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Autor Nachricht
Abel, steh auf!
24.11.2017
13:51 Uhr
     
Das MUSS der Hilde Domin:

Abel steh auf
es muss neu gespielt werden
täglich muss es neu gespielt werden
täglich muss die Antwort noch vor uns sein
die Antwort muss ja sein können
 
DS
24.11.2017
11:39 Uhr
     
Marie, wunderbar, mach weiter mit, bitte! So komponieren wir gemeinsam die Strophen unseres Lebensliedes! Delf  
marie
23.11.2017
23:39 Uhr
     
den Dostojewskisatz nochmals gelesen, höre ich sein "muss" getrieben von seinem leidenschaftlichen Wunsch: lebe,LEBE, leb um Gottes willen leidenschaftlich! Passion hat nicht umsonst zwiefache Bedeutung, Leidenschaft und Leiden. Also auch gegen meine Mattigkeit, mein Stumpfwerden, mein Einrichten im Gemütlichen, mein Kleinvonmirselberdenken, vielleicht?  
Koriander
23.11.2017
16:59 Uhr
     
Vollkommen richtig: Es muss MUSS heißen.

Denn du kannst krank werden. Deine Lieben können krank werden. Das Sterben will ich mal auslassen.

MUSS: Die Großeltern wussten das noch. Beteten um Gesundheit, dankten für Essen. Ja, TG.
 
ds
23.11.2017
08:05 Uhr
     
freu mich, dass mal ein richtiger thread heisst das wohl, zustande kommt. Marie hat das schön vertieft, danke dafür! Bleibt dankbar, froh, behütet, getragen... lest weiter mit bei TG, der uns so viel Stoff - auch auf dieser Seite - aufbereitet hat. Ich guck da immer wieder rein, wenn ich einen Gedanken "kaue" und Schub brauche an LEBENSMUT. LG Delf  
Ursula
22.11.2017
08:59 Uhr
E-Mail    
Wenn wir einstimmen können : in wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über uns Flügel gebreitet.......dann werden sicher auch Erinnerungen wach an Zeiten, in denen wir besonderen Schutz erlebten.  
marie
21.11.2017
22:38 Uhr
E-Mail    
Das "Muss" und das "Müssen" sind bei vielen von uns belastet: Pflicht, Verlust von Selbstbestimmung usw. klingen da auf. Wenn ich den Canettisatz bedenke, so könnte es doch auch ganz einfach die Tatsache sein, dass ich,ICH, lebe, immer noch lebe! Vielleicht "muss" ich mich manchmal zur Dankbarkeit tragen, aber es ist doch immer noch SCHÖNER!, mir mal einen Satz der Dankbarkeit über die Zunge laufen zu lassen, und wenn es nur probehalber und überhaupt nicht authentisch ist, als dies nicht zu tun. Ich jedenfalls lebe glücklicher, gelassener, einfach leichter mit Dankbarkeit als ohne. Also vielleicht einfach mal eine Woche lang 1xtäglich Selbstverschreibung, gerne unauthentisch,besonders wirkungsvoll vor dem Spiegel und laut gesprochen, und dann beobachten, was passiert. Zumindest der göttliche Funke in mir freut sich, fühlt sich lebendiger als zuvor oder überhaupt aus dem Schlaf geweckt. So ein "muss" kann zur inneren Nor-wendigkeit werden und hat dann mit Pflicht nix mehr zu tun, sondern mit Lust.  
DS
18.11.2017
16:32 Uhr
     
...oder evtl. besser: ...sich dazu einladen...eingeladen wissen...Gnade bedenken...Herzlich Delf  
tg
18.11.2017
16:11 Uhr
     
Schn recht. Man kanns nur sich abverlangen.  
tg
18.11.2017
15:58 Uhr
     
Ich bleibe bei "muss". Jedenfalls, ich muss für jede Lebensfaser dankbar sein. Auch wenn ich auch schon genugsam heulen mußte, und ich jenseits allen Jubels war.
"Lobe den Herrn...der dich erhält, wie es dir selber gefällt, hast du nicht diese verspüret?"- das kann man nicht jederzeit singen-. Aber als Summe meines Lebens würd ich es schon gern summen. Mit Canetti :
"Die Vorstellung, dass einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich"( Canetti ).
 
SB
17.11.2017
07:57 Uhr
     
Ich schließe mich Orbart und DS an :

Jede Minute, jeder Augenblick des Lebens (muss) "stattdessen sollte / könnte"
für den Menschen eine Seligkeit sein.
Das Leben besteht ja wahrlich nicht nur aus Seligkeit, negatives gehört sicher auch dazu.
Und wunderbar, wenn wir dann wieder selbst dazu beitragen und die Seligkeit wieder aus vollem Herzen genießen können.

Schönes Wochenende
 
Orbart
15.11.2017
20:05 Uhr
     
Wir können uns nicht völlig entkoppeln von unserem genetischen Erbe.Wir stammen letztlich aus der Tierreihe und Gefühle der Unzufriedenheit,des Mangels und der Unlust sind wichtige Motive, unsere Situation aktiv zu verändern.
Insofern sind negative Gefühle wichtige Indikatoren im Kontakt mit der Realität .
Ob wir das wollen oder nicht: wir stecken in einer Welt voller eiserner Regeln und "persönliches Glück ist im Plan der Schöpfung nicht vorgesehen!" (Sigmund Freud).

So schön die Worte Dostojewskis auch sein mögen, sie sind eher Vision als Korrektiv.Und wie groß unser eigener Spielraum bei all dem ist, bleibt ungewiss..........
 
DS
15.11.2017
12:28 Uhr
     
tg wenn du statt "muss" ..."könnte" schreiben würdest, bin ich weiter sofort bei dir! "Mussturbieren" , wie es mal jemand nannte, treibt den Geist, die Seele, den Glauben nicht oder nur schwer. Es geht doch auch nicht: " du musst mich aber doch lieben"... oder "du musst...dies oder das!"
Treiber ist doch stets allein das Herz...oder??
Wieder mal ein Feld zum Gedankenaustausch hier, mal sehen!...Sagt was!! Delf
 
tg
15.11.2017
10:31 Uhr
     
Jede Minute jeder Augenblick des Lebens muss für den Menschen eine Seligkeit sein. …das muss es, unbedingt muss es das. Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, es so einzurichten. (Dostjewskij) Aber oft dies Knüttern, Stöhnen, Unwirschsein, das Geizen. Es ist ein Jammer.  
die Augustiner
09.11.2017
21:59 Uhr
     
Der Namensgeber unserer Seniorenstifte Aurelius Augustinus (354 - 430 ) hat am 13.11. Geburtstag und wir werden entsprechend ein Glas Wein trinken. Er sagte uns:
"Gott, du hast mit deiner Liebe unser Herz wie mit einem Pfeil getroffen.
Deine Worte sind tief in unser Herz eingegraben.
Sie durchglühen unser Denken und entzünden uns zu einer starken Flamme,
die nicht zu löschen ist."
 
tg
07.11.2017
18:20 Uhr
     
das Aufgegebene!  
tg
07.11.2017
15:40 Uhr
     
"Er weiss viel tausend Weisen, zu retten aus der Not"-. Hinnehmen, annehmen, Was draus machen- das Aufgegebenes handeln, das Gegönnte genießen. Und immer wieder ran ans Nötige..  
Menke
03.11.2017
13:36 Uhr
E-Mail    
Gott ist nicht Mensch!

Jemand, den ich für mein Leid, oder Glück, verantwortlich machen kann, muss Mensch sein, weil ich ja aus mich heraus, Mensch bin.
Also, jemand den ich fühlen, oder sehen kann, was aber auch auch beides sein kann.
Gott ist Geist, was dazu führte, ihn im laufe der Geschichte, immer wieder, als Menschen sich vorzustellen.
Um ihn aber, doch als Mensch sich vorstellen zu können, sprach der Geist Gottes, durch seinen Sohn, auf Erden.
Wäre Gott, nur als Geist, für die Menschen erfahrbar und damit nicht vorstellbar, könnten wir Gott nicht in unser Leben mit einbeziehen.
 
Koriander
02.11.2017
22:18 Uhr
     
Ist denn die Frage nicht verkehrt: "Warum lässt Gott das Leid zu?"

Ist denn nicht der Mensch mit dem Leid, auch mit dem Bösen, geboren, wie beschrieben steht im Kapitel über den Baum der Erkenntnis oder über Kain und Abel? Und war da nicht der Judas, und Gott wusste von ihm?

Also kann er nichts wegnehmen, aber der Mensch kann sich von ihm evtl. hindurchführen lassen.

Und sollte man nicht bedenken, dass Deus/Demon Kehrseiten einer Münze sind? Dass der Mensch also auch die Wahl hat? Siehe Faust. Oder Hiob. Oder auch nur Bastian am Ende der "Unendlichen Geschichte".
Gott lässt also die Wahl. Das ist demokratisch.
Dem Täter allerdings lässt er sie. Mit dem Opfer bin ich etwas ratlos. Mit Krebs oder der Shoah oder diesen Yesidenfrauen 2015.

Aber wären wir nicht alle Täter, wenn die Wahl nicht existierte?

Und es geht viel darum. Lots Frau könnte sich auch ebensogut nicht umdrehen, David nicht den Boas in die erste Reihe stellen, Saulus nicht zum Paulus werden. Ist er nicht ein urdemokratischer Gott, der die Wahl lässt? Er erscheint mir oft recht modern und aufgeschlossen, nur nicht gerade allmächtig. Zeitlos auch.
 
Hilde
01.11.2017
11:11 Uhr
     
Wo kann man diese Geschichte finden, habe im Internet nichts gefunden?  
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