unsere Lust, mal im Gespräch bekannte Namen einzustreuen - also, Gegenüber, wisse, mit wem du es zu tun bekommst, wenn du dich mit mir anlegst!

Warum gibt uns Jesus dies “Geheiligt werde dein Name” als erste Bitte auf? Doch wohl, weil wir Gott so gern vor unseren Karren Glück spannen wollen. Er soll unseren Namen, unser Sein groß machen. Wir sind doch immer wieder versucht, das Heilige für uns in Dienst zu stellen. “Mit Gott” stand auf den Koppelschlössern der Soldaten. “Gott und mein Recht” fordern, als sei Gott der stille Teilhaber meiner Firma, meiner Nation. Gegen solche Vereinnahmungsgelüste rückt mich diese Bitte in die angemessene Position: Geheiligt werde dein Name durch mich! Nicht ich drehe im Gebet Gott mir zu, nicht ich beknie ihn, dass er mir zuarbeitet nach meinen Wünschen, sondern gerade wenn ich Gott um etwas bitten will, gibt Jesus auf: Mensch, bete dich vor die Wahrheit hin, nimm dich vor Gott ins Gebet. Was ich auch auf dem Herzen habe, muss durch das Nadelöhr “Geheiligt werde dein Name”.

Predigt aus St. Severin, Keitum; veröffentlicht in: Traugott Giesen - Vater unser in Ewigkeit. Amen - Radius-Verlag, 1993, vergriffen.


 



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