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Traugott Giesen Kolumne 02.01.1999 aus Hamburger Morgenpost

Hier bin ich, frisches Neues Jahr

Jetzt wird es ernst. Jetzt läuft die Zeit, es tickt die Uhr, jetzt geht die Arbeit los an deinem Glück. Jetzt stellst du Weichen, jetzt legst du die Basis, jetzt startest du deinen entscheidenden Wandel.
Gut, daß die Silvesterschwelle in unsere Kalender eingebaut ist, so merken wir das Grundstürzende eines neuen Jahres. Schon ein neuer Tag ist bei näherem Hinsehen eine Sensation. Daß aus der Nacht du in neues Licht segelst, du wieder auf die Beine gestellt wirst, wieder du Zung und Lippen regen kannst, ist schon stark. Und jetzt soll noch ein ganzes neues Jahr dir gewährt sein? Ein Hauch Staunen, ein Körnchen Zögern wird dich doch ergriffen haben, als du deinen neuen Jahreskalender aufschlugst. Als du die wichtigsten Geburtstage übertrugst – (sonst mach das dringend!) hast du da nicht ein, zwei Namen mit Kreuz versehen? So ausgemacht ist es nicht, daß wir die Bons 1999 alle leben dürfen. Um so wichtiger: Werde dir klar, was du, wenn möglich, erreichen willst.
Und dies Jahr ist das letzte eines so geborstenen, wilden, reichen Jahrhunderts. Und ist das letzte eines unermeßlich dramatischen Jahrtausends. Wie oft wurde in diesem Millenium die Moderne entdeckt, wie hat sich die Menschheit gehäutet noch und noch. Und was hat die Gesellschaft alles vor, um sich fürs nächste Jahrtausend zu rüsten. Da kannst du doch persönlich auch Power entwickeln, um einiges auf die Reihe zu bekommen.
Es kann nicht sein, daß in diesem Jahr so viel Weltbewegendes dich mit durchrütteln wird, aber persönlich nähmst du’s so, wie’s kommt. Das neue Jahr soll auch Baustelle sein für Dein Persönliches. Laß dir Entwicklung gefallen zu mehr Du, mehr Glück, mehr Wirken, mehr Geschick. Denk dir, es wird dir noch Zeit geschenkt, Jahre, oder mehr. Dann willst du es anders haben als jetzt; willst von einer Unart ab sein, willst in Sachen Liebe Großes anzetteln – willst endlich nur ausgeben, was du vorher eingenommen hast – willst also das Maß deines Vermögens endlich beachten. Willst nicht mehr auf anderer Leute Kosten leben – das wäre eine prima Entscheidung, die dir endlich die Selbstachtung einbrächte, die dir zusteht. – Vielleicht hast du auch genug gelitten an deiner Schafsgeduld und machst Schluß damit, dich selber auszubeuten; auch wenn einige jammern und jetzt selber anpacken müssen – die werden lernen, werden erwachsen und wenn auch nur notgedrungen.
Also ran, die Zeit läuft, schon ist ein Tag unwiederbringlich enteilt. Gestern war noch Schonzeit. Heute stell Weichen, entscheide was; üb eine neue Verhaltensweise ein, ein „Nein“ sag bewußt. Und Begeisterung erbitte dir.
 


 



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